Schlagwort-Archive: VW Busse

sandra620

Zauberhaft Reisen goes Europe!

Im Oktober 2014 geht´s los!!!

Am 03.10.2014 wird unsere Sandra die geplante einjährige Europareise mit VW Bus „Frosch“ und ihrer Hündin „Dio“ antreten und regelmäßig von ihren Abenteuern berichten.
Weiterlesen

Wir würden uns auf ganz viele Tipps (Orte, Campingplätze, Sehenswürdigkeiten etc.) freuen!!!

Tipps bitte an info@zauberhaft-reisen.com

20140514_115253

Campingspezial Sizilien – Teil 2

In diesem Artikel möchte ich euch 4 von 5 Campingplätzen vorstellen, welche ich auf meiner Rundreise durch Sizilien testen durfte…:-)

Weiterlesen

1) Camping Almoetia – Der perfekte Campingplatz für Ausflüge

Bild http://www.campingalmoetia.it

Bild http://www.campingalmoetia.it

Das Camping Almoetia bei Taormina ist ein sehr ruhiger Campingplatz 500 Meter vom Meer entfernt. Am öffentlichen Strand können Boote, Paddelboote und Surfbretter ausgeliehen werden. 
(Achtung: In der Hauptsaison sind Hunde an diesem Strand leider nicht erlaubt)

 

 

 

Weitere Merkmale:

– Restaurant (auch im Winter geöffnet) und einen kleiner Markt
. In 500 m Entfernung vom  Campingplatz gibt es eine Reitschule.

In der Nebensaison sehr ruhig (wir waren im Mai insgesamt 4 Camper und 1 Zelt).

Isola Bella

Isola Bella

Aufgrund seiner Lage ist der Campingplatz der perfekte Ausgangspunkt für diverse Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten wie:

– Ätna
http://de.wikipedia.org/wiki/Ätna

– Taormina
http://de.wikipedia.org/wiki/Taormina

– Isola Bella
http://de.wikipedia.org/wiki/Isola_Bella_(Sizilien)

Gole Alcantara

Gole Alcantara

– Gole Alcantara
Gole_dell’Alcantara


INFO:

Der Campingplatz Almoetia liegt in Calatabiano, 44 Kilometer nördlich von Catania und nur 12 Kilometer südlich von Taormina.

Camping Almoetia
Via San Marco 19,
95011 Calatabiano (CT)

Tel./Fax: +39 095 641936 –
Mobil: + 39 346.6939479
E-mail: campingalmoetia@virgilio.it
http://www.campingalmoetia.it

2) Villagio Turistico Marinello – Der Campingplatz mit dem traumhaften Strand im Naturschutzgebiet

IMG_0029
Der Campingplatz „Villagio Turistico Marinello“, etwa 50 km westlich von Messina und 150 km östlich von Palermo an der Nordküste Siziliens gelegen, befindet sich in direkter Umgebung eines bezaubernden Naturschutzgebiets: Das „Laghetti di Marinello“ mit den schönsten Sandstränden Siziliens lädt zum Sonnen, Relaxen, Baden und Surfen ein.

20140504_103956
In den Sommermonaten bringen Boote die Urlaubsgäste gegen ein kleines Trinkgeld zur Spitze der Lagune. Einfach dem Bootsführer eine Uhrzeit nennen, dann holt er gerne zu diesem Zeitpunkt wieder ab.
Der Campingplatz und auch das „Laghetti di Marinello“ liegen in unmittelbarer Nähe von Oliveri. Oliveri ist ein verträumtes Örtchen, das erst in den Abendstunden so richtig zum Leben zu erwachen scheint. Mit seinen etwa 2200 Einwohnern, einer wunderschönen Piazza, mehreren Restaurants und Geschäften und bunt angemalten Häusern ist Oliveri eine absolute Sehenswürdigkeit.

IMG_0026
Merkmale
 Villagio Turistico Marinello:

– Möglichkeit auch Mobilheime, Appartements und Bungalows zu mieten
– Restaurant, Bar
– Lebensmittelmarkt
– Sportanlagen (Tennis, Basketball, Volleyball)
– Möglichkeit Wind- und Tauchkurse zu besuchen
– Organisierte Ausflüge zu den Liparischen Inseln
– Traumhafte Stellplätze unter schattigen Eukalyptusbäumen

Der Manager von dem Campingplatz ist sehr herzlich und gibt immer gerne Auskunft über Freizeitaktivitäten und Ausflugsziele in der Umgebung.

INFO:

Villaggio Turistico Marinello
Via Del Sole, 17 Contrada Marinello
98060, Oliveri (ME)

Tel. +39 0941313000 Fax +39 0941313702
E-mail: marinello@camping.itvillaggiomarinello@gmail.com
www.camping.it/sicilia/marinellowww.villaggiomarinello.it

3) Camping Rais Gerbi – der „Besondere“ und sehr saubere Campingplatz

IMG_0080
In reizvoller Lage an der wunderschönen thyrrenischen Küste und nur wenige Kilometer von der bezaubernden Stadt Cefalù entfernt liegt der Campingplatz „Rais Gerbi“.

 

 

IMG_0046
Ein wunderschöner mit Felsen umgebener kleiner Strand und eine traumhafte Poolanlage machen das Badevergnügen im Camping Rais Gerbi komplett.

IMG_0074

Was mir an diesem Campingplatz aber besonders gut gefallen hat ist, dass der Manager auf Sauberkeit und vor allem die

Mülltrennung großen Wert legt. Das Personal ist sehr offen und freundlich und fast alle Stellplätze liegen auf Terrassen Richtung Meer!!!!

 

 IMG_0021
Merkmale „Village Rais Gerbi“ Camping:

– Wirklich auffallend sauber Campingplatz
– Über Treppen zum eigenen überwiegend felsigen Strand
– Swimmingpool mit traumhaften Ausblick aufs Meer
– Restaurant mit sehr guter Küche
– Mobilheime, Bungalows, Zeltplätze auf kleinen Terrassen mit Meerblick!
– Diskothek, Pianobar und Miniclub (Juli, August)
– Spielplatz, Volleyball- und Tennisplatz

INFO:

Camping & Village Rais Gerbi
90010, Finale di Pollina – Pollina (PA)

Tel. +39.0921426570 – +39.3290693075 – +39.3396426010 Fax +39.0921426577
E-mail: raisgerbi@camping.itcamping@raisgerbi.it
www.camping.it/sicilia/raisgerbiwww.raisgerbi.it

4) Camping Eraclea Minoa Village – Mit den Stellplätzen direkt am Meer !!!

IMG_0097
Der Campingplatz Eraclea Minoa Village, benannt nach einer antiken Stadt an der Südküste Siziliens, hat mich von Anfang an verzaubert.

Ein Wahnsinn ist schon allein die Lage! An einem kilometerlangen Sandstrand gelegen mit Stellplätzen direkt am Meer (vom Stellplatz aus in 10-15 Schritten ins Meer gesprungen ;-))

IMG_0100
Am besten eine lange Kabeltrommel mitnehmen, da es direkt am Meer keinen Strom gibt. Andererseits: Weniger ist manchmal mehr – ich habe die drei Tage ohne Strom/Handy und Internet sehr genossen! Der Sandstrand ist auf einer Seite von einem Kreidefelsen begrenzt. Sehr empfehlenswert ist, um diesen Felsen (durchs Wasser) zu laufen und die atemberaubende Natur auf der anderen Seite des Felsen anzusehen!!!

IMG_0131
Merkmale
:

– liegt direkt an einem 1 km langen Sandstrand
– Stell- und Zeltplätze auch direkt am Meer
– Restaurant, Bar, Supermarkt
– Spielplatz
– An den Ruinen der antiken Stadt Eraclea Minoa gelegen

INFO:

Camping Eraclea Minoa Village
92011 – Cattolica Eraclea (AG)

Tel.: +39 0922 846023
info@eracleaminoavillage.it
www.campingeracleaminoavillage.com

5) Camping El-Bahira – das absolute Kletterparadies in San Vito lo Capo!!!

IMG_0077
Wunderschön im äußersten Nordwesten Siziliens gelegen, hat mich dieser Campingplatz sofort fasziniert. Klettern mit Ausblick aufs blaue Meer, ein ausgezeichnetes Restaurant mit sonniger Terrasse, ein riesiger Pool …. – was will man mehr? „Mi piace!“

 

IMG_0100
Da der Campingplatz und dieses atem- und kraftraubende 😉 Klettergebiet mein absolutes Highlight meiner dreiwöchigen Sizilienreise war, möchte diesen Campingplatz und das Klettergebiet in einem „extra“, sprich den 3. und letzten Teil meines Campingspezials, Mitte September vorstellen 🙂 !!

 

>> zum Teil 1 meines Campingspezials hier klicken!

 

 

 

 

 

 

_ber_den_Himalaya_Tibet

Augenblicke einer Weltreise – „56.000 km – 3 Kontinente- 20 Monate im Orangetrotter Bulli“

Mit einem VW-Bus von Deutschland nach Australien: Helga Negele und Jürgen Dommer haben sich einen Traum erfüllt und helfen mit ihren Vorträgen bei sozialen Projekten.
Einfach nach einer stressigen Arbeitswoche seine sieben Sachen packen und dem Alltag entfliehen. Einfach alles hinter sich lassen und gehen, wohin einen der Weg führt. Für viele nicht mehr als ein Traum. Ist doch der Schritt, alles hinter sich zu lassen schlicht zu groß.

Weiterlesen

Helga Negele und Jürgen Dommer haben sich dieser Herausforderung gestellt und in 20 Monaten mit ihrem 30 Jahre alten orangefarbenen VW Bus insgesamt 19 Länder durchquert. Über Indien, Nepal, Tibet/China, Laos, Thailand, Kambodscha, Malaysia und Singapur geht es mittels Schiff Richtung Darwin 20.000 Kilometer durch die Weiten Australiens.

Am Ziel

Ayers Rock: Helga und Jürgen am Ziel

Doch erst einmal von vorne: Im Jahre 2008 entschließen sich die Reisehungrigen nahezu spontan dazu, diese Reise anzutreten. Sie wollten etwas Verrücktes tun, etwas Neues sehen, einfach den Alltag hinter sich lassen, in den VW-Bus steigen und um die Welt fahren: „Eines Tages kam Jürgen frustriert von der Arbeit nach Hause und meinte: ‚Warum steigen wir nicht einfach in unseren VW-Bus und fahren los, einfach immer weiter“, schildert Helga den Grundstein der Reise und fügt hinzu: „Obwohl ich nicht so spontan und risikobereit bin, war ich von dieser Idee gleich angetan.“ Seit dem Moment konnte die beiden niemand von ihrem Vorhaben abbringen. Am liebsten wären Helga und Jürgen am nächsten Tag der Sonne entgegen gefahren.

Ihr 30 Jahre alter Bulli musste allerdings noch aufgerüstet werden – Ladeluftkühlung und Ölkühlung wurden erneuert, Solarpanelen auf dem Dach montiert sowie eine Vakuum-Toilette, eine Außendusche und eine Gasheizung installiert. Pilotensitze mit Armlehnen sorgten für den zusätzlichen Komfort. Heute überzeugt der Turbo-Diesel mit 5-Gang-Getriebe und konnte es mühelos mit den Strecken der Welt aufnehmen.

Doch so einfach machte es ihnen der VW-Bulli, auch liebevoll „Orangetrotter“ genannt, nicht. Denn: Während einer Probefahrt durch die Schweiz sind Helga und Jürgen kurz unachtsam, kommen von der Fahrbahn ab und fallen einen fünf Meter tiefen Abhang hinunter. Beide sind wohlauf, aber der Bulli ein Totalschaden. „Im ersten Moment dachten wir, dass es zu Ende ist, bevor es angefangen hat“, erinnern sich Helga und Jürgen. Doch von aufgeben keine Spur. Der Traum der Weltreise war zu verlockend und eine riesige Weltkarte an der Wohnzimmerwand ermutigte sie immer wieder.

Nach einiger Zeit hatte der Arbeitsvorbereiter bei einem der größten deutschen Wohnmobilhersteller das Fahrzeug fit gemacht. Kurzerhand wurden Jobs und Wohnung gekündigt, die wichtigsten Habseligkeiten bei Freunden untergestellt und einiges verkauft. Weiter wurden Visa für Iran, Pakistan und Indien beantragt, bevor es dann im Jahre 2009 von Memmingen endlich auf die Reise ging.

Im Gegensatz zu vielen anderen war Helga und Jürgen schon vor der Abreise klar: „Wir wollen nicht bloß reisen, sondern Bedürftigen helfen“. Von der Firma GEFRO wurden sie mit einer vierstelligen Summe gesponsert, mit der beispielsweise das Projekt „C.H.O.I.C.E“ in Kambodscha unterstützt wird, welches die beiden auf ihrer Reise kennen lernten.

Iran_Helga_schlie_t_Freundschaft

Iran – Helga schließt Freundschaft

Während die ersten Kilometer noch durch vertraute Länder in Europa führten, mussten sie im weiteren Verlauf der Reise auch Länder wie Iran und Pakistan passieren. Besonders diese Länder werden in den deutschsprachigen Medien in den vergangenen Jahren meist nur als gefährlich eingestuft. Angst hatten Helga und Jürgen trotz etlicher Warnungen nicht. Im Gegenteil: „Die Gastfreundschaft und die enorme Herzlichkeit im Iran sind überwältigend. Das Picknick mit einer iranischen Familie am Urmia Salzsee werden wir niemals vergessen“, schwärmt Jürgen.

Trotz der positiven Ereignisse lassen die negativen aber auch nicht lange auf sich warten. Knifflig wurde es bei der Ein- und Durchreise Pakistans. „Auf dem Weg nach Pakistan wurden wir auf dem letzten Teilstück des Iran schon von einer iranischen Polizeieskorte begleitet. In Pakistan begleitete uns ebenso eine Eskorte. Das ist ein komisches Gefühl, weil wir nicht einschätzen konnten, ob wir uns in Gefahr befinden oder nicht“, so Helga, die an der Kundeninformation eines Holzgroßhandels arbeitet. Der Höhepunkt war eine Übernachtung in einem Gefängnis. „In der Situation hatte ich schon Angst. Einfach aufstehen und gehen konnten wir allerdings nicht. Der nächste Flieger wartete schließlich nicht gleich an der nächsten Ecke“, erinnert sich Jürgen.

Auch nach dieser Grenzerfahrung und einer defekten Dieselpumpe auf 4000 Metern Höhe in Tibet, weit ab jeglicher Zivilisation, hatten die beiden nicht eine Sekunde über einen Abbruch der Reise nachgedacht. Im Gegenteil: Traten Probleme auf, so galt es, diese zu lösen. Wie sagt man so schön: „Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ – so auch bei Helga und Jürgen. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich immer eine Lösung gefunden, beziehungsweise jemand, der das „Problem“ beheben kann.

In Indien sahen Helga und Jürgen das Elend direkt auf der Straße, wollten helfen, wie sie es sich in Deutschland vorgenommen haben. So einfach war das allerdings nicht. Jürgen erinnert sich noch gut an ein einschneidendes Erlebnis: „In Kathmandu wollten wir einigen Obdachlosen, die vom „Klebstoffschnüffeln“ ganz benebelt waren, etwas Gutes tun und haben in einer Bäckerei zwei große Tüten Gebäck gekauft und wollten es gerecht verteilen. Die Kinder und Jugendlichen haben sich hingegen darauf gestürzt, einer ist sogar mit einer Tüte weggerannt. Hier haben wir gemerkt, dass es bei den Menschen ums Überleben geht und man nicht einfach helfen kann.“

_ber_den_Himalaya_Tibet

Mit dem Bulli über den Himalaya nach Tibet

Weiter führte sie der Weg nach Nepal, wo sie weitere Reisende kennenlernen und beschließen, gemeinsam ins „Schmetterlingstal“ und über den Himalaya nach Tibet zu fahren. Laut den Bulli-Liebhabern ist es ein unbeschreibliches Gefühl auf einem Fünftausender zu stehen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, während die Gebetsfahnen im Hintergrund wehen und die klare Luft einzuatmen. Das Unfassbare sei aber immer wieder der Gedanke, „dass wir das alles mit unserem VW-Bulli gemeistert haben.“ Wie die beiden die Wahl ihres „Orangetrotters“ trafen, kam nicht von ungefähr, war er in ihren Augen doch sehr stabil und vor allem volksnah. „Man kann unwahrscheinlich schnell Kontakte knüpfen und wenn es einem einmal zu viel wird, dann zieht man die Schiebetür zu“, so Helga über ihr knallorangenes Heim. Ursprünglich hatte Jürgen den Bulli im Jahr 2000 als Transportmittel seines Motorrads KTM-Enduro gekauft. Zu dieser Zeit war er Rennen gefahren und wollte sich nicht ständig einen Platz zum Schlafen suchen.

Tonle Sap Kambodscha

Tonle Sap Kambodscha

In Südostasien angekommen wurden die Globetrotter vom tropischem Klima empfangen. Sie erkundeten Laos und lebten eine Woche im Tigertempel in Thailand nahe Bangkok bei Kanchanaburi, wurden von Mönchen in ihrem Kloster willkommen geheißen und frühstückten mit ihnen. Doch dann gab es einen herben Rückschlag: Jürgen wird dreimal von einer Biene gestochen und erleidet einen allergischen Schock. Er entkommt nur knapp einem Herzstillstand. „In diesem Moment habe ich mein Leben an mir vorbeiziehen sehen. Dachte aber auch: Wenn es jetzt vorbei ist, dann soll es so sein, aber ich habe meinen größten Traum erfüllt und mein Leben gelebt“, fasst Jürgen seine Gedanken zusammen.

in China

Junge in China

Auch nach diesem Erlebnis denken sie nicht an einen Rückflug, wie Helga erzählt: „Auch derartige Erlebnisse gehören zu so einem Trip dazu. Es sind Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Hat man das geschafft, sind sie im Nachhinein betrachtet nicht mehr schlimm, sondern bereichernd.“ Für die Mitarbeiterin eines Holzgroßhandels gehört es zum Alltag, dass jeden Tag etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Doch genau das sei das Aufregende.

In Kambodscha schließen sich die Memminger der Organisation „C.H.O.I.C.E“ an, einer Gruppe australischer Auswanderer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich für die Ärmsten einzusetzen. Sie gingen gemeinsam einkaufen und schnürten Essenspakete, die sie vor der Stadt Phnom Phen verteilten.

In Singapur mussten sie dann zum ersten Mal nach über 30.000 Kilometern ihr Zuhause in die Obhut eines Containerschiffes geben, denn nun steuerten sie den Fünften Kontinent an. Während Asien mit seiner Kultur faszinierte, waren Helga und Jürgen von Australiens Weiten, besonders aber von der Flora und Fauna begeistert. Die letzten 21.000 Kilometer fuhren die Reiselustigen von Darwin quer durch Down Under. Jürgen schwimmt mit einem Mantarochen und nach einigen Wochen Arbeit auf einer Schaffarm in Westaustralien besuchten sie eine Freundin, die schon vor einiger Zeit ausgewandert ist. „Wir haben Tanja vor unserer Reise im Internet kennengelernt. Daraufhin hat sie uns auf einen Kaffee eingeladen, war aber sehr verdutzt, als wir dann plötzlich vor ihrer Tür standen“, lacht Jürgen. So sehr die beiden Abenteuerlustigen die Zeit in Australien genossen haben, die Kluft zwischen den Aussis und den Aboriginies habe sie sehr bedrückt, so die beiden Weltenbummler.

Nach 20 Monaten trennten sich dann zum zweiten Mal die Wege von Helga und Jürgen und ihrem Bulli. Während ihr treuer Gefährte vier Wochen im Container Richtung Heimat schipperte, erholten sich die beiden die vier Wochen auf Langkawie, einer Insel in Malaysia. Genau dort entstand schließlich die Idee, über die Reise ein Buch zu schreiben. „Bereits während der Reise haben wir auf unserer Homepage alle zwei, drei Wochen einen Bericht über alle Erlebnisse geschrieben. Ohne unseren Orangetrotter war es teilweise so langweilig, dass Helga entschieden hat, alle Berichte ausführlicher niederzuschreiben und die Lücken zu schließen. Auch, weil es nicht viele Bücher über Weltreisen im VW-Bus gab und weil sich mehr Menschen für unsere Geschichten interessiert haben als erwartet“, erklärt Jürgen.

Helga_und_J_rgen_Die_Orangetrotter

Helga Negele und Jürgen Dommer

Die Resonanz war sogar so groß, dass die beiden das Buch „Augenblicke einer Weltreise“ – erschienen beim „traveldiary“-Reiseliteraturverlag – im Oktober vergangenen Jahres auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt haben. Doch entgegen aller Erwartungen handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Reiseführer. Aufgelockert durch zahlreiche Fotos, überzeugt das 246 Seiten dicke Buch mit Beschreibungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Jürgen hat eine Multivisionsshow entwickelt (ebenfalls mit dem Titel „Augenblicke einer Weltreise“) und somit für ein tolles Gesamtpaket gesorgt. Die ersten 1000 Bücher waren nach nicht einmal fünf Monaten bereits verkauft – der zweite Druck ist derzeit in Arbeit.

„Es ist ein unfassbar tolles Gefühl, wenn so viele Menschen an deinen Erlebnissen teilhaben wollen“, freut sich Helga über die enorme Resonanz.

Seit gut zwei Jahren sind Helga und Jürgen wieder zurück in Deutschland und im Arbeitsalltag angekommen. So gerne sie wieder mit ihrem „Orangetrotter“ losziehen möchten, in naher Zukunft werden sie das nicht realisieren können, da sie die gesamte Reise von ihrem Ersparten finanziert haben. Durch das Buch „Augenblicke einer Weltreise“ können sie die Reise für sich am Leben erhalten.

Heute treffen sie immer wieder Menschen, die sie während der Tour kennengelernt haben und unterstützen mit den Eintrittsgeldern ihrer Multivisionsshow, mit der sie momentan durch Deutschland touren, weiterhin die Organisation C.H.O.I.C.E.

Auf der Internetseite www.orangetrotter.de können noch mehr Informationen über diese spannende Weltreise eingeholt werden.

Seid auf Facebook immer auf dem Laufenden, wenn Helga und Jürgen vielleicht auch bald in Eurer Stadt ihre Multivisionsshow präsentieren!
www.facebook.com/Orangetrotter