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San Martino & Primiero: Bikespaß mit Genuss und Gaudi

In San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi wird der Kraftakt im Sattel mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Das Biker-Paradies in der Region Dolomiti Lagorai (östliches Trentino) lockt neben tollen Trails mit kulinarischen Köstlichkeiten und zum Knödelfest im September mit echter Oktoberfest-Gaudi. Weiterlesen

Süße Knödel, Sauerbier und steile Kurven: So etwa könnte euer Bike-Abenteuer im Primierotal aussehen, wenn ihr einen spannenden Tag im Trail genussvoll auf dem Knödelfest beendet. Wer gerne tagsüber in die Pedale tritt und abends Party feiert, oder sich nach einem kernigen Anstieg mit hausgebrautem Bier aus der Region erfrischt, verliebt sich schnell in diese Gegend.

_smgallery05Eine wunderschöne Tour führt Mountainbiker zum Beispiel von Fiera di Primiero ins idyllische Val Canali, vorbei an der Villa Welsperg am gleichnamigen See, in dem sich Gipfel der majestätischen Bergspitzen spiegeln. Über Serpentinen geht es weiter hinauf zum sonnigen Chalet Piereni auf rund 1.300 Metern Meereshöhe (etwa 630 Höhenmeter bis zum Ziel). Nur wenige Orte strahlen in ihrer Schönheit und Stille einen solchen Zauber aus, wie das Canalital zu Füßen der Pale di San Martino, eine der schönsten Perlen der Dolomiten. Auf dem Chalet angekommen, werden Biker für ihre Strapazen mit allen Genüssen der Region verwöhnt. Wie zum Beispiel kräftige Fleischgerichte mit Puzzone di Moena (ein würziger Schnittkäse bis zu 6 Monaten gereift) oder Tosela di Primiero.

_smgallery09Der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Bike-Urlaubs in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi ist eine Tour durch das noch bezauberndere Val Venegia, das bei Transalp Fahrern als eines der schönsten Täler der Alpen gilt. Besonders reizvoll ist die Rast auf der Almhütte Baita Segantini auf 2.200 Metern Meereshöhe, vor der sich die mächtigen Felswände der Pale di San Martino in ihrer vollen Schönheit auftürmen. Ausgangspunkt dieser Tour ist zumeist der Passo Rolle, auf dem es im Frühjahr oder Herbst auch schon mal schneien kann. Damit sich auf dieser Tour der Vorhang für die majestätischen Dolomiten aufzieht, lohnt sich zuerst ein Blick in die Wettervorhersage. Aber selbst wenn die Sonne mal nicht lacht, sollte diese Tour (934) nicht verpasst werden.

_smgallery13bZum Warmkurbeln lockt ein historischer Bergwerksweg mit nur mäßiger Steigung von Fiera di Primiero Richtung Passo Gobbera, den lokale Bikeführer kennen. Toll, wenn man durch blühende Wiesen auf einem schönen Trail so leicht an Höhe gewinnen kann. Stefano, unser Bikeguide,  kennt einen schönen Downhill-Pfad von Gobbera (985 m.ü.M.) hinab ins Primierotal. „Rischiamo?“ fragt er, ob wir es riskieren sollen. Na klar. Man wächst mit den Aufgaben. Auf der Rückfahrt passieren wir das schmucke Mezzano, einer der „Borghi piu belli d´Italia“. Hier wurden in Brennholz-Stapeln Kunstwerke integriert, die entlangradelnde Radler aufmerksam machen:  Ein Ort, der sich in jedem Fall zu entdecken lohnt und der zu einem erfrischenden Zwischenstopp einlädt.

 

_smgallery25Es gibt viele Zeitpunkte, einen reizvollen  Bike-Urlaub in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi zu verbringen. Zu empfehlen ist, den Zeitpunkt nicht zu früh zu wählen, damit die Traumtour ins Val Venegia nicht ins Schneetreiben fällt. Bikern, die nach Gipfeltouren abends zünftige Gaudi lieben, ist das Knödelfest Anfang September zu empfehlen, wenn sich das ganze Tal in Dirndl und Lederhose wirft und ein ausgelassenes Oktoberfest in den Dolomiten feiert. Zum „Festa del Canederlo“ in Imer zieht es immer am Anfang September (aktuell 1.-2. September 2018) nicht nur jene Italiener, denen die Wiesn zu weit ist, sondern tausende Besucher aus nah und fern. Auf einem rauschenden Fest in den Bergen wird die „Miss Canederlo“ gekürt und urige Bands spielen auf.

_smgallery21Der Ort des Knödelfests ist gut gewählt, denn hier sind die „Fundamentalisten des Bieres“ zu Haus. Die Brauerei „Bionoc“, die sich so treffend beschreibt, ist der Beweis dafür, dass in Italien nicht nur edle Reben reifen, sondern auch mit Leidenschaft ausgezeichnetes Bier gebraut wird, mit Bio-Hopfen aus dem Primierotal. Im Programm sind ein Weißbier nach Münchner Art, ein Rauchbier nach Bamberger Art, Köstlichkeiten wie ein IPA und Exotisches wie im  Eichenholzfass gereiftes Sauerbier mit Kirschen aus dem Primierotal. Viele gute Restaurants schenken Bionoc Bier aus. Die Biertrinker unter den Bikern können sicher sein, dass ihr Durst genussvoll gestillt wird und auf so mancher Biktetour entdecken aufmerksame Genießer auch, wo der Hopfen wächst.

INFO

Allgemein

San Martino di Castrozza und die Täler Primiero und Vanoi zählen zum Dolomiti Lagorai Bike-Ring, eine Mountainbike-Region mit über 1100 Kilometern Offroad-Strecken, die ihre Reize am Fuße mächtiger Berge, in Wäldern und Weiden und an Ufern idyllischer Alpenseen entfaltet.

Tourismusbüro
ApT San Martino di Castrozza, Passo Rolle, Primiero e Vanoi
Tel. +39 0439 768667
www.sanmartino.com

Mountainbikeregion Dolomiti Lagorai Bike
www.dolomitilagoraibike.it

Dolomiti S.MART BIKE – Übersicht, Bike Touren und San Martino Bike Arena

San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi – 20 MTB Touren inklusive GPX Download

Anreisen

Per Auto erreicht man San Martino di Castrozza wie folgt: Autobahn A22 vom Brenner Richtung Modena/Verona, Ausfahrt Neumarkt-Auer (BZ). Von hier auf  SS48 (Richtung Val di Fiemme) bis Predazzo, dann auf SS50 Richtung Passo Rolle, San Martino di Castrozza und Fiera di Primiero. Auer – San Martino ca. 85 km. Tipp: bei Anreise über den Reschenpass bis Bozen weniger Maut.

Bike-Unterkünfte

Dolomiti Smart Bike Hotels

Bike-Schule

Primiero Bike

Feiern und Genießen

Knödelfest – Festa del Canederlo (Imer)

Brauerei Bionoc (Imer)

Chalet Piereni (Val Canali)

Pizzeria Il Caminetto (Fiera di Primiero)

 

 

Latemar: Ein Gebirgsstock der Superlative

Eggental: Die bezaubernde Sonnenseite der Dolomiten

Nur etwa 20 Kilometer von Bozen liegt eine Perle der Dolomiten versteckt: Wer im Südtiroler Eggental die Wanderschuhe schnürt, kann das Unesco-Welterbe mit Rosengarten, Latemar und Schlernmassiv von seiner Sonnenseite erleben. Sagenhaft günstig und zugleich entspannt kommt man übrigens mit den Sparpreisen der Bahnen und der Mobilcard Südtirol ans Ziel. Weiterlesen

Für 9 Euro auf den Brenner

Für 9 Euro auf den Brenner

Wer zum Wanderurlaub in die Südtiroler Dolomiten aufbricht, überquert zumeist erst einmal den Brenner auf der vielbefahrenen Brennerautobahn. Doch dabei geht es auch günstiger und umweltfreundlicher. Allein die Maut für Arlberg Tunnel und Brennerautobahn zusammen kostet zum Beispiel bis auf den Brenner schon knapp 18 Euro, Benzinkosten nicht eingerechnet. Schon für die Hälfte, nämlich ab 9 Euro, kann man mit der ÖBB mit Sparschiene Österreich aus Vorarlberg bis auf den Brenner fahren.

Mit der Mobilcard Südtirol ist man ab Brenner Südtirolweit für 28 Euro eine ganze Woche in Bus und Bahn (Regionalzüge) mobil. Ähnlich günstige Preise bietet die Deutsche Bahn, z.B. im EuroCity umstiegsfrei von München nach Bozen ab 29 Euro (Europa Spezial). In Bozen angekommen, ist es auch nur noch ein Katzensprung bis ins Eggental. Viele Hotels arrangieren einen kostenlosen Abholservice, es gibt aber auch gute Busverbindungen ins Eggental.

Erst einmal im Eggental angekommen, sind es neben Sonnenschein und gutem Schuhwerk im Grunde nur zwei Dinge, die benötigt werden, damit ein erholsamer Wanderurlaub auch ganz ohne Auto gelingt: Die Mobilitätsfibel und die Wanderfibel des Tourismusverbands. Erstere enthält alle Busverbindungen und Wandertipps ab den Haltestellen, zweitere 35 Wandertipps und Klettersteige, die zu den schönsten der Region zählen. Beide Fibeln sind so leicht, dass sie auch auf dem höchsten Gipfel nie eine Last sind. Die Wanderfibel ist zugleich Wanderpass, mit der die Eggental-Wandernadel in Silber und Gold erwandert werden kann.

Zu den echten Wander-Highlights im Eggental zählen die Rosengartenumrundung und eine Rundwanderung zur Latemarhütte (2.671 m), bei Italienern Pisahütte genannt. Der beste Weg dorthin beginnt in Obereggen, wo in unmittelbarer Liftnähe das Sporthotel die Wanderer empfängt. Mit dem Oberholzlift geht´s hinauf auf 2.150 Meter. Nur fünf Minuten von der Bergstation entfernt, lohnt sich ein Abstecher zur neuen Aussichtsplattform „latemar.360°“, welche den Blick auf Brenta, Ortler sowie die Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen eröffnet.

Alpiner Rundweg zur Latemarhütte

Bis zur Latemarhütte auf 2.671 Metern sind es von der Bergstation Oberholz drei bis vier Stunden, über Geröll- und Schneefelder, vorbei an imposanten Türmen und Kaminen und über die beeindruckende Gamstalscharte.

Am Eingang zur Gamsstallscharte

Am Aufstieg zur Gamsstallscharte

Die Latemarhütte, im Trentino Pisahütte („Rifugio Torre di Pisa“) genannt und auch oft so beschildert, thront wie ein Adlerhorst auf dem Felsen, zu welchem wir gut 500 Höhenmeter durch eine zerklüftete Bergwelt zurücklegen. Antonio und Maria Theresa empfangen hier etwa 4.000 Wanderer pro Saison, welche oft an der einfacheren Seite am Satteljoch („Passo Feudo“) auf- und absteigen und das Beste verpassen.

Rückblende: Mitte der 50er Jahre hatte Camillo Gabrielli, Antonios inzwischen verstorbener Vater, hier die erste alpine Schutzhütte im Latemar-Gebirge erbaut. Eine echte Pionierleistung. Ende Mai bis Mitte Oktober ist die Pisahütte heute für Bergwanderer am Latemar geöffnet.

Antonio und Maria Theresa auf der Schutzhütte

Antonio und Maria Theresa auf der Schutzhütte

Wenn der Himmel Schnee bringt, manchmal auch im August, sind Antonio und Maria Theresa oft nächtelang allein oder mit den letzten Gästen von der Außenwelt isoliert. 20 Betten in zwei Lagern stehen erschöpften Wanderern zur Verfügung. Antonio kennt die Gegend schon wie seine Westentasche, schon mit acht ist er als Bub hier heraufgegangen. „Es ist meine Heimat“, weiß Antonio.

 

Bergaster: Blumenpracht im Sommer

Bergaster in voller Pracht

Familien mit kleinen Kindern fühlen sich im Eggental eher unterhalb des hochalpinen Bereichs wohl. Mit dem Latemar als beeindruckende Kulisse am Horizont, lässt sich eine herrliche Blumenvielfalt entdecken. Die Blütenpracht der Bergwiesen reicht von Bergaster und Bergbalsam über Knabenkraut und Händlwurz bis zur Bärtigen Glockenblume, freilich dürfen Edelweiss und Enzian nicht fehlen.

 

Baumtelefon: Klänge der Natur neu wahrnehmen

Baumtelefon: Vögel-SOS

Direkt an der Bergstation Oberholz startet auch der Erlebnisweg „latemar.natura“, auf dem Groß und Klein spielerisch viel über Bewohner und Pflanzen des Latemar erfahren. Ein Glück, dass Holz die Schallwellen so gut überträgt. Am „Baumtelefon“ lässt sich die Angst von Tannenhäherkindern begreifen, wenn ein Marder am Baum kratzt. Beim Holzklangspiel lernt man, wie sich Fichte, Zirbe, Lärche und Bergahorn in ihrem Klang unterscheiden.

 

Sagenumwoben: Karer See

Sagenumwoben: Karer See

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel im Eggental liegt auf einer Höhe von 1.520 Metern: Der sagenhafte Karer See, in welchem sich die Nordwände des Latemar spiegeln. Hier hält sich die Sage eines liebeskranken Hexenmeisters, welcher sein Kunstwerk eines Regenbogens aus Juwelen im Himmel einer hübschen, aber leider nicht interessierten Nixe in den See hinterherwarf – daher noch heute die Spiegelung der Berge im See.

 

Am Karersee lässt sich anhand verschiedener Holzspiele eine Menge über den besonderen Klang des lokalen Holzes erfahren: Das Latemar-Holz, speziell das der Haselfichte mit seinem großen Klangfarbenspektrum, wird seit Jahrhunderten im Gitarren- und Geigenbau eingesetzt. Wieder anderes Holz wird für den Mühlenbau verwendet. Eine etwa zweistündige, leichte Wanderung führt von der Haltestelle Grandhotel Karersee zur Moseralm. Das Berghotel Moseralm am Fuße des Rosengartens ist eines der schönsten Plätze, um den Bergsommer in den Dolomiten zu genießen. Unweit der Moseralm ist von der Schützenkompanie Welschnofen mit viel Liebe die älteste, etwa 600 Jahre alte, Getreidemühle Eggentals wiedererrichtet worden.

Getreide mahlen wie vor 500 Jahren

Eine Mühle wie vor 500 Jahren

Lärchenholz für die Wasserleitung und das Schindeldach, Steinbuche für das Mühlrad, Zirbenholz für die Mahlinstrumente: Für jeden Zweck gibt es im Eggental das passende Holz. Auch für die auf Wanderungen beliebte Brettljause – hier schließt sich der Kreis. Auf der Terrasse der Moser-Alm, eines der gemütlichsten 4-Sterne-Häuser im Eggental, reicht eine Brettljause meistens für zwei. Es sei denn, zwei hungrige Wanderer kommen vom Rosengarten herab.

 

INFO

Allgemein
Im Eggental reizen sieben Dörfer im Unesco Welterbe Dolomiten mit einer Mischung aus italienischer Lebensart und alpinem Flair: Deutschnofen, Eggen, Obereggen, Petersberg, Welschnofen, Carezza und Steinegg. Im Angesicht zackiger Bergmassive lassen sich im Eggental 530 Kilometer Wanderwege, acht Klettersteige und zahlreiche Mountainbike-Routen entdecken. Der Waldhochseilgarten Obereggen und die rasante Abfahrt auf einer 90 Meter langen Zipline bietet zusätzlichen Spaß und Nervenkitzel für die ganze Familie.

Anreise
Der Bahnhof Bozen ist leicht mit der Bahn über den Brenner zu erreichen. Aus dem Westen (Schweiz, Bodenseeraum) empfiehlt sich die Anreise mit Railjet über den Arlberg bis Innsbruck, hier besteht Anschluss nach Italien, wodurch zugleich die Brenner-Maut umgangen wird. Aus dem Osten (München, Wien) bestehen direkte Verbindungen nach Südtirol. In Bozen Busse ins Eggental (http://www.sii.bz.it/de) oder kostenlose Abholung durch das Hotel.

Hotel-Tipps

Berghotel Moseralm
Schönblickstrasse 8
I-39056 Karersee
www.moseralm.com

Sporthotel Obereggen
Obereggen 17
I-39050 Obereggen
www.obereggen.it

Kontakt
Eggental Tourismus
Dolomitenstraße 4
I-39056 Welschnofen
Tel.: +39 (0) 0471 61 95 00
info@eggental.com 
www.eggental.com

Klettern am Fuße der Geislerspitzen.

Villnöss – Kletterparadies in den Dolomiten

Das Villnösser Tal ist eines der schönsten Bergorte der Dolomiten. Am Fuße der majestätisch anmutenden Gipfel der Geislergruppe, wo Reinhold Messner das Klettern erlernte, lockt ein kinderfreundlicher Klettergarten mit traumhaftem Panorama und spannenden Routen. Weiterlesen

Sonne, blauer Himmel, Dolomiten. Und noch dazu ein traumhafter Klettergarten am Fuße der Dreitausender-Spitzen von Forchetta und Sass Rigais. Was will das Kletterherz mehr? All das kann man im Klettergarten am Adolf-Munkel-Weg in Villnöss erleben. In etwa 40 Minuten gelangt man von der Zanser Alm dorthin. Gemeinsam mit Bergführer Josef Fischnaller, der als Reinhold Messner noch in Villnöss lebte, persönlich mit ihm befreundet war, erklimmen wir zunächst eine leichte Route , auf der das Klettersteiggehen mit Hüftgurt trainiert werden kann.

Traumhaft Klettern in den Dolomiten

Traumhaft Klettern in den Dolomiten

Kurze Zeit später wagen wir uns an die erste seilgesicherte Kletterei, Josef sichert uns dabei professionell. Dann winkt schon wieder die nächste Route im Fels, diesmal schwerer, die sogenannte „Hermikante“, benannt nach Hermine Lottersberger, die erste Frau, welche mit Reinhold Messner die Forketta Nordwand durchstiegen ist. Hier sollte man bereits Klettererfahrung haben. Neben dem herrlichen Klettergarten an der Zanser Alm locken in Villnöss eine Reihe von Klettersteigen, zum Beispiel zum Peitlerkofel (2.875 m) und zum Sas Rigais (3.025 m). Erfahrene Bergsteiger können sich an den Günther Messner Steig wagen. Mittwochs werden regelmäßig geführte Bergtouren auch auf diesen Klettersteigen angeboten.

 

Logenplatz an der Glatsch Alm

Logenplatz an der Glatsch Alm

Nur zwei Stunden hatten wir zum Schnupperklettern in Villnöss. Da fiel der Abschied natürlich schwer! Einmal infiziert, lässt einen nämlich der Klettervirus nie wieder los. Hier könnte man eine Woche bleiben und sich jeden Tag an neue Routen wagen. Auch bei Familien ist Villnöss beliebt. Dienstags werden regelmäßig Kinderkletterkurse angeboten. Für die anschließende Stärkung ist ganz in der Nähe gesorgt: Nur wenige Minuten vom Klettergarten erreicht man den Berggasthof Glatsch Alm (1.902 m, Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet), wo man bei einer deftigen Brotzeit mit Südtiroler Wein den besten Logenplatz zum Ausblick auf die Nordwände der Geislerspitzen hat. Ohne Zweifel eine der schönsten Almen Südtirols!

 

INFO

Als „Alpine Perle“ setzt Villnöss auf sanfte Mobilität und nachhaltigen Tourismus.  Die Urlaubsorte von „Alpine Pearls“ garantieren ein umweltverträgliches, kulturell vielfältiges und klimaschonendes Ferienerlebnis. Villnöss bietet ein gut ausgebautes Öffentliches Busnetz, Wanderbusse bringen Gipfelstürmer zu den Ausgangspunkten der schönsten Wanderungen.

Anreise

Empfehlenswert ist die Anreise in die „Alpine Perle“ Villnöss mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bahn bis Brixen Bhf., Umstieg auf Buslinie 340 ins Villnösser Tal. Besonders zu empfehlen ist die „Mobilcard Südtirol“, welche in den Regionalzügen, Nahverkehrsbussen, sowie diversen Seilbahnen gültig und ab 15 € erhältlich.

Kontakt

Dolomitental Villnöss
St. Peter 11
I-39040 Vilnösser Tal
Tel. +39 0472 840 180
info@villnoess.info
www.villnoess.info

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