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Linksab nach Lessinia: Auf in die wilden Veroneser Berge

Wenn in Rovereto Radler aus dem Zug steigen, dann meistens, um die letzten Kilometer zum Gardasee hinüberzustrampeln, manchmal auch, um in einen Zug ins Valsugana umzusteigen. Aber wer hat schon einmal etwas von Lessinia gehört? Dabei ist es absolut lohnenswert, die wilden Veroneser Berge und den Naturpark Lessinia mit dem Rad zu erklimmen und entdecken. Danach lohnt es sich, die Tour in den Weinregionen Valpolicella und Soave ausklingen zu lassen. Weiterlesen

Kaum einer Handvoll Touren in Lessinia stehen in einschlägigen Foren zumeist gleich hunderte Touren am Gardasee entgegen. Zugegeben, wer auf dem MTB noch nie Tremalzo gefahren ist, für den ist es sicher reizvoller, erst einmal den Gardasee auf den Bike zu entdecken. Aber gleich danach folgt Lessinia, diese eigentümlich wilde Landschaft im Norden Veronas.

Weg vom Trubel
Wer jahrein, jahraus Riva als Revier wählt, und einmal weg von all dem Trubel will, dem sei der Naturpark Lessinia in den Voralpen nördlich von Verona einmal ganz besonders ans Herz gelegt. Nur wenige Stationen nach Rovereto folgt in dem Regionalzug nach Verona das kleine Örtchen Peri, von wo aus sich eine kleine, aber kehrenreiche Straße (SP57) auf dasbezaubernde Hochplateau von Lessinia windet. Auf nur sechs Kilometern sind knapp 800 Höhenmeter zu überwinden, bevor im Örtchen Fosse endlich das Hochplateau der Lessinia erklommen wird. Völlig dehydriert mit reichlich Gepäck für fünf Tage das erstbeste Lebensmittelgeschäft gestürmt und etwas Energie getankt. Noch mal 400 sind es bis nach Erbezzo, dem höchstgelegenen Ort der Provinz Verona (1.118 m.ü.M.).

signal-2843078_1920Terrasse mit Traumblick
Alles, was der müde und durstige Radler hier braucht, gibt es im „Al Terrazzo“: Restaurant, Bar, Pizzeria, gepflegte Zimmer mit Dusche und sogar frisches Fohrenburger vom Fass aus Vorarlberg, das ich hier nicht erwartet hätte. Dieses genießt man auf der herrlichen Sonnenterrassse mit wunderschönem Blick in die benachbarten Berge Lessinias.

Erbezzo zählt zu den 13 Gemeinden, einer früheren deutschen Sprachinsel in Lessinia zwischen der Etsch und dem Agno in der Provinz Verona. Das einst gesprochene „Zimbrische“ ist heute gänzlich ausgestorben. Das zimbrische Kulturerbe wird aber noch gepflegt, wie beim „Tzimbar Race“, einem Triathlon aus 10 km Laufen, 15 km Mountain Bike und Holzstämmen sägen.


„Lessinia Legend“

10 km weiter liegt Bosco Chiesanuova, dies heißt eigentlich „Neuenkirchen“. Hier findet immer Ende Juni ein MTB Rennen der Superlative statt. „Bist Du bereit, in die Geschichte einzugehen und zur Legende zu werden?“ wirbt Lessinia Legend, der wohl härteste Mountainbike Marathon Italiens.

Zwischen 55 und 100 km und zwischen 1740 und 3610 Höhenmeter werden bezwungen. Bis zu 1000 Biker überwinden die Distanzen. Laut Red Bull Europas härtestes MTB Rennen. Hier nimmt auch die MTB-Elite teil, aber jeder der möchte, kann seine Heldenhaftigkeit frei entfalten. Eine Herausforderung in Landschaften verkannter Schönheit, eingebettet in den venetischen Voralpen östlich des Gardasees und zwischen den Provinzen von Trient, Verona und Vicenza.

20180624_111211Zur Entspannung nach den technisch anspruchsvollen Trails in den Höhenzügen des Lessinia Naturparks lohnt es sich anschließend, die Nachbarregionen kennenzulernen und die Radtour nach Verona, Soave oder Vicenza fortzusetzen. Dabei geht es fast ständig sanft bergab. Wer die richtige Route wählt, kann es im wildromantischen Tal des Torrente Squaranto bis kurz vor Verona fast ohne jeden Verkehr richtig schön rollen lassen. In Montorio trifft man auf große und herrschaftliche Weingüter.Es lohnt sich, die Fahrt hier Richtung Soave und Vicenza fortzusetzen. Über eine anstrengende Anhöhe wird San Martino di Buon Albergo bei Marcellise im Weinbaugebiet des Valpolicella erreicht. Hier sollte unbedingt ein Zwischenstopp in der Locanda Marcellise mit ausgezeichneter Küche und köstlichem Birra Lessinia eingelegt werden, bevor die Tour weitergeht.

 

Foto: Pinotshop / Creative Commons

Weiter geht die Fahrt auf Nebenstraßen nach Soave in das Anbaugebiet berühmter Weißweine. Bei ausreichender Zeit lohnt sich der Besuch einer der vielen Weingüter in der Region. Das mittelalterliche Soave ist von einer Wehrmauer umgeben, die von der Burg hinabführend errichtet wurde. Der gigantische Verteidigungswall ist umgeben von einem Meer aus Weinreben, aus deren Beeren der berühmte Soave-Wein hergestellt wird. Überall wird der Wein gerne gekostet, gleichzeitig ist das Städtchen auch der touristischste Abschnitt unserer Tour. Bei der Weiterfahrt zum Zielort Vicenza lohnt sich ein Ausflug nach Lonigo, dass ich als Gast beim Couchsurfen näher entdecken und kennenlernen durfte.

 

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Lonigo
liegt etwa 30 Kilometer östlich von Verona und auch ca. 30 Kilometer südwestlich von Vicenza. Genau in der Mitte, ist die Kleinstadt gut für einen Zwischenstopp zwischen  den beiden Orten geeignet. Sehenswert ist hier vor allem die Villa Pisani, die als eine der von Andrea Palladio entworfenen und gebauten Villen zum Weltkulturerbe der Stadt Vicenza und der Villen Andrea Palladios zählt. Einen Besuch ist auch die Chiesa del Santissimo Redentore wert. Das kleine Städtchen hat auch eine hübsche Fußgängerzone, Montags lohnt sich der Besuch auf dem Markt mit frischem Obst und Gemüse, wie es eben nur auf italienischen Märkten anzutreffen ist. Schön ist auch der Park im Herzen des Städtchens.

 

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Das reizvolle Zentrum von Vicenza wird von der lebhaften Piazza dei Signori und der mächtigen Basilika beherrscht. Mit der Villa La Rotonda und der Basilica Palladiana befinden sich zwei Hauptwerke Palladios in Vicenza. 1994 wurde Vicenza als „Stadt des Palladio“ in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Sehenswert ist auch das Teatro Olimpico. In Vicenza besteht Anschluss an internationale Zuglinien aus Deutschland und Österreich in Richtung Venedig. So lässt sich das Fahrrad bequem in den reservierten Zug hinein packen und beim gemütlichen Rattern über die Schienen noch einmal die schöne Fahrradreise Revue passieren.

 

INFO

Praktische Informationen zu dieser ca. 5 tägigen Fahrradtour

  • Start: Peri (bei Rovereto)
  • Ziel: Vicenza
  • Stationen: Erbezzo, Bosco Chiesanuova, San Martino di Buon Albergo, Soave, Lonigo, Val Liona, Vicenza
  • Länge: 118 km | Dauer: 4-5 Tage | Höhenmeter: 2.353 m
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Beste Jahreszeit: Juni-September
  • Praktische Tipps: Tourplanung mit Naviki-App (Basisversion gratis)
  • Ausrüstung: Mountainbike. Trekkingbike
  • Einkehrmöglichkeiten:  Locanda Al Terrazzo (Erbezzo), Locanda Marcellise (San Martino di Buon Albergo)
  • Übernachtung: Locanda Al Terrazzo (Erbezzo), Hotel Frizzolan (Bosco Chiesanuova)

Zwischen Kleinwalsertal, Körbersee und Kanisfluh

_bregenzerwald960Aus dem malerischen Kleinwalsertal über das Starzeljoch hinab nach Schoppernau, von Kalbele- und Körbersee bis zur königlichen Kanisfluh: Mit Wanderschuhen, Bus und Gäste-Card lässt sich gesund und günstig mehr vom Bregenzerwald entdecken, als dies mit dem Auto je möglich wär. Weiterlesen

Das Kleinwalsertal ist eines der schönsten Sackgassen der Welt. Aber seit jeher fasziniert auch hier, was dahinter liegt und meist unentdeckt bleibt: Nur selten werden die Wanderschuhe geschnürt, um die Grenze zwischen dem Kleinwalsertal und dem Bregenzerwald zu überqueren und diese beiden über keine Straße verbundenen Teile Vorarlbergs in einer Tour zu entdecken.

Der Wanderer, der den Bregenzerwald aus dem Kleinwalsertal heraus erobert, sollte für dieses Abenteuer sechs bis sieben Stunden einplanen und im Bregenzerwald ein Quartier organisiert haben. Die Wandervorfreude steigt minütlich, wenn man im rappelvollen Bus von Oberstdorf bis an das Ende des bezaubernden Kleinwalsertals verbleibt und fortan dem ganzen Rummel bye bye sagt. Denn ist man erst einmal in Baad aus dem Bus gestiegen, leeren sich schon bald die Wege und nachdem einmal das Starzeljoch erklommen ist, kann man auf der anderen Seite ganz allein begleitet vom Bimmeln der Kühe weiterwandern. Hier wandern nur Weitwanderer.

Urige Alpen und weite Wiesen
Der sanfte Wandel von Grasbergen bis zu den alpinen Felszacken der Künzelspitze im Hintergrund, wo sich die Ausläufer des Lechquellengebirges erstrecken, hat seinen besonderen Reiz. Im Rücken liegen die Bergbahnen und Lifte des Kleinwalsertals, weit vor uns die auch im Sommer geöffnete Bergbahn und die Skilifte am Diedamskopf, aber hier ist die Gebirgslandschaft mit ihren weiten Wiesen und urigen Alpen von technischen Veränderungen noch so unversehrt, als sei die Zeit seit einigen Jahrhunderten stehen geblieben.

 

 

Übers Starzeljoch
Der alte Saumweg auf Bregenzerwälder Seite des Starzeljochs führt zur Althornbachalpe. Hier führt ein Güterweg zur Neuhornbachalpe und zum Bergrestaurant Neuhornbachhaus. Wenn die Beine müde und der Durst groß ist, hier einfach den Blick über die Bergwelt des Bregenzerwalds schweifen lassen. Auf 1.700 Metern vergeht die Zeit wie im Flug. Wer sein Quartier in Au oder Schoppernau gewählt hat, darf sich nun aber noch auf einen längeren Abstieg gefasst machen. Fast 900 Meter geht es nämlich bergab, ehe erste Ortschaften im Bregenzerwald erreicht sind.

Von unserem Nachtquartier im wunderschön eingerichteten Zimmer im Haus Alpenglühn in Au nehmen wir nach einem reichhaltigen Frühstück gleich am nächsten Morgen den Bus, der uns dank unserer Gästecard Bregenzerwald kostenlos bis nach Warth transportiert. Auch die Bergbahn, der Steffisalp Express, nimmt uns mit Gästecard ohne Aufpreis mit nach oben.


Malerischer See und Murmeltiere
Oben am Saloberkopf auf 2.050 m pfeifen überall die putzigen Murmeltiere und warnen vor den Wandersleuten. Unser Weg führt uns weiter zum idyllischen Körbersee, an den sich etwas oberhalb ein traditionsreiches Berghotel mit schöner Sonnenterrasse schmiegt. Einige Meter östlich befindet sich mit dem Kalbelesee ein weiterer Gebirgssee. Im Sommer lohnt sich ein erfrischendes Bad im Körbersee, im Hintergrund der mächtige Widderstein, welcher sich im Wasser spiegelt.

Im leichten Bergab wandern wir an der Bregenzerach hinab nach Schröcken, von wo wir den Bus zurück nach Au nehmen . Das Haus Alpenglühen liegt schräg gegenüber der Bushaltestelle und erwartet uns tags drauf im Haus nebenan wieder mit einem königlichen Frühstück.

Königliche Kanisfluh
Auch zur Königswanderung im Bregenzerwald, der markanten Kanisfluh, starten wir wieder mit dem Bregenzerwaldbus von Au und steigen im Ortszentrum von Mellau aus, denn aufgepasst: Der Bus hält meist nicht an der Bergbahn.  Dafür spart die Auffahrt in der neuen Kabinenbahn der Bergbahnen Mellau Kraft zur Erklimmung des Gipfels und schon zahlreiche Höhenmeter.

bregenzerwald_detail03Auf der Bergstation Roßstelle ist man schon im Alpgebiet von Mellau. Die Wanderung auf die Kanisfluh beginnt auf einem schönen Güterweg, der ohne viel Höhenunterschied von der Roßstellealpe zur Kanisalpe führt. Erst dort beginnt der Anstieg auf einem schmalen Pfad hinauf zum Gipfel der Kanisfluh. Gutes Schuhwerk unersetzlich! Mit etwas Glück erblickt man an den Abhängen Steinböcke, von denen hier über 50 Stück leben. Beim Abstieg lohnt sich der Umweg zur Wurzachalpe, wo Wanderer eine köstliche Einkehr vor Abfahrt der Bergbahn erwartet.

Nach vier herrlichen Wandertagen im Bregenzerwald hilft uns die Gästecard Bregenzerwald, gratis mit dem Bregenzerwaldbus nach Dornbirn hinauszufahren, wo Bahnanschluss besteht. Doch unterwegs legen wir noch einen Zwischenstopp in Alberschwende ein. Hier haben wir das Vergnügen, noch einmal mit dem nostalgischen Einersessellift auf den Brüggelekopf zu fahren.

bregenzerwald_detail04Bye bye am Brügellekopf
Der 1967 eröffnete Brüggelekopflift wurde inzwischen leider außer Betrieb genommen, sodass Wanderer derzeit nur zu Fuß den Aussichtspunkt mit Einkehrmöglichkeit erreichen. Der Ablauf der Konzession ist schade, da hier eine Aussicht bis auf den Bodensee einlädt. Aber die Alberschwender starteten eine pfiffige Spendenaktion: Wer 1.000 Euro spendet, bekommt als Andenken einen 1er-Sessel. Das Vergnügen, den Lift kurz vor Schließung zu fahren, war groß. Aber auch eine Wanderung auf den Brügellekopf ist wunderschön.

INFO

Allgemein

Bregenzerwald Tourismus
www.bregenzerwald.at

Au-Schoppernau Tourismus
www.au-schoppernau.at/de

5 Wanderungen im Bregenzerwald
https://www.indenbergen.de/weblog/11244-wanderungen-bregenzerwald/

Wanderziele aus dem Reisebericht

Tour 1: Vom Kleinwalsertal in den Bregenzerwald wandern

Tour 2: Warth – Bergstation Steffisalp zum Körbersee

Tour 3: Mellau- Im Revier der Steinböcke auf die Kanisfluh

Tour 4: Alberschwende – Gipfelerlebnis am Brüggelekopf

Tipps von Anreise bis Übernachtung

Anreise

An- und Abreise mit Bahn und Bus über Dornbirn und Anschluss Bregenzerwaldbus.

Die im Reisebericht beschriebene Anreise aus dem Kleinen Walsertal erfolgt über Oberstdorf
(Zug bis Oberstdorf, Bus 1 Richtung Baad im Kleinwalsertal, Wanderung übers Starzeljoch)

Unterkünfte

Hier Unterkünfte im Bregenzerwald buchen

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Tipp zur Übernachtung: Haus Alpenglühen in Au
Inmitten der bezaubernden Berg- und Naturlandschaft des Bregenzerwaldes lädt das Haus Alpenglühen in Au mit wunderschön eingerichteten Zimmern und großem Balkon zu attraktiven Preisen ein. In direkter Nähe von Bushaltestelle und Molkereigeschäft.

 

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Bregenzerwald Gäste Gard
Ab drei Nächten in einem Quartier im Bregenzerwald gibt es im Sommer für Urlaubsgäste die Bregenzerwald Gäste Card mit welcher die Landbusse Bregenzerwald, die Bergbahnen und weitere Attraktionen wie Schwimmbäder gratis sind bzw. freien Eintritt gewähren.

 

Bild Links: Franken Tourismus A.Hub Bild Mitte: Zauberhaft Reisen Bild Rechts: Fränkische Toskana

Wo in der Toskana das kühle Gold fließt: Wandern und Genußradeln auf dem 13-Brauereien-Weg in Oberfranken

13 Brauereien, Gasthöfe und Bierkeller, hübsche Fachwerkdörfer und die liebliche Landschaft der Fränkischen Toskana – wenn das mal keine Motivation für den genussvollen Wanderer ist!  33 km lang, folgt ein Biergarten auf den nächsten auf dem 13-Brauereien-Weg aber längst nicht immer am Schnürchen. Das ist wiederum gut fürs „Figürchen“. Zwischen den ersten Bierkellern und der Brauerei Hönig in Tiefenellern warten Wiesen, Wälder und weite Wege. Und bevor das kühle Posthörnla fließt, wird erst mal der Stammberg mit seinen Höhenmetern überwunden. Weiterlesen

Ob auf Schusters Rappen oder mit dem Rad: Am besten erobert man den 13-Brauereien-Weg ab Memmelsdorf bei Bamberg in kleineren Teilstrecken und „Häppchen“, damit genügend Zeit zur Einkehr bleibt. Die traditionsreichen, kleinen Familienbrauereien bieten neben dem Verkauf ihrer Biersorten auch Bierführungen und Verkostungen an und empfangen durstige Bier-Pilger zumeist mit einem urigen Gasthaus und einem schattigen Biergarten direkt an der Brauerei.

Brauerei-Gasthof Drei Kronen

Brauerei-Gasthof Drei Kronen in Memmelsdorf

Der Wanderer oder Radler, der den 13-Brauereien-Weg in der Fränkischen Toskana entdecken will, startet am Besten im idyllischen Memmelsdorf, das nur etwa 6 Kilometer vom Zentrum der uralten Bierstadt Bamberg entfernt liegt. Gleich zwei alte Brauereigasthöfe liegen in Memmelsdorf.  Was läge näher, als direkt im urigen Brauerei-Gasthof Drei Kronen zu übernachten, wo seit 1457 Bier gebraut wird.

 

Stöffla (Kellerrauchbier), Lager und Helle Lotte sind die drei Hauptsorten in den Drei Kronen, dazu gibt es je nach Saison Fastenbier, Dinkelweisse, Entebier, Böckla und was dem Braumeister gerade so einfällt. „HolladieBierfee“ ist ein Bier von Frauen für Frauen, gebraut von der Braumeisterin Isabella Mereien. Regelmäßig werden Brauereiführungen angeboten, auf denen sich allerlei über die über 560jährige Geschichte der Brauerei erfahren lässt.

_franken_brauereienweg_story02Direkt nebenan zieht der ebenfalls traditionsreiche, seit 1783 familiengeführte Brauerei-Gasthof Höhn mit seinem schönen Hofgarten vor allem im Sommer scharenweise Gäste an. Das selbstgebraute „Görchla-Bier“ wird süffig, spritzig und naturtrüb in der kleinen Brauerei handwerklich hergestellt. Im Sommer fließt dieses in Strömen, im Winter kann es auch einmal ein kleines Gläschen sein. Dazu mundet regionale Genussküche  wie Schäuferla und Krenfleisch.

FT_Gasthof_Hhn_Memmelsdorf_FamilieAuch im Gasthof Höhn findet der geneigte Genießer fränkischer Braukunst ein angeschlossenes Hotel, das neben schönen Zimmern Arrangements für Gruppen einschließlich Stadtführung in Bamberg anbietet. Ein Geheimtipp sind die Bulli-Touren (bis zu acht Personen), wobei auch die Weltrekordgemeinde Aufseß angesteuert wird: Deren vier Gemeindeteile mit insgesamt 1500 Einwohnern haben vier Brauereien und weisen somit die größte Brauereidichte der Welt auf.

_franken_brauereienweg_galerie09Los geht´s auf den 13-Brauereien-Weg von Memmelsdorf entweder nach Norden oder nach Osten, je nach Lust und Zeitbudget. Eine kleine Brauereienrunde für etwa einen halben Tag lässt sich von Memmelsdorf nach Merkendorf unternehmen, wo den durstigen Wanderer schon wieder zwei ausgezeichnete Brauereien erwarten. Die Brauerei Wagner, erstmals 1797 erwähnt, hat einen schönen schattigen Biergarten, wo zum Pils hausgemachte Brotzeit mundet.

Die Braumeister Günter, Rainer und Hermann Wagner brauen hier eine Biervielfalt ein, die ein erster Blick nicht vermuten lässt und der fränkischen Brautradition gerecht wird. Die beliebteste Sorte ist das Pils, aber auch das Märzen, das ungespundete Lagerbier, die Wagner-Weisse oder das Kupferstich-Rotbier munden.  Mit einer Goldmedaille wurde der helle Bock prämiert.

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Seit 1556: Brauerei Hummel im fränkischen Merkendorf

Bevor die Rückreise aus dem kaum 900 Seelen zählenden Dörfchen Merkendorf angetreten wird, sollte auch die Brauerei Hummel besucht werden, die auf über 460 Jahre Brautradition zurückblickt. Hier ist neben dem ungespundeten Kellerbier das dunkle „Räucherla“ sehr zu empfehlen, ein typisches Bamberger Rauchbier. Im Sommer haben Wanderer die Wahl zwischen hellem, dunklem und leichtem Weißbier.

 

_franken_brauereienweg_story04Köstliche handwerklich gebraute Biere sind freilich nicht die einzigen Trümpfe, die dieser Landstrich zu bieten hat. Die Fränkische Toskana steht für eine zauberhafte Landschaft, die sich dem Wanderer oder Radfahrer eigentlich erst auf einer großen Runde auf dem Brauereienweg nach Schammelsdorf und über den Stammberg weiter nach Tiefenellern, Lohndorf, Geisfeld, Roßdorf am Forst und Strullendorf offenbart, wo wieder Bahnanschluss nach Bamberg besteht.

Sanfte Hügel, verspielte Bächlein, Streuobst- und Blumenwiesen – die friedliche Landschaft der Fränkischen Toskana wirkt schon beim ersten Atemzug entspannend und zieht sich hinaus bis zu den Höhenzügen des Stammbergs. Skurrile Felsformationen, die bei Kletterern beliebt sind, markieren im Osten bei Tiefenellern den Übergang in die Fränkische Schweiz.

Schammelsdorf liegt idyllisch auf einer Anhöhe am Fuße des Stammbergs und lässt sich von Memmelsdorf im Auf und ab über Meedensdorf auf einem Wald- und Wiesenweg erreichen. In dem 800-Seelen-Dorf liegt eine von außen etwas unscheinbare Brauerei, die keinesfalls links liegen gelassen werden sollte, weil sie die fränkische Bierkultur besonders schön widerspiegelt.

_franken_brauereienweg_story05Einen süffigen Gerstensaft genießt nämlich der Franke am liebsten in seinem eigenen Steinkrug, und im Gasthof der Brauerei Knoblach in Schammelsdorf, die noch immer ihren urtümlichen Charme erhalten hat, hat dies ein ganz  besondere Tradition. „Wir haben über 380 eigene Krügla für unsere Stammkunden“, erzählt der Wirt. Dazu zählen der Pfarrer und der Bürgermeister, aber auch ein Kanadier und Südafrikaner haben ihre „Krügla“ hier im Gasthaus geparkt.

Die Knoblach´s sind eine alteingesessene Schammelsdorfer Familie. Aus der Landwirtschaft entwickelte sich um 1880 herum die Gastwirtschaft. Nach alten fränkischen Rezepten wird hier noch gekocht, dazu serviert Braumeister Michael Knoblach den hauseigenen Gerstensaft. Als Absackerl gibt´s einen Hopfentropfen, einen Bierschnaps, besonders bei Männern beliebt.

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Brauerei Knoblach: Bier und köstliche Zwetschgenbames

Frauen lieben Birnenschnaps regionaler Streuobstwiesen. Gar nichts mit Früchten zu tun hat die Zwetschgenbaames, eine fränkische Rohschinkenspezialität, die hier hauchdünn wie ein Carpaccio serviert wird und köstlich mundet.  Auch wenn das süffige Bier einmal nicht im Steinkrug sondern im hauseigenen Glashumpen kommt, schmeckt es hervorragend. Wer einmal hier war, kommt immer wieder gern.

 

Wie der Franke an sich, lässt man bei einem guten Bier und einer Brotzeit gerne mal die Seele baumeln. Für die köstliche Rast im Gasthaus der Brauerei Knoblach sollte also Zeit eingeplant werden. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass das eigentliche Abenteuer auf dem 13-Brauereien-Weg erst auf dem langen Abschnitt über den dicht bewaldeten Stammberg etwa 200 Höhenmeter bergauf und wieder bergab ins entfernt gelegene Tiefenellern folgt,

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13-Brauereien-Weg: Am Stammberg geht´s Abenteuer los

Von der Litzendorfer Straße geht es links in die Stammbergstraße: In Schammelsdorf den Ausgang des 13-Brauereien-Wegs  in Richtung Strullendorf bzw. Tiefenellern zu finden, ist etwas knifflig. Direkt hinter dem Wohngebiet beginnt der bezaubernde Wald, dem wir den Stammberg hinauf folgen. Kurze Zeit später läuft der Weg einer Art Bikepark mit Schanzen entlang, der aber nicht mehr genutzt wird.

 

Etwas später mündet der Weg auf einen breiten  Güterweg ein, der sich einige Zeit lang den Berg hinauf schlängelt. Nach mehreren Kilometern biegt wieder ein Pfad rechts von dem Güterweg ab, der bergab nach Tiefenellern führt, ein winziges Kleinod mit eigener Brauerei.

Köstliche Jause in der Brauerei Hönig

Köstliche Jause in der Brauerei Hönig

Wir erreichen ein Idyll, das erobert werden will – die Brauerei Hönig in Tiefenellern ist klar die Königsdisziplin des 13-Brauereien-Wegs. Im Sommer lädt der urige Biergarten zur Einkehr bei einer traditionellen Brotzeit mit selbst gebackenem Brot bei einem süffigen Seidla Bier ein. Beliebt ist hier Hausmannskost: Sülze mit Bratkartoffeln oder Schlachtschüssel, deftiges zum Durst.

 

_franken_brauereienweg_galerie13Weiter geht die Reise auf dem 13-Brauereien-Weg, nur kurze Zeit später folgen im kaum 400 Einwohner zählenden Lohndorf wieder zwei Brauereien auf einen Streich. Die größere von beiden ist die Brauerei Reh, deren Getränkeverkauf einschließlich Stehausschank ebenso direkt an der Hauptstraße liegt wie die kurz darauf folgende Brauerei Hölzlein mit schöner Gaststätte, deftigen Brotzeiten aus Hausschlachtung, prima Schnitzeln und gut 225 Jahren Brautradition.

_franken_brauereienweg_story06aWer den  13-Brauereien-Weg komplett wandert, läuft von Lohndorf weiter nach Melkendorf. Dort wartet ein schöner Naturerlebnispfad darauf, Pflanzen und Tiere mit allen Sinnen zu erleben. Weiter geht die Reise ins benachbarte Geisfeld, wo schon wieder zwei Brauereien ihren  Gerstensaft feil bieten:  Die Brauerei Krug mit ihrem schönen Gastgarten Zwetschgenbames & co und die Brauerei Griess mit dem schönen Griess Keller unter alten Laubbäumen.

In Geisfeld hat der Bierpilger nun die Möglichkeit, den 13-Brauereien-Weg weiter Richtung Strullendorf zur letzten Station in Roßdorf am Forst fortzusetzen und mit den Spezialitäten der Brauerei Sauer mit sechs Generationen Brauerfahrung abzuschließen und anschließend in Strullendorf den Zug zu nehmen, oder über Litzendorf nach Memmelsdorf zurückzukehren,

Neben den genannten Brauereien lockt auf dem 13-Brauereien-Weg auch noch die Brauerei Göller in Drosendorf, eine 1865 gegründete kleine Familienbrauerei mit schönem Biergarten. Spätestens beim unverzichtbaren Besuch der Bierstadt Bamberg schlägt´s Dreizehn und der Liebhaber fränkischer Braukunst hat schneller als gedacht tatsächlich 13 Brauereien besucht.
Die Weltkulturerbestadt Bamberg ist aber einen eigenen Reisebericht wert, der in Kürze folgt.

INFO

Allgemein

Tourist-Information Fränkische Toskana
Am Wehr 3, 96123 Litzendorf
Tel. +49 9505-80 64 106
www.fraenkische-toskana.com

Anreise
Bahn und Bus: Bahnanschluss in Bamberg und Strullendorf. Busverbindung von Bamberg nach Memmelsdorf (Linie 907) sowie nach Litzendorf, Lohndorf und Tiefenellern (Bus 970).
www.stadtwerke-bamberg.de/mobilitaet/bus/fahrplan.html

Aktiv

Fahrradverleih / geführte Radtouren
Bei vielen Unterkünften sowie beim Radlhof Riedl in Litzendorf (E-MTB-Verleih)
www.radlhof.com/verleih/

13-Brauereien-Weg

Wanderprospekt zum Download mit Infos zu allen Braueren

„Genusswanderung am 13-Brauereien-Weg“

Erleben Sie die Traditionsbrauereien in der Fränkischen Toskana: Gemeinsam mit einem unterhaltsamen Braumeister wandern Sie rund 9 km am beliebten 13-Brauereien-Weg. Besichtigung eines historischen Bierkellers, Einkehrschwung in drei Brauerei-Gasthöfe, Verkostung von einem Bier und einem „Bierhappa“. Jeden 1. und 3. Samstag im Monat, jeweils 10:00 – ca. 14:30 Uhr, vom 5. Mai bis 20. Oktober 2018. Preis p.P. € 18,50 inklusive
Führung, ein Bier, ein Bierhappa, ab 18 Jahre. Anmeldung bein der Tourist-Info.

Unterkunft

Unterkunftsverzeichnis 2018: Hotels, Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen

Events

04.-05. Mai 2018 Bierkulturfest in Memmelsdorf (Fassanstich, Partybands, Krönung des Bierkönigs u.a.)
06. Mai 2018 Maimarkt Memmelsdorf (Verkaufsoffener Sonntag mit Marktständen)
10. Mai 2018   Bier-Genießer-Tour zum Vatertag (Gutscheine beim Tourismusverband)
 18.-21.Mai 2018 Schammelsdorfer Biertage mit Live-Musik
 16. Juni 2018   Live Earth Festival Litzendorf (Live-Musik, Indianer-Tipi, Kastenklettern u.v.a)
  29. September  1. Brauereienlauf Fränkische Toskana ( (Marathon, Halbmarathon, 10-km, Bambini)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Links Heilmann Foto Mitte:  Allgäu Tourismus Foto Rechts: Heilmann

Radrunde Allgäu (Teil 1): Fünf Genuss-Hotspots im Süden

Seit fünf Jahren lädt die Radrunde Allgäu auf 450 Kilometern dazu ein, in die malerischen Landschaften, Geschichten  und Orte des lieblichen Alpenvorlands einzutauchen. Wer das Allgäu in all seinen Facetten sportlich und klimaneutral entdecken möchte, erblickt dabei nicht nur weltberühmte Sehenswürdigkeiten, sondern auch idyllische kleine Örter mit schattigen Biergärten, urigen Gasthäusern und deftiger Brotzeit. Das Allgäu hat über 30 Brauereien, die fast alle an der Radrunde liegen und mit Braukunst begeistern. Teil 1:  Fünf Hotspots im Süden. Weiterlesen

Kißlegg: Badeseen und Brauereikunst (Foto: Tourismus Marketing GmbH Baden - Württemberg)

Kißlegg: Badeseen und Brauereikunst (Fotocredit: Tourismus Marketing GmbH Baden – Württemberg)

1 Kißlegg – Badeseen, Barock und Braukultur

Einer der schönsten Orte auf der Radrunde Allgäu ist das in Baden-Württemberg liegende barocke Kleinod Kißlegg .
Es gab einmal eine Zeit, in der es im Allgäu nichts anderes gab als das gewaltige Eis der Gletscher. Der Eiszeit hat das Allgäu vieles seiner heutigen landschaftlichen Schönheit und reizvollen Vielfalt zu verdanken: Die weißen Gipfel der Bergspitzen und das Blau der vielen Seen und Flüsse. Rund um Kißlegg gibt es noch viele natürliche Badeseen, die in der Eiszeit entstanden sind und heute einladen, in heißen Sommern nach schweißtreibenden Radtouren das kühle Nass der Seen zu genießen. Vom eher touristischen Strandbad Obersee über den Metzisweiler Weiher und Argensee bis zum Holzmühleweiher. Ein echter Geheimtipp für Groß und Klein ist der romantische Stockweiher.

 

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„A goldig´s Kißlegger“ ist ein erfrischendes, untergäriges Zwickelbier des noch jungen Kißlegger Kellerbräus. (Foto: HE)

Jeder kennt die Edelweißbrauerei Farny aus Kißlegg, die rund 20 Millionen Flaschen Bier im Jahr produziert, aber eigentlich auch nur für sein Weißbier berühmt ist und dessen Export nicht unbedingt begeistert. Doch seit rund vier Jahren wird im  kleinen Örtchen Kißlegg auch noch an anderer Stelle gebraut: Die Traditionswirtshaft Schlosskeller schenkt seit der Wiedereröffnung „Kißlegger Kellerbier“ aus, in fünf Sorten: Ein Helles, ein Dunkles und ein Weizen sowie ein Bockbier zur Fastenzeit und ein Festbier zur Wiesnzeit. Erfrischend ist vor allem „A Goldig´s Kißlegger“, ein untergäriges Zwickelbier, für das man das Hofgutsbier von Farny gerne stehen lässt. Im Schlosskeller und im angeschlossenen Biergarten gibt es zum köstlichen Bier für Radler eine leckere Brotzeit oder bei großem Hunger auch ein Krustenbraten oder eine Schweinshaxe, bis die Tour auf der Radrunde wieder fortgesetzt wird.

 

Radrunde Allgäu – Etappe nach Kißlegg

Radrunde Allgäu – Etappe Kißlegg – Isny

Infos Kisslegg

Ferienregion Allgäu – Naturseen rund um Kißlegg

Kisslegger Kellerbräu – www.heimatbier.com

Radvergnügen im Westallgäu (Foto: HE)

Radvergnügen im Westallgäu (Foto: HE)

2 Meckatz & Westallgäu – Beim Allgäuer Sonntagsbier

Ein wahrhaft „goldenes Land“ für Bikefreunde, Bier- und Käseliebhaber ist das Westallgäu.  Nicht nur vorzügliche Sennereien sind hier beheimatet, sondern auch die erste Allgäuer Biermarke: Das ausgezeichnete „Meckatzer Weiß Gold“. Um die Brauerei Meckatzer Löwenbräu oder zumindest das Meckatzer Bräustüble zu besichtigen, lohnt es sich, die Radrunde Allgäu in Wangen auf die Westallgäuer Käsestraße zu verlassen, die ohnehin eine Abkürzung ist. Kenner schwören, dass sich die Käsestraße radelnd in ihrer ganzen Schönheit erleben lässt.  Sowohl für Genussradler und Tourenradler als auch für Mountainbiker oft Liebe auf den ersten Blick.  Von Wangen kommend, erreicht man Meckatz kurz vor Heimenkirch.

 

Meckatzer Weiss Gold (Foto: Meckatzer Löwenbräu)

Meckatzer Weiss Gold im Grünen (Foto: Meckatzer Löwenbräu)

Ohne ein „Meckatzer Weiss Gold“ mit einer köstlichen hausgemachten Brotzeit in den historischen Mauern des Meckatzer Bräustübles wäre eine Genusstour auf der Radrunde Allgäu nicht komplett. Noch tiefer in die Geheimnisse der Braukunst und die Unternehmensgeschichte kann man bei einer Brauereibesichtigung eintauchen. Auf dem Rundgang durch Sudhaus und Gärkeller mit Zwickelnbierverkostung lernen Besucher, wie in Meckatz heute noch mit besonderen traditionellen Verfahren Bier gebraut wird. Unter brauereibesichtigung@meckatzer.de werden Anmeldungen entgegengenommen. Auf der Meckatzer Homepage erfährt man aktuelle Termine. Kurz nach Heimenkirch biegt man wieder auf die Radrunde Allgäu ein, die schon kurze Zeit später die nächsten Highlights für Freunde des guten Biergeschmacks bereithält.

 

Infos Westallgäu

Westallgäu – Infos Radtouren

Meckatzer Bräustüble

Meckatzer Löwenbräu

3 Weiler-Simmerberg – Die doppelte Braukunst

Weiler und Simmerberg waren bis Ende der sechziger Jahre eigenständige Gemeinden, und bis heute haben sich hier zwei traditionsreiche eigenständige Brauereien erhalten, die feinstes Bier brauen: Die Post Brauerei Weiler und die Aktienbrauerei Simmerberg.

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Brauereigasthof und Hotel Post in Weiler im Allgäu (Foto: Axel Mauruszat / Creative Commons)

Das Stammhaus der Post Brauerei Weiler ist das Hotel & Gasthof Zur Post in Weiler. Im urigen Bräustüble, das im Sommer auch an Tischen im Freien serviert, gibt es Post-Bier vom Fass.

_CAM00535smallDer wunderschöne Biergarten an der Bräustatt Simmerberg lädt nach gut 3 Kilometern und 160 zurückgelegten Höhenmetern schon zur nächsten genussvollen Rast ein. Hier in „Sepp Holzer´s Taferne“, eine der urigsten Einkehrstuben im Allgäu, lohnt sich auch, einen Blick auf die schönen Kupferkessel der Braumanufaktur Aktienbrauerei Simmerberg zu werfen. Ein Geheimtipp ist der „Simmerberg Rödler“, ein bernsteinfarbenes Kellerbier. Für Radler ist der „Heuhüfer“, ein Biermischgetränk aus Weizenbier, Apfelsaft und Allgäuer Bergwiesenheu, eine interessante Option. Nur wertvollste Bio-Zutaten aus der Region werden verwendet. Ein Genuss sind die hausgemachten Schupfnudeln. Oder wie wäre es mit dem Braumeisterfladen mit Schinken, Bergkäse und Ruccola?

Radrunde Allgäu – Etappe Isny-Immenstadt über Weiler-Simmerberg

Infos Weiler-Simmerberg

Post Brauerei Weiler

Brauereigasthof Hotel zu Post

Braumanufaktur Simmerberg

Gasthof Bräustätt Simmerberg

4 Brauereidorf Rettenberg – Himmlische Vielfalt

Bei gleich drei ausgezeichneten Brauereien haben Kenner und Liebhaber guten Biers  im Allgäuer Brauereidorf Rettenberg die Qual der Wahl. Hier hat das Bierbrauen schon seit vielen Jahrhunderten Tradition. Die Privatbrauerei Zötler entstand  im Jahr 1447 und ist schon seit 21 Generationen in der Hand der Familie Zötler, damit ist sie die älteste Familienbrauerei der Welt. Etwa 15 verschiedene Biere werden heute gebraut, vom Export über zahlreiche Weizen-Variationen bis hin  zu alkoholfreien Varianten, dazu kommen neuerdings auch Craft-Biere und „Sagen-Biere“ besonderer Stilart.

_rettenberg_engelbraeu_detailDie zweite Brauerei in Rettenberg ist Engelbräu, welche im Jahr 1668 gegründet wurde. Auch hier locken etwa 15 Biervarianten vom Allgäuer Brotzeitbier bis zum Doppelbock. Nicht verpasst werden darf ein Besuch im Brauereigasthof Engel. Brauerschnitzel mit Dunkelbiersoße und Kässpatzen, Allgäuer Krautkrapfen mit Röstzwiebel, Bierjus und Salat oder Biergulasch mit Spätzle locken ebenso wie Weißwürste mit Brezeln. Einen weiteren Rekord hält seit 2015 Bernardi Bräu: Das Sudhaus der höchstgelegenen Privatbrauerei Bayerns befindet sich in der umgebauten Seilbahnstation. Am Fuße des Grüntens werden in der jüngsten Brauerei Rettenbergs nach handwerklicher Braukunst allerfeinste Biere gebraut, die sich lohnen, zu probieren.

Radrunde Allgäu – Etappe Immenstadt-Jungholz über das Brauereidorf Rettenberg

Infos Rettenberg

Brauereidorf Rettenberg

Brauereigasthof Engel

Brauereigasthof Adler-Post

5 Nesselwang & Tannheimer Tal – Feines Brauhandwerk_tannheim999

Die Radrunde Allgäu ist auch ohne Nesselwang und ohne das Tannheimer Tal nicht komplett. Das reizvolle Nesselwang ist mit zwei Dritteln Sommergästen eine beliebte Sommerregion.  Wunderschön gelegene Naturbadeseen inmitten duftender Blumenwiesen wie der Grüntensee mit eigener Badebucht für Hunde laden zum Erfrischen und Faulenzen direkt an der Radrunde ein. Weiter geht die Fahrt ins Tannheimer Tal, das manche als schönstes Hochtal der Alpen bezeichnen. Überall an der bezaubernden Strecken tun sich Panoramalogen auf. Nesselwang und Tannheim liegen an einer hübschen Schleife der Radrunde Allgäu, die sich auch als kleine Runde fahren lässt. Beide Orte haben Biergenießern viel zu bieten.

 

_nesselwang_detail01In der Nesselwanger Postbrauerei kredenzen die beiden Brauschwestern Kathrin und Stephanie Meyer raffinierte handwerklich gebraute Biere, weshalb sie sich auch zu Recht Brau-Manufactur Allgäu nennt. Davon zeugt die Vielfalt: Vom beliebten altbayerischen Nesselwanger Dunkel bis zum Gold und Weizen, dazu ist eine Vielzahl von Edel- und Craft-Bieren eine Versuchung.Im Brauerei-Gasthof Hotel Post kommen deftige Gerichte auf den Tisch, gerne mit Bier zubereitet wie das Brauereigulasch mit hausgemachten Spätzle. Zu empfehlen ist die Bierprobe mit vier verschiedenen Bierspezialitäten à 0,1 l sowie Testbogen und sensorischer Bewertung um nur 4,50 Euro. Freitags um 19 Uhr und Samstags um 11 Uhr finden die beliebten Besichtigungen statt, auf denen ein Blick in das Brauereihandwerk geworfen werden kann.

Auch in Tannheim gibt es für Genießer einen Geheimtipp. In einem der ältesten Häuser des Orts hat die Familie Kleiner 2004 eine Privatbrauerei errichtet. „s´Höf Bräuhaus“ braut seither Helles, Dunkles und Weizenbier im Sudkessel. Hier gibt´s nicht nur erfrischende Biere, sondern auch putzige Tiere: Wollschweine, Hochlandrinder und Hühner sind auf dem Hof.

Radrunde Allgäu – Etappe über Nesselwang und Tannheimer Tal

Infos Nesselwang

Sommerurlaub in Nesselwang

Postbrauerei Nesselwang

Infos Tannheimer Tal

Tourismusinformation Tannheimer Tal

s´Höfbräuhaus Privatbrauerei in Tannheim

INFO

Alle Infos zur 450 km langen Radrunde Allgäu gibt es unter www.allgaeu.de/rad oder per Telefon: 083 23/80 25 93 1. Hier sind auch kostenloses Kartenmaterial sowie Tipps zu Unterkünften und Aktivitäten erhältlich. Viele der präsentierten Genuss-Hotspots für Bierliebhaber entlang der Radrunde sind mit der Bahn erreichbar (Kißlegg, Heimenkirch, Nesselwang) und alle bieten Bett & Bike Unterkünfte für den sicheren und bewußten Biergenuss.

Radrunde Allgäu

Brauereien im Allgäu

Bett & Bike Gastgeber

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San Martino & Primiero: Bikespaß mit Genuss und Gaudi

In San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi wird der Kraftakt im Sattel mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Das Biker-Paradies in der Region Dolomiti Lagorai (östliches Trentino) lockt neben tollen Trails mit kulinarischen Köstlichkeiten und zum Knödelfest im September mit echter Oktoberfest-Gaudi. Weiterlesen

Süße Knödel, Sauerbier und steile Kurven: So etwa könnte euer Bike-Abenteuer im Primierotal aussehen, wenn ihr einen spannenden Tag im Trail genussvoll auf dem Knödelfest beendet. Wer gerne tagsüber in die Pedale tritt und abends Party feiert, oder sich nach einem kernigen Anstieg mit hausgebrautem Bier aus der Region erfrischt, verliebt sich schnell in diese Gegend.

_smgallery05Eine wunderschöne Tour führt Mountainbiker zum Beispiel von Fiera di Primiero ins idyllische Val Canali, vorbei an der Villa Welsperg am gleichnamigen See, in dem sich Gipfel der majestätischen Bergspitzen spiegeln. Über Serpentinen geht es weiter hinauf zum sonnigen Chalet Piereni auf rund 1.300 Metern Meereshöhe (etwa 630 Höhenmeter bis zum Ziel). Nur wenige Orte strahlen in ihrer Schönheit und Stille einen solchen Zauber aus, wie das Canalital zu Füßen der Pale di San Martino, eine der schönsten Perlen der Dolomiten. Auf dem Chalet angekommen, werden Biker für ihre Strapazen mit allen Genüssen der Region verwöhnt. Wie zum Beispiel kräftige Fleischgerichte mit Puzzone di Moena (ein würziger Schnittkäse bis zu 6 Monaten gereift) oder Tosela di Primiero.

_smgallery09Der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Bike-Urlaubs in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi ist eine Tour durch das noch bezauberndere Val Venegia, das bei Transalp Fahrern als eines der schönsten Täler der Alpen gilt. Besonders reizvoll ist die Rast auf der Almhütte Baita Segantini auf 2.200 Metern Meereshöhe, vor der sich die mächtigen Felswände der Pale di San Martino in ihrer vollen Schönheit auftürmen. Ausgangspunkt dieser Tour ist zumeist der Passo Rolle, auf dem es im Frühjahr oder Herbst auch schon mal schneien kann. Damit sich auf dieser Tour der Vorhang für die majestätischen Dolomiten aufzieht, lohnt sich zuerst ein Blick in die Wettervorhersage. Aber selbst wenn die Sonne mal nicht lacht, sollte diese Tour (934) nicht verpasst werden.

_smgallery13bZum Warmkurbeln lockt ein historischer Bergwerksweg mit nur mäßiger Steigung von Fiera di Primiero Richtung Passo Gobbera, den lokale Bikeführer kennen. Toll, wenn man durch blühende Wiesen auf einem schönen Trail so leicht an Höhe gewinnen kann. Stefano, unser Bikeguide,  kennt einen schönen Downhill-Pfad von Gobbera (985 m.ü.M.) hinab ins Primierotal. „Rischiamo?“ fragt er, ob wir es riskieren sollen. Na klar. Man wächst mit den Aufgaben. Auf der Rückfahrt passieren wir das schmucke Mezzano, einer der „Borghi piu belli d´Italia“. Hier wurden in Brennholz-Stapeln Kunstwerke integriert, die entlangradelnde Radler aufmerksam machen:  Ein Ort, der sich in jedem Fall zu entdecken lohnt und der zu einem erfrischenden Zwischenstopp einlädt.

 

_smgallery25Es gibt viele Zeitpunkte, einen reizvollen  Bike-Urlaub in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi zu verbringen. Zu empfehlen ist, den Zeitpunkt nicht zu früh zu wählen, damit die Traumtour ins Val Venegia nicht ins Schneetreiben fällt. Bikern, die nach Gipfeltouren abends zünftige Gaudi lieben, ist das Knödelfest Anfang September zu empfehlen, wenn sich das ganze Tal in Dirndl und Lederhose wirft und ein ausgelassenes Oktoberfest in den Dolomiten feiert. Zum „Festa del Canederlo“ in Imer zieht es immer am Anfang September (aktuell 1.-2. September 2018) nicht nur jene Italiener, denen die Wiesn zu weit ist, sondern tausende Besucher aus nah und fern. Auf einem rauschenden Fest in den Bergen wird die „Miss Canederlo“ gekürt und urige Bands spielen auf.

_smgallery21Der Ort des Knödelfests ist gut gewählt, denn hier sind die „Fundamentalisten des Bieres“ zu Haus. Die Brauerei „Bionoc“, die sich so treffend beschreibt, ist der Beweis dafür, dass in Italien nicht nur edle Reben reifen, sondern auch mit Leidenschaft ausgezeichnetes Bier gebraut wird, mit Bio-Hopfen aus dem Primierotal. Im Programm sind ein Weißbier nach Münchner Art, ein Rauchbier nach Bamberger Art, Köstlichkeiten wie ein IPA und Exotisches wie im  Eichenholzfass gereiftes Sauerbier mit Kirschen aus dem Primierotal. Viele gute Restaurants schenken Bionoc Bier aus. Die Biertrinker unter den Bikern können sicher sein, dass ihr Durst genussvoll gestillt wird und auf so mancher Biktetour entdecken aufmerksame Genießer auch, wo der Hopfen wächst.

INFO

Allgemein

San Martino di Castrozza und die Täler Primiero und Vanoi zählen zum Dolomiti Lagorai Bike-Ring, eine Mountainbike-Region mit über 1100 Kilometern Offroad-Strecken, die ihre Reize am Fuße mächtiger Berge, in Wäldern und Weiden und an Ufern idyllischer Alpenseen entfaltet.

Tourismusbüro
ApT San Martino di Castrozza, Passo Rolle, Primiero e Vanoi
Tel. +39 0439 768667
www.sanmartino.com

Mountainbikeregion Dolomiti Lagorai Bike
www.dolomitilagoraibike.it

Dolomiti S.MART BIKE – Übersicht, Bike Touren und San Martino Bike Arena

San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi – 20 MTB Touren inklusive GPX Download

Anreisen

Per Auto erreicht man San Martino di Castrozza wie folgt: Autobahn A22 vom Brenner Richtung Modena/Verona, Ausfahrt Neumarkt-Auer (BZ). Von hier auf  SS48 (Richtung Val di Fiemme) bis Predazzo, dann auf SS50 Richtung Passo Rolle, San Martino di Castrozza und Fiera di Primiero. Auer – San Martino ca. 85 km. Tipp: bei Anreise über den Reschenpass bis Bozen weniger Maut.

Bike-Unterkünfte

Dolomiti Smart Bike Hotels

Bike-Schule

Primiero Bike

Feiern und Genießen

Knödelfest – Festa del Canederlo (Imer)

Brauerei Bionoc (Imer)

Chalet Piereni (Val Canali)

Pizzeria Il Caminetto (Fiera di Primiero)

 

 

Wildschönau: Erst melken & misten, dann ab auf die Pisten

_wildschoenau_960aErst wenn die Kühe gemolken, der Stall ausgemistet und alle 20 Rinder versorgt sind, beginnt für Thomas Fill die zweite Schicht. Der Bauer schlüpft in den Skianzug, fährt in die Skischule, und freut sich, mit seinen Schülern erste Schwünge  in den frischen Schnee zu ziehen. Dank der neuen Schatzbergbahn geht im Skijuwel Alpbachtal Wildschönau nun alles noch etwas flotter. Weiterlesen

Der melkende Skischuhlehrer ist in der urigen Wildschönau kein Einzelfall. Die meisten Skileher und Guides leben und arbeiten das ganze Jahr in dem Hochtal der Kitzbüheler Alpen, weshalb viele einen Zweitjob als Bademeister fristen oder als Bauer oder Senner den Stall ausmisten. Dass sich die ursprünglichen Strukturen erhalten haben, ist aber ein Glücksfall für Urlauber, denn hier steht die Melkkuh im Stall oder auf der grünen Wiese und nicht etwa auf der Piste.

_wildschoenau_galerie3In der Wildschönau sind Skischulen  noch preiswert: Der 5-Tages-Skikurs für Kinder mit vier Stunden Unterricht am Tag kostet in der ausgezeichneten Ski- und Snowboardschule Hochtal Wildschönau 185  Euro, der Privatlehrer für 1-2 Personen pro Tag 180 bis 200 Euro. Geduldig wird zunächst die richtige Haltung und Technik vermittelt, bevor gemeinsam die Pisten gerockt werden.

 

1947 wurde in der Wildschönau  Geschichte geschrieben: Der erste Lift Tirols wurde erbaut.  Heute stehen im „Skijuwel Alpbachtal Wildschönau“ 109 Pistenkilometer Wahl, von leicht bis schwer, dazu ein schöner Funpark. Damit es in Zukunft noch reibungsloser in die Höhe geht, eröffnet zur aktuellen Saison die neue Schatzbergbahn.  Die alte Vierergondel wird durch eine Achtergondel ersetzt. Die Beförderungsleistung steigt von 1600 auf 2650 Personen pro Stunde.

_wildschoenau_detail3Thomas Fill liebt die Arbeit mit den Kühen ebenso wie den Job auf der Piste, wo er schon unzähligen Kindern und Erwachsenen das Ski  fahren gelehrt hat. Wenn die Kühe nicht in seinem 300 Jahre alten Hof stehen, dann ist es Sommer und die Kühe grasen glücklich auf der Schönangeralm, einem beliebten Ausflugsziel in der Wildschönau. Im Winter gibt es Pferdeschlittenfahrten auf die Alm, an den Adventwochenenden ist geöffnet.

So idyllisch wie auf der Schönanger Alm ist es fast überall in der Wildschönau. Das liegt an der abgeschiedenen Lage des Hochtals in den Kitzbüheler Alpen. Nur ein schmales Sträßchen führt hier hoch, und schreckt manche Tagesausflügler ab. Wer mit einem der 25 Lifte oben ankommt, der hat nicht nur eine Abfahrt, sondern meist mehrere Pisten zur Wahl, die selten überfüllt sind. Auf den Hütten geht es urig zu. Ein Stopover in die Wildschönau ist ohne die Kraft der Stoppelrübe nicht komplett. Der einzigartige Rübenschnaps „Krautinger“ wird nur hier gebrannt.

Ski-Opening vom 15. bis 17. Dezember 

Wer gemeinsam mit den Wildschönauern feiern und auf die neue Bahn anstoßen möchte, sollte zum „Ski Juwel Opening WIldschönau“ vom 15. bis 17. Dezember kommen. Sanft einschwingen, dann auf einer der zahlreichen Hütten einkehren und bei Tiroler Schmankerl und Livemusik von Top-Bands das Panorama genießen.  Wer nach einem langen Ski-Tag weiterfeiern möchte, hat im Tal in Restaurants und Bars Gelegenheit dazu. Besonderer Tipp: Am 15. Dezember steht im Kirchdorf Auffach das „Musikantenradl“ auf dem Programm. Dabei gehen Musikanten von Gasthaus zu Gasthaus und sorgen für ausgelassene Stimmung und Feierlaune. Urig geht es auch auf einer Schlittenfahrt nach Thierbach zu, der schönsten Sackgasse der Welt.

INFO

46 Liftanlagen erschließen in der Wildschönau 109 Pistenkilometer in 650 bis 2025 m Seehöhe.
Für Langläufer locken 50 km Loipen.  Ein Tages-Skipass kostet in der Nebensaison 41 Euro für Erwachsene und 20,50 Euro für Kinder, in der Hauptsaison 45,50 Euro und 22,50 Euro.

Skijuwel Alpbachtal Wildschönau
+43 5339 5353
www.skijuwel.com/de

Wildschönau Tourismus
Tel. 0043/(0)5339 8255-0
www.wildschoenau.com

Urig einkehren & übernachten

Hotel Wastlhof
www.hotelwastlhof.at

Gipföhit am Berg
www.gipfoehit.at

Restaurant Marius in Auffach
www.marius-restaurant.at

Kellerwirt in Oberau
www.kellerwirt.com