Archiv der Kategorie: Zauberhafte Erlebnisse

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Helgoland – eine kleine Insel, die süchtig macht

Schon in meiner Kindheit bereicherte eine kleine Seehundfamilie meine Kuscheltiersammlung. Nun hatte ich tatsächlich Gelegenheit, sie aus nächster Nähe zu betrachten und die Vögel beim berühmten „Lummensprung“ auf Helgoland, der Insel meiner Kindheitsträume, zu beobachten. Weiterlesen

helgoland_galerie01Endlich in diesen Sommerferien kam die Gelegenheit, das Inselparadies meiner Kindheitsträume zu bereisen. Von Hamburg aus sollte es möglich sein, die Insel direkt anzusteuern und dies sogar im einfachen Tagesausflug. Schnell waren die notwendigen Erkundigungen eingeholt und das Ticket für den schnellen Catameran erwartete mich am Anlegeplatz. Wie empfohlen war ich eine halbe Stunde vor der Abfahrt schon im Hafen.

Schon in meiner frühen Kindheit spielte Helgoland eine große Rolle für mich. Dorthin begab sich nämlich meine Großmutter jedes Jahr aufs Neue, um einige erholsame Tage am Meer zu erleben. Jedes Mal kam sie mit einem Koffer voll Fundstücken und Souvenirs zurück. Kleine Seehundbabys zum Spielen, interessante Steine, Muscheln, Donnerkeile und einmal sogar einen echten Bernstein, den sie dort gefunden hat. Mich faszinierten diese Dinge stets und von dem Bernstein wurde für mich einst ein wunderschöner kleiner Kettenanhänger gefertigt.

„Das Wetter schien heute meinem Vergnügen wohl nicht hold zu sein!“, so dachte ich etwas enttäuscht bei meiner Ankunft. Dichte Wolken hingen an diesem Morgen über Hamburg und die Elbe lag dunkel vor mir. Immer mehr Reisende erschienen, manche mit schweren Koffern. Dann öffneten sich die Tore. Endlich konnte ich an Bord. Hier fand ich meinen Fensterplatz und vom freundlichen Schiffspersonal umsorgt, konnte ich schon bald ein zweites Frühstück einnehmen. Der Hafen und das Elbufer waren mit vielen Sehenswürdigkeiten gespickt.

helgoland_story01Fuhren wir an besonderen Schiffen vorbei, so strömten viele Interessierte aufs Außendeck, um diese zu bestaunen. Interessant waren Hinweise auf Vogelschutzgebiete in den Elbauen. Seltene Brutvögel gäbe es dort und sogar Seeadler könnten gesichtet werden. Idyllisch sah die Landschaft hier aus. Auf den grünen Deichwiesen grasten Schafherden. Rotweiße Leuchttürme leuchteten hervor.

Ab Cuxhaven ging die Fahrt nun übers Meer weiter. Möwen begleiteten die rasante Fahrt. Leichter Seegang war nun zu spüren. Immer häufiger zog es mich auf das Außendeck, denn nun zeigten sich immer mehr Risse in der grauen Wolkendecke. „Es wird nun heller und schöner!“, jubelte ich in mich hinein. Der Fahrtwind mit dem frischen Salzgeruch des Meeres wurde zum Hochgenuss. Wild flackerte die Schiffsfahne und mein Haar wehte in diesen Böen hoch auf. Sämtliche Abenteuergeschichten beflügelten nun meine Fantasie. Heute war ich auf „Großfahrt“ wie einst die Wikinger, Piraten und Weltumsegler. So vergingen die Stunden wie im Flug.

helgoland_galerie03Da erschien die Silhouette der Insel am Horizont, ganz klar und sonnenbeschienen. Bei meiner Ankunft zierten einige wenige weiße Wölkchen den azurblauen Himmel über dem Anlegehafen der Insel. Vergessen war nun der Nebel über der dunklen Stadt.
Im Strom der Touristen wanderte ich zuerst an kunterbunten Häuschen vorbei, um dann in die wenigen Einkaufsstraßen mit den Läden voller Zollfreiangeboten zu gelangen.

Hier verweilte ich jedoch nicht lange. Es zog mich weg von diesem Getümmel hinauf zu den Felsen, denn in den wenigen Stunden meines Aufenthalts wollte ich möglichst viel von der einzigartigen Natur sehen, die Vögel beobachten und das brausende Meer erleben.
Es war sehr einfach, sich zu orientieren, denn die Inselumrundung ist vorbildlich ausgeschildert. Nach einer kleinen Steigung wird ein Höhenweg erreicht. Der Leuchtturm, vielfältige Ausblicke auf das felsige Ufer, Bergschafe und Zwergrinder, Möwen, Kormorane und Basstölpel begleiteten nun meinen Weg. Interessanterweise erreiche ich sogar ein Gipfelkreuz.

helgoland_galerie24Beim sogenannten „Lummenfelsen“ verweilte ich dann lange Zeit. Hier findet im Juni das Spektakel des „Lummensprungs“ statt, las ich auf den Infowänden. Vom hochgelegenem Felsennistort springen die flügge gewordenen Jungvögel todesmutig in die Tiefe, um ab diesem Zeitpunkt mit den Altvögeln in den Weiten des Meeres zu fischen. Die Felsen waren nun aber immer noch bewohnt.

Jetzt im August waren hier in unmittelbarer Nähe des Weges noch hunderte Basstölpel mit der Fütterung ihrer Nestlinge beschäftigt. Reges Treiben herrschte hier, stetes Quäken, Schnattern und Flattern. Die Altvögeln standen regelrecht im Gegenwind über der Brutkollonie. Zielsicher fanden sie ihre Partner, die sie schnäbelnd begrüßten. Für die Jungvögel in ihrem weichen Daunenkleid gab es einen frischgefangenen Imbiss. Es wird daher nicht mehr lange dauern, dass auch diese Kinder flügge werden, um sich wie die Alten mühelos im Wind zu wiegen.
Ein Vogel müsste man über diesen Klippen sein und sich erheben über Fels und Getöse!

helgoland_story02Berauscht von diesem Traum vom Fliegen schloss ich auf einer der vielen Rastbänke verträumt die Augen, um dann ganz still meine mitgebrachte Brotzeit zu geniesen. Die „Lange Anna“ im Blick ließ ich nun einige Besucherströme passieren. Ich verweilte hier, denn dies schien ein Ort zu sein, an dem andere Gesetzmäßigkeiten gelten. Gezeiten und Winde bestimmten hier mein Denken. Ich weidete mich am blauen Horizont.

Im lauten Rauschen der Wogen, die seit Urzeiten hier an die Felsen prallen, verebbten die Geräusche und Stimmen der Zivilisation. Einen Moment fühlte ich mich eins mit diesem Kosmos. So gestärkt wanderte ich meine Runde weiter. Wieder richtete sich mein Blick über die Klippen hinunter. Was waren das für Bewegungen im Meer? Was tummelte sich dort in den Wellen? Robben – auf einmal erkannte ich es klar. Ja, sogar mehrere Kegelrobben schaukelten dort in den Wogen und zogen verspielt ihre Kreise. Nun trieb es mich hinunter ans Meer.

helgoland_story03Ein Steig mit vielen Treppenstufen führte hier zu einem Sandstrand hinunter. Endlich konnte ich den weichen Sand unter den Füßen spüren. Hier war Seetang angeschwemmt worden und Muscheln leuchteten hervor. Ein kleiner Strandvogel tippelte dazwischen mit schnellen Schritten. Immer wieder pickte er sich wohl einen kleinen Leckerbissen auf.

Mein Weg führte mich nun in die Nähe vom Hafen. Von hier aus gäbe es Fährfahrten zur Helgolanddüne, erlas ich auf einen Hinweis. Dort könnte man Baden oder auch sich sonnende Robben und Seehunde beobachten. „Schade, dass mir dazu nun die Zeit nicht mehr reicht“, dachte ich voll Sehnsucht, denn langsam musste ich an die Rückfahrt denken. Erfüllt von diesem ersten Inseleindrücken kehrte ich zum Anlegehafen um. Immer wieder blieb ich noch einmal stehen, um jeden Augenblick auszukosten. Dann spurtete ich zum Boot zurück.

helgoland_galerie27Die Rückfahrt wurde im Austausch mit den Mitreisenden sehr kurzweilig. Einige verbrachten hier wie jedes Jahr ein paar Tage. Viele kleine, private Pensionen gäbe es auf der Insel. Leider hatte ich dieses Mal nur diesen einen Tag gehabt. Aber sicherlich werde ich noch einmal diesen Ort aufsuchen, wieder als Tagesausflug oder auch mit Übernachtung. Auf dieser Hochseeinsel wird es immer wieder neu etwas zu entdecken geben. Einen Abend auf den Klippen zu verbringen, den Sonnenuntergang zu bestaunen oder auch frühe Morgenstunden allein mit dem Wind und den Vögeln – ja, das alles muss ein Traum sein! Nein, ich habe noch nicht alles gesehen, was diese Insel bieten kann, aber ich verstehe nun sehr gut, dass sie so viele Freunde hat.

Auch ich würde Helgoland nicht so schnell überdrüssig werden, so glaube ich, denn so klein dieses Atoll auch ist, dies ist ein Ort, der schon an einem einzigen Tag süchtig machen kann.

Text und Fotos: Susan Wehrmaker

INFO

Helgoland Touristik
www.helgoland.de

Schnellfähre Helgoline
Verkehrt ab Hamburg, Wedel und Cuxhaven
www.helgoline.de

Helgoland-Fotoworkshop mit dem Naturfotografen Uwe Schmid
Helgoland Fotoworkshop von Nordsee Tourismus

 

 

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Den schönsten Almabtrieb der Alpen gibt´s im Primierotal

San Martino di Castrozza, das Primierotal und Vanoi in den südlichen Dolomiten begeistern den Reisenden nicht nur mit der berühmten Palagruppe, die heuer 10 Jahre Weltkulturerbe feiert. Wer hier Urlaub macht, der findet in nächster Nähe einen riesigen Abenteuerspielplatz vor,
der Outdoor-Liebhabern mit Bergwandern, Klettern, Canyoning, MTB und Rennrad viel bietet. Aber auch das ursprüngliche alpine Leben hat sich noch erhalten, das auf einem großen Fest zum Almabtrieb mit einer Parade der Kühe, Schafe, Ziegen, Esel und Hirtenhunde gefeiert wird. Weiterlesen

Jedes Jahr im September findet im Primierotal bei St Martino in den südlichen Dolomiten das „Gran Festa del Desmontegar“ statt, das den Almabtrieb der Kühe und anderen Tiere von den Bergen feiert. Der Almsommer ist vorbei, und das Vieh wird zurück ins Tal in die Ställe gebracht. Nun ist es Zeit, den Alphirten einmal zu danken und sie ihre Geschichten erzählen zu lassen, die von einem einfachen Leben, alten Traditionen und vor allem von großer Leidenschaft handeln.

Gleich an vier aufeinanderfolgenden Tagen, die ganz dem bäuerlichen Leben in den Bergen, dem Käse und den köstlichen kulinarischen Produkten des Region gewidmet sind, wird in den Dörfern gefeiert und auf den Maisäßen gefeiert und das Vieh nimmt zum Abschluss an einer bunten Parade mit den Alphirten teil. Zur Parade des Almabtriebs am Sonntag lohnt es sich, sich einen Platz im Dörfchen Siror zu sichern, wo die große  Parade gegen 10 Uhr startet. Musikkapellen, Folkloregruppen, Schützen, Alpgenossenschaften und Almhirten nehmen am Alpabtrieb des Viehs und der Hirtehunde teil. Neben den Familien der Alphirten mit ihren Kindern und den bunt geschmückten Kühen nimmt auch alles weitere teil, was den Sommer auf der Alp verbrachte: Bernhardiner, Esel, Hühner, Pferde, Ponys, Schafe und Ziegen.

x_desmontegar_detail_01Eines der weiteren Highlights des zauberhaften Events ist „Agritur in Piazza“, das jedes Jahr in einem ausgewählten Dorf stattfindet. Hier können kulinarische Highlights der Region gekostet und in das bäuerliche Leben eingetaucht werden. Ställe stehen offen und verschiedene Alpen und Bauernhöfe kochen typische lokale Gerichte aus der Region nach uralten traditionellen Rezepten. Die Kinder können Esel und Ziegen streicheln. Weitere Spezialitäten aus den nahen Bergen wie Kräuter und Honig werden ebenso angeboten wie regionales Olivenöl und natürliche Pflegeprodukte. Musik-und Folkloregruppen sowie Alphornbläser runden den äußerst schmackhaften Einstieg in das große Festival rund um den Almabtrieb des Viehs der Berge von St Martino Primiero und Vanoi ab.

x_desmontegar_detail_03Nicht verpasst werden sollte „En Di al Maso“. Zum günstigen Pauschalpreis (Kinder bis 6 Jahren gratis) führt die geführte  kulinarische Wanderung zu den typischen Maisäßen aus der Region („masi“), welche sich zum Beispiel im bezaubernden Val Noana befinden. Wanderer können dabei bis in den späten Nachmittag von einer Berghütte zur nächsten wandern, dabei allerlei köstliche Spezialitäten und „Dolce“ probieren, sich mit Polenta vom Feuer stärken und zum Beispiel beim Kraut einhobeln oder der Zubereitung des heimischen Tosela Käse bei einem Gläschen Wein zuschauen. Es wird während der Wanderung auch gezeigt, wie das Leben auf den Maisäßen in der Vergangenheit war. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten treten Musiker und Chöre der umliegenden Berge auf.

Wer dazu das Glück hat, dass die wärmende Septembersonne vom Himmel lacht, der kann vor oder nach den Feiern zum Almabtrieb spannende Touren in den Dolomiten unternehmen. Besonders empfehlenswert ist eine Wanderung auf dem Trekking del Christo Pensante mit herrlichem Blick auf die Pale di San Martino oder eine entspannte Biketour zur Baita Segantini. Zu beiden Abenteuern brecht Ihr am Passo Rolle auf, der der bei An- oder Abreise passiert wird. Beides lässt sich auch als Hike & Bike kombinieren. Die Panoramawanderung des „denkenden Jesus“ führt von der Segantinihütte zum majestätischen Gipfel Monte Castelaz (2.333 m.ü.M.)

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Einmal weg von dem ganzen Trubel? Dieses Panorama erwartet Euch am Trekking del Cristo Pensante am Passo Rolle

INFO

Allgemein

San Martino di Castrozza, Primiero und Vanoi liegen malerisch in den südlichen Dolomiten. Berühmt ist der Urlaubsort vor allem für die Pale di San Martino, seit 2009 Weltkulturerbe.
Im Winter lockt ein abwechslungsreiches und naturnahes Skigebiet mit 60 km Pistenvergnügen sowie die Möglichkeit zum Eisklettern. Im Sommer können Aktivurlauber zwischen Wandern, Klettersteigen, Canyoning,  Mountainbiken und Rennrad über historische Alpenpässe wählen. Dank eigener Brauerei und vielen Volksfesten wird hier auch der Genuss groß geschrieben.

Tourismusbüro
ApT San Martino di Castrozza, Passo Rolle, Primiero e Vanoi
Tel. +39 0439 768667
www.sanmartino.com

Almabtrieb

Das große Fest des Almabtriebs Gran Festa del Desmontegar  findet heuer vom 19/09/2019 bis 22/09/2019 statt. Für einzelne Programmpunkte wie die geführte kulinarischen Wanderung „En dì al Maso“ ist die vorherige Reservierung wegen begrenzter Teilnahmezahl obligatorisch. Weitere Infos werden vor dem Fest aktualisiert auf www.sanmartino.com/DE/desmontegada/ https://granfestadeldesmontegar.it/ Tel. +39 0439 62407 infoprimiero@sanmartino.com

Anreisen

Per Auto erreicht man San Martino di Castrozza wie folgt: Autobahn A22 vom Brenner Richtung Modena/Verona, Ausfahrt Neumarkt-Auer (BZ). Von hier auf  SS48 (Richtung Val di Fiemme) bis Predazzo, dann auf SS50 Richtung Passo Rolle, San Martino di Castrozza und Fiera di Primiero. Auer – San Martino ca. 85 km. Tipp: bei Anreise über den Reschenpass bis Bozen weniger Maut.

Übernachten

Absolut empfehlenswert: Das Hotel Castel Pietra, ein idealer Ausgangsort für den Aktivurlaub. Das Active Family Hotel in Transacqua di Primiero bietet MTB Fahrern vom Waschbereich bis zum Werkzeugkasten alles was das Herz begehrt inklusive geführten Mountainbike Touren.
Spezialisiert auf Aktivurlaub, kennt das Hotel alle Varianten des Outdoorsports vor der Haustür: Die schönsten Wanderungen, Trekking Touren und Klettersteige, das Canyoning im Naonatal, Mountainbike Touren und Rennrad Touren sowie vieles mehr. Riesiges Bergsteigerfrühstück.
www.hotelcastelpietra.it

Hotels, Bed and Breakfast & Co in San Martino di Castrozza Primiero Vanoi buchen
www.sanmartino.com/DE/hotels/

 

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Autofrei im Aostatal: Charmantes Chamois & La Magdeleine

Autofreier Urlaub in Italien? Das gibt es nur einmal in einem kleinen Ort südlich des Matterhorns. Wer weit weg sein will vom Rummel, der sollte sich im Aostatal die alpine Perle Chamois aussuchen. In Ruhe mit dem Hund spazieren, eine Runde Mountainbiken oder Wandern auf einsamen Wegen. Danach eine köstliche Polenta vom Ofen. Hier ist es noch möglich. Weiterlesen

Das Auto muss sich nicht den Berg hinaufschinden. Die 700 Höhenmeter aus dem Aostatal  hinauf in das autofreie Chamois auf 1.800 Metern lassen sich nur mit der Seilbahn überwinden. Der Urlaub im kleinen hundert Seelen Dorf Chamois oder nebenan in La Magedeleine (welches zur Not mit PKW erreichbar ist) beginnt ebenso entspannt, wie er irgendwann wieder aufhört. Vielleicht bei Polenta mit Fontinakäse über dem Feuer nach einem genussvollen Spaziergang.

Als Alpine Perlen haben sich 25 schöne Urlaubsorte in sechs Alpenländern zusammgeschlossen, die sanfte Mobilität und umweltfreundlichen Urlaub mitten in alpiner Bergkulisse versprechen. Zum ABC dieser besonderen Orte zählt neben mondänen Orten wie Arosa und Berchtesgaden auch das kleine autofreie Chamois mit dem benachbarten La Magdeleine. Wer sich hierher verirrt, findet noch nachhaltige Urlaubsfreude, echte Ruhe und sanft-mobile Ferienerlebnisse.

Mit Hund oder Helm
Von leichten Biketouren übers Gleitschirmfliegen bis hin zu spannenden Hochgebirgswanderungen reicht die Vielfalt der Urlaubserlebnisse. Wanderer finden in Chamois und La Magdeleine ein vielfältiges Angebot aussichtsreicher Spazier- und Wanderwege mit einem besonderen Startvorteil: Beide Orte liegen auf 1.600 bis 1.800 n Seehöhe und ermöglichen, auch das Hochgebirge ohne allzu große Anstrengung zu Fuß zu erreichen. Auch Mountainbiker mit etwas Abenteuergeist finden schnell spannende Wege & Touren. Familien mit Hund fühlen sich speziell in La Magdeleine wohl. Hier heißen nicht nur Hotels und Gasthäuser Hunde ausdrücklich willkommen, es gibt auch einen tollen „Trekking & Dog Bike Park.“

Chamois heißt übrigens auf Französisch Gams, so heißt aber auch das Polster der Radlerhose. Gämsle wurden zwar nicht gesichtet, dafür aber schöne Radwege und auch spannende Trails, die allerdings erst einmal entdeckt werden wollen. Der Mountainbiker kann sich dafür auf Lifte freuen, auch wenn diese vielleicht etwas altmodisch sind. Gern wird das Bike an den Sessellift  angehängt und fährt rauf zum Lago Lod, von wo aus gern Touren in Angriff genommen werden. Vom benachbarten La Magdeleine sind vor allem Touren über den Col Pilaz empfehlenswert.

20180906_140047Großer Genuss
Groß wird der Genuss geschrieben, sowohl in den ausgezeichneten Restaurants wie auf den vielen Festen. Probiert werden sollten Crespelle (Pfannkuchen) alla Valdostana, Pasta alla Valdostana, Spezzatini di Vitello (Kalbsgeschnetzeltes) sowie natürlich Polenta: Polenta Concia mit Fontina Käse aus dem Aoastatal oder Tomino alla boscailola mit Pilzen. Ausgezeichnet ist auch die Küche im Hotel Albergo Residence du Village in La Magdeleine, wo Fabio immer etwas Herzhaftes zubereitet,  das er bei Lob bescheiden mit „meno male“ quittiert. Echte Genießer sollten nicht „Il Gusta di una Passeggiata“ verpassen: 60 Stände mit regionalen Spezialitäten stehen am dritten Sonntag im August auf dem Weg von La Magdeleine nach Chamois zur Wahl. Hochprozentig gehts Anfang September beim „Grappa Summit“ zu.

Sowohl Chamois als auch La Magdeleine haben beide nur jeweils rund einhundert Einwohner. Dem nachhaltigen Tourismuskonzept der beiden Gemeinden als „Alpine Perlen“ ist Erfolg zu wünschen,  aber natürlich ist auch hier die Überalterung ein Problem. Viele Junge wandern ab.

chamois_galerie12Nachhaltig in die Zukunft
Nicht so Simone und David. Sie haben eine klare Idee davon, von dem was sie hier oben erreichen wollen. Sie setzen ein starkes Zeichen gegen die Abwanderung, ihre Leidenschaft hat nichts mit iPhones und Discoteken zu tun, von dem ihre Altersgenossen schwärmen. Sie haben beschlossen, Ziegen zu hüten. Mitten in Chamois grüßen sie uns von einem Bild. Beste Wünsche dabei, Jungs! La Magdeleine und Chamois zeigen, dass abseits der Gigantomanie riesiger Skigebiete auch ein nachhaltiger Tourismus möglich ist, der im Sommer wie im Winter sowohl die landwirtschaftlichen Wurzeln erhält als auch Urlaubsgäste dazu einlädt, schöne Urlaubstage in einem Alpendorf zu verbringen, wie es früher einmal war.

INFO

Allgemein
Alpine Pearls
www.alpine-pearls.com

Chamois und La Mageleine – Alpine Perlen
www.alpine-pearls.com/urlaub/italien/chamois-la-magdeleine/

Verkehrsamt Chamois
Loc Corgnolaz
E-Mail: info@infochamois.it

Anreise
Bahn: Eurocity bis Mailand, Umstieg auf Regionalzüge, Zielbahnhof Chatillon. Ganzjährig verkehrt die Seilbahn von Buisson hinauf nach Chamois. Vom Bahnhof Chatillon ins Aostatal verkehren Busse von SAVDA/Arriva, die in Buisson halten (Aktuelle Linienpläne im Internet).
Viele Unterkünfte arrangieren aber auch gerne eine Abholung ab Chatillon.
www.savda.it

Aktiv
Sommer
Mountainbike- und Fahrradverleihstation sowohl in Chamois als auch in La Magdeleine
Winter
Im Winter lockt Chamois mit einem preiswerten Skigebiet bis auf 2.470 Meter, in dem es noch Tagesskipässe zu  20 EUR (Mo-Fr) bzw. 26 EUR (Sa-So) gibt.

Unterkunft
Residence du Village, La Magdeleine

 

Gipfelluft in der Radlkluft: E-Bike & Hike in der Wildschönau

_wildschoenau_header_04_susan_wehrmakerIn die Berge und Almen radeln ohne Schmerz in den Wadeln, auf entlegene Gipfel hochlaufen ohne schon vorher zu schnaufen: „E-Bike & Hike“ in der Wildschönau im Tirol machts möglich. Dank routiniertem Mountainbike-Guide, Fahrtechniktrainer und Bergwanderführer dringen die Teilnehmer der wöchentlichen Exkursion bis in entfernteste Winkel des herrlichen Hochtals vor. Weiterlesen

Wenn Rainer Schoner freitags früh mit seinen Urlaubsgästen tief in die Berge radelt um anschließend geheime Gipfel zu besteigen, leuchten nicht nur die Augen der munteren Radler trotz saftiger Steigungen. Auch der waschechte Wildschönauer ist voll in seinem Element.

_wildschoenau_galerie_22_susan_wehrmaker_small170.000 Höhenmeter macht Rainer in einer einzigen Saison. Keines der 45 Länder, in denen er schon als Bike-Guide unterwegs war, und auch nicht die Rocky Mountains, in denen er 16 Jahre Skilehrer war, würde er gegen die heimischen Tiroler Berge tauschen, die er wie seine Westentasche kennt und deren bezauberndste Winkel oft in der noch immer urigen Wildschönau liegen, mit seinen bodenständigen Menschen, Almen und Bauernhöfen.

Denn wo Mountainbiker in seinen grünen Heimatbergen öfters schwindlige Höhen erklimmen, will das Wildschönauer Urgestein nun dauerhaft bleiben. Wenn Rainer Schoner die Gäste zum Warm-Up versammelt, dann nicht um sie zu schonen, sondern um zu klären, wie es um Fitness und Fahrtechnik bestellt ist. Nach kurzer Einweisung ins E-Mountainbike und die Fahrtechnik wird in entlegene Winkel der Wildschönau geradelt, die zu Fuß schwer zu erreichen wären.

_wildschoenau_galerie_06_susan_wehrmaker_smallSchon nach den ersten steilen Rampen den Berg hinauf wird klar: Das E-Mountainbike hilft, für die spätere Gipfelwanderung Kraft einzusparen. Dadurch rücken entlegenere Ziele in Reichweite einer spannenden Tagestour – besonders für Leute, die über wenig bis eine normale Kondition verfügen. Heut geht’s aufs Feldalpenhorn, wo der MTB-Guide und Bergwanderführer das Panorama erläutert.

Rosskopf und Lämpersberg, Kitzbüheler Alpen, Loferer Steinberge, Wilder Kaiser. Beim Anblick der Berge schmeckt die mitgebrachte Jause doppelt so gut. Teils noch in Radlkluft, aber stets in festen Bergschuhen werden die bezauberndsten Gipfel der Wildschönau miteinander erobert. Die richtige Bremstechnik zuvor am Lenker vermittelt, stellt die rasante Abfahrt in das idyllische Bergtal der Wildschönauer Ache niemand vor Probleme und alle genießen den Fahrtwind.

__wildschoenau_galerie_09_henning_smallRiesiges Repertoire
300 km Wanderwege, von denen viele auch ambitionierten Mountainbikern Abwechslung bereiten, durchziehen das wundervolle Hochtal der Wildschönau. Dem Wanderer vorbehalten sind einerseits die höchsten Gipfel wie der Lämpersberg (2202 m) und das Große Beil (2309 m), aber auch manch idyllischer Spazierweg im Tal wie der Franziskusweg mit seinen schönen Skulpturen. Entlegene Gipfel wie Breitegg Gern (1981 m) oder Feldalphorn (1923 m) lassen sich wiederum am besten mit Bike und Bergschuh kombiniert erobern, so wie es bei „E-Bike & Hike“ der Fall ist. Ein ambitioniertes Ziel mit dem MTB ist die bewirtschaftete Neuhögenalpe (1718 m), unter dem Lämpersberg gelegen auch Bike & Hike geeignet.

Werktags wandern
Auch Werktags lockt die Wildschönau mit einem wundervollen Wanderprogramm, gemeinsam mit Wanderführern die Wildschönau zu erkunden – übrigens mit der Wildschönau Card ganz kostenlos! Möslalm (1110 m), Breiteggspitze (1866 m), Gratlspitz (1893 m), Joelspitze (1964 m): Die Vielfalt der Mo-Fr erklommenen Berge und Gipfel ist schier grenzenlos. Früh hinauf geht es bei der Sonnenaufgangswanderung aufs Kragenjoch (1425 m). Neu ist die „Bienenwanderung“.

__wildschoenau_galerie_10_henning_smallAuszeit auf der Alm
Achentalalm, Feldalm, Holzalm, Markbachjochalm, Möslalm, Rosskopfhütte, Schönangeralm & mehr: Sonnige Almen und Jausenstationen machen Wanderungen in der Wildschönau zu einem ganz besonderen Genuss. Wer mag, steuert früh morgens die Norderbergalm (1364 m) an, wo ab neun Uhr Gästen ein köstliches „Auszeit-Bergfrühstück“ serviert wird. Auch mit Bike lässt sich die Neuhögenalpe (1713 m) erobern, die aber recht selten angesteuert wird. Hier werden das Bier und die Limo noch im Brunnen gekühlt. Nachdem die Kühe gemolken sind, wird gern ein leckerer Apfelstrudel serviert. Ambitionierte Wanderer erobern anschließend gerne den mächtig über der Alm thronenden Lämpersberg (2202 m).

Preiswert mit Pool
Die Fair-Preis-Region Wildschönau ist bekannt für ihr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. 3 Nächte in einer Pension mit Frühstück gibt´s schon ab 84 Euro pro Person im DZ. Andernorts in Tirol reiht sich oft ein Luxushotel an das andere. In der Wildschönau gibt es hingegen noch liebevoll geführte Familienbetriebe mit viel Herzlichkeit und echter Tiroler Gastfreundschaft, die auch auf 3-Sterne-Niveau pure Urlaubsfreude bereiten.  Nur ein Beispiel dafür ist der Lenzenhof mit seinem wunderschönen Garten und großem Pool, geradezu perfekt für Familien geeignet.

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INFO

Allgemein
Die Wildschönau ist ein idyllisches Hochtal in den Kitzbüheler Alpen und ausgezeichnetes Ziel für aktiven Sommerurlaub mit Wandern und Mountainbiken. 300 km Wanderwege bieten ein schier unerschöpfliches Potential. Für Mountainbiker noch ein Geheimtipp, lässt es sich auch in der Wildschönau herrlich biken, was auch das neue Angebot „E-Bike & Hike“ beweist. Hinzu kommt die Mountainbike Schule Wildschönau mit ihrem umfangreichen Angebot. E-MTBs können auch für Kinder ausgeliehen werden, hinzu gibt es Kinder-MTB-Workshops.

Anreise

Bahn & Bus
Umweltfreundliche Anreise per Bahn bis Bahnhof Wörgl im Tiroler Unterland. Der Bahnhof ist ca. 10 km von der Wildschönau entfernt, Anschluss mit Postbus oder Abholung durch das Hotel.

Weitere Infos zur Anreise

Geführte Touren

Wandertouren
Mo-Fr geführte Wanderungen. Die Teilnahme ist mit der Wildschönau Card (ab 1 Übernachtung) kostenlos. Von Mai bis September, nähere Details sind im Wanderprogramm angegeben.

MTB-Touren
Jeden Mittwoch: Geführte E-Mountainbike-Tour mit Rainer Schoner zu den schönsten
Hochalmen. Anmeldung bis Montag bei Wildschönau Tourismus. Mit Wildschönau Card
48 Euro pro Person (inklusive Bike)
Jeden Freitag: „E-Bike and Hike“ mit Rainer Schoner. Anmeldung bis Mittwoch bei
Wildschönau Tourismus. Die Tour ist mit der Wildschönau Card kostenlos. Das Ausleihen
des E-Bikes kostet 38 Euro.

Mountainbikeschule Wildschönau
https://www.mountainbikeschule-wildschoenau.at/

Veranstaltungen

Sa, 22.09.2018 Gruhnacht und Almabtrieb weitere Infos
Do,27. – Sa 29.09.2018 Wander-Weltmeisterschaft weitere Infos
So, 30.09. – So 07.10.2018 Krautingerwoche – der legendäre Rübentrunk weitere Infos

Übernachtung
Tipp: Ferienhotel Lenzenhof – preiswertes 3-Sterne-Hotel mit wunderschönem Pool im Garten
www.lenzenhof.at

Unterkunftsverzeichnis Wildschönau
https://www.wildschoenau.com/de/unterkuenfte-hotels

Kontakt
Wildschönau Tourismus
Tel. 0043/(0)5339 8255-0
www.wildschoenau.com

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Versteckte Perlen Venetiens

Städte voller Charme und Geschichte, mächtige Burgen, leckere Eisdielen, historische Lokale. Das märchenhafte Marostica, das bezaubernde Bassano del Grappa und das verführerische Vicenza: Ein Streifzug durch den Norden Venetiens führt zu versteckten Perlen. Weiterlesen

_bassano_detail_2Direkt an der nach den alten Plänen von Andrea Palladio (1569) wiedererrichteten Holzbrücke (Ponte Vecchio), die das Markenzeichen von Bassano del Grappa ist, befindet sich eines der hundert ältesten historischen Lokale Italiens, die Grapperia Nardini. Einheimische verabreden sich hier gerne zum Aperitiv, bevor sie sich in das Nachtleben stürzen. Wer von fern anreist, lässt sich zumeist einen Grappa munden.

_bassano_detail_1Besucher von Bassano bekommen zumeist erst  den Garibaldiplatz zu Gesicht. Dieser ist von unverschämt leckeren Eisdielen, einem schönen Brunnen, der Fransziskuskirche und vom Stadtturm  (Torre Civico) geprägt. Der Turm wurde 1315 von den Paduanern erbaut, ist 40 Meter hoch und kann bis zur  Spitze bestiegen werden. Dort eröffnet sich ein wunderschönes Panorama der Stadt. Illustrationen erzählen von ihrer Geschichte.

Die Stadtvogtloggia (Loggia die Podestá) überragt seit dem 15. Jahrhundert die Piazza Libertá (Freiheitsplatz), auf und hinter ihr wurde der derzeitige Stadtpalast erbaut. Die majestätische Uhr mit dem blauen Ziffernblatt stammt von Meister Corrodo da Feltre. In der Loggia sind die Wappen venezianischer Stadtvögte aufbewahrt. Ein Fresko stellt den Heiligen Christopherus, den Schutzheiligen der Reisenden, dar. Ein Blick darauf soll Grappa-Pilger beschützen.

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Lohnenswert ist auch ein Besuch des Keramik- und Druckmuseums mit einzigartigen Keramik- und Töpferwaren sowie Büchern, Gravuren und weiteren Exponaten der Druckerei Stampa Remondini. Zu den kostbarsten Stücken im angeschlossenen Keramikmuseum „Giuseppe Roi“ zählt unter anderem eine Porzellan-Mandoline der Manufaktur Vieri aus Bassano di Grappa.

_marostica_detail_1Im nahe gelegene Städtchen Marostico mit der wunderschönen Piazza degli scacchi und seinem gigantischen Schachbrett wird alle zwei Jahre ein Schachspiel mit lebendigen Figuren aufgeführt. Die Legende erzählt, dass einst zwei Verehrer zugleich um die Hand der schönen Leonora, Tochter des Schlossherrn, anhielten. Dieser schlug statt eines blutigen Duells eine Partie Schach vor.

An der geschichtlichen Vorführung nehmen über 600 Darsteller teil. Das zauberhafte Marostica wird von einer Stadtmauer mit Zinnen und Türmen überragt, die die untere und obere Burg verbindet und vollständig erhalten ist. Marostica ist nur wenige Minuten von Bassano entfernt.

_venetogalerie12_schio7Das idyllisch gelegene Schio ist wie ein Amphitheater von den Ausläufern der Alpen umgeben. Die alte Weberstadt beheimatet eine Reihe besonderer Kulturschätze. Dazu zählen die Burg, eigentlich eine frühere Kirche, und die 1862 errichtete „Fabbrica Alta“, ein Symbol der Industrialisierung, welche Schio den Namen „Little Manchester“ verlieh. Sehenswert ist die Statue „L´omo“ auf der Piazza Alessandro Rossi.

Die Gebirgslandschaft im Norden Schios nennt sich Tret­to. Die Gegend ist zum Wandern und zum Mountainbiken attraktiv, ebensogern wird sie auf dem Rücken der Pferde entdeckt. Einem Tag in den Bergen steht nichts im Wege, anspruchsvolle Bergwanderungen führen auf den Novegno sowie auf den Monte Rione (1.691 m), dessen höchste Erhebung. Hier wurden im ersten Weltkrieg bittere Schlachten ausgetragen, die Österreicher nannten den Novegno auch den „Letzen Berg“. Heute ist die Region eine Symbiose aus reizvoller Natur und Erinnerung. Eine schöne Wanderung führt von Santa Maria di Pornaro ins Tal von Acquasaliente.

_bassano_galerie_10_parcorossiBesonders reizvoll ist ein Besuch der Oasi Rossi bei Schio mit seinem schönen Schmetterlingspark. Dieser ist schon 18 Jahre geöffnet und fasziniert mit seinen seltenen tropischen Schmetterlingsarten, welche frei um die Gäste des Parks herumschwirren. Besucher erfahren auf über 1.200 Quadratmetern allerhand wissenswertes über die magische Metarmophose der Schmetterlinge. Kinder lieben es, mit der Bimmelbahn eine Runde durch den Park zu drehen. Dort gibt es noch viele andere Tiere, Picknicktische, Feuerstellen, kostenlose Wohnmobilstellplätze und schier unzählige Spielmöglichkeiten für Kinder einschließlich eines großen Piratenschiffs. Sehenswert ist nebenan der Parc der Villa von Allesandro Rossi, verträumt zum hindurchschlendern.

 

_venetogalerie4Die Stadt Vicenza weist eine große Anzahl von Palästen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert auf. Die Villa La Rotonda und die Basilica Palladiana sind zwei Hauptwerke Palladios. 1994 wurde Vicenza als „Stadt des Palladio“ in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Das  reizvolle Zentrum Vicenzas wird von der  lebhaften Piazza dei Signori und der mächtigen Basilika beherrscht.

Typische Köstlichkeiten der Region sind Stockfisch nach Vicentiner Art – „Baccala‘ alla vicentina“, die „sopressa“, eine Wurst aus reinem Schweinefleisch, der „Coniglio alla valleogrina“ (Hase in süß-saurer Soße), Polenta, Ziegenkäse, Walnüsse und Pilze. Die typischen Süßspeisen aus Schio sind der „Pandoli de Schio“, der „Bussolai“ und der „Gateau“.

INFO

Allgemein
Vicenza Informationsbüro, Consorzio Turistico Vicenza è, Via Montale 25, 36100 Vicenza – Italy Telefon: +39 0444 99 47 70
www.vicenzae.org
Anreise
Bahn: Eurocity bis Verona oder Vicenza, Umstieg auf Zug Richtung Vicenza oder Schio.
Aktiv
Fahrradverleih
Oasi Rossi, Schio: Fahrradverleih von ausgezeichneten E-Mountainbikes, Geführte MTB Touren mit dem Team Oasibike ins Bergland des Tretto, +39 388 4505359 – oasibike@gmail.com
www.oasirossi.it
Genießen
Die Grapperia Nardini in Bassano del Grappa befindet sich direkt an der Ponte Vecchio, der berühmten Holzbrücke der Stadt. Vicolo Teatro Vecchio 2, 36061 Bassano del Grappa, Italien
+39 0424 227741 Öffnungszeiten: Täglich 8:30-20:30
www.nardini.it
Übernachten
Benotto Hotel Belvedere, Bassano del Grappa
Traditionsreiches Hotel in zentraler Lage mit guten Parkmöglichkeiten und edler Küche
www.hotelbelvederebassano.com

 

 

 

Schlaflos auf Sardien: MyLand Mountainbike nonstop

myland960Bis zu 440 Kilometer und 10.000 Höhenmeter Mountainbiken nonstop: MyLand an der Westküste Sardiniens ist ein echtes Abenteuer. Ein Mountainbike-Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein. Wildpferde in der heißen Mittagssonne oder Pasta-Party nachts um zwei? Wer das ursprüngliche Sardinien entdecken und ein echtes Abenteuer erleben will, sollte sich das Myland Mountainbike Festival Ende April im Kalender dick anstreichen. Weiterlesen

Antieg bei Roja Mente - Villa Verde - Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

Bissiger Antieg bei Roja Mente  – Villa Verde  –  Oristano Foto: © MyLand / Marcello Olla

Das MyLand MTB Non Stop Bike Festival ist eine Idee, die in der Marmilla an der Westküste Sardiniens, vierzig km von Oristano, entstand, um die bezaubernde Bergregion aktiven Gästen bekannt zu machen.  Die Marmilla ist eine äußerst dünn besiedelte Landschaft, wo sich Sardinien natürlich entdecken lässt. Von sanften Hügeln geprägt, ragen auch sportliche Berge hervor: Das Naturreservat Monte Arci (812 m), die Giara di Gesturi (609 m) mit seinen Wildpferden und Ausläufer des Gennargentu.

 

Drei sportliche Streckenprofile von 120 bis zu über 400 Kilometern: Das sind die Eckdaten des MyLand Bike Festivals. Was sich noch aufregender liest, ist die dabei akkumulierte Kraxlerei: Von Anfang an waren dies 2.500, 5.000 oder 10.000 Höhenmeter. Vom ersten Jahr an war das Myland Bike Festival ein Event, das die Ausdauer der Teilnehmer auf die Probe stellte. Von Anfang an gab es Teilnehmer, die aufgaben. Dennoch hat sich die Anzahl der Teilnehmer seit der ersten Auflage jährlich in etwa verdoppelt: 2015 waren es 60, 2016 schon 120 und 2017 nahmen bereits 166 Mountainbiker am MyLand Mountainbike Festival teil.

Typische Frühlingslandschaft in der Marmilla

Typische Frühlingslandschaft auf den Feldern der Marmilla Foto: © MyLand / Marcello Olla

Drei Tage, hunderte von Kilometern, meilenweit absolute Wildnis, Verlass nur auf den GPS-Track: Das MyLand Bike Festival ist ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Wer einmal am MyLand MTB Festival teilnimmt, wird schnell Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, die sich auf kniffligen Trails im Dickicht der mediterranen Macchia oder inmitten leuchtend roter Felder aus Süßklee, der so typisch für die Marmilla ist, meist ganz automatisch  entwickelt.

 

Fünf Eigenschaften werden von den Organisatoren für einen Erfolg am MyLand Bike Festival stets  hervorgehoben: Hartnäckigkeit, Geschicklichkeit, Mut, Kraft, und Zusammenhalt. Wer sich die 400 Kilometer zutraut, sollte darauf gefasst sein, über 50 Stunden im Sattel zu sitzen und für eine Top-Platzierung auch nachts in die Pedale zu treten. Gewiss ist, dass auch nachts um drei Checkpoints offen sind, die Pasta zubereiten oder Platz für ein Nickerchen bieten.

MyLand MTB Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein

MTB Marathon vom Morgengrauen bis zum Mondschein Foto: © MyLand / Marcello Olla

Einen der ersten Plätze auf dem MyLand Mountainbike Marathon belegt aber nur, wer quasi nonstop durchbiked. „Ich habe nur vier Stunden ausgeruht, aber könnte sofort wieder starten“, erzählt Piero, angetreten auf den vollen 400 km. Als einer der „Senatoren“ hat er an allen drei bisherigen Ausgaben von MyLand erfolgreich teilgenommen. Eigentlich habe er es dieses Mal gemütlich angegangen, das nächste Mal will er erst so richtig durchstarten.

 

Pfeilschnell, widerstandsfähig und mit goldenen Reflexen ausgestattet sollte man in der Tat sein, um einen der ersten Plätze dieses in ganz Italien einzigartigen Bike-Events zu erobern. Konzentration erfordert nicht nur die Aufmerksamkeit auf die in allen Varianten technisch anspruchsvollen Trails des Marathons, sondern auch aufs GPS-Gerät, welches zumeist alleinige Orientierung bietet. Mancherorts ist gar kein Weg zu erkennen. Der Blick streift im Abschnitt bei Nureci hinter jedem Gebüsch ins GPS. Zur Sicherheit ist jedem der Rat zu geben, vor dem Start nochmal das GPS und die Halterung zu checken, damit es nicht Lost in Sardegna heißt. Zu empfehlen ist die Teilnahme in einer Gruppe, dennoch treten öfters auch Biker alleine an.

On the Trail – 120 km MyLand Mountainbike nonstop

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Checkpoint in Baradili: Im kleinsten Dorf Sardiniens ist das Herz zur Gastfreundschaft groß Foto: Heilmann

Sicher mutig war es, das MyLand Bike Festival, von dem ich kurz zuvor auf der FREE Messe erfuhr,  gleich zum ersten Mal alleine auf 120 km anzutreten. Doch alleine bleibt man nicht lange. Wer sich in den Sattel schwingt und sich dem Abenteuer MyLand in der märchenhaften Marmilla stellt, wird augenblicklich Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, der er als „MyLander“ fortan angehört und damit der Region fürimmer im Herzen verbunden bleibt.

 

Herausforderungen lassen speziell fern der Heimat oft nicht lange auf sich warten. Schon in der zweiten steilen Passage der 120 km kurz nach dem Start um 14 Uhr in Villa Verde ist es soweit. Eine Abzweigung verpasst, wenige Meter abseits des Tracks ist blitzartig der Reifen platt. Schnell gefixt, wartet kurz darauf die nächste Überraschung. Das GPS macht sich selbständig und fällt vom Lenker herunter. Doch ohne den Track zu checken, hat man sich blitzschnell verfahren.

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Meeting some good friends on the trail, you never can fail: „Skall aus“ aus Oristano Foto: Henning Heilmann

Eine Gruppe passionierter Mountainbiker aus Oristano hilft mir aus der Patsche. Die nette Gruppe lerne ich am Aufstieg kennen und treffe sie später glücklicherweise gleich wieder, als sie mir nach einer weiteren gut versteckten und eben verpassten Abzweigung entgegen kommen. Glück gehabt!  Es sind „Skall aus“ aus dem benachbarten Oristano, die mich zum nächsten Checkpoint begleiten. Grazie a Michaelangelo hält mein GPS wieder fest. Tape auf dem Trail ist ein toller Tipp. Lesson 1: With good friends on the trail, you never can fail.

 

Ankunft in Assolo in der Abenddämmerung. 43 km geschafft. Hier am Checkpoint erwartet mich mein Nachtquartier bei Francesca. Ein herzlicher Empfang mit köstlichem Kuchen, einer warmen Dusche, gemeinsamer Pasta-Party am Kamin und Plauderei mit der Familie. Schnell falle ich ins Bett.  Für die tapferen sardischen Biker aus Oristano ist erst Halbzeit. Sie radeln gegen 21 Uhr nach kurzer Rast weiter zum nächsten Checkpoint Baradili, der erst nach 86 Kilometern folgt. Das hätte ich wohl nicht mehr geschafft. Lesson 2: You´re never lost with a good host.

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili bei Francesca Foto:

With a good host, you never get lost: Checkpoint Baradili © MyLand / Olla

Am nächsten Morgen um sechs sitz auch ich schon wieder im Sattel. Es sind nicht viele Grade über 0. Francesca vom Checkpoint reicht mir noch eine Tasse heißen Tee zum Wärmen. Da sich niemand meiner Stopstrategie angeschlossen hat, bin ich heute navigationstechnisch auf mich allein gestellt. Schon nach den ersten Kilometern bekomme einen Eindruck davon, was die Biker aus Oristano in der Nacht zuvor noch geleistet haben. Auf einem Feldweg zweigt ein kleiner Trail ab, den ich im Morgengrauen verpasse und erst wenige Hundert Meter später nach Kontrolle des GPS entdecke. Etwas später bei Nureci folgt schließlich ein Abschnitt, wo überhaupt kein Weg mehr ersichtlich ist. Doch aufs GPS ist Verlass. Sicher führt es über ein kleines Gatter hinaus aus dem Wirrwarr. Lesson 3: Don´t worry about the way, it´s going to be ok.

 

Bei Genoni habe ich knapp die Hälfte der 120 km-Rundstrecke erreicht. Der Wasserstand in der Trinkflasche bereitet mir Sorgen. Wer weiß, wo Sardinien wieder frisches Wasser bereithält. So frage ich einen Mann im Garten, dem ich begegne. „Oggi domenica“ erinnert er mich. Er  winkt mich in eine Einfahrt, welche ich kurze Zeit darauf wieder verlasse. Sardische Gastfreundschaft! Fix Mineralwasser, Kekse, Kuchen, Wildschweinsalami, Pecorino und Äpfel hinzu gepackt. „Graaazie mille!!!“ Die Marmilla zu entdecken, ist ein Geschenk.  Lesson 4: Expect unexpected.

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The best trail is sometimes on the rail. Foto: © MyLand / Olla

Die folgenden dreißig Kilometer sind nun fast ausschließlich abschüssig. Einer der Gründe dafür ist, dass ich bei Nuragus auf eine stillgelegte Eisenbahnstrecke treffe, welche einst bis Villacidro führte. 70 Kilometer frühere Schmalspurbahn, herrliche Tunnel, ein Stückchen zum Rollen lassen. Bis nach Las Plassas habe ich das Vergnügen, dieser einmal bedeutenden Bahnstrecke zu folgen. Ich passiere Barumini mit seinen eindrucksvollen Nuraghen und Las Plassas mit seiner über alles thronenden Burg und dem Museum über das einstige Königreich von Arborea. Sardinien und ebenso die Marmilla ist nicht nur reich an eizigartiger intakter Natur, sondern auch reich an Ärchäologie und Jahrtausende alter Kultur, Lesson 5: The best trail is sometimes to follow the rail.

 

 

Bald darauf erreiche ich das idyllische Baradili. Sardiniens kleinste Gemeinde hat 84 Einwohner und ist doch voller Leben. Sogar ein Schwimmbad lädt zur Erfrischung ein. Am Checkpoint werde ich schon ein Weilchen erwartet. „Wann ist den Simona aus Oristano angekommen?“, frage ich. „Heut Nacht um drei“, erklärt Fabrizio bei einer Tasse frischem Kaffee und lacht. Baradili liegt am Fuße der Giara di Gesturi. Die steilen Hänge der Hochebene winken am Horizont als nächste Herausforderung. Ein reizvoller Abstecher führt ins benachbarte Baressa mit seinem Albergo Diffuso, mit Betten über die Häuser in der historischen Altstadt verteilt.

Ebenso passierte MyLand heuer auch das Naturreservat der Giara di Gesturi. Hier leben inmitten knorriger Korkeichen mal an fruchtbaren Wassertümpeln, mal in einem Meer aus weißen Blüten die „Cavallini della Giara“. Was für eine traumhafte Szenerie. Einen Ort, wo auf etwa 40 km² 600 Wildpferde grasen – das findet man weit und breit kein zweites Mal. Die bezaubernde Hochebene will allerdings erklommen werden. In der heißen Mittagssonne ist der Anstieg auf die Terrasse über der Marmilla, welche fast ein wenig märchenhaft anmutet, nicht zu empfehlen. Beim raufstrampeln werde ich von rasanten Sarden, welche 220 Kilometer (quasi doppelte Distanz) fahren, eingeholt. Lesson 6: If you want to have fun, don´t climb in the sun.

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Heilmann

Wildpferd auf der Giara di Gesturi Foto: Henning Heilmann

An einem Tümpel auf der Anhöhe bekomme ich schon die ersten Giara-Wildpferde zu Gesicht.  Ein Trail aus rotem Sand, der später durch die wilde Macchia führt  und dort im Dickicht noch ein paar Schiebestellen bereithält. Bereits etwas müde führt schließlich ein Trail durch den schattigen Wald hinab, und an einer Lichtung folgt sogar eine Straße. Schnell ist Albagiara erreicht. Über verträumte Feldwege erreiche ich nach den letzten Höhenmetern am späten Nachmittag Villa Verde. Herzlichst werde ich im Ziel empfangen, obwohl  über dem 24 Stunden Limit. Der schnellste Teilnehmer auf meiner 120 km Distanz war schon am Vorabend eingetroffen. 120 Kilometer und 2500 Höhenmeter in unter sieben Stunden. Die gesamten 400 Kilometer mit 10.000 Höhenmetern wurden vom Sieger des Bike-Festivals unter 43 Stunden bewältigt. Respekt. Was für mich zählt, ist angekommen zu sein. „Non mollare“ sagt der Italiener. Nicht aufgeben!

Fast das ganze Jahr über Trail-Genuss

Ob 120 Kilometer, 220 Kilometer oder die vollen 400 Kilometer: Die Strecken und Etappen des einzigartigen Bike-Festivals in einer Ecke Sardiniens, welche noch ein echter Geheimtipp ist, lassen sich nicht nur während des Festivals, sondern das ganze Jahr über entdecken. Vom Klima sind Frühling und Spätsommer zu empfehlen. Leicht sind bezaubernde Unterkünfte gefunden. Zur Orientierung stehen die GPS-Tracks auf der MyLand Homepage jederzeit bereit.

Sardinien ist mehr als Solarium mit Strandgarnitur. Die Insel ist ein echtes Trekking-Paradies. Wer die bezaubernde Marmilla und ihre Menschen entdeckt, wird sich schnell in die Region verlieben. Spätestens wenn ein anstrengender Tag voller imposanter Eindrücke auf dem Sattel seinen entspannten Ausklang bei einem Glas Cannonau und einem guten Abendessen findet.

Sardische Spezialitäten Foto: Heilmann

Sardische Spezialitäten Foto: Heilmann

Vielleicht bei Spezzatini, Malloreddus oder den für die Region typischen frittierten Seadas. Als Nachtisch zuckersüße Pippia de Zuccuru (Zuckerpuppe), Amarettus und Pani ´e Saba aus Mandeln (Gebäck aus aufgekochtem Traubengelee) und Wein. Sportliche Verausgabung und kulinarischer Hochgenuss: In der Marmilla liegt beides, wie in ganz Sardinien, nie weit auseinander.

 

INFO

Allgemein: Das MyLand Bike Festival findet jedes Jahr an vier Tagen gegen Ende April statt. Drei Strecken-Varianten stehen zur Wahl: 440 km in 72 Stunden (10000 hm), 220 km (5000 hm) in 48 Stunden, 120 km in 24 Stunden (2500 hm).

Lage: Die Marmilla ist eine Hügellandschaft im Hinterland von Oristano an der Westküste Sardiniens. Hier findet alljährlich das MyLand Nonstop MTB Bike Festival statt.

Beste Reisezeit: Besonders empfehlenswert ist natürlich Ende April, wenn das Bike Festival steigt. Die Tracks und Trails des Festivals lassen sich aber auch im übrigen Jahr abrufen und befahren. Vom Klima ist die Anreise von April-Juni oder September-November zu empfehlen.

Anreise: Flug nach Cagliari, Mietwagen oder Bahn bis Uras-Mogoro, Abholung arrangieren

Ausrüstung:
Fahrradverleih mit ausgezeichneten Mountainbikes in Oristano, Abstellplätze für Wohnmobile, geführte Touren mit Gepäcktransfer auf Anfrage. GPS-Tracks auf der Homepage des Bike Festivals. Bei Teilnahme am Bike Festival an Beleuchtung, Werkzeug, Schlafsack, warme Sachen denken.

Übernachtung: Die Rundstrecken des MyLand Bike Festivals können vom Startort in Villa Verde oder auch von beliebigen Etappenorten aus gestartet werden. Teilnehmer des Bike Festivals können am Startort im Schlafsaal und in einigen Checkpoints ebenfalls in Schlafsäcken übernachten. Während des übrigen Jahrs stehen Agriturismos und Alberghi Diffusi in kleinen Dörfern zur Wahl. Tipps: Albergho Diffuso Il Mandorlo, 09090 Baressa (OR);  Agriturismo „Su Massaiu“, 09020 Turri (CA)

Web:

MyLand Mountainbike Festival
www.mylandbikefestival.it

Reiseinformationen der Italienischen Zentrale für Tourismus – ENIT Deutschland

Reiseinformationen der Italienischen Zentrale für Tourismus – ENIT Österreich

Alle GPS Tracks zum Download:

GPS-Track der Vorjahrsausgaben

www.mylandbikefestival.it/tracce-gps/