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San Martino & Primiero: Bikespaß mit Genuss und Gaudi

In San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi wird der Kraftakt im Sattel mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Das Biker-Paradies in der Region Dolomiti Lagorai (östliches Trentino) lockt neben tollen Trails mit kulinarischen Köstlichkeiten und zum Knödelfest im September mit echter Oktoberfest-Gaudi. Weiterlesen

Süße Knödel, Sauerbier und steile Kurven: So etwa könnte euer Bike-Abenteuer im Primierotal aussehen, wenn ihr einen spannenden Tag im Trail genussvoll auf dem Knödelfest beendet. Wer gerne tagsüber in die Pedale tritt und abends Party feiert, oder sich nach einem kernigen Anstieg mit hausgebrautem Bier aus der Region erfrischt, verliebt sich schnell in diese Gegend.

_smgallery05Eine wunderschöne Tour führt Mountainbiker zum Beispiel von Fiera di Primiero ins idyllische Val Canali, vorbei an der Villa Welsperg am gleichnamigen See, in dem sich Gipfel der majestätischen Bergspitzen spiegeln. Über Serpentinen geht es weiter hinauf zum sonnigen Chalet Piereni auf rund 1.300 Metern Meereshöhe (etwa 630 Höhenmeter bis zum Ziel). Nur wenige Orte strahlen in ihrer Schönheit und Stille einen solchen Zauber aus, wie das Canalital zu Füßen der Pale di San Martino, eine der schönsten Perlen der Dolomiten. Auf dem Chalet angekommen, werden Biker für ihre Strapazen mit allen Genüssen der Region verwöhnt. Wie zum Beispiel kräftige Fleischgerichte mit Puzzone di Moena (ein würziger Schnittkäse bis zu 6 Monaten gereift) oder Tosela di Primiero.

_smgallery09Der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Bike-Urlaubs in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi ist eine Tour durch das noch bezauberndere Val Venegia, das bei Transalp Fahrern als eines der schönsten Täler der Alpen gilt. Besonders reizvoll ist die Rast auf der Almhütte Baita Segantini auf 2.200 Metern Meereshöhe, vor der sich die mächtigen Felswände der Pale di San Martino in ihrer vollen Schönheit auftürmen. Ausgangspunkt dieser Tour ist zumeist der Passo Rolle, auf dem es im Frühjahr oder Herbst auch schon mal schneien kann. Damit sich auf dieser Tour der Vorhang für die majestätischen Dolomiten aufzieht, lohnt sich zuerst ein Blick in die Wettervorhersage. Aber selbst wenn die Sonne mal nicht lacht, sollte diese Tour (934) nicht verpasst werden.

_smgallery13bZum Warmkurbeln lockt ein historischer Bergwerksweg mit nur mäßiger Steigung von Fiera di Primiero Richtung Passo Gobbera, den lokale Bikeführer kennen. Toll, wenn man durch blühende Wiesen auf einem schönen Trail so leicht an Höhe gewinnen kann. Stefano, unser Bikeguide,  kennt einen schönen Downhill-Pfad von Gobbera (985 m.ü.M.) hinab ins Primierotal. „Rischiamo?“ fragt er, ob wir es riskieren sollen. Na klar. Man wächst mit den Aufgaben. Auf der Rückfahrt passieren wir das schmucke Mezzano, einer der „Borghi piu belli d´Italia“. Hier wurden in Brennholz-Stapeln Kunstwerke integriert, die entlangradelnde Radler aufmerksam machen:  Ein Ort, der sich in jedem Fall zu entdecken lohnt und der zu einem erfrischenden Zwischenstopp einlädt.

 

_smgallery25Es gibt viele Zeitpunkte, einen reizvollen  Bike-Urlaub in San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi zu verbringen. Zu empfehlen ist, den Zeitpunkt nicht zu früh zu wählen, damit die Traumtour ins Val Venegia nicht ins Schneetreiben fällt. Bikern, die nach Gipfeltouren abends zünftige Gaudi lieben, ist das Knödelfest Anfang September zu empfehlen, wenn sich das ganze Tal in Dirndl und Lederhose wirft und ein ausgelassenes Oktoberfest in den Dolomiten feiert. Zum „Festa del Canederlo“ in Imer zieht es immer am Anfang September (aktuell 1.-2. September 2018) nicht nur jene Italiener, denen die Wiesn zu weit ist, sondern tausende Besucher aus nah und fern. Auf einem rauschenden Fest in den Bergen wird die „Miss Canederlo“ gekürt und urige Bands spielen auf.

_smgallery21Der Ort des Knödelfests ist gut gewählt, denn hier sind die „Fundamentalisten des Bieres“ zu Haus. Die Brauerei „Bionoc“, die sich so treffend beschreibt, ist der Beweis dafür, dass in Italien nicht nur edle Reben reifen, sondern auch mit Leidenschaft ausgezeichnetes Bier gebraut wird, mit Bio-Hopfen aus dem Primierotal. Im Programm sind ein Weißbier nach Münchner Art, ein Rauchbier nach Bamberger Art, Köstlichkeiten wie ein IPA und Exotisches wie im  Eichenholzfass gereiftes Sauerbier mit Kirschen aus dem Primierotal. Viele gute Restaurants schenken Bionoc Bier aus. Die Biertrinker unter den Bikern können sicher sein, dass ihr Durst genussvoll gestillt wird und auf so mancher Biktetour entdecken aufmerksame Genießer auch, wo der Hopfen wächst.

INFO

Allgemein

San Martino di Castrozza und die Täler Primiero und Vanoi zählen zum Dolomiti Lagorai Bike-Ring, eine Mountainbike-Region mit über 1100 Kilometern Offroad-Strecken, die ihre Reize am Fuße mächtiger Berge, in Wäldern und Weiden und an Ufern idyllischer Alpenseen entfaltet.

Tourismusbüro
ApT San Martino di Castrozza, Passo Rolle, Primiero e Vanoi
Tel. +39 0439 768667
www.sanmartino.com

Mountainbikeregion Dolomiti Lagorai Bike
www.dolomitilagoraibike.it

Dolomiti S.MART BIKE – Übersicht, Bike Touren und San Martino Bike Arena

San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi – 20 MTB Touren inklusive GPX Download

Anreisen

Per Auto erreicht man San Martino di Castrozza wie folgt: Autobahn A22 vom Brenner Richtung Modena/Verona, Ausfahrt Neumarkt-Auer (BZ). Von hier auf  SS48 (Richtung Val di Fiemme) bis Predazzo, dann auf SS50 Richtung Passo Rolle, San Martino di Castrozza und Fiera di Primiero. Auer – San Martino ca. 85 km. Tipp: bei Anreise über den Reschenpass bis Bozen weniger Maut.

Bike-Unterkünfte

Dolomiti Smart Bike Hotels

Bike-Schule

Primiero Bike

Feiern und Genießen

Knödelfest – Festa del Canederlo (Imer)

Brauerei Bionoc (Imer)

Chalet Piereni (Val Canali)

Pizzeria Il Caminetto (Fiera di Primiero)

 

 

Mal lieblich, mal rasant: MTB in Sasbachwalden

Sasbachwalden: Flowtrail für Feinschmecker

Es gibt Orte, denen wohnt ein besonderer Zauber inne. Ein solcher ist Sasbachwalden, wo rasante Action auf Deutschlands längstem Flowtrail nur ein paar Tables und Jumps vom lieblichen Weindorf und der einzigartigen Vielfalt der „Badischen Genussmeile“ entfernt liegen. Weiterlesen

Sasbachwalden (Foto: Ferienregion Sasbachwalden)

(c) Sasbachwalden

Weindorf im Flow
Auf den ersten Blick ist Sasbachwalden zunächst einmal ein urgemütliches Schwarzwälder Weindorf. Auf einer Höhe von 180 bis 1.164 Metern ü. M. reicht die Vielfalt von sonnigen Weinreben und idyllischen Obstwiesen rund um das Dorf bis zu dunklen Wäldern, sprudelnden Wasserfällen und einem rauen Hochmoor am Gipfel des Hausbergs Hornisgrinde.

 

Doch wer näher hinsieht entdeckt hier auch den Alpirsbacher  Klosterbräu Schwarzwaldtrail, mit einer Länge von über vier Kilometern der längste präparierte Flowtrail Deutschlands. Der Trail enthält auf 550 Höhenmetern vielfältige Hindernisse wie Wellen, Tables, Anleger und Sprünge und bietet etwas für jeden fahrtechnischen Anspruch.

Aussichtsloge am Trail
Der Flowtrail ist so ausgelegt, dass er von allen Mountainbikern befahren werden kann. Schwierigere Hindernisse können problemlos umfahren werden. Ein paar kleine Pausen auf den Aussichtslogen unterwegs wie beispielsweise dem Gleitschirmfliegerplatz mit Blick bis nach Straßburg und in die Vogesen sollten vor der nächsten Etappe eingeplant werden.

Das Ziel des Flowtrails liegt am Spinnerhof, mit seinem gemütlichen Gastgarten nicht nur Basis für Mountanbiker, sondern auch Mekka für Freunde edler Brände. An einer Besichtigung der Erlebnisbrennerei mit Schnapsprobe sollte man aber erst nach der letzten Abfahrt auf dem Flowtrail teilnehmen – und dann das Bike am besten in den Bus packen (zurück zum Start gelangt man mit Shuttle-Service oder dem Linienbus mit Fahrradanhänger).

Ganz großer Genuss
Überhaupt wird Genuss groß geschrieben.  An der sogenannten „Badischen Genussmeile“ in Sasbachwalden reihen sich vom Tal bis hinauf auf den Berg über 20 Gastwirtschaften wie an einer Perlenschnur aneinander, bei gerade mal 2.500 Einwohnern eine einzigartige Vielfalt.

Ein Geheimtipp mit regionalen Spezialitäten ist die Wilderer Stube mit Wildgehege, welche in Bischenberg unweit des Zielpunkts des Flowtrails liegt. Unbedingt ein Ulmer Bier aus der Ortenau und das köstliche Knödel-Trio genießen! Ebenfalls köstlich: Ein Flammkuchen oder Käsefondue sowie Raclette in der rustikalen Weinstube „Ald Saschwalle“.

Ausbau geplant
Mit der Eröffnung des Alpirsbacher Klosterbräu Schwarzwaldtrails ist in Sasbachwalden für die MTB-Freunde der Startschuss gefallen. Weitere Anschluss-Trails hinauf zur Hornisgrinde und hinunter bis ins Tal sind geplant, um den Fahrspaß komplett zu machen. Übrigens, wer nicht alleine sein will, schließt sich einer geführten Tour von Bikesport Sasbachwalden an.

INFO

Allgemein
Ferienregion Sasbachwalden
www.sasbachwalden.de

Bikesport Sasbachwalden
http://bikesport-sasbachwalden.de/

Anreisen
Mit der Bahn bis Bahnhof Achern, Umstieg auf die Südwestbus Panoramalinie 7123 von Achern zur Hornisgrinde (1.164 m.ü.M.) . Fahrradmitnahme möglich: Busse mit Fahrradanhängern verkehren von Mai bis Oktober Sa, So & Feiertags (Fahrradmitnahme kostenfrei möglich, Baden-Württemberg-Ticket gültig). Reservierung empfohlen (Tel. +49 781 9354 0).
www.bahn.de

Einkehren

Ald Saschwalle
Käsefondue, Raclette und Flammkuchen in rustikaler Weinstube
www.aldsaschwalle.de

Wilderer Stube
Wildspezialitäten, Knödel, Wildgehege mit Rehen und Hirschen
www.wildererstube.de

Unterkunft

Landhaus Schönen
Kostenloses WLAN, kostenfreies Parken, Fahrradgarage
www.landhaus-schoenen.de

Ferienhof Straub
Ferienwohnungen auf dem Winzerhof, fahrradfreundlich
www.ferienhof-straub.de

 

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Pitztal Bike: Bike & Bus mit viel Naturgenuss

Teils schon ein Klassiker bei Transalp Alpenüberquerungen, teils noch ein echter Geheimtipp: Das Pitztal bietet Mountainbikern sowohl entspannte Touren als auch echte Wadenbeisser. Der Pitztal Bike Trail schlängelt sich im Auf und Ab durch das gesamte Tal, hier und da zweigen aussichtsreiche Touren zu Almen hoch über dem Tal ab und der bequeme Bike-Transport mit dem Bus ist die ideale Ergänzung. Bike-Guide Franz ist hier mit Stock und Stein per Du. Weiterlesen

Bike-Guide Franz kennt Stock und Stein

Bike-Guide Franz kennt Stock und Stein

Im Pitztal gibt es kein schlechtes Wetter. Nur unangepasste Kleidung. Bei meiner Ankunft am Arzler Hof gießt es in Strömen. Bike-Guide Franz erwartet mich schon mit Regenjacke, Regenhose, Neopren-Überschuhen und natürlich mit Regenschutz über dem Rucksack. Wir trinken einen Kaffee und besprechen die Route. Auf die Venet Alm soll es gehen, einem Rastpunkt vieler Transalp-Etappen auf knapp 2000 Metern. Nur nicht gleich einknicken: Genau so stelle ich mir professionelles MTB Guiding vor. Gut 1200 Höhenmeter sind von Arzl am Eingang des Pitztals bis auf die Venet Alm zu bewältigen. Die ersten Serpentinen hinaufgestrampelt sticht schon die Sonne unter den Wolken hervor. Und strahlender Sonnenschein wäre ja heut auch gar nicht so fein.

 

 

Hochaster Alm

Hochaster Alm

Kurven und Käsknödel
Die frische Luft ist eine Wohltat auf dem teils steilen und kräftezehrenden Anstieg. Eine Rast auf der Hochaster Alm weckt Kräfte für die letzten Höhenmeter. Belohnt werden die Mühen auf der Venetalm. Nicht allein wegen der Käsknödel. Hier hat man bei schönem Wetter einen Rundblick von den Lechtaler Alpen über Zugspitze, Karwendel und Stubaier Alpen bis hin zu den Ötztaler Alpen.

94 Meter hoch: Benni Raich Brücke

94 Meter hoch: Benni Raich Brücke

Traditionelle Transalp
Eine Handvoll Transalp Fahrer mit großen Rucksäcken macht heute ebenso Rast auf der Venetalm.Bike-Guide Franz gefällt´s, und er erklärt, dass die Route über den Fernpass und durchs vordere Pitztal weiter bis zum Gardasee eine der direktesten Möglichkeiten der Alpenüberquerung ist. Sogleich heckt er auch eine schöne Runde für die Heimkehr aus. Über Wenns und Leins strampeln wir nach einer rasanten Talfahrt noch einige Höhenmeter auf der anderen Talseite hinauf und erreichen die 94 Meter hohe Benni-Raich-Brücke, unter welcher sich die gewaltige Schlucht der Pitzenklamm auftut. Hier kann man bei schönem Wetter Bungee-Jumpern zuschauen, oder selbst den Sprung in die Tiefe wagen.

 

Vorderes Pitztal und Eingang hinteres Pitztal

Vorderes Pitztal und Eingang hinteres Pitztal

Wo einst der Inn floss
Eine geologische Besonderheit des Pitztals ist besonders schön von der Venet Alm zu beobachten, nämlich die Zweiteilung des Tals in das weite vordere Pitztal und das eng zur Seite zulaufende hintere Pitztal. „Bis zur Eiszeit war das vordere Pitztal ein Teil des Inntals, der Inn floss über die heutige Piller Höhe weiter. Erst nach der Eiszeit fand der Inn bei Landeck sein neues Flussbett“, erklärt Franz.

Während das vordere Pitztal heute von vielen Transalp Fahrern in Richtung Serfaus und Reschenpass durchquert wird, bleibt der noch ruhigere hintere Teil Urlaubern im Pitztal vorbehalten, die einfach nur die Natur genießen oder die eine oder andere Alm mit dem Bike erklimmen möchten. Dank einer perfekten Organisation samt einem Wanderbus mit einfacher Bike-Mitnahme sind die Voraussetzungen dafür perfekt.

Flowige Passage auf dem Pitztal Bike Trail

Flowige Passage auf dem Pitztal Bike Trail

Die Pitztal Bike Route
Die „Pitztal Bike Route“ wird in der Regel mit Start am Bahnhof Imst/Pitztal bis nach Mittelberg beschrieben. Wesentlich einfacher ist die Strecke in umgekehrter Richtung ab Mittelberg. Und dank der Bikemitnahme mit dem talweiten Wanderbus, welcher mit dem Pitztaler Umweltticket (zum Preis von 5 EUR beim Gastgeber erhältlich) während des gesamten Aufenthalts genutzt werden kann, ist das auch kinderleicht.

Der Bus nimmt das Bike auf dem Heckträger oder dem Fahrradanhänger bis ins hintere Pitztal Huckepack, wo Gäste beim Ausstieg ein herrliches Alpenpanorama und auf der „Pitztal Bike Route“ auch einige flowige Trails hinab ins Pitztal erwarten. Insgesamt ist die „Pitztal Bike Route“ 42 Kilometer lang und führt von Mittelberg weitgehend bergab, ist aber auch mit Gegenanstiegen gespickt.  Der Anstieg durch den Matzlewald kurz vor Jerzens wird mit einem sehr schönen Ausblick in das gesamte vordere Pitztal belohnt – eine lohnenswerte „Schikane“.

Nach dem steilen Anstieg zur Arzler Alm sind die Käsknödl verdient.

Steiler Anstieg zur Arzler Alm: Käsknödl sind verdient

Abstecher zu den Almen
Öfters zweigen von der „Pitztal Bike Route“ gekennzeichnete Mountainbikerouten zu idyllischen Almen ab. Wer wissen möchte, was ihn dabei erwartet und ob er den Aufstieg wagen soll, findet am Einstieg Hinweisschilder mit Länge, Höhenunterschied und Fahrzeit vor, sodass gar nicht erst das Smartphone gezückt werden muss. Besonders reizvoll ist ein Abstecher zur Arzler Alm (1.875 m).

Dabei sind zwar „nur“ 495 Höhenmeter zu überwinden, bei einer durchschnittlichen Steigung von 13 Prozent ist der Aufstieg aber dennoch ganz schön „zach“, also schweißtreibend. Nach einer sehr leckeren Käsknödelsuppe kann das Abenteuer schnurlos als Bike & Hike fortgesetzt werden: Von der Alm weiter bis zum Wegweiser Rappenkopf (ca. 2.000m) biken und dann zu Fuß auf den Rappenkopf-Gipfel (2.320m). Oder die sogenannte „Almentour“ fahren und noch auf die Tiefental Alm (1.880 m). Kenner schätzen hier den besten Kaiserschmarren.

Bike-Waschplatz im Arzler Hof

Bike-Waschplatz im Arzler Hof

Qualifizierte Unterkünfte
Eine qualifizierte Rad- und Bike-Unterkunft zu finden, ist manchmal schwer. Leichter hat man es dagegen in Tirol, wo es fixe Qualitätskriterien für solche Unterkünfte gibt: Sportlerfrühstück, absperrbarer Fahrradraum, Info-Ecke mit Tourenbeschreibungen, Tourentipps auf der Webseite, Waschplatz, Liste mit Bikeschulen & MTB Guides etc.

 

Ein Geheimtipp ist der Arzler Hof, welcher seinen Gästen geführte Mountainbiketouren mit ausgezeichneten Guides sowie einen Anhänger für bis zu 15 Bikes bietet. Die Gastgeber Andrea und Franz Staggl sind selbst leidenschaftliche Wanderer und Radfahrer. Zudem befindet sich die Haltestelle des Busses mit der Fahrradmitnahme direkt vor dem Hotel, sodass das Radl jederzeit Huckepack ins hintere Tal mitgenommen werden kann.

Herrliche Wasserfälle erfrischen im Pitztal

Herrliche Wasserfälle im Pitztal

Abwechslungsreiches Terrain
Insgesamt gibt es im Pitztal 95 Kilometer ausgewiesener MTB-Strecken aller Schwierigkeitsgrade, darunter manche leichte, aber auch solche mit Stufen und Wurzelpassagen. Schotterwege überwiegen, doch auch einzelne flowige Trails sind vorzufinden. Die Mischung macht´s, und an steilen Steigungen zu manchen Almen finden auch sportlich ambitionierte Biker ihre Herausforderung. Erfrischung an heißen Tagen versprechen zahlreiche Gebirgsbäche, Seen und Wasserfälle. Leichten Überblick erhalten Mountainbiker auf der interaktiven Karte maps.pitztal.com. Dort sind etliche Touren mit Streckenbeschreibungen verzeichnet, GPX-Daten stehen zum Download bereit.

 

INFO

Anreise
Umweltfreundliche Anreise mit der Bahn bis Bahnhof Imst-Pitztal
Gratis-Transfer vom Bahnhof zur Unterkunft (Gastgeber stellt Gutschein aus)

Beste Reisezeit
Juni – September

Geführte Bike-Touren
Di & Mi geführte Mountainbike-Touren vom Tourismusverband
(bis 22.09.2015, siehe Aktiv-Kalender Pitztal)

Geführte Mountainbiketouren bietet auch der Arzler Hof für seine Gäste an.

Touren-Tipps
Übersicht
maps.pitztal.com/

Pitztal Bike Trail
Start: Imst (alternativ Wanderbus bis Mittelberg/Mandarfen und Biketour talauswärts)
Ziel: Mittelberg/Mandarfen (alternativ Arzl oder Imst)
Länge: 42 km Höhenmeter: 1444 (taleinwärts)
www.mountainbikers-paradise.com/track/pitztal/pitztal

Arzler Alm
Start und Ziel: Scheibe Länge: 7,9 km Höhenmeter: 500
www.mountainbikers-paradise.com/track/pitztal/arzleralm_pitztal

Qualifizierte Rad- und Bike-Unterkünfte
Arzler Hof, Ostersteinstraße 15, 6471 Arzl
www.arzlerhof.at

s´Waldhaus, Plangeross 74, 6481 St Leonhard
www.swaldhaus.com

Adressen
Tourismusverband Pitztal
Unterdorf 18, 6473 Wenns
Tel. +43 5414 86999
www.pitztal.com

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Finca-Caravana – einfach mal abschalten ;-)

Nach vier Tagen Benidorm und mehr als zwei Monaten auf Campingplätzen, wo meistens „Vollgastourismus“ herrschte, war ich komplett reizüberflutet und habe im Internet einen Stellplatz in der freien Natur gesucht. So bin ich auf Björn und seinen Stellplatz „Finca-Caravana“ gestossen.
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Der Stellplatz Finca-Caravana befindet sich bei Yecla im Norden von Murcia und ist in absolut traumhafter Natur gelegen.

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Hier hat man endlich die Möglichkeit, einfach mal zur Ruhe zu kommen und abzuschalten, die Batterien aufzuladen und neue Energie zu tanken.

 

 

 

P1040157Dennoch ist weit mehr geboten, als ein paar Tage nichts zu tun. Die Liste der Aktivitäten ist lang: Direkt vom Stellplatz aus sind stundenlange Wanderungen und Biketouren (sowohl für Hobbyradler, als auch für Profis mit Mountainbike und Rennrad) möglich.
Auch einige kleinere Klettergebiete liegen in der Nähe. Wunderschöne Ausflüge führen z.B. zur Höhle des Monte Arabi und in den Naturpark.

 

Björn, der Besitzer des Stellplatzes, ist selber lange mit dem Wohnmobil durch Europa gereist und hat all seine Erfahrungen und das, was er an vielen Stellplätzen vermisst hat , in seine „Finca-Caravana“ eingebaut. Mitten in der Natur hat er sich seinen Traum erfüllt und für Camper einen idyllischen Rückzugsort von der touristischen Küste geschaffen.

Enge Stellplätze in verkehrsreichen Gegenden hatte Björn auf seiner Europareise selbst zu viele gesehen. Seine Stellplätze auf seiner „Finca-Caravana“ sind riesig und jeder Stellplatz hat seinen eigenen Garten.

 

 In der Mitte des Stellplatzes findet man eine zentrale Servicestation mit:P1040117

-Frischwasserversorgung
-Abwasserentsorgung
-Chemie Toiletten Entleerung (Kassettenentleerung und Kanal)
-Mülltonne
-Waschbecken u. Geschirrspülbecken

 

Eines der vielen liebevollen Details ist eine kleine Außenküche mit Grill, wo man gemütlich beisammen sitzen kann!

Zu der Zeit, als ich auf den Stellplatz kam, war Björn leider verletzt und konnte nicht aus seinem Wohnmobil raus. Trotzdem hatte er versucht zu helfen, wo es nur ging.

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Es waren 5 atemberaubende Tage im absoluten Paradies! Aber nach 5 Tagen ohne Strom (wobei ich meine elektronischen Sachen bei Björn aufladen durfte) und Dusche war es Zeit weiter zu fahren. 😉

 

 

Infos:

Finca-Caravana
Paraje Fuente del Pinar (A-14)
AP: 586
30510 Yecla (Murcia)

+34 691988030

info@finca-caravana.de
www.finca-caravana.de

 

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Rauf aufs Rad – die MTB Highlights des Jahres

Schon gemerkt? Der Frühling hat begonnen! Höchste Zeit, das Radl zu richten… Gran Canaria, Gardasee, Pyrenäen, Tegernsee und Montafon: Zauberhaft Reisen präsentiert Euch fünf Mountainbike Highlights des Jahres und wird demnächst noch einige dieser Events im Detail vorstellen. Seid ihr bereit für den Marathon? Von der Voralpentour bis zur Transpyr vom Mittelmeer zum Atlantik: Freut euch darauf, wieder verschwitzt das Trikot auszuwechseln – der Sommer kommt bestimmt und das mit großen Schritten.

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Rauf aufs Rad – die MTB Highlights des Jahres

Schon gemerkt? Der Frühling hat begonnen! Höchste Zeit, das Radl zu richten… Zauberhaft Reisen präsentiert Euch fünf Mountainbike Highlights des Jahres und wird demnächst noch einige Events im Detail vorstellen.
Von Henning Heilmann

Gran Canaria – Bike Festival 2013 – Marathon Open MTB
04. – 07. 04. 2013

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Härteprüfung Pyrenäen

 Kurzentschlossene können sich noch zum Bike Festival auf Gran Canaria anmelden und am Open MTB Marathon teilnehmen. Das Motto für 2013 lautet: „Man kann alles, man muss nichts“. Verschiedene Challenges führen über unterschiedliche Distanzen. Ein Highlight ist der Open MTB Marathon über knapp 87 Kilometer und 2.500 Höhenmeter am Samstag, den 6. April. Nach dem Finish könnt Ihr in Playa des Inglés am Strand abhängen und Euren Muskelkater kurieren. Tipp: Auf www.gpsies.com könnt ihr die Strecke zuvor auf Google Earth abfliegen.

Zur Homepage      Die Strecken      Zur Anmeldung

(1) Gran Canaria
(2) Gardasee
(3) Tegernsee
(4) Pyrenäen
(5) Montafon

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Genussradeln auf dem Burgenweg

Wenn weder ständiger Regen noch die Eisheiligen die Freuden einer Biketour trüben können, dann ist sie wohl wirklich zu empfehlen. Unser heutiger Tipp: Versucht´s doch mal auf dem Burgenweg oberhalb von Feldkirch! Ein schöner Singletrail mit Wurzeln und allem was man will. Wie der Name schon sagt, führt euch der Weg oberhalb der Schattenburg zum Schloss Amberg.
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Von dort geht es weiter nach Rankweil, wo ihr in der Gaststube von Sternbräu eine echte Rankler Spezialität genießen könnt: Nach einem Sternbräu Dunkel mit„Lumpi“ (Wurst-Käse-Salat) sieht die Welt schon wieder ganz anders aus! Eine schöne Sonntagnachmittagstour also, und dank einem neuen „Nerve“ Bike von Canyon aus Koblenz (Testbericht folgt) hat noch nicht einmal das Wetter genervt.

 

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