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Schlaflos auf Sardien: MyLand Mountainbike nonstop

myland960Bis zu 440 Kilometer und 10.000 Höhenmeter Mountainbiken nonstop: MyLand an der Westküste Sardiniens ist ein echtes Abenteuer. Ein Mountainbike-Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein. Wildpferde in der heißen Mittagssonne oder Pasta-Party nachts um zwei? Wer das ursprüngliche Sardinien entdecken und ein echtes Abenteuer erleben will, sollte sich das Myland Mountainbike Festival Ende April im Kalender dick anstreichen. Weiterlesen

Antieg bei Roja Mente - Villa Verde - Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

Bissiger Antieg bei Roja Mente  – Villa Verde  –  Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

Das MyLand MTB Non Stop Bike Festival ist eine Idee, die in der Marmilla an der Westküste Sardiniens, vierzig km von Oristano, entstand, um die bezaubernde Bergregion aktiven Gästen bekannt zu machen.  Die Marmilla ist eine äußerst dünn besiedelte Landschaft, wo sich Sardinien natürlich entdecken lässt. Von sanften Hügeln geprägt, ragen auch sportliche Berge hervor: Das Naturreservat Monte Arci (812 m), die Giara di Gesturi (609 m) mit seinen Wildpferden und Ausläufer des Gennargentu.

 

Drei sportliche Streckenprofile von 120 bis zu über 400 Kilometern: Das sind die Eckdaten des MyLand Bike Festivals. Was sich noch aufregender liest, ist die dabei akkumulierte Kraxlerei: Von Anfang an waren dies 2.500, 5.000 oder 10.000 Höhenmeter. Vom ersten Jahr an war das Myland Bike Festival ein Event, das die Ausdauer der Teilnehmer auf die Probe stellte. Von Anfang an gab es Teilnehmer, die aufgaben. Dennoch hat sich die Anzahl der Teilnehmer seit der ersten Auflage jährlich in etwa verdoppelt: 2015 waren es 60, 2016 schon 120 und 2017 nahmen bereits 166 Mountainbiker am MyLand Mountainbike Festival teil.

Typische Frühlingslandschaft in der Marmilla

Typische Frühlingslandschaft auf den Feldern der Marmilla Foto: © MyLand / Marcello Olla

Drei Tage, hunderte von Kilometern, meilenweit absolute Wildnis, Verlass nur auf den GPS-Track: Das MyLand Bike Festival ist ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Wer einmal am MyLand MTB Festival teilnimmt, wird schnell Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, die sich auf kniffligen Trails im Dickicht der mediterranen Macchia oder inmitten leuchtend roter Felder aus Süßklee, der so typisch für die Marmilla ist, meist ganz automatisch  entwickelt.

 

Fünf Eigenschaften werden von den Organisatoren für einen Erfolg am MyLand Bike Festival stets  hervorgehoben: Hartnäckigkeit, Geschicklichkeit, Mut, Kraft, und Zusammenhalt. Wer sich die 400 Kilometer zutraut, sollte darauf gefasst sein, über 50 Stunden im Sattel zu sitzen und für eine Top-Platzierung auch nachts in die Pedale zu treten. Gewiss ist, dass auch nachts um drei Checkpoints offen sind, die Pasta zubereiten oder Platz für ein Nickerchen bieten.

MyLand MTB Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein

MTB Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein Foto: © MyLand / Marcello Olla

Einen der ersten Plätze auf dem MyLand Mountainbike Marathon belegt aber nur, wer quasi nonstop durchbiked. „Ich habe nur vier Stunden ausgeruht, aber könnte sofort wieder starten“, erzählt Piero, angetreten auf den vollen 400 km. Als einer der „Senatoren“ hat er an allen drei bisherigen Ausgaben von MyLand erfolgreich teilgenommen. Eigentlich habe er es dieses Mal gemütlich angegangen, das nächste Mal will er erst so richtig durchstarten.

 

Pfeilschnell, widerstandsfähig und mit goldenen Reflexen ausgestattet sollte man in der Tat sein, um einen der ersten Plätze dieses in ganz Italien einzigartigen Bike-Events zu erobern. Konzentration erfordert nicht nur die Aufmerksamkeit auf die in allen Varianten technisch anspruchsvollen Trails des Marathons, sondern auch aufs GPS-Gerät, welches zumeist alleinige Orientierung bietet. Mancherorts ist gar kein Weg zu erkennen. Der Blick streift im Abschnitt bei Nureci hinter jedem Gebüsch ins GPS. Zur Sicherheit ist jedem der Rat zu geben, vor dem Start nochmal das GPS und die Halterung zu checken, damit es nicht Lost in Sardegna heißt. Zu empfehlen ist die Teilnahme in einer Gruppe, dennoch treten öfters auch Biker alleine an.

On the Trail – 120 km MyLand Mountainbike nonstop

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Checkpoint in Baradili: Im kleinsten Dorf Sardiniens ist das Herz zur Gastfreundschaft groß Foto: Heilmann

Sicher mutig war es, das MyLand Bike Festival, von dem ich kurz zuvor auf der FREE Messe erfuhr,  gleich zum ersten Mal alleine auf 120 km anzutreten. Doch alleine bleibt man nicht lange. Wer sich in den Sattel schwingt und sich dem Abenteuer MyLand in der märchenhaften Marmilla stellt, wird augenblicklich Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, der er als „MyLander“ fortan angehört und damit der Region fürimmer im Herzen verbunden bleibt.

 

Herausforderungen lassen speziell fern der Heimat oft nicht lange auf sich warten. Schon in der zweiten steilen Passage der 120 km kurz nach dem Start um 14 Uhr in Villa Verde ist es soweit. Eine Abzweigung verpasst, wenige Meter abseits des Tracks ist blitzartig der Reifen platt. Schnell gefixt, wartet kurz darauf die nächste Überraschung. Das GPS macht sich selbständig und fällt vom Lenker herunter. Doch ohne den Track zu checken, hat man sich blitzschnell verfahren.

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Meeting some good friends on the trail, you never can fail: „Skall aus“ aus Oristano Foto: Henning Heilmann

Eine Gruppe passionierter Mountainbiker aus Oristano hilft mir aus der Patsche. Die nette Gruppe lerne ich am Aufstieg kennen und treffe sie später glücklicherweise gleich wieder, als sie mir nach einer weiteren gut versteckten und eben verpassten Abzweigung entgegen kommen. Glück gehabt!  Es sind „Skall aus“ aus dem benachbarten Oristano, die mich zum nächsten Checkpoint begleiten. Grazie a Michaelangelo hält mein GPS wieder fest. Tape auf dem Trail ist ein toller Tipp. Lesson 1: With good friends on the trail, you never can fail.

 

Ankunft in Assolo in der Abenddämmerung. 43 km geschafft. Hier am Checkpoint erwartet mich mein Nachtquartier bei Francesca. Ein herzlicher Empfang mit köstlichem Kuchen, einer warmen Dusche, gemeinsamer Pasta-Party am Kamin und Plauderei mit der Familie. Schnell falle ich ins Bett.  Für die tapferen sardischen Biker aus Oristano ist erst Halbzeit. Sie radeln gegen 21 Uhr nach kurzer Rast weiter zum nächsten Checkpoint Baradili, der erst nach 86 Kilometern folgt. Das hätte ich wohl nicht mehr geschafft. Lesson 2: You´re never lost with a good host.

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili bei Francesca Foto:

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili © MyLand / Olla

Am nächsten Morgen um sechs sitz auch ich schon wieder im Sattel. Es sind nicht viele Grade über 0. Francesca vom Checkpoint reicht mir noch eine Tasse heißen Tee zum Wärmen. Da sich niemand meiner Stopstrategie angeschlossen hat, bin ich heute navigationstechnisch auf mich allein gestellt. Schon nach den ersten Kilometern bekomme einen Eindruck davon, was die Biker aus Oristano in der Nacht zuvor noch geleistet haben. Auf einem Feldweg zweigt ein kleiner Trail ab, den ich im Morgengrauen verpasse und erst wenige Hundert Meter später nach Kontrolle des GPS entdecke. Etwas später bei Nureci folgt schließlich ein Abschnitt, wo überhaupt kein Weg mehr ersichtlich ist. Doch aufs GPS ist Verlass. Sicher führt es über ein kleines Gatter hinaus aus dem Wirrwarr. Lesson 3: Don´t worry about the way, it´s going to be ok.

 

Bei Genoni habe ich knapp die Hälfte der 120 km-Rundstrecke erreicht. Der Wasserstand in der Trinkflasche bereitet mir Sorgen. Wer weiß, wo Sardinien wieder frisches Wasser bereithält. So frage ich einen Mann im Garten, dem ich begegne. „Oggi domenica“ erinnert er mich. Er  winkt mich in eine Einfahrt, welche ich kurze Zeit darauf wieder verlasse. Sardische Gastfreundschaft! Fix Mineralwasser, Kekse, Kuchen, Wildschweinsalami, Pecorino und Äpfel hinzu gepackt. „Graaazie mille!!!“ Die Marmilla zu entdecken, ist ein Geschenk.  Lesson 4: Expect unexpected.

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The best trail is sometimes on the rail. Foto: © MyLand / Olla

Die folgenden dreißig Kilometer sind nun fast ausschließlich abschüssig. Einer der Gründe dafür ist, dass ich bei Nuragus auf eine stillgelegte Eisenbahnstrecke treffe, welche einst bis Villacidro führte. 70 Kilometer frühere Schmalspurbahn, herrliche Tunnel, ein Stückchen zum Rollen lassen. Bis nach Las Plassas habe ich das Vergnügen, dieser einmal bedeutenden Bahnstrecke zu folgen. Ich passiere Barumini mit seinen eindrucksvollen Nuraghen und Las Plassas mit seiner über alles thronenden Burg und dem Museum über das einstige Königreich von Arborea. Sardinien und ebenso die Marmilla ist nicht nur reich an eizigartiger intakter Natur, sondern auch reich an Ärchäologie und Jahrtausende alter Kultur, Lesson 5: The best trail is sometimes to follow the rail.

 

 

Bald darauf erreiche ich das idyllische Baradili. Sardiniens kleinste Gemeinde hat 84 Einwohner und ist doch voller Leben. Sogar ein Schwimmbad lädt zur Erfrischung ein. Am Checkpoint werde ich schon ein Weilchen erwartet. „Wann ist den Simona aus Oristano angekommen?“, frage ich. „Heut Nacht um drei“, erklärt Fabrizio bei einer Tasse frischem Kaffee und lacht. Baradili liegt am Fuße der Giara di Gesturi. Die steilen Hänge der Hochebene winken am Horizont als nächste Herausforderung. Ein reizvoller Abstecher führt ins benachbarte Baressa mit seinem Albergo Diffuso, mit Betten über die Häuser in der historischen Altstadt verteilt.

Ebenso passierte MyLand heuer auch das Naturreservat der Giara di Gesturi. Hier leben inmitten knorriger Korkeichen mal an fruchtbaren Wassertümpeln, mal in einem Meer aus weißen Blüten die „Cavallini della Giara“. Was für eine traumhafte Szenerie. Einen Ort, wo auf etwa 40 km² 600 Wildpferde grasen – das findet man weit und breit kein zweites Mal. Die bezaubernde Hochebene will allerdings erklommen werden. In der heißen Mittagssonne ist der Anstieg auf die Terrasse über der Marmilla, welche fast ein wenig märchenhaft anmutet, nicht zu empfehlen. Beim raufstrampeln werde ich von rasanten Sarden, welche 220 Kilometer (quasi doppelte Distanz) fahren, eingeholt. Lesson 6: If you want to have fun, don´t climb in the sun.

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Heilmann

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Henning Heilmann

An einem Tümpel auf der Anhöhe bekomme ich schon die ersten Giara-Wildpferde zu Gesicht.  Ein Trail aus rotem Sand, der später durch die wilde Macchia führt  und dort im Dickicht noch ein paar Schiebestellen bereithält. Bereits etwas müde führt schließlich ein Trail durch den schattigen Wald hinab, und an einer Lichtung folgt sogar eine Straße. Schnell ist Albagiara erreicht. Über verträumte Feldwege erreiche ich nach den letzten Höhenmetern am späten Nachmittag Villa Verde. Herzlichst werde ich im Ziel empfangen, obwohl  über dem 24 Stunden Limit. Der schnellste Teilnehmer auf meiner 120 km Distanz war schon am Vorabend eingetroffen. 120 Kilometer und 2500 Höhenmeter in unter sieben Stunden. Die gesamten 400 Kilometer mit 10.000 Höhenmetern wurden vom Sieger des Bike-Festivals unter 43 Stunden bewältigt. Respekt. Was für mich zählt, ist angekommen zu sein. „Non mollare“ sagt der Italiener. Nicht aufgeben!

Fast das ganze Jahr über Trail-Genuss

Ob 120 Kilometer, 220 Kilometer oder die vollen 400 Kilometer: Die Strecken und Etappen des einzigartigen Bike-Festivals in einer Ecke Sardiniens, welche noch ein echter Geheimtipp ist, lassen sich nicht nur während des Festivals, sondern das ganze Jahr über entdecken. Vom Klima sind Frühling und Spätsommer zu empfehlen. Leicht sind bezaubernde Unterkünfte gefunden. Zur Orientierung stehen die GPS-Tracks auf der MyLand Homepage jederzeit bereit.

Sardinien ist mehr als Solarium mit Strandgarnitur. Die Insel ist ein echtes Trekking-Paradies. Wer die bezaubernde Marmilla und ihre Menschen entdeckt, wird sich schnell in die Region verlieben. Spätestens wenn ein anstrengender Tag voller imposanter Eindrücke auf dem Sattel seinen entspannten Ausklang bei einem Glas Cannonau und einem guten Abendessen findet.

Sardische Spezialitäten Foto: Heilmann

Sardische Spezialitäten Foto: Heilmann

Vielleicht bei Spezzatini, Malloreddus oder den für die Region typischen frittierten Seadas. Als Nachtisch zuckersüße Pippia de Zuccuru (Zuckerpuppe), Amarettus und Pani ´e Saba aus Mandeln (Gebäck aus aufgekochtem Traubengelee) und Wein. Sportliche Verausgabung und kulinarischer Hochgenuss: In der Marmilla liegt beides, wie in ganz Sardinien, nie weit auseinander.

 

INFO

Allgemein: Das MyLand Bike Festival findet jedes Jahr an vier Tagen gegen Ende April statt. Drei Strecken-Varianten stehen zur Wahl: 440 km in 72 Stunden (10000 hm), 220 km (5000 hm) in 48 Stunden, 120 km in 24 Stunden (2500 hm).

Lage: Die Marmilla ist eine Hügellandschaft im Hinterland von Oristano an der Westküste Sardiniens. Hier findet alljährlich das MyLand Nonstop MTB Bike Festival statt.

Beste Reisezeit: Besonders empfehlenswert ist natürlich Ende April, wenn das Bike Festival steigt. Die Tracks und Trails des Festivals lassen sich aber auch im übrigen Jahr abrufen und befahren. Vom Klima ist die Anreise von April-Juni oder September-November zu empfehlen.

Anreise: Flug nach Cagliari, Mietwagen oder Bahn bis Uras-Mogoro, Abholung arrangieren

Ausrüstung:
Fahrradverleih mit ausgezeichneten Mountainbikes in Oristano, Abstellplätze für Wohnmobile, geführte Touren mit Gepäcktransfer auf Anfrage. GPS-Tracks auf der Homepage des Bike Festivals. Bei Teilnahme am Bike Festival an Beleuchtung, Werkzeug, Schlafsack, warme Sachen denken.

Übernachtung: Die Rundstrecken des MyLand Bike Festivals können vom Startort in Villa Verde oder auch von beliebigen Etappenorten aus gestartet werden. Teilnehmer des Bike Festivals können am Startort im Schlafsaal und in einigen Checkpoints ebenfalls in Schlafsäcken übernachten. Während des übrigen Jahrs stehen Agriturismos und Alberghi Diffusi in kleinen Dörfern zur Wahl. Tipps: Albergho Diffuso Il Mandorlo, 09090 Baressa (OR);  Agriturismo „Su Massaiu“, 09020 Turri (CA)

Web:

MyLand Mountainbike Festival
www.mylandbikefestival.it

Reiseinformationen der Italienischen Zentrale für Tourismus – ENIT Deutschland

Reiseinformationen der Italienischen Zentrale für Tourismus – ENIT Österreich

Alle GPS Tracks zum Download:

GPS-Track der Vorjahrsausgaben

www.mylandbikefestival.it/tracce-gps/

MyLand, Marmilla, Mountainbike nonstop – Versione italiano

myland960Una Maratona su MountainBike – ininterrottamente – per 400 km di percorso, sfiancati nelle tenebre, mentre gli altri partecipanti giaciono già sotto le lenzuola. MyLand in Marmilla è una Mountain-Bike Maratona alle prime luci dell´alba sino al chiar di luna. Weiterlesen

I Cavallini – cosi engono chiamati affettuosamente nel loro habitat – ma la traduzione in Lingua Sarda è: Quaddeddus Arestisi – a prendere la tintarella nella calura del mezzodì – nella rada del Parco. Party/Spuntino a base di pasta della regione: a notte inoltrata verso le ore 2 del mattino? Chi volesse conoscere e vivere di persona la Sardegna nel vero senso della parola – in originale – e scoprirla – e volesse assaporare un´avventura speciale nella Selva sarda, consigliamo agli a tutti coloro che amano l´ avventura, di evidenziare in grasseto nell´agenda degli appuntamenti, l´evento: Myland Mountainbike Festival – sottolineandolo in grasseto per non mancarlo.

Antieg bei Roja Mente - Villa Verde - Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

Vicino Roja Mente – Villa Verde – Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

L´evento-avvenimento MyLand MTB – Non Stop – Festival è nata 3 anni addietro da un´idea – chiamata in essere e voluta da entusiasti ciclisti appassionati delle Due Ruote Fuoristrada – per promuovere una Regione Montagnosa nel cuore dell´Entroterra della costa occidentale della Sardegna, circa 40 km dalla città di Oristano (Provincia); far conoscere ad un largo ed attivo pubblico di affezionatie e far conoscere più appronditamente le potenziali risorse turistico-sportive.

 

Il fascino della Marmilla è una regione di per sé alquanto poco popolata, ragion per cui scoprirla e conoscerne i pregi si consiglia di scegliere la forma ed il metodo di scoprirla al naturale. Impressa da dolci colline, tronano dappertutto dal suolo collinoso, e per conquistarle necessitano l´impegno di ogni singolo  col sudore della fronte pigiando i pedali della Mountainbike (MTB), per scalarle. La Riserva Naturale di Monte Arci (812 mt.s.l.d.m.), la Giara di Gesturi (609 m.s.l.d.m.) coi suoi Cavallini selvaggi allo stato brado e indomati, ed infine le pendici del Gennargentu, che innalza meostoso fino ad un´altezza di 1.874 mt.

In 3 anni, 3 edizioni, 3 profili di percorso sportivo di 120 estesi anche ai 400 km: questi sono i dati di rilievo della maratona MyLand Bike Festival. Was detto che quello che più emozionante è la somma di sforzi accumulati spingendo sui pedali: già dall´inizio c´erano da superare dislivelli di altura a partire dai 2.500, 5.000 oppure 10.000. Già a partire dal primo anno la manifestazione MyLand Bike Festival un evento di forte richiamo che metteva a dura e severa prova la condizione agonistica dei partecipanti, che si ripeteva di anno in anno.

Avventure per l´Eternità

E sempre dall´inizio – si registravano defaillances (ritiri forzati), dovuti alla durezza dei percorsi. Ciónonostante, questo fatto non ha inciso affatto sul numero dei partecipanti: ma si è registrato sempre un crescendo degli iscritti, annualmente il doppio dei partecipanti grosso modo: nel 2015 erano 60, nel 2016 120 e nel 2017 hanno partecipato all´evento in ben 166 partecipanti.

Typische Frühlingslandschaft in der Marmilla

Ciclismo in la Marmilla (Foto: © MyLand / Marcello Olla)

Il MyLand Bike Festival è nato all´insegna con scopi mirati, di attrarre tutti quei visitatori che desideravano conoscere la Marmilla in maniera attiva, persistente e culturalmente. Le tratte e i percorsi a cerchio sono stati creati apposta per lambire anche quei paesetti sperduti – sparsi quà e là – lungo l´intero percorso – affinchè paesaggi e natura – da meno – ma anche per far conoscere al visitatore i loro abitanti, particolarmente calorosi ed ospitali.

3 giorni, centinaia di chilometri macinati, mille miglia lontano, nessuna anima viva, nel mezzo di lande selvatiche. La fiducia è riposta sul  GPS ed i veicoli della Carovana, sicuro apparecchio e compagno irrinunciabile: il MyLand MTB Festival è un evento di vita vissuta, che rimane impressa ed indelebile a tutti coloro che vi hanno partecipato. Chi vi partecipa una volta, diventa parte integrante  di una Famiglia tutta speciale, che si nasconde nei convogli della boscaglia nascosti della macchia mediterranea, nel bel mezzo di rossi campi ricoperti di trifoglio dolce e lucicante, erba tipica della Marmilla, cresciuta rigogliosamenete in valli incontaminate.

Le 5 caratteristiche del MyLand

Sono ben 5 le caratteristiche che vengono messe sempre in evidenza dagli organizzatori per la buona riuscita dell´evento: abilità, coraggio, potenza, resistenza e collaborazione. Chi affronta i 400 km, dovrebbe mettersi in testa che deve resistere per oltre 50 ore sulla sella, e per ottenere un piazzamento di prestigio, disposto a pedalare anche con il crepuscolo della notte.

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili bei Francesca Foto:

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili Foto: Heilmann

Certo che, alle 3 di notte i punti di controllo sono aperti, e pronti a servire un bel piatto di pasta calda e anche un posticino tranquillo per schiacciare un pisolino. Questi punti di controllo rimangono aperti soltanto per coloro che pedalano di notte – senza sosta alcuna. „Io, nel mio piccolo, ho riposato soltanto 4 ore, e poi ho potuto ripartire immediatamente“, racconta Piero, presentatosi per percorrere i 400 km. Come partepitante “ Senatore“ incallito, a preso parte a tutte le precedenti 3 edizioni precedenti del Festival  MyLand. Ad onor del vero, Piero, se l´è presa molto comoda la Maratona, ma la prossima vorrebbe darci sotto e andare spedito. Veloce come una freccia scagliata dall´ arco, resistente e dotato  di riflessi prontissimi, per ambire ad un posto di riguardo, bisognerebbe  – che il partecipte – si dia da fare – in una competizione come la marato – popolarissima in italia.

 

In una competizione di questo calibro, la comcentrazione è quello che più conta e bisogna sfoderare in un contesto di questa portata, in modo particolare la prontezza dei riflessi ed il richiamo all´attenzione in ogni frangente e per tutta la durata della gara; senza mai scordare e tralasciare, che il percorso è abbastanza tecnico – pieno di varianti – là dove la bravura del singolo viene chiamata a dura prova, in modo particolare ricorrere e rispettare i segnali e tracce del GPS, che nel maggior parte dei casi, dà la possibilità potersi orientare, senza mai uscire fuori-rotta. In alcune località – non esiste alcuna indicazione del percorso da seguire. Lo sguardo del singolo osserva attentamente le indicazioni delle coordinate del GPS. Si consiglia di aggregarsi ad un Gruppo – ossia di far squadra, ma alcuni scelgono di avventurarsi in solitaria.

Checkpoint Baradili: Pausa di riposo in la piu piccolo commune d´Italia

Checkpoint Baradili: Pausa di riposo in la piu piccolo comune d´Italia e partecipare in la comunitá

Sicuramente da considerare coraggioso il fatto che l´organizzazione del MyLand Festival  – resomi noto poco prima dell´evento Manifestazione della Fiera Outdoor – di potervi parcepare in solitaria lungo un tragitto di 120 km – il che per la prima volta in assoluto. Tuttavia, la solitudine è piuttosto breve. Chi cavalca la sella di una bici fuoristrada ed affronta l´avventura, diventa presto membro di una comunità unita e decisa, comunità „MyLander“.

 

Le prime sfide non tardano molto a farsi sentire, coinvolgenti. Al secondo passaggio ripido – dopo il via alle ore 14:00 in Villa Verde, ecco il primo trabocchetto!-trappola. Una deviazione mancata – a pochi metri dalla Carovana, ma scostato, salta un tubolare, una foratura. Ripararlo è presto fatto, ma, appena più in là la prossima sorpresa sgradita. Il GPS faceva le bizze.

With friends on the trail, you never can fail: "Skall Aus" da Oristano.

With friends on trail, you never fail: Grazie a „Skall Aus“

Un Gruppetto di ciclisti mi dá man forte, porgendomi la pezzetta riparatrice. Il simpatico Gruppetto, dopo aver mancato una seconda deviazione, mi vengono incontro, per darmi una mano a rientrare. Mi considero abbastanza fortunato, pericolo scampato. Il Grupo „Skall Aus“, che mi porta fuori dalla ravvicinata Provincia di Oristano, coloro che mi guidano al prossimo checkpoint. Arrivo ad Assolo nelle prime ore e l´imbrunire della sera, dopo una fatica di 43 km, finalmente l´arrivo.

 

Dalle prime luce

So che quì posso contare di avere a disposizione una possibilità di bivaccare, al punto di controllo, mi hanno sistemato da Francesca. Un benvenuto cordiale, accompagnato da tartine e tortine dal sapore e gusto delizioso, una doccia calda, spuntino a base di pastasciutta al focolare, conversazione generale coi Padroni di Casa. Mi addormento quasi subito sul mio giaciglio. È tappa per i partepitanti e coraggiosi ciclisti sardi di Oristano, metá tragitto per loro è alle spalle. Riprendono a pedalare alle ore 21:00 – dopo brevissima sosta – sino a  passare il prossimo punto di controllo di Baradili, che segue poi dopo 86 km di percorso. Il mattino dopo – alle ore 6:00 del mattino – cavalco anch´io nuovamente la mia bici.

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MTB Maratona dalle prime luci (Foto: © MyLand / M. Olla)

Da Francesca ricevo una tazza di thé caldo per scaldarmi. Nessuno si è adattato alla tattica da me adottata per le pause intermedie, devo fare affidamento e contare esclusivamente nelle mie qualità di nozioni tecnico-navigatorie personali. Già dopo alcuni km percorsi, sono costretto – giocoforza – di constatare e prendere atto delle prestazioni fatte dai miei predezessori bikisti oristanesi, nottetempo.

 

In una strada di campagna, c´è in sosta una Carovana dell´Assistenza, che nell´ancora oscurità del primo mattino, manco del tutto, ma che rilevo e scopro dopo aver controllato il mio GPS in dotazione. Raggiunta la contrada Nurecci, segue alla fine un tratto, dove la scia da seguire si perde. Ma l´amico infallibile GPS non sgarra e di cui bisogna assolutamente fidarsi. Il percorso attraversa un piccolo steccato che conduce fuori dal guazzabuglio.

Nei pressi di Genoni – ho percorso praticamente quasi la metà del percorso. Il livello della mia borraccia mi allarma. E chi sà con esattezza, quando e dove la Sardegna mi darà l´oppurtinitá di fare rifornimento d´acqua potabile. A questo punto, tento la carta di chiedere a qualcuno informazioni, ad un uomo che è intento a coltivare il suo orto. La sua risposta: „oggi è domenica“ – mi ricorda. Il suo gesto amicale, mi fá notare che – conducendomi a gesti, in un passo carraio, che lascio poco dopo,  Ospitalità Sarda, appunto! In un attimo mi rifornisco di acqua minerale, biscotti, tortine, salame, pecorino sardo e mele, che infilo velocemente nel mio zainetto in dotazione. „Grazie mille!“ Scoprire la Marmilla và considerato come un dono immenso della natura.

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Tratta ferroviaria dismessa e galeria Foto: © MyLand / Marcello Olla

I chilometri a seguire, poi, sono quasi tutti in discesa. Uno dei motivi è che, a partire dalla borgata chiamata Nuragus, devo seguire e percorrere una tratta ferroviaria dismessa, che in un lontano passato, conduceva sino a raggiungere la cittadina di Villacidro. I 70 quasi di chilometri ferroviari, su un percoso a scartamento ridotto, fantastici viadotti e gallerie, mi hanno consentito di lasciarmi trasportare dalla facile discesa. Ho potuto godere e rivivere il piacere della ex tratta ferroviaria, parte intregante del  tragitto – binari di una volta – ma ora da tempo dismessi – di questa tratta ferroviaria – una volta molto frequentata in quel tempo – seguirla e percorrerla in in MTB, una goduria immensa!!! La Marmilla non è soltanto ricca di intatta natura, ma anche ricca di reperti acheologici e cultura antica e millenaria, Terra dei menhir, tombe dei giganti di pietra ed imponenti e superbi Nuraghi, che parlano da soli.

 

A tale riguardo vanno citati in modo particolare come a titolo esemplificativo – esempi imponenti –  la città Nuragica di Barumini e di Las Plassas, coi loro scrigni inconfondibili e tipici della civiltà nuragica, ma in modo particolare và menzionata quest´ultima, perchè faceva parte in un passato remoto del Regno di Arborea, con il suo tronante Castello,  regnata e governata da una Regina rimasta famosissima per aver scritto e applicato – anche con metodi spicciativi – quel Codice a lei tanto caro, perchè da lei anche fortemente voluto e applicato alla lettera.

Baradili è alle porte, la Borgata meno popolata della Sardegna coi le sue 84 anime, ma colma di vita intensa – dotata anche di piscina! Al varco del punto di controllo vengo atteso ancora per un pò, perchè le forze mi sono venute meno. „Mi domando, quando è arrivata Simona l´oristanese? Mi chiedo. „Stanotte alle ore 03:00, spiega Fabrizio, tenendo e ridendo – tenendo ben salda in mano una tazza di caffé. Baradili si trova ai piedi della Giara di Gesturi. I ripidi pendii dei pianori si accommiatano all´orizzonte come invitanti alla prossima sfida.

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Heilmann

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Heilmann

Cavallini della Giara

La Carovana ciclistica di MyLand lambisce – per la prima volta – anche la Riserva Naturale della Giara di Gesturi – enclave ed habitat dei Cavallini della Giara. Quì sono di casa – questa razza rara equina – praticamente – da secoli – nascono – crescono e muoino in questo pianoro – con abbondanti acquitrini durante le stagioni di copiose piogge – ma con l´incalzare dell´estate – calura – venti torridi – periodi di piogge scarse e grame – l´acqua evapora e se ne và, ma i Cavallini – abituati – come sono – riescono a sopravvivere – perchè – nel tempo si sono assimilati alla natura dell´habitat – ma tanti riescono a sopravvive anche durante le stagioni di magra: acqua poca – erba ed arbusti secchi e sbiaditi – si arrangiano come sanno fare.

 

Nel bel mezzo del Pianoro vi si trovano le quercette da sughero – con numerosi acquitrini – che rendono la vita dei Cavallini abbastanza piacevole durante le stagioni di prosperità naturale. Popolano gli acquitrini rigogliosi prati di fiori acquatici – che sono il cibo prelibato dei Cavallini.L´estensione del Parco si aggira sui 40 km quadrati – e circa 600 Cavallini Rampanti – che brucano in cotinuazione quello che i loro habitat passa – e questo – molto raramente – possiamo viverlo altrove – una seconda volta. I Cavallini hanno caratteristiche particolari e peculiari con un DNA particolare – anche dovuto al terreno – la mancanza di cibo – durante i periodi di magra – l´acqua che scarseggia – erba poca – e vita grama e difficile, ma resistono nel tempo. Il grande ed esteso Pianoro non è facilmente raggiungibile, meglio accompagnati da una guida esperta – per non incorrere in brutte sorprese – perchè il terreno è abbastanza accidentato.

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Salita alla Giara di Gesturi (Foto: Heilmann)

Si sconsiglia di avventurarsi nelle ore del mezzogiorno – perchè il sole in quelle lande – picchia inesorabile – le salite sono ripide ed insidiose – territtorio della stupenda Marmilla. Premendo sui pedali della mia Due Ruote – vengo sorpassato da Bikisti spericolati ed arditi – con alle loro spalle già ben 220 km (quasi la doppia distanza). Questa è la conferma che si può sempre migliorare sportivo.

 

Le tappe e gli itinerari e gli appuntamenti di questo Festival di Biking del tutto speciale, in un angolo di un paesaggio specialissimo e stupendo dal punto di vista paesaggistico – si può considerare come: un suggerimento segreto – si possono vivere sia durante le fasi dello svolgimento della manifestazione sia durante tutto l´anno. Dal punto di vista climatico, si suggerisce la stagione primaverile che l´estate inoltrata. La sistemazione e gli accomodamenti presso i locali, sono facilmente e presto rintracciabili coi sistemi sia elettronici che tradizionali. Orientativmente, potete rivolgerVi in qualsiasi frangente di necessità alle Carovane appositamente messe a disposizione e dotate di GPS sulla pagina web www.mylandbikefestival.it .

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Paradiso vicino la comune Villa Verde (Foto: Heilmann)

Un Paradiso per praticare il Trekking

La Sardegna è qualcosa di più di un Solario – dotata di arredi per starsene su una poltrona ad osservare il mare e a goderselo. L´Isola sul Mediterraneo è qualcosa di più: un Paradiso a cielo aperto – votato al Trekking!  Coloro che amano il Trekking e vogliono conoscere e scoprire la Marmilla e i suoi abitanti – presto se ne innamoreranno. Al più tardi – quando avranno assaporato un calice di contenuto rubino – chiamato „Su Cannonau“ – il vino tipico di quasi tutti i Sardi sparsi nell´universo – e ad una cena tipica a base di prodotti genuini sardi DOC e dopo una giornata sportiva a spasso su strade e pendii in sella ad una Moutain Bike – arricchito dalle impressioni dei paesaggi magici ed accattivanti.

 

Meglio e, probabilmente, dopo aver consumato – dopo una giornata trascorsa all´aperto – su una Bike – un ottimo spezzatino – malloreddus (gnocchi sardi) – oppure dopo aver consumato ed assaporato il tipico dolce sardo – chiamato Seadas/Sabadas fritte in padella – a base di formaggio – ricotta – ma anche e spesso di profumate erbe tipiche della regione – come menta – zafferano ed altro…come dessert=dolci sardi.

Dolce Sarde (Foto: Heilmann)

Dolce Sarde (Foto: Heilmann)

Vengono servite le così chiamate vezzeggiativamente: „Pippias de e Izzuccuru = bambole con mantello di zucchero, amaretti a base di mandorle farcite – ma anche Pani de Saba = Pane a base di sepa – prodotta con gelé di uva o uveta e vino. Sforzo sportivo e godimento lucullico-palatale. In Marmilla – si possono trovare entrambi – sia l´uno sia l´altro – il posto e la località che fà per Voi….lettori – il passo é abbastanza breve e fattibile allo stesso tempo.

 

INFO

Posizione-ubicazione: La Marmilla è una Regione prettamente collinosa – situata nell´hinterland – ossia all´interno della provincia di Oristano – costa occidentale della Sardegna. Quivi si svolge tutti gli anni la manifestazione sportiva: MyLand  Non Stop  Festival  di Biking (Festival Non Stop delle Due Ruote Fuoristrada).

Le Stagioni più consigliate sono: fine aprile – quando appunto si apre la manifestazione Festival di Biking. Le Carovane-Convogli del Festival sono fattibili e percorribili anche durante gli altri periodi dell´anno. Climaticamente – si consiglia di scegliere i seguenti periodi: da aprile-giugno – oppure settembre-novembre.

Come arrivarci: volo aereo per Cagliari, auto a noleggio oppure a mezzo ferrovia per la cittadina di Uras-Mogoro – programmare e prevedere chi e con chi si occupa di andarvi a prendere o direttamente all´ aeroporto di Cagliari-Elmas – Mario Mameli.

Equipaggiamento:
Noleggio bici: Ad Oristano trovate un eccellente Bike Noleggio – con parcheggio annesso per Caravan e Roulotte; escursioni guidate con trasporto bagagli a richiesta. Carovane dotate di GPS su Pagina Web (Homepage) del Festival di Bikes. Durante le fasi della manifedstazione, provvedere a procurarsi illuminazione e/o sorgenti di illuminazione, attrezzatura utensiliera, sacco a pelo e abbigliamento consono – a seconda degli sbalzi di temperatura. L´occorrente và inteso a pagamento.

Generali:
La manifestazione MyLand Festival ha luogo a fine aprile – con le sue 3 varianti in programma, comprendenti le distanze di:
– 400 km in 70 ore di gara e durata (10.000 di dislivello), 220 km (5.000 di dislvello) da percorrere in 48 ore e 120 km  in 24 ore (2.500 di dislivello) .

Pernottamento:
I Giri organizzati e previsti dagli organizzatori-allestitori – sono ubicati nelle seguenti località: da Villa Verde – e a scelta – da qualsiasi località in cui transita la gara di distanza su bike. I partecipanti del Biking Festival possono benissimo bivaccare al luogo di partenza, portandosi l´occorrente necessario per trascorrere la notte a cielo aperto oppure su caravan o roulotte o altra sistemazione di fortuna o anche alberghiera, a seconda dei gusti. Durante tutti gli altri periodi dell´anno, possono servire e/o essere contattati, in quanto disponibili, agriturismo e alberghi diffusi, in piccole località del circondario. Suggerimenti: Albergo diffuso: Il Mandorlo, IT-09090 Baressa (OR) ; Agriturismo “ Su Massaiu“ IT-09020 Turri (Cagliari).

Web:

MyLand
www.visitmyland.it

MyLand Mountainbike Festival
(in linea di massima:Fine Aprile – da Villa Verde);

www.mylandbikefestival.it

Tutte i GPS e Carovane-Seguito scaricabili da Internet col modus „download“

www.mylandbikefestival.it/18-04-2017-le-tracce-waypoint-documenti-tutti

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La presente traduzione, composta di 4 pagg. scritte e redatte a macchina dal giornalista Free Lancer – Libero Professionista e Fotografo – che vi ha personalmente partecipato in occasione della manifestazione del mese di aprile 2017.
La traduzione dal tedesco è stat eseguita e curata dal traduttore e linguista: Enrico Madeddu – che ne ha curato la traduzione con dovizia fedeltà – e con qualche aggiunta mancante – che l´autore e curatore-redattore iniziale – non poteva conoscere e sapere.
Ringraziamo entrambi tutti i lettori-visitatori disposti a spendere qualche minuto per la lettura sul Web – postato su FB – mentre porgiamo distinti saluti.
*All rights reserved – original translation from German into Italian – by exsclusively by Enrico Madeddu – IT-09019 Teulada (CA) Italy – Original German version by Henning Heilmann – Austria. Un caloroso grazie a tutti e buona lettura.
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Vom Trail in die Therme, auf flowigen Pfaden in die Wärme

Mountainbiker kommen in Leukerbad nicht unter die Räder. Gibt´s auf dem Flowtrail mal einen Regenguss, entspannt die heiße Therme und der Winzer mit Weingenuss: Rund 130 Kilometer Bikerouten lassen das Herz von E-Bikern ebenso wie versierten Downhillern höher schlagen. Weiterlesen

Zwanzig bestens ausgeschilderte Mountainbike-Routen laden in Leukerbad dazu ein, die reizvollen Berge der Umgebung auf abenteuerliche Art zu erkunden. Das Netz erstreckt sich auf rund 130 Kilometer. Darüber hinaus ist prinzipiell jeder Wanderweg im Wallis für Biker offen, zumindest bei zwei Metern Breite, man spricht vom Wegerecht. Etwa zwanzigtausend Biker kommen jedes Jahr auf Torrent. Die ausgezeichneten Singletrails rund um Leukerbad haben auch die Organisatoren des sechstägigen Mountainbikerennens „Swissepic“ davon überzeugt, zuletzt gleich zwei Etappen im schönen Leukerbad enden zu lassen.

leukerbad_galerie_06Unsere erste Tour startet nach dem Aufstieg mit der Seilbahn von Torrent in luftiger Höhe auf 2.350 m.ü.M. Von der Rinderhütte über Albinen hinunter ins Rhonetal nach Varen zu fahren, ist ein Erlebnis, das sich durch  flowige Singletrails und grandiose Ausblicke auszeichnet. Bei dem Namen Varen klingelt es bereits in den Ohren vieler Weinkenner, spätestens bei Varonier & Söhne im Weindorf Varen.

Hier werden nämlich ausgezeichnete Weine produziert, über 30 Rebsorten zeugen von einer außergewöhnlichen Vielfalt. Das Wort „Pfyfoltru“ bedeutet im Walliserdialekt Schmetterling und steht für einen Pinot Noir aus besonders naturnahem Anbau. Auch der Syrah aus dem Wallis gilt als einer der besten der Welt. In der Nase Aromen von Pflaumen, Vanille und weißem Pfeffer, acht Monate im Eichenfass gereift. Schon die Römer brachten den Wein ins Wallis.

leukerbad_galerie_10„Weine sollte man nicht stressen“: Andy Varonier, Geschäftsführer der Kellerei C. Varonier und Söhne, weiß, wovon er spricht. Ebenso wenig den Biker, der sein Mountainbike nach der Degustation sicher im Bus nach Leukerbad hinaufbefördern kann. Sportlich ambitionierte strampeln die etwa 650 Höhenmeter selbst zurück. Die Strapazen werden oben im sprudelnden Thermalwasser belohnt.

Neuerdings lockt in Leukerbad auch ein Flowtrail. Der 3320 Meter lange Trail führt von der Rinderhütte zur Mittelstation Flaschen. Über viele Wellen und Mulden und in engen Kurven kann sich der technikversierte Biker hier nach Herzenslust austoben, wobei die Steigung von nur etwa 10 Prozent dafür sorgt, dass Bremsen weitgehend geschont werden.

leukerbad_story_04Wer sich nicht zu sehr verausgaben möchte, der greift aufs E-Bike zurück. Neueste E-Mountainbikes in Top-Qualität lassen sich in Leukerbad mieten. Zum Beispiel  ein vollgefedertes E-MTB Bergamont Contrail C 6.0 mit 120mm Federweg. Der Aufstieg des Vortags von den lieblichen Weinhängen im Rhonetal mit einem Gläschen Pinot Noir hinauf nach Leukerbad  steckt noch in den Waden.

So fällt die Wahl heute auf Route Nummer 2, eigentlich eine gemütliche Feierabendrunde, aber gerade gut, um mit Vorbehalten gegenüber dem E-Biken aufzuräumen und die verbleibende Restzeit sinnvoll zu nutzen. Das 29-Zoll-Fully mit elektrischer Unterstützung bringt etwa 20 Kilo auf die Waage, hat einen 250 W Bosch Performance Motor und bietet vier Fahrstufen plus eine Schiebehilfe. Der Forstweg hinauf zum See wird zum Spaziergang. Auf steil abschüssigen Strecken oder in engen Kurven bieten leichtere, nicht motorisierte Mountainbike-Fullys Vorteile. Auf flowigen Trails mit leichten Gegenanstiegen spielt das E-Bike seine Stärken aus.

leukerbad_galerie_01Durch Leukerbads Thermalquellen muss  sich aber auch der einfache Mountainbiker am nächsten Tag nicht wie gerädert fühlen. Ob in der Leukerbad-Therme oder in der Walliser Alpentherme: Herrlich entspannen lässt  es sich in beiden großen Bädern. Mit täglich 3,9 Millionen Liter 51 Grad warmem, natürlichem Thermalwasser ist das Reservoir für  Urlaubsgäste aus nah und fern unerschöpflich.

Dank römisch-irischer Nacht und Mondscheinbaden lässt es sich bei Spezialaufgüssen bis spät in die Nacht hinein entspannen. Vor der atemberaubenden Alpenkulisse in der Luftsprudelliege liegen oder Verspannungen  vom Biken mit Nackenduschen und Massagedüsen lösen – was will man mehr. Doch das Thermalwasser kann noch mehr – von der Heilung neurologischer Krankheiten über chronische Erkrankungen der Gelenke bis zur Burnout-Prävention.

leukerbad_galerie_05Auf  der  Suche  nach  Geheimtipps  kann ein  Mountainbike-Guide  Abhilfe  schaffen.  Sie  heißen Romana, Peter  und Kilian und vermitteln neben atemberaubenden Strecken diverse Tricks. Die ausgezeichneten Singletrails rund um Leukerbad haben die Organisatoren des sechstägigen Mountainbikerennens „Swissepic“ dazu bewogen, gleich zwei Etappen im schönen Leukerbad enden zu lassen.

Kurz gesagt: Leukerbad bietet vielfältigste Möglichkeiten und Wege, Mountainbiken auf aussichtsreichen Singletrails mit mediterranen Genüssen und ausgezeichnetem Wein zu verbinden und den Tag ganz entspannt in einer Thermalwasserliege oder beim Winzer ausklingen zu lassen. Hat man Schmetterlinge im Bauch, ist es vielleicht nur ein Gläschen „Pfyfoltru“ zu viel.

INFO

Allgemein

Leukerbad Tourismus
CH-3954 Leukerbad
Tel. +41 27 472 71 71
www.leukerbad.ch

Anreise

Autobahn A1 bis Bern; A6 bis Spiez; Richtung Kandersteg; Autoverlad  Kandersteg – Goppenstein; Richtung Gampel; Leuk-  Leukerbad

Die Anreise mit der Bahn erfolgt bis Leuk (SBB). Anschliessend fährt der Bus (LLB) von Leuk Bahnhof direkt nach Leukerbad, Albinen, Inden oder Varen.

Bergbahnen / Flowtrail

Torrent-Bahnen Leukerbad-Albinen AG
CH-3954 Leukerbad
Tel. +41 27 472 81 10
www.torrent.ch

Mountainbike-Karte

Unersetzlich  für  Mountainbiker  ist  die  entsprechende  Karte,  die  man  kostenlos  bei  Leukerbad  Tourismus  beziehen  kann.  Hier  sind  alle  zwanzig  Bike-Routen  mit Höhenprofil,  Schwierigkeitsgrad und QR-Code  zum GPS-Daten Download beschrieben.  Auf der Panoramakarte findet man die Strecken eingezeichnet. Zusatzinfos zu Bikehotels, Bikeguides, Bike-Events sowie zum  Radverleih  und Radtransport mit öffentlichen Verkehrsmitteln ergänzen die Informationen.

Mountainbike Tourenportal

Touren, Bike-Hotels, Bike-Guides & mehr
mountainbike.leukerbad.ch

Übernachten

In Leukerbad haben sich einige Hotels auf den Empfang von Mountainbikern spezialisiert und erfüllen  deren  besondere Bedürfnisse.  Ebenso  gibt  es  in  der  Sommersaison  von  Juni  bis  Oktober  Pauschalangebote,  in  denen  je  nach  Angebot  Übernachtungen,  Bergfahrten,  Radmiete  sowie Thermalbadeangebot mit eingeschlossen sind.  Aktuelle Informationen dazu findet man  auf www.leukerbad.ch

Parkhotel Quellenhof ***
Mitglied Mountainbike Holidays, sehr zuvorkommender Service, Bike-Verleih & mehr
www.parkhotel-quellenhof.ch

Bike – und Thermalwellness Hotel Le Bristol****
Privates Thermalbad 2.000 m², E-Bike-Tourentipps direkt vom Chef
www.lebristol.ch

Weininsel Varen

www.weininsel.ch

Titelbild: Leukerbad Tourismus Übrige Bilder: Henning Heilmann

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Riviera del Conero: Mountainbiken und mehr in den Marken

Die Riviera del Conero lockt mit sportlichen Herausforderungen zwischen Bergen und Meer, versteckten Traumstränden, einer vielfältigen Meeresküche und mit Kultur und Geschichte. Noch relativ unbekannt ist die Region rund um den Monte Conero als Mountainbike-Revier. Weiterlesen

Als eine Oase der Gelassenheit bezeichnet sich die Riviera del Conero. In der Tat hat man den Eindruck, dass die Menschen hier sehr entspannt sind. Ganz besonders bei den Mahlzeiten. Niemand würde hier einfallen, sich beim Essen zu beeilen. Lieber kürzt man einen anderen Programmpunkt ab. Dennoch lockt die Region mit vielen sportlichen Herausforderungen – nicht nur auf dem Rad. Denn die Region mit charmanten Örtchen wie Sirolo und Numana wird vom dicht bewaldeten, 572 Meter hohen Monte Conero dominiert, der schroff zum Meer abfällt. Zur Stärkung bietet die Gegend – wie die ganze Region Marken – allerhand Genussvolles.

Genussvoller Auftakt

Alles, was lecker ist: Enoteca Azzurra

Alles, was lecker ist: Enoteca Azzurra

In der Enoteca Azzurra in Numana hat Oliviero, ein echtes Urgestein der Riviera del Conero, gleich über dem Simply-Supermarkt ein echtes Paradies für alle Gaumenfreuden der Region Marken eingerichtet. Zur Einstimmung in den Abend genießen wir einen kräftigen Rotwein aus der Weinkelterei Garofoli in der Nähe des Marienwallfahrtsortes Loreto in den Marken. Dazu passt Ciauscolo, eine italienische Salamispezialität aus den Marken, welche aus Schweinebauch und Schweineschulter hergestellt wird, weich und streichfähig und mit Knoblauch, Pfeffer und manchmal Vincotto gewürzt ist. Zum Dessert genießen wir noch einen süßlichen Sauerkirschwein, bevor wir in die Osteria Sara wechseln, wo unser Tisch zum eigentlichen Abendessen reserviert ist.

 

Die Osteria Sara Con Cucina ist ein Restaurant mit Fischspezialitäten in einem gemütlichen Keller mitten in Sirolo. In dem urigen Lokal, welches bereits seit 1896 besteht, wird uns nun eine Fischspezialität nach der anderen serviert. Schwertfisch mariniert mit Zitrone, Bacala (Trockenfisch), Octopus mit Kartoffeln, Petersilie und Zwiebel, Ragusi (Seeschnecken), und zum Abschluss ein Kräuterlikör von Monti Sibillini. Bella Italia – so lässt es sich leben.

Rund um den Monte Conero

Blick auf die "Due Sorelle" vom Passo Lupo

MTB mit Blick auf die „Due Sorelle“

Im Numana oder in Sirolo kann man zu einer Mountainbike-Runde rund um den Monte Conero starten. Auch wir brechen am nächsten Tag auf, um uns einen Eindruck vom Mountainbiken im Conero Park zu machen. Am Passo del Lupo herrscht ein einmaliger Ausblick auf den Traumstrand der „Due Sorelle“ („Zwei Schwestern“) mit zwei markanten, aus dem Meer ragenden Felsen. Im Sommer sind Bootsausflüge an den schwer zugänglichen Strand beliebt. Es führt auch ein ausgesetzter Steig hinunter, welcher aber nur zu Fuß zu empfehlen ist. Mountainbiker kehren um und setzen die Rundtour um den Monte Conero fort. Beim Mountainbiken verlässt man sich am besten auf GPS-Touren oder man bucht eine geführte Tour z.B. mit Quintabikers in Ancona oder Forestalp in Sirolo.

Pilgerfahrt auf Pedalen

Chiesetta della Banderuola

Chiesetta della Banderuola

Wie bei vielen Pilgern ist auch unser Ziel am kommenden Tag Loreto, wohin wir ebenfalls mit dem Rad aufbrechen. Wobei es zunächst schwerfällt, sich vom hübschen Strand unseres Startpunkts Porto Recanati mit den schönen Fischerbötchen zu trennen. In der majestätischen Basilika vom Heiligen Haus in Loreto befindet sich in einer Verkleidung mit zahlreichen Renaissancefiguren das Heilige Haus von Loreto, in welchem der Legende nach Maria, die Mutter Jesu, aufwuchs. Diese Reliquie hat Loreto schon früh zum Wallfahrtsort gemacht. Heute schätzt man etwa 4 Millionen Besucher jährlich. Auf dem Weg nach Loreto passiert man im Grünen die Chiesetta della Banderuola, wo sich das Elternhaus Christi vor der Überführung nach Loreto befunden haben soll.

 

Salon am Meer

Porto Recanati: Salon am Meer

Porto Recanati: Salon am Meer

Unsere dreitägige Tour an der Riviera del Conero fand in Porto Recanati seinen Abschluss. Blaue Flagge, autofreie Strandpromenade und hundefreundliche Campingplätze sind drei Punkte, die Porto Recanati als Badeort sympathisch machen. Daneben gibt es natürlich auch ausgezeichnete Restaurants. Es lohnt sich, die traditionsreiche „Brodetto“ auszuprobieren, eine Fischsuppe aus mindestens 13 verschiedenen Fischen, Muscheln und Krustentieren. Lecker! Kurzum: Die Riviera del Conero bietet so gut wie für jeden Urlaubstypen etwas. Nicht nur Meer und Strände, sondern auch Hügel zum Wandern und Biken, die mit Weinreben und Olivenbäumen übersät sind, kleine mittelalterliche Dörfer, wo man die typisch italienische Küche genießen kann, ebenso wie Wallfahrtsorte voller Kultur.

 

Was am allermeisten für die Riviera del Conero spricht, sind allerdings die Impressionen!

INFO

Allgemein

Associazione Riviera del Conero
Via Peschiera, 30
60020 Sirolo (AN)
info@conero.info
www.rivieradelconero.info

Centro Visite Parco Monte Conero
Via Peschiera, 30 A
60020 Sirolo (AN)
www.parcoconero.it

Anreise

Bahn
Umweltfreundliche Anreisemöglichkeit mit der Bahn bis Ancona, zum Beispiel ab München und Innsbruck mit Eurocity und Eurostar, lediglich ein Umstieg in Bologna. Dort Regionalzug in Richtung Pescara bis Osimo-Castelfidardo (15 min), nur 9 km von Sirolo entfernt.

Flug
Günstige Flüge nach Ancona mit Ryanair ab Düsseldorf-Weeze ab 30. März

Bike-Touren

Rund um den Monte Conero
Tour mit GPS-Daten auf www.gps-tour.info

Bike-Schulen / MTB-Guides

Die Bike-Schule Quinta Bikers bietet geführte Touren ab 2 Personen an.
ASD Quintabikers
Via Brecce Bianche, 90
Ancona
info@quintabikers.it
www.quintabikers.it

Forestalp Natura in Movimento Guide MTB
Via Peschiera 30/A Sirolo
info@forestalp.it
www.forestalp.it 

Einkehren / Einkaufen

Sirolo
Osteria Sara
Via Italia, 60020 Sirolo AN, Italien
+39 071 933 0716

Numana
Enoteca Azzurra
Via Flaminia 90, Numana (AN)
info@azzuravini.it
www.azzurravini.it

Übernachten

Auf der Webseite der Riviera del Conero besteht Auswahl an einer Vielzahl empfehlenswerter Hotels an der Riviera del Conero, welche alle mit Entfernung zum Meer verzeichnet sind.

Camping

conero_detail5Sirolo
Camping Village Riviera (Hunde erlaubt)
www.campingriviera.it
Porto Recanati
Camping La Medusa (Hunde erlaubt)
http://en.campinglamedusa.it/

 

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MTB im Piemont: Von sanften Hügeln in schwindlige Höhen

Der Norden Piemonts überrascht mit seiner landschaftlichen Vielfalt, seiner ausgezeichneten Küche und einem Spitzenwein. Von sanften Hügeln bis zu schwindligen Höhen nahe des Monta Rosa Gebirgsmassivs reichen die vielfältigen Varianten zum Mountainbiken. Weiterlesen

Bevor wir die ersten 600 Höhenmeter auf dem aussichtsreichen Panoramaweg „Tracciolino“ zum Wallfahrtsort Santuario di Oropa erstrampeln, werden wir im Santuario di Graglia etwa 9 km westlich von Biella kulinarisch verwöhnt. Zu einem mehrgängigen piemontesischen Menu mundet ein köstliches Glas Orbello aus der Weinregion Coste della Sesia. Dann aber schnell in die Bike-Sachen geschlupft, die Klickschuhe an und los geht´s. 

Auf dem Tracciolino zu den Trappisten

Auf dem Tracciolino zu den Trappisten

Pilgerfahrt auf Pedalen
Wie bei vielen Pilgern ist unser erstes Ziel der „heilige Berg“ am Santuario di Oropa.  Auf dem „Tracciolino“ machen wir einen schönen Abstecher in das winzige Bergdorf Bagneri. Etwas später folgt das historische Gebäude des ehemaligen Trappistenordens. Am gigantischen Santuario di Oropa (1.159 m), UNESCO Weltkulturerbe, wartet ein Shuttle. Keine Zeit für die „Schwarze Madonna“…

Mit den Klickschuhen in die Kirche – das würde auch nicht so recht passen. Dann schon lieber mit der Straßenbahn ins Santuario. Einst verband eine abenteuerliche Straßenbahn das im Tal gelegene Biella mit dem Wallfahrtsort. Über Kehrschleifen und Viadukte überwand die Bahn 740 Höhenmeter. Doch das ist heute schon seit über fünfzig Jahren Geschichte.

Was uns stattdessen erwartet, ist eine abenteuerliche Passstraße mit unzähligen, oft engen Serpentinen, die den Colle della Colma (1.622 m) in einem etwa 400 Meter langen Bergtunnel unterquert. Der reizvolle Pass war lange Zeit eine Schotterpiste, ist allerdings heute geteert.

Picknick am Pass: Bocchetta della Boscarola

Picknick am Pass: Bocchetta della Boscarola

Picknick im Grünen
Am nächsten Tag wartet eine abwechslungsreiche Biketour von Boccheta Sessera (1.382 m) durch die einsame Landschaft der Alta Valsessera auf uns. Wir durchqueren die Oasi Zegna, ein üppig grünes Schutzgebiet mit Wildbächen, Hängebrücken und Rhododendren. Abgesehen von einem Pilzsammler, der uns begegnet, genießen wir die Natur ganz für uns allein.

Nach einer rasanten Abfahrt erklimmen wir im schattigen Wald einige hundert Meter bis zum Pass Bocchetta della Boscarola (1.425 m), wo sich die Lunch-Tüte mit Apfel, Birne, Schokoriegel und Schinkenbrot schnell leert. Nach einem mühsamen, steilen Anstieg erreichen wir die Gipfelstation des kleinen Skigebiets Alpe di Mera (1.531 m), wo zum Mittag auf einer schönen Alpe bei einer schmackhaften Schinkenplatte die Sonne vom Himmel lacht.

Stunts und Action im Mera Bike Park

Stunts und Action im Mera Bike Park

Mutprobe mit Marco
Herrlich gewärmt, verlassen wir den aussichtsreichen Balkon der Alpe. Auf dem Weg wartet schon Marco auf uns, der uns durch den technischen schwierigen Mera Bike Park begleitet, unser Eingangstor ins Val Sesia. Auf kürzester Distanz schwingen wir etwa 900 Höhenmeter über zahlreiche Hindernisse steil hinab ins Tal. Unsere Hardtails aus der Biella-Region sind eigentlich nicht dafür ausgelegt.

Aber wir wollten einfach mal hineinschnuppern. Mein erster Sturz im Schneckentempo geht glimpflich aus. Abends sehe ich mir auf Youtube an, wie professionelle Downhiller die steile Strecke meistern. Respekt, aber nicht so ganz mein Ding.

Steinpilze und Steinböcke
Dann doch lieber die leckere Küche des Piemonts: Hühnchen mit Karotten und Sellerie in Weißweinsoße, Risotto mit Toma-Käse und Wildkräutern aus der Region oder wahlweise Tagliatelle mit frischen Steinpilzen, gefolgt von Rehbraten oder Forelle aus der Sesia werden uns am Abend im Al Cantuccio in Scopello gereicht. Bon appetito!

Steinböcke am Passo dei Salati

Steinböcke am Passo dei Salati (2.971 m)

Am Morgen darauf fahren wir nach Alagna, um möglichst früh zu unserer geplanten Monterosa Bike Tour aufzubrechen, von der Marco de Blasi, der die Bikeschule in Scopello leitet, uns schon vorschwärmte. Mit der Bergbahn fahren wir, steile Felsen und grobes Geröll passierend, hinauf zum Passo die Salati auf 2.971Metern. Oben angekommen, ist es schon merklich kühler. Steinböcke lassen sich hier gerne auf ein Foto-Shooting ein.

Ab ins Aostatal
Schon kurz nach der Bergstation leuchten die Augen des Mountainbikers. Denn es eröffnet sich eine schier unendliche Schotterpiste, welche über 1000 Höhenmeter bergab ins Aostatal führt. Hier und da zweigen immer wieder schöne Singletrails ab, wie zum Beispiel zum Gabiet-See auf 2.371 Metern. Hier hat man bei schönem Wetter eine tolle Aussicht auf den Monte Rosa und das Breithorn. Eine kleine Alpe ist auf Wanderer und Biker eingerichtet.

Schier unendliche Abfahrt vom Passo dei Salati

Schier unendliche Abfahrt vom Passo dei Salati

Man merke sich: Früh aufstehen lohnt sich. Der Italiener genießt nämlich gern seine Mittagspause, daher stehen dann auch die Lifte eine Stunde still. Dafür machen sie aber auch schon um 7 Uhr 30 auf, die beste Zeit also, um ins Mountainbiker-Paradies aufzubrechen. Wer es zeitlich gut managt, kann die Monterosa Bike Tour also an einem Tag komplett fahren.

 

Zuerst ganz hinab nach Stafal, dann mit Seilbahnen hinauf zum Colle Bettaforca (2.727 m), um dort noch einmal die Abfahrt nach Stafal zu genießen, wieder hinauf zum Passo Salati und dann entweder direkt zur Abfahrt starten, was aber im oberen Bereich anspruchsvoll ist, oder mit der Seilbahn bis Pianalunga und von dort, wahlweise über tolle Singletrails, wieder hinab nach Alagna. Wer mag, lässt vielleicht eine Seilbahn aus und erobert einen Pass mit Muskelkraft.

Mit der Bahn ins Bike-Vergnügen
Ambitionierten Bikern, welche das Hochgebirge lieben, ist zu empfehlen, gleich im Val Sesia zu starten. Das scheinbar verlassene Tal ist besser angeschlossen als man denkt. Ein guter Ausgangspunkt ist Scopello. Von dort nach Alagna führen tolle Trails immer wieder durch urige Bergdörfer. Nur 18 Kilometer von Scopello liegt der Bahnhof Varallo Sesia, welcher von München aus mit nur zwei Umstiegen erreicht werden kann. Und schließlich ist in Scopello die empfehlenswerte Bike-Schule Valsesia Sport von Marco, welcher sich immer freut, seine Geheimtipps abenteuerlustigen Bikern weiterzugeben.

Auch Mountainbiker brauchen mal Pause.

Auch stärkste Mountainbiker brauchen mal Pause.

Ob man sich in Biella (auch Bahnanschluss) oder vielleicht erst in Alagna in den Sattel schwingt, bleibt den individuellen Vorlieben vorbehalten. Ein ehrgeiziges Projekt geht soweit, alle Orte über das Aostatal zu einer Bike-Runde zu verbinden. Bis dahin kann sich jeder seine schönste Ecke heraussuchen. Der Norden Piemonts ist eine Region, die jeden Tag mit neuem Terrain überrascht und Einsteigern wie Profis abwechslungsreiche Mountainbike-Erlebnisse beschert.

INFO

Anreise
Umweltfreundliche Anreisemöglichkeit mit der Bahn bis Biella oder Varallo Sesia.

Allgemeine Infos

Monterosa Bike Tour

Bike-Schule
Valsesia Sport (Scopello)
Via Mera 7
13028 Scopello (VC) – Valsesia
Tel. +39 0328-4424949
www.sportinvalsesia.it

Essen

Region Biella / Bielmonte
Restaurant des Santuario Graglia
P.zza Santuario, 1 – 13895 Graglia (BI)
Tel. +39 015 442206
www.santuariodigraglia.it

Scopello
Residence al Cantuccio
Via Statale 17, Scopello
Tel. +39 0163 1110
www.residencealcantuccio.com

Alagna
Hotel Montagna di Luce
Fraz. Pedemonte,16 13021 Alagna Valsesia (VC)
Tel. +39 0163 922820
www.montagnadiluce.it

Übernachten

Region Biella /Bielmonte
Locanda Bocchetto Sessera
Oasi Zegna, Loc. Bocchetto Sessera/Bielmonte
Tel. +39 015 744115
www.bocchettosessera.com

Scopello
Albergo Passepartout
Via Roma n.15 – 13028 Scopello
Tel. +39 0163 735315, +39 347
www.albergopassepartout.it

Alagna
Hotel Montagna di Luce
Fraz. Pedemonte,16 13021 Alagna Valsesia (VC)
Tel. +39 0163 922820
www.montagnadiluce.it

 

Alpine MTB-Abenteuer rund um die Zugspitze (Foto: Tiroler Zugspitz Arena, U. Wiesmeier)

Grenzenloses Mountainbike-Vergnügen rund um die Zugspitze

In der Zugspitz Arena Bayern-Tirol finden Mountainbiker grenzenloses Biker-Glück vor einem atemberaubenden Panorama. Die erste deutsch-österreichische Urlaubsdestination ist ein gut erschlossenes Terrain mit vielen lohnenden Zielen: Von anspruchsvollen Singletrails über schöne Almrunden und alpinen Freeridestrecken bis zu gemütlichen Seentouren für Familien. Weiterlesen

„Das Terrain hier ist einzigartig: gut erschlossen, aber trotzdem noch ursprünglich mit der ganzen Faszination der Bergwelt.“ Wenn Gerald Pickert über sein Bike-Revier spricht, gerät er schnell ins Schwärmen. Seit der ehemalige Radrennfahrer in Garmisch-Partenkirchen wohnt, ist er aufs Mountainbike umgestiegen und die Zugspitz Arena Bayern-Tirol sein Outdoor-Paradies. „Es ist ein tolles Gefühl, mit dem Fahrrad Ländergrenzen zu überqueren, ich freue mich jedes Mal, wenn ich nach Österreich komme“, freut sich Pickert. Es muss ja nicht immer gleich der Klassiker sein, die schwere Umrundung des Wettersteinmassivs mit rund 100 Kilometern und noch etwas mehr Höhenmetern als die Zugspitze mit ihren 2962 Metern misst.

Das idyllische Gaistal lädt zu Biketouren ein. Foto: Tiroler Zugspitz Arena, K. Perktold

Biketouren mit Almengenuss durch das idyllische Gaistal. Foto: Tiroler Zugspitz Arena, K. Perktold

Wer sich weniger quälen, aber auf das alpine Raderlebnis nicht verzichten will, dem empfiehlt der Radexperte folgende Tour: Von Garmisch-Partenkirchen aus nach Grainau, dann entlang der Loisach auf dem Radweg über Griesen nach Ehrwald. Hier kann man sich und sein Rad von der Ehrwalder Almbahn bis zur Bergstation transportieren lassen. Dort wartet dann die Krönung, eine herrliche, lange Abfahrt durch das Gaistal.

 

„Das Gaistal ist unser Juwel, ein malerisches Tal mit schönen Einkehrmöglichkeiten“, schwärmt Pickert. Anschließend geht es mit dem Rad über Mittenwald zum Ausgangsort zurück, oder bequem von Mittenwald mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen. Die Möglichkeiten zum Biken in der Region sind mit dem beschilderten und weit verzweigten Streckennetz zahlreich. Familien mit Kindern können zum Beispiel von Biberwier in Tirol aus mit einer zweistündigen Rundtour die Loisachquellen, den Mittersee und den Blindsee erkunden.

MTB-Jump Grubigstein (Foto: Tiroler Zugspitz Arena)

MTB-Jump Grubigstein (Foto: Tiroler Zugspitz Arena)

Als Kontrast dazu toben sich Freerider auf der „Forrest-Thunder“-Strecke in Leermoos am Grubigstein aus. Von der Bergstation führt die Trailstrecke mit einem durchschnittlichen Gefälle von 33 Prozent durch den Gebirgswald mit mehreren Sprüngen, Rampen und Steilwandkurven, bevor Wagemutige zum Schluss den „Big Jump“ überwinden.

 

Nicht nur Gerald Pickert bietet geführte Touren und Leihfahrräder an (Treffpunkt für Mountainbiketouren jeden Samstag um zehn Uhr bei schönem Wetter am Bike Center Garmisch-Partenkirchen, mit eigenem MTB kostenlos). Auch viele Hotels sind mit Verleih und Kartenmaterial auf Biker eingestellt. Egal in welchem Ort der Zugspitz Arena Bayern-Tirol man sich auf den Sattel schwingt: Grenzenloses Bike-Vergnügen ist garantiert.

INFOS

Allgemein

Nützliche Links

www.zugspitzarena.de

www.zugspitzarena.com

www.zugspitz-region.de

www.bikecenter-gap.de

Anreise

Zahlreiche umstiegsfreie ICE-Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen z.B. ab Berlin, Frankfurt (Main), Hamburg, Köln und vielen weiteren Städten.

Bei Fahrradmitnahme im Zug IC- oder EC-Verbindung bis München und Weiterfahrt mit Regionalexpress. Aus der Schweiz und Vorarlberg Anreisemöglichkeit mit IC oder EC bis Innsbruck und Umstieg in die Karwendelbahn in Richtung Garmisch-Partenkirchen.

Die Freeridestrecke in Lermoos und die Ehrwald Zugspitzbahn kann ebenfalls ab Garmisch-Partenkirchen auch mit der Bahn erreicht werden, Fahrradmitnahme ist möglich.