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Andelsbuch-Bezau: Skifahren als schönste Nebensache

Bezau, einst Endstation der Bregenzerwaldbahn und noch immer beliebte Sommerfrische, hat auch für Wintersportler viel zu bieten. Die neue Bergbahn fährt blitzschnell ins Ski- und Rodelvergnügen und ins abwechslungsreiche Skigebiet Niedere Andelsbuch. Weiterlesen

Beim Einstieg in die 2010 komplett erneuerte Seilbahn Bezau komme ich mir mit meinen Schi schon etwas exotisch vor. Etwa drei Viertel haben Rodel dabei, manche Schneeschuhe, einige gehen Winterwandern, andere haben den Gleitschirme im Gepäck, nur zwei andere Ski dabei. Eine bunte Mischung , die die ganze Bandbreite an Aktivitäten wiederspiegelt.

Gipfelstation Baumgarten: Ein Rundblick, der seinesgleichen sucht

Gipfelstation Baumgarten: Ein einzigartiger Rundblick

Niedere: Der unscheinbare Berg in der Mitte des Bregenzerwaldes hat so einiges zu bieten. Das Gipfelpanorama reicht bis in die Schweiz, an den Bodensee, ins Allgäu und nach Tirol. Eine Aussichtsplattform bringt die Bergspitzen auf Informationstafeln zum Greifen nah. Im Sommer zieht es Wanderer, jede Menge Gleitschirmflieger und öfters auch Mountainbiker hierher.

 

Doch was im Sommer schön ist, muss ja im Winter nicht weniger erholsam sein.  So sind auch im Winter Paraglider willkommen, die meist oben auf der Niedere Höhe ihre Schirme ausbreiten. Winterwandern kommt der Reihenfolge nach sogar vor dem Wintersport, viele Touren sind ausgeschildert. Wöchentlich findet eine geführte Schneeschuhwanderung statt.

Auch Sonntags freie Fahrt auf der Piste

Skigebiet Niedere: Auch Sonntags freie Fahrt auf der Piste

Aber die Kabine der Seilbahn Bezau fährt nicht nur zum Wandern und Paragliden, sondern eben auch sehr schnell in das Schigebiet Niedere, ein familienfreundliches Schigebiet mit 20 km präparierten Schipisten, zwei Doppelsesselbahnen und fünf Schleppliften. Bei der Ankunft an der Bergstation lacht das Herz. Herrlich breite Carving-Pisten soweit das Auge reicht. Ein Steilhang verspricht rasante Action.

 

Doch vor allem wer die Ruhe und die Einfachheit zu schätzen weiß, wer auf den Komfort von Hightech-Skiliften und auf Aprés-Ski-Zirkus verzichten kann, wer herrliche, weitläufige Pisten ohne den Rummel großer Skigebiete genießen oder neue Spuren in den glitzernden Pulverschnee ziehen möchte, wird sich im Skigebiet Niedere zwischen Andelsbuch und Bezau bestimmt wohlfühlen. „Es war nicht gewollt, nicht mit der Zeit zu gehen, aber mittlerweile haben wir die Vorzüge der Langsamkeit entdeckt“, erklärt die Broschüre der Bergbahnen.

Die Schlepplifte an der variationsreichen und bestens zum Carven geeigneten Abfahrt Muldenlifte mögen nicht den Glanz großer Ski-Metropolen versprühen, aber stören weniger, wenn im Sommer die Wiesen blühen. Flink laufen die Lifte alle, speziell der Schlepplift Niederekopf, eine Art Turbo-Tellerlift to the Top. Oben fasziniert gleich die tolle Aussicht.

Schwarz, steil, top präpariert: Die Piste 3

Schwarz, steil, top präpariert: Die Niederekopfabfahrt

Auf der Niedere Höhe (1715 m) lockt für ambitionierte Skifahrer die top präparierte schwarze 3, an einer Schanze stellen Könner ihr Talent zur Schau. Wer sich die schwarze Piste nicht zutraut, nimmt die blaue 6. Schlangen vor den Liften sind auch am Wochenende selten. An schneereichen Tagen ist die Abfahrt nach Andelsbuch möglich, eine Skiroute lädt zur Abfahrt bis Sonderdach ein.

 

Insgesamt sehr abwechslungsreich, aber nicht teuer: Eine Nachmittagskarte ist an der Seilbahn Bezau ab 12:15 für 22 Euro erhältlich. Den ganzen Schitag sind Erwachsene für 30,80 Euro auf den Pisten, Kinder (Jahrgang 2000-2009) können sämtliche Pisten schon ab morgens um neun für nur 17,80 Euro genießen, Jugendliche (1997-1999) um 27,40 Euro.

Am Ende eines sonnigen Schitags legt sich ein Nebelmeer ins Tal. Ich fahre mit der Seilbahn ins Tal und blicke in glückliche Gesichter.  Irgendwann muss ich die Natur-Rodelbahn zur Mittelstation Sonderdach (3 km, 440 Höhenmeter) probieren. Schifahren ist hier beinahe Nebensache. Ob mit Schi, Rodel oder Wanderschuhen: Bezau ist immer eine Reise wert.

INFO

Skigebiet Niedere Andelsbuch-Bezau

Allgemeines
Das Skigebiet Niedere Andelsbuch-Bezau ist besonders familienfreundlich. Der Hausberg „Niedere“ bietet ein eindrucksvolles Panorama vom Bodensee bis zu den Schweizer Bergen. Das kompakte Skigebiet bietet abwechslungsreiche Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Ski- und Snowboardschulen bieten Kurse. An der Seilbahn Bezau lockt eine Naturrodelbahn. Bei Anfahrt aus dem Allgäu ist das Skigebiet ohne österreichische Autobahn vignettenfrei erreichbar.

Meereshöhe
655 – 1.715 m

Saison
Bis 13. März 2016 täglicher Fahrbetrieb

Anreise

Mit ÖPNV
Per Bahn zum Bahnhof nach Bregenz oder Dornbirn – umsteigen auf Landbuslinien
www.vmobil.at

Vom Busbahnhof Bezau zur Seilbahn Bezau mit der Linie 34 (Bezau/Bizau/Mellau)

Mit dem Auto

Deutschland
Autobahn A14 bis Ausfahrt Dornbirn Nord
– Achraintunnel – Alberschwende – Egg – Andelsbuch – Bezau
Schweiz
Dornbirn – Autobahn A 14 bis Ausfahrt Dornbirn Nord
– Achraintunnel – Alberschwende – Egg – Andelsbuch – Bezau
Allgäu
Oberstaufen – Riefensberg – Langenegg – Egg – Andelsbuch (ohne Vignette)

Adressen

Seilbahn Bezau GmbH & CO KG
Telefon +43 (0)5514 2254
E-Mail: hallo@seilbahn-bezau.at
www.seilbahn-bezau.at

Bergbahnen Andelsbuch
Telefon +43 5512 2540
E-Mail: info@bergbahnen-andelsbuch.at
www.bergbahnen-andelsbuch.at

Sanfte Hänge und steile Pisten: St Johann in Tirol bietet für alle etwas.

St Johann in Tirol: Passende Pisten & Loipen für jeden Bedarf

Die vielfältigen Skiabfahrten sind ebenso vorbildlich präpariert wie die zahlreichen Loipen. Hoch oben laden gemütliche Skihütten, Schneebars und Sonnenterrassen nach einem strengen Skitag zum verdienten Zielbier bei uriger Hüttengaudi ein. Von sanft bis steil: St Johann in Tirol ist ein Skigebiet für verschiedenste Ansprüche – für alle Könnerstufen und jeden Geschmack. Weiterlesen

Top Pisten und tolle Gastronomie

Blick aufs Kitzbüheler Horn

Blick aufs Kitzbüheler Horn

Am Harschbichl sind die anspruchsvolleren Abfahrten. Bei schönem Wetter hat man auf der Harschbichlalm einen traumhaften Blick auf das Kitzbüheler Horn (1.996 m). Die Saureggabfahrt (FIS-Strecke) ist die schwarze Piste im Revier und für gehobene Ansprüche. Zum Einstieg kann man auch nur den ersten Teil fahren, dann auf die Penzing-Abfahrt und die Talabfahrt Oberndorf ausweichen.

 

Im kleinen, beschaulichen Oberndorf leben nur etwa ein Viertel so viel Einwohner wie in St Johann in Tirol, an der Talstation der Bauernalmbahn ist selten eine Schlange an den Gondeln. Wenig Andrang herrscht ebenso am Baumoos-Schlepplift in St Johann in Tirol. Hier lockt eine herrlich breite, top präparierte blaue Piste, die sich auch für Einsteiger eignet. Entschleunigung an der frischen Luft kann man auch an den Eichenhofliften erleben.

Auf den Almen wird zumeist zünftiges Essen geboten (Kasspatzln, Brettljause & co). Eine weitere gastronomische Pointe: Wenn man zum Einkehrschwung die richtige Skihütte anpeilt (wie den Pointenhof an der Pointenabfahrt), wird sogar frisch in St Johann gebrautes Bier gezapft. Nach einem Zielweizen von Huber Bräu schwingt man entspannt die blaue Piste ins Tal. Ein Tipp ist auch das Turmstüberl der Brauerei. Das wohl ungewöhnlichste Braugasthaus Österreichs wurde Ende der fünfziger Jahre im Turm oberhalb des Sudhauses in 27 Meter Höhe eröffnet.

Das Portal skiresort.de hat St Johann in Tirol /Oberndorf mit Bestnoten (5 von 5 Sternen) in den Kategorien Pistenpräparierung und Bergrestaurants/Hütten/Gastronomie ausgezeichnet.

Erstklassige Loipen, hochkarätige Events

"Koasalauf" in St Johann in Tirol

„Koasalauf“ in St Johann in Tirol

Die zauberhafte Winterlandschaft macht auch das Langlaufen rund um St. Johann in Tirol zu einem besonderen Erlebnis. Das weitläufige Loipennetz bietet Sportlern doppelspurige Loipen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Einsteiger und Hobbyläufer können zwischen kurzen und langen Wanderloipen im Tal wählen und wer es anspruchsvoller mag findet im Gebiet des Hinterkaisers oder auf der Huberhöhe spannende Loipenabschnitte.

Das Langlaufzentrum „Koasastadion“, auch Ausgangspunkt des legendären Koasalaufs in St. Johann in Tirol, hat sich weit über die Grenzen hinaus zu einem beliebten Treffpunkt für Langläufer entwickelt. Langlaufschule, Langlaufskiverleih, Wachsstüberl, Cafe, Duschen, Umkleiden und kostenlose Parkplätze laden Anhänger des nordischen Ski-Sports ein, die Loipen der Kitzbüheler Alpen zu entdecken. Diese sind sie mit dem Loipen-Gütesiegel des Landes Tirol ausgezeichnet. Auf der Nachtloipe können Unermüdliche noch bis in die Nachtstunden ihre Runden ziehen.Zudem ist die Benutzung des gesamten Loipennetzes kostenlos.

Der Langlaufsport hat in der Region der Kitzbüheler Alpen lange Tradition. Seit über 40 Jahren lockt der Volkslanglauf „Koasalauf“ jedes Jahr im Februar tausende Spitzen- und Hobbysportler aus aller Welt – von Australien bis Alaska – zu der legendären Langlaufveranstaltung.

INFO

Allgemein

Kitzbüheler Alpen St Johann in Tirol / Kirchdorf – Oberndorf – Erpfendorf
www.kitzalps.cc

Ski Alpin

Informationen zum Skifahren und Snowboarden
www.kitzbueheler-alpen.com/de/st-johann/winter/skifahren-snowboarden/skiurlaub-tirol-oberndorf-kirchdorf-erpfendorf.html

Bergbahnen St Johann in Tirol / Oberndorf
www.bergbahnen-stjohann.at

Langlauf

Informationen zum Langlaufen
www.kitzbueheler-alpen.com/de/st-johann/winter/langlaufen-tirol-oberndorf-kirchdorf-erpfendorf.html

Informationen zum Internationalen Tiroler Koasalauf in St Johann in Tirol
www.koasalauf.at

Gastronomie

Berghotel Pointenhof (mit Skibar direkt an der Piste)
www.pointenhof.at

Huber Bräu Turmstüberl
www.huberbraeu.at/Bierturm.10.0.html

Unterkünfte

Unterkünfte in St Johann in Tirol und Umgebung

Wo die Blicke bis zum Bodensee schweifen: Skifahren am Bazorahang.

Klein, aber fein: Skifahren auf Gurtis-Bazora

Auch in kleinen Skigebieten, die weniger kosten, kommen Skifahrer auf ihre Kosten. Zauberhaft Reisen stellt euch Skigebiete vor, in denen eine Tageskarte noch bis 20 Euro erhältlich ist. Ein besonders schönes und abwechslungsreiches Skigebiet dieser Art ist Gurtis-Bazora, welches blitzschnell erreichbar und sowohl für Anfänger als auch für Geübte geeignet ist. Weiterlesen

Bei klarem Wetter schweifen die Blicke bis zum Bodensee und bei guter Schneelage bietet das Skigebiet alles, was das Herz begehrt: Die Rede ist von Gurtis-Bazora, dass bei Frastanz in Vorarlberg liegt und noch schneller erreichbar ist als Montafon oder Brandnertal. Und geboten ist für alle was: Vom Bazorahang, einem der steilsten im „Ländle“, bis zum Übungslift in Gurtis.

Gäste können sich beispielsweise im Berghof Latzer oder im Alpengasthof Pension Brunella Stüble in Gurtis, alternativ in einer der Unterkünfte in Frastanz oder Nenzing niederlassen. Beliebt ist auch das Alpencamping in Nenzing, welches auch im Winter geöffnet ist. Gasthöfe, Ferienwohnungen und Privatzimmer – Familien finden schnell günstige Unterkünfte. Einkehren lässt es sich gemütlich in der Schihütte am Bazorahang oder im Brunella Stüble.

Beliebt ist Bazora auch bei Skitourengehern, die in schneereichen Wintern in Frastanz (520 m) starten und entweder bis zur Talstation oder bis zur Bergstation des Bazora Lifts (1.400 m ) aufsteigen. Im Frühjahr ist Bazora beliebt bei Firngleitern (Figl-Fans fahren mit Kurzski hinab).
Auch die Saisonkarte Brandnertal, 3-Täler-Pass und Ländle-Card sind auf Gurtis-Bazora gültig.

Info

Allgemein

Das Skigebiet Gurtis bietet mit 3 Schleppliften insgesamt 4 km Abfahrten, von leicht bis mittel. Der Skilift Bazora eignet sich für geübte Skifahrer und hat eine Länge von 1km. Die Höhenlage ist von 900m bis 1400m. Bei schneereichen Wintern kann von der Bergstation des Bazoraliftes (1400m) bis zur Kirche Frastanz (520m) abgefahren werden.

Kontakt

Tourismusverein Nenzing-Gurtis
www.nenzing-gurtis.at

Schilift Bazora
www.schilift-bazora.at

Tipp: Vorab Schneelage klären  Schneetelefon +43 / 5522 / 51 199

Preise Skigebiet Gurtis-Bazora 2017/18

Geltungsbereich Tageskarte Erwachsene Tageskarte Kinder
 Gurtis und Bazora  20,00 EUR  13,00 EUR
 Gurtis  18,00 EUR  11,00 EUR
 Bazora  18,00 EUR  11,00 EUR

Video: Schifahren am Schilift Bazora

Der Weisse Rausch in St Anton (Foto: Henning Heilmann)

Weißer Rausch in St Anton: Mit voller Kraft von der Valluga

1.300 Höhenmeter, 555 Skifahrer und Snowboarder aus insgesamt 14 Nationen, und alle vereint ein Ziel: St. Anton. Doch zuerst müssen neun Kilometer Abfahrt und am „Schmerzensberg“ mühevolle 150 Meter Aufstieg überwunden werden. Weiterlesen

Ganz oben auf der Valluga

Ganz oben auf der Valluga

„Ein Traumtag heute“, ist mein erster Gedanke beim Ausstieg von der Bergstation der Valluga auf 2.645 Metern. Ein kleines Wunder mitten in einem schon sommerlichen April erwartet uns: Während ein kurzer Wintereinbruch tieferen Lagen nur Dauerregen bescherte, erwartet mich hier an Ostern eine weiße Pracht und strahlender Sonnenschein. Bevor es den Hang herab geht, gibt´s noch ein Fotoshooting.
Zugegeben, könnte eine Vorbereitung auf neun Kilometer Skirennen besser aussehen. Der frühe Frühling und die schon sommerlichen Temperaturen, der Schneemangel an meinem Hausberg Bazora und grüne Wiesen bis auf Almhöhe haben dazu geführt, dass ich die Bretter diesen Winter nur an wenigen Wochenenden angeschnallt hatte. Die Party im Picadilly währte bei fetziger Live-Musik bis in die Morgenstunden, und am nächsten Tag ging´s früh wieder raus. Aber wie es so schön heißt: Dabei sein ist alles. Hauptsache heil unten ankommen.

Der viel gefürchtete "Schmerzensberg".

Der viel gefürchtete „Schmerzensberg“.

Optimale Bedingungen herrschten aufgrund des frühen Frühlingseinbruchs nicht, so musste aufgrund der Schneelage der Start verlegt werden. Ein spannender Massenstart war dennoch garantiert.  Heuer starteten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Skicross-Weltcupteilnehmer Daniel Riegler und Weißer Ring-Siegerin Angelika Kaufmann, mit den Skiern und Snowboards in der Hand.

 

Startschuss am „Schmerzensberg“

Gleich zu Beginn hatten alle einen kräftezehrenden Anstieg vor sich: 36 Höhenmeter auf 150 Metern Länge mussten zu Fuß bezwungen werden, bevor es die Abfahrt nach St Anton hinunter ging. Hier trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. Eine Trainingseinheit musste Zauberhaft Reisen für den furchteinflößenden Anstieg reichen. Um 17 Uhr fiel der Startschuss für die Partie, und inmitten zahlreicher Profis ist unser Reiseblog bei den ersten dabei.

Der Puls schnellt in ungeahnte Höhen, bevor die eigentliche Abfahrt erst noch ansteht. Während manche die Ski als Steighilfe benutzen, entscheide ich mich für die Schultervariante. Erleichtert schwinge ich den ersten Hang zum Panoramarestaurant Galzig hinab, wo der Schnee schon bedenklich sulzig wird. Was will man erwarten, so kurz vor Mai.

Die folgende Piste gleicht einem Trichter mit anschließender Engstelle, auf der sich allerdings das Grand der Teilnehmer schon durchgekämpft hat. Hunderte haben bereits Buckel in die Piste gepflügt, und so ist trotz zunächst mäßigem Gefälle an Schuss nicht zu denken. Permanente Bodenwellmassagen sind im Skischuh und den Waden spürbar. Aber was soll´s, diese besondere Form des Skicross macht dann auch wieder ungeheuerlich Spaß. Wer die Herausforderung sucht, hat sowieso lieber die Buckelpiste als eine topfebene Abfahrt, die bei diesem Massenansturm einfach nicht mehr zu realisieren ist. Kurzzeitig wird es nochmal steil.

Skipiste extrem auf den letzten Metern.

Skipiste extrem auf den letzten Metern.

Angefeuert von Schaulustigen passiere ich die letzten Pistenmeter auf der Einfahrt nach St Anton. Auf einem zerpflügtem Dings, das einmal eine vorbildlich präparierte Piste war, improvisiere ich die letzten Schwünge. Am Ende heißt es noch einmal alles geben, denn hier ist eine Schikane eingebaut. Immer diese Schikanen zum Schluss, die kenne ich doch schon von vielen Mountainbike-Rennen.

 

Hier heißt es, die Skier abzuschnallen und über einen Parcours aus einem Haufen zusammengekarrten Schnee ins Ziel zu hechten. Ein letztes Mal Foto-Shooting vom später gestarteten Teilnehmerfeld. Dann heißt es, diesem Winter endgültig Adieu zu sagen.

Die letzten Meter ins Ziel.

Die letzten Meter ins Ziel fordern noch einmal Krafteinsatz und Geschicklichkeit.

Zum Schluss noch die Sieger: Patrick Kramer (AUT) erreichte mit einer Zeit von 00:08:25,79 das Ziel. Bei den Damen sicherte sich Angelika Kaufmann (AUT) mit 00:10:12,39 den Sieg und in der Snowboard-Wertung holte Böni Drexel (AUT) Platz 1 (00:11:12,07).

 

INFO

„Der Weiße Rausch“ ist eine Disziplin des alpinen Triathlons „Arlberg Adler“. Wer diese
begehrte Sieger-Trophäe kommendes Jahr in den Händen halten möchte, muss auch beim
Halbmarathon Arlberger Jakobilauf und beim Arlberger Bike Marathon im Sommer 2015 noch einmal alles geben. Die genauen Termine für kommendes Jahr stehen noch nicht fest. Unabhängig davon ist für Marathontalente, Hobbyläufer und Mountainbiker eine Anmeldung zum diesjährigen Arlberger Jakobilauf am 26. Juli 2014 (21,125 km ) und zum Arlberger Bike Marathon (41 km) am 23. August 2014 unter www.arlbergeradler.eu weiterhin noch möglich.

www.stantonamarlberg.com

Kappl: Großer Spaß auf und abseits der Piste (Foto: Heilmann)

Familien- und Freeride-Vergnügen in Kappl

350 Kilometer bestens präparierte Pisten in vier abwechslungsreichen Skigebieten: Im Paznaun locken mit Ischgl-Samnaun, Galtür, Kappl und See sowohl auf, als auch abseits der Piste Action und Fun. Heute stellen wir in Teil 1 Kappl vor – ein Geheimtipp für Familien und Freerider. Weiterlesen

Tiefschneefahren in Kappl (Foto: Heilmann)

Tiefschneefahren in Kappl (Foto: Heilmann)

„Ein Traumtag heute“, schwärmt Franz Josef. Seit 35 Jahren ist er als Skilehrer in Kappl jeden Tag im Winter auf den Skiern. Am liebsten natürlich im Tiefschnee. Und heute ist wirklich ein Traumtag, blauer Himmel und frischer Neuschnee. Aber in den Tiefschnee kann er nur, wenn sich auch seine Schüler trauen. Umso mehr freut sich Franz Josef, dass die erfahrenen Ski-Reporter auch schnell in den Tiefschnee wollen.

Freeriden für Anfänger und Profis

Die örtlichen Skischulen in Kappl zeigen Freeridern ihre Lieblings-Spots und bieten Kurse für Freeride-Anfänger an. Auch bei der Wahl der Ausrüstung sind die Skischulen behilflich. Viele lawinengesicherte Skirouten eignen sich für Freeride-Einsteiger. Gleich drei neue Skirouten gibt es, aber der Klassiker ist immer noch die Skiroute Nr. 16 („Blanken“), gleichzeitig auch die längste Skiroute. Aber Vorsicht: Die Oberschenkel fangen hier ohne Tiefschneetraining recht schnell an zu brennen – wie schon das Hinweisschild besagt, nur für geübte Skiläufer!

Freeride-Checkpoint im Skigebiet Kappl (Foto: Heilmann)

Freeride-Checkpoint im Skigebiet Kappl (Foto: Heilmann)

Ein neue Freeride-Checkpoint an der Bergstation der Diasbahn mit LVS-Checkpoint gibt neuerdings Aufschluss über Schneehöhen, Temperatur, Lawinenwarnstufe und vieles mehr um ein unbeschwertes Freeride-Vergnügen in Kappl zu ermöglichen. Trotz des exzellenten Terrains und der neuen Einrichtungen für Freerider ist Kappl immer noch ein Geheimtipp für Backcountry-Fans.

Auch die internationale Powder-Gemeinde hat Kappl für sich entdeckt: Mit dem OPEN FACES Freeride Contest am 22. Februar 2014 ist das idyllische Bergdorf zum zweiten Mal Austragungsort der spektakulären Freeride World Tour. Übrigens: Kappl ist nicht nur bei Freeridern beliebt, sondern auch bei Sonnenanbeterinnen: Das Skigebiet kurz vor Ischgl ist das sonnigste im gesamten Paznauntal.

Für Kinder und die ersten Schwünge

Dass Kappl für die Saison 2012/2013 mit der Auszeichnung „Top für Familien“ des Online Portals Skigebietetest.de prämiert wurde, kommt nicht von ungefähr. Kappl hat, was Kinderaugen zum Leuchten bringt: Zum Beispiel den Sunny Mountain Erlebnispark. Das Schnee-Spaß-Areal befindet sich mitten im Skigebiet. Hier lernen die Kleinen spielerisch das Skifahren, damit sie bald alleine ihre ersten Schwünge machen können. Neben überdachten „Zauberteppichen“, die die Kleinen bei schlechtem Wetter trocken hinauf befördern, bietet das Areal eine Kinderpiste, ein Skikarussell, Wellenbahnen, Schneehöhlen und eine Zipfelbob-Bahn.

Skischule, Spiel und Spaßfür die Kinder (Foto: TVB Kappl)

Skischule, Spiel und Spaß für die Kinder (Foto: TVB Kappl)

Eltern werden sich über die professionelle Kinderbetreuung im Sunny Mountain Club Kappl,  zentral bei der Bergstation der Diasbahn gelegen, freuen. Hier können die Eltern ihre Kids zu günstigen Tarifen in die Obhut der liebevollen Sunny Mountain Crew geben. Das Programm lässt die Zeit  wie im Flug vergehen und meist können die Kids es kaum erwarten, am nächsten Tag wieder die neuen Freunde zu treffen.

 

Günstige Kinderbetreuung

Die günstige Kinderbetreuung kann ganz- und halbtägig in Anspruch genommen werden. So kostet der Ganztagestarif inklusive Mittagessen mit Gästekarte nur zwölf Euro pro Kind und die Vor- oder Nachmittagsbetreuung gibt es ab vier Euro. Einen 6-Tages-Skipass gibt´s für Erwachsene in der Nebensaison für 168,50 Euro.  Kinder zahlen für sechs Tage nur 113,50 Euro.

INFO

Allgemein

Kappl liegt im idyllischen Paznauntal, einem herrlichen Tiroler Alpental, in welchem auch die Skigebiete Ischgl und Galtür liegen. Die Berge umgeben das Urlaubsdorf, ideal zum Skifahren im Winter oder zum Wandern im Sommer.

Offizielle Homepage

www.kappl.com

Höhe des Skigebiets     1175 m – 2690 m

Pistenkilometer   40 (plus Skirouten)

Skipass-Preise (Erwachsene Hauptsaison)

Erwachsene: 37,50 EUR

Kinder: 23,50 EUR

Silvretta Skipässe, welche im gesamten Paznaun an 71 Liftanlagen in den Skigebieten Kappl, See, Ischgl / Samnaun und Galtür gelten sind ab zwei Tagen erhältlich (Erwachsene Hauptsaison 95,00 EUR, Kinder 53,50 EUR)

Tipp

Für Frühaufsteher geht die Alblitt- und Alblittkopfbahn jeden Montag bereits um 8.00 Uhr in Betrieb und bietet Gelegenheit, erste Spuren im Schnee zu ziehen. Neu in der Wintersaison 2013/14 ist das anschließende rustikale Bauernfrühstück in der Sunny Mountain Panoramabar.

Events
Am 16. März 2014 findet im Zuge des großen Frühlingsschneefestes mitten im Skigebiet Kappl ein Konzert von Österreichs Popstar Christina Stürmer statt.

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Familienfreundliches Skivergnügen im Eggental

Bequem mit dem Eurocity über den Brenner nach Bozen, ein paar Serpentinen erklommen und schon breitet sich das verschneite Eggental vor uns aus: Der Bürgermeister ist gleichzeitig Skilehrer, und der „Vater der Schneekanonen“ nimmt gerne beim Eisstockschießen teil. Weiterlesen

Auf ausgezeichnet präparierten Pisten ins Tal sausen und in hervorragenden Hotels hausen: Im Eggental verbindet sich alpines Wintersportvergnügen mit italienischer Lebensart zu einer überaus charmanten Mischung. Unser Viersternehotel Moseralm liegt direkt an der Piste und bietet einen blitzschnellen Einstieg ins Skivergnügen. Urig und gemütlich geht es zu, und zugleich wird den Hotelgästen Gourmet-Küche vom Allerfeinsten geboten.

Beschneiung wie im Bilderbuch

Beim gemeinsamen Abendessen treffen wir zum ersten Mal Georg Eisath, der in der Region als „Vater der Schneekanonen“ bekannt ist. Eisath ist der Herr über 190 Schneekanonen im Familienskigebiet Carezza, welche er vom Hotel aus steuert. Hier erwarten Skiurlauber 40 Pistenkilometer vor dem Bilderbuchpanorama der Rosengartengruppe, welche überwiegend für Anfänger geeignet sind. Mancherorts nehmen die Skigebiete Abstand von Schneekanonen und rühmen sich ihrer Schneesicherheit und ihres Naturschnees. In den sonnigen Dolomiten wird die Beschneiung zelebriert und zur Perfektion getrieben. Die von Eisath gegründete Firma TechnoAlpin ist seit vielen Jahren Weltmarktführer in der Beschneiungsanlagenproduktion. Dass man Eisath öfter bei einer Partie Eisstockschießen oder auf Spaziergängen mit Bernhardiner-Hündin July vor der Moseralm trifft, ist kein Zufall, denn seine Frau Monika leitet das ausgezeichnete Hotel. Auch bekannte Wintersportler wie der fünffache Ski-Weltcup-Gesamtsieger Marc Girardelli kommen hier gerne zu Besuch.

Bürgermeister auf Brettern

Am Morgen darauf erwartet uns Markus Dejori, der nicht nur Bürgermeister der 2000-Seelen-Gemeinde Welschnofen ist, sondern gleichzeitig auch Skilehrer. Schnell können wir uns von der ausgezeichneten Pistenqualität des Skigebiets Carezza Ski überzeugen. Elegant zieht Dejori sportliche Schwünge ins Tal, und gibt uns nebenbei noch Tipps zur richtigen Körperhaltung beim Skifahren. Die noch untrainierten Beine kommen auf den breiten und relativ flachen Hügeln des Skigebiets zur Saisoneröffnung in Schwung, bevor uns mit der Pra di Tori zum ersten Mal eine schwarze Piste auf die erste sportliche Mutprobe stellt. Kurz darauf wartet auch schon der gemütliche „Hennenstall“ auf uns, um uns zu stärken. Frisch vom Feuer wird uns ein Grillteller gereicht, dessen Dimensionen sich auch mit einer Mutprobe vergleichen ließen, allerdings eine noch genussvollere. Wie schön, wenn man sich einmal richtig satt essen kann. Es warten ja noch genug einfache blaue und rote Pisten darauf, entdeckt zu werden.

Aperitif im Abendrot

Am Abend erleben wir dann bei einem Buffet an der Bergstation der neuen Kabinenseilbahn „Laurin 1“ ein Alpenglühen in atemberaubender Pracht. Seit diesem Winter verbindet die neue Umlauf-Kabinenseilbahn  das Dorfzentrum von Welschnofen direkt mit dem Skigebiet Carezza. So gelangt man aus Bozen noch schneller in das sonnige Skigebiet am Fuße der Rosengarten-gruppe. Benannt nach dem Zwergenkönig, handelt es sich nicht um einen Zwergenlift:¨Auf 3,6 Kilometern wird in nur 10 Minuten ein Höhenunterschied von 650 Metern überwunden. Wer das Alpenglühen des Rosengartens erleben möchte, liegt mit dem Lift goldrichtig.

Pistenzauber auch für Profis

Am nächsten Morgen erwartet die Skireporter nach einer lustigen Partie Eisstockschießen noch etwas verschlafen ein blauer Himmel und ein abfahrbereiter Bus ins nächste Skigebiet. Obereggen punktet bei sportlichen Skifahrern mit topmodernen Liftanlagen und 48 Kilometern mehrfach für Schneequalität und Präparierung ausgezeichneter Pisten, welche bis in die Skizentren von Pampeago und Predazzo reichen. Snowboarder und Freestyler schwärmen vom großen Snowpark direkt an der Talstation, der mit Halfpipe und Boardercross vielfältige Jump-Möglichkeiten bietet. Familien erfreuen sich an der 2,5 Kilometer langen Rodelbahn, die laut ADAC zu den sichersten im gesamten Alpenraum zählt. Die schönsten Hänge führen hinunter zum Rifugio Gardone und herab vom Rigugio Agnello.

Gemütlicher Ausklang

Auf der Mayerl Alm wartet auf aktive Wintersportler echte Spitzengastronomie, bevor der Skitag in Obereggen bei Aprés Ski Hits ausklingt. Zurück im warmen Bus, wird schon wieder vom Eisstockschießen auf dem Natureislaufplatz der Moseralm geschwärmt. „Können wir heute noch einmal eine Partie spielen?“, hallt es von Sitz zu Sitz. Zurück im Hotel begrüßt July die müden Skifahrer schon im Eingang und mag am liebsten auch gleich wieder zum Eislaufplatz zurück. Nach dem Abendessen kommt Georg noch einmal vorbei. „Auf geht´s“ ruft er in die fröhliche Runde, nachdem er die Schneekanonen wieder eingeschalten hat.

INFO

Anreise

Empfehlung: Umweltfreundlich mit der Bahn
Der Bahnhof Bozen ist leicht mit internationalen Zügen über den Brenner zu erreichen, mit der „SparSchiene Brenner“ bereits ab 29 EUR aus ganz Österreich und mit „Europa Spezial“ ab 39 Euro aus Deutschland mit der Deutschen Bahn (ab München sogar ab 29,- EUR). Aus dem Westen (Schweiz, Stuttgart, Bodensee) empfiehlt sich die Anreise mit Railjet über den Arlberg bis Innsbruck, hier besteht direkter Anschluss mit Eurocity nach Italien, wodurch zugleich die Brenner-Maut umgangen wird. Aus dem Osten (München, Wien) besteht ebenfalls Anreisemöglichkeit über Innsbruck, dort Umstieg auf Eurocity über den Brenner.
Ab Bozen Zubringer- und Abholservice direkt zum Hotel.

Weitere Infos

Eggental Tourismus
Dolomitenstraße 4
I-39056  Welschnofen
Tel. 0039/0471/619500
www.eggental.com

Moseralm
Schönblickstraße 8
I-39056 Karersee
Tel. 0039/0471/612171
www.moseralm.it

Tipp für Familienferien im Viersternehotel Moseralm (Carezza/Dolomiten):
Kids free Wochen (18.01.-01.02.2014)
Kostenloser Aufenthalt und Skipass für das erste Kind bis 12 Jahren

Skigebiet Carezza-Karersee-Rosengarten

Saison
05
.12.2015-03.04. 2016
Höhenunterschied
1.182-2.337 Meter
Pistenkilometer
41
Schwierigkeitsgrad
55 % blaue, 30 % rote und 15 % schwarze Pisten
Längste Piste
König Laurin-Welschnofen 9,7 km
Steilste Piste
Pra di Tori, 67 % Neigung
Skipass-Preise
Tageskarte (Erwachsene Hochsaison) 46,- EUR, (Junioren Hochsaison) 32,- EUR.

www.carezza.it

Skigebiet Ski Center Latemar-Obereggen

Saison
28
.11.2015 – 10.04.2016
Höhenunterschied
1.550 – 2.500 Meter
Pistenkilometer
48
Schwierigkeitsgrad
19 % blaue, 67 % rote und 14 % schwarze Pisten
Steilste Piste
Pala di Santa / Zanggen, 58 % Neigung
Skipass-Preise
Tageskarte (Erwachsene Hochsaison) 45,- EUR, (Junioren Hochsaison) 31,- EUR.

www.obereggen.com