Archiv der Kategorie: Wintersport

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„Koasalauf“ in St Johann in Tirol: Mit über 2.000 Langläufern mitfiebern und ein Langlaufwochenende für zwei gewinnen

In vierzehn Tagen ist es so weit und St. Johann in Tirol lädt zur 43. Auflage des Internationalen Koasalaufs. In der Region freut man sich schon auf den beliebten Volkslanglauf-Event, der am 7. und 8. Februar 2015 über die Bühne bzw. über die Loipe gehen wird. Über 2.000 Langläufer aus 20 Nationen werden erwartet, die sich vor der Kulisse des majestätischen Wilden Kaisers und des hoch aufragenden Kitzbüheler Horns dem einzigartigen Wettkampf stellen.

Anlässlich dieses besonderen Events haben wir uns etwas Tolles für euch ausgedacht: Wir verlosen ein Langlaufwochenende in St Johann in Tirol in einer gemütlichen Pension (ÜF) inklusive Leihausrüstung. Der Termin ist frei wählbar (Winter 14/15, Sommer 15 oder Winter 15/16), er ist aber auch ebenso zum Termin des Internationalen Koasalaufs 2015 einlösbar. Weiterlesen

So könnt ihr das Spektakel selbst miterleben oder sogar teilnehmen!

Gewinnspiel ist abgelaufen!

Hier klicken und ein Langlaufwochenende für zwei Personen in St Johann in Tirol gewinnen!

Das Programm vom Koasalauf

Am Samstag, 7. Februar werden die Langlaufski zum ersten Mal angeschnallt und um 9.30 Uhr fällt der Startschuss für den Bewerb 28 und 50 km. Am Sonntag, 8. Februar gehen dann die Langlauf-Skater an den Start und absolvieren die 28 oder 50 km im modernen Skating.

Egal für welche Distanz sich die Langläufer entscheiden, kräftezehrend wird es auf der Loipe, die von St. Johann in Tirol über Kirchdorf und Erpfendorf führt, allemal. Gerade deswegen kann sich wohl jeder der den „Koasa“ bezwingt als Gewinner fühlen.

Anmeldungen zum Internationalen Koasalauf 2015 in St Johann in Tirol sind noch möglich!

Weitere Informationen zum Internationalen Koasalauf in St Johann unter www.koasalauf.at

Koasalauf auf der Nachtloipe

Heuer warten die Veranstalter mit einer Neuheit auf: dem Koasalauf Nightrace. Bereits am 31. Jänner 2015 wird ab 18 Uhr auf der Nachtloipe im Koasastadion in St. Johann in Tirol im Teambewerb um den Sieg gerittert. Antreten dürfen auf der ca. 2,6 km langen Runde 2er-Teams frei abwechselnd im Freistil. Das Team mit den meisten absolvierten Runden gewinnt. Anmeldungen werden bis zum 28. Jänner 2015 um 17 Uhr von Christian Schniersmeyer angenommen (Tel.: 0664-4109305, ch.schniersmeyer@aon.at ).

Weitere Informationen zum Koasalauf Nightrace 

Kleine Langläufer ganz groß … und schnell

Super Mini Koasalauf Foto: ofp kommunikation

Super Mini Koasalauf Foto: ofp kommunikation

Um den Nachwuchs kümmert man sich beim Koasalauf schon seit Jahren. Auf dem „Super Mini Koasalauf“ und dem „Mini Koasalauf“ können sich Kinder auf der Loipe messen. Beide Kinder- und Schülerbewerbe finden am Samstag, 7. Februar statt. Die Super Minis mit den Jahrgängen 2008 und jünger starten um 13 Uhr auf ihre 800 Meter Distanz, die Minis mit den Jahrgängen 2000 bis 2007 begeben sich um 13.30 Uhr auf die 2,4 km lange Loipe.

Alle weiteren Informationen zu sämtlichen Bewerben des 43. Internationalen Koasalaufs in St. Johann in Tirol sowie zur Anmeldung findet ihr auf der neuen Website www.koasalauf.at.

Skifahren auf Schuttannen

Klein, aber fein (2): Schifahren auf Schuttannen

In einer neuen Serie stellt euch Zauberhaft Reisen Skigebiete vor, in denen eine Tageskarte noch unter 20 Euro erhältlich ist. Für euch waren wir auf der Alpe Schuttannen bei Hohenems. Das kleine, aber feine Skigebiet ist bei Familien beliebt und auch mit dem Skibus erreichbar. Weiterlesen

Die Schilifte Schuttannen liegen auf einer Höhe von 1.150-1.320 m.ü.M. hoch über der Stadt Hohenems. Steil windet sich die Straße aus dem Rheintal nach Schuttannen hinauf, zum Teil beträgt die Steigung 20 Prozent. Immer wieder wird auf Winterausrüstung hingewiesen.

Zwei Schlepplifte, einige tiptop präparierte Pisten und eine urige Berghütte machen den Ort, wo eine Familie mit drei Kindern für unter 40 Euro einen Skitag verbringen kann, zum Geheimtipp!!! Rund vier Kilometer leichte bis mittelschwere Abfahrten eignen sich besonders für Familien und Wiedereinsteiger. Auch ein paar Schwünge im Tiefschnee sind abseits der Pisten gut möglich. Mit seinen sonnigen Hängen ist Schuttannen neben den Kindern der Schischule bei vielen Skifahrern aus dem Rheintal beliebt, die einfach mal schnell der Nebelglocke entkommen und für nur 11 Euro einen vergnüglichen Nachmittag im Winterparadies genießen wollen.

Um in das selbst bei vielen Vorarlbergern unbekannte Skigebiet zu gelangen, muss man nur auf der Rheintalautobahn oder mit dem Regionalzug bis nach Hohenems fahren (ab Lindau etwa 30 Minuten) , und von dort hinauf nach Emsreute – angesichts der steilen Straße am besten mit dem Skibus 55s in etwa 20 Minuten. An der Alpe Schuttannen laden neben den Liften auch vier Kilometer Winterwanderwege ein, erkundigt zu werden. Die Schilfte Schuttannen bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis und sind auch im 3-Täler-Skiverbund integriert.

Klein, aber fein (1) : Schifahren auf Gurtis-Bazora

INFO

Liftbetrieb

Liftbetrieb 16. Dezember 2017 bis 18. März 2018 jeweils mittwochs und freitags von 13.00 bis 16.00 Uhr sowie samstags, sonntags, an Feiertagen und während der Schulferien von 9 bis 16.00 Uhr.

Preise Saison 2017/18

Tageskarte Erwachsene 14,00 EUR (Kinder: 8,50 EUR Senioren: 11,00 EUR)

Ermäßigte Karten ab 12:00 Uhr, ab 14:00 Uhr und bis 13:00 Uhr
Auch der beliebte 3-Täler-Pass ist bei den Schiliften Schuttannen gültig.

Kontakt

Schilifte Schuttannen
A-6845 Hohenems (Vorarlberg)
Aktuelle Infos zum Skigebiet

Schneetelefon

+43 664 1131548

Video: Schifahren im Schigebiet Schuttannen

https://www.youtube.com/watch?v=_0NCtArUAek

Wo die Blicke bis zum Bodensee schweifen: Skifahren am Bazorahang.

Klein, aber fein: Skifahren auf Gurtis-Bazora

Auch in kleinen Skigebieten, die weniger kosten, kommen Skifahrer auf ihre Kosten. Zauberhaft Reisen stellt euch Skigebiete vor, in denen eine Tageskarte noch bis 20 Euro erhältlich ist. Ein besonders schönes und abwechslungsreiches Skigebiet dieser Art ist Gurtis-Bazora, welches blitzschnell erreichbar und sowohl für Anfänger als auch für Geübte geeignet ist. Weiterlesen

Bei klarem Wetter schweifen die Blicke bis zum Bodensee und bei guter Schneelage bietet das Skigebiet alles, was das Herz begehrt: Die Rede ist von Gurtis-Bazora, dass bei Frastanz in Vorarlberg liegt und noch schneller erreichbar ist als Montafon oder Brandnertal. Und geboten ist für alle was: Vom Bazorahang, einem der steilsten im „Ländle“, bis zum Übungslift in Gurtis.

Gäste können sich beispielsweise im Berghof Latzer oder im Alpengasthof Pension Brunella Stüble in Gurtis, alternativ in einer der Unterkünfte in Frastanz oder Nenzing niederlassen. Beliebt ist auch das Alpencamping in Nenzing, welches auch im Winter geöffnet ist. Gasthöfe, Ferienwohnungen und Privatzimmer – Familien finden schnell günstige Unterkünfte. Einkehren lässt es sich gemütlich in der Schihütte am Bazorahang oder im Brunella Stüble.

Beliebt ist Bazora auch bei Skitourengehern, die in schneereichen Wintern in Frastanz (520 m) starten und entweder bis zur Talstation oder bis zur Bergstation des Bazora Lifts (1.400 m ) aufsteigen. Im Frühjahr ist Bazora beliebt bei Firngleitern (Figl-Fans fahren mit Kurzski hinab).
Auch die Saisonkarte Brandnertal, 3-Täler-Pass und Ländle-Card sind auf Gurtis-Bazora gültig.

Info

Allgemein

Das Skigebiet Gurtis bietet mit 3 Schleppliften insgesamt 4 km Abfahrten, von leicht bis mittel. Der Skilift Bazora eignet sich für geübte Skifahrer und hat eine Länge von 1km. Die Höhenlage ist von 900m bis 1400m. Bei schneereichen Wintern kann von der Bergstation des Bazoraliftes (1400m) bis zur Kirche Frastanz (520m) abgefahren werden.

Kontakt

Tourismusverein Nenzing-Gurtis
www.nenzing-gurtis.at

Schilift Bazora
www.schilift-bazora.at

Tipp: Vorab Schneelage klären  Schneetelefon +43 / 5522 / 51 199

Preise Skigebiet Gurtis-Bazora 2017/18

Geltungsbereich Tageskarte Erwachsene Tageskarte Kinder
 Gurtis und Bazora  20,00 EUR  13,00 EUR
 Gurtis  18,00 EUR  11,00 EUR
 Bazora  18,00 EUR  11,00 EUR

Video: Schifahren am Schilift Bazora

Der Weisse Rausch in St Anton (Foto: Henning Heilmann)

Weißer Rausch in St Anton: Mit voller Kraft von der Valluga

1.300 Höhenmeter, 555 Skifahrer und Snowboarder aus insgesamt 14 Nationen, und alle vereint ein Ziel: St. Anton. Doch zuerst müssen neun Kilometer Abfahrt und am „Schmerzensberg“ mühevolle 150 Meter Aufstieg überwunden werden. Weiterlesen

Ganz oben auf der Valluga

Ganz oben auf der Valluga

„Ein Traumtag heute“, ist mein erster Gedanke beim Ausstieg von der Bergstation der Valluga auf 2.645 Metern. Ein kleines Wunder mitten in einem schon sommerlichen April erwartet uns: Während ein kurzer Wintereinbruch tieferen Lagen nur Dauerregen bescherte, erwartet mich hier an Ostern eine weiße Pracht und strahlender Sonnenschein. Bevor es den Hang herab geht, gibt´s noch ein Fotoshooting.
Zugegeben, könnte eine Vorbereitung auf neun Kilometer Skirennen besser aussehen. Der frühe Frühling und die schon sommerlichen Temperaturen, der Schneemangel an meinem Hausberg Bazora und grüne Wiesen bis auf Almhöhe haben dazu geführt, dass ich die Bretter diesen Winter nur an wenigen Wochenenden angeschnallt hatte. Die Party im Picadilly währte bei fetziger Live-Musik bis in die Morgenstunden, und am nächsten Tag ging´s früh wieder raus. Aber wie es so schön heißt: Dabei sein ist alles. Hauptsache heil unten ankommen.

Der viel gefürchtete "Schmerzensberg".

Der viel gefürchtete „Schmerzensberg“.

Optimale Bedingungen herrschten aufgrund des frühen Frühlingseinbruchs nicht, so musste aufgrund der Schneelage der Start verlegt werden. Ein spannender Massenstart war dennoch garantiert.  Heuer starteten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Skicross-Weltcupteilnehmer Daniel Riegler und Weißer Ring-Siegerin Angelika Kaufmann, mit den Skiern und Snowboards in der Hand.

 

Startschuss am „Schmerzensberg“

Gleich zu Beginn hatten alle einen kräftezehrenden Anstieg vor sich: 36 Höhenmeter auf 150 Metern Länge mussten zu Fuß bezwungen werden, bevor es die Abfahrt nach St Anton hinunter ging. Hier trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. Eine Trainingseinheit musste Zauberhaft Reisen für den furchteinflößenden Anstieg reichen. Um 17 Uhr fiel der Startschuss für die Partie, und inmitten zahlreicher Profis ist unser Reiseblog bei den ersten dabei.

Der Puls schnellt in ungeahnte Höhen, bevor die eigentliche Abfahrt erst noch ansteht. Während manche die Ski als Steighilfe benutzen, entscheide ich mich für die Schultervariante. Erleichtert schwinge ich den ersten Hang zum Panoramarestaurant Galzig hinab, wo der Schnee schon bedenklich sulzig wird. Was will man erwarten, so kurz vor Mai.

Die folgende Piste gleicht einem Trichter mit anschließender Engstelle, auf der sich allerdings das Grand der Teilnehmer schon durchgekämpft hat. Hunderte haben bereits Buckel in die Piste gepflügt, und so ist trotz zunächst mäßigem Gefälle an Schuss nicht zu denken. Permanente Bodenwellmassagen sind im Skischuh und den Waden spürbar. Aber was soll´s, diese besondere Form des Skicross macht dann auch wieder ungeheuerlich Spaß. Wer die Herausforderung sucht, hat sowieso lieber die Buckelpiste als eine topfebene Abfahrt, die bei diesem Massenansturm einfach nicht mehr zu realisieren ist. Kurzzeitig wird es nochmal steil.

Skipiste extrem auf den letzten Metern.

Skipiste extrem auf den letzten Metern.

Angefeuert von Schaulustigen passiere ich die letzten Pistenmeter auf der Einfahrt nach St Anton. Auf einem zerpflügtem Dings, das einmal eine vorbildlich präparierte Piste war, improvisiere ich die letzten Schwünge. Am Ende heißt es noch einmal alles geben, denn hier ist eine Schikane eingebaut. Immer diese Schikanen zum Schluss, die kenne ich doch schon von vielen Mountainbike-Rennen.

 

Hier heißt es, die Skier abzuschnallen und über einen Parcours aus einem Haufen zusammengekarrten Schnee ins Ziel zu hechten. Ein letztes Mal Foto-Shooting vom später gestarteten Teilnehmerfeld. Dann heißt es, diesem Winter endgültig Adieu zu sagen.

Die letzten Meter ins Ziel.

Die letzten Meter ins Ziel fordern noch einmal Krafteinsatz und Geschicklichkeit.

Zum Schluss noch die Sieger: Patrick Kramer (AUT) erreichte mit einer Zeit von 00:08:25,79 das Ziel. Bei den Damen sicherte sich Angelika Kaufmann (AUT) mit 00:10:12,39 den Sieg und in der Snowboard-Wertung holte Böni Drexel (AUT) Platz 1 (00:11:12,07).

 

INFO

„Der Weiße Rausch“ ist eine Disziplin des alpinen Triathlons „Arlberg Adler“. Wer diese
begehrte Sieger-Trophäe kommendes Jahr in den Händen halten möchte, muss auch beim
Halbmarathon Arlberger Jakobilauf und beim Arlberger Bike Marathon im Sommer 2015 noch einmal alles geben. Die genauen Termine für kommendes Jahr stehen noch nicht fest. Unabhängig davon ist für Marathontalente, Hobbyläufer und Mountainbiker eine Anmeldung zum diesjährigen Arlberger Jakobilauf am 26. Juli 2014 (21,125 km ) und zum Arlberger Bike Marathon (41 km) am 23. August 2014 unter www.arlbergeradler.eu weiterhin noch möglich.

www.stantonamarlberg.com

Kappl: Großer Spaß auf und abseits der Piste (Foto: Heilmann)

Familien- und Freeride-Vergnügen in Kappl

350 Kilometer bestens präparierte Pisten in vier abwechslungsreichen Skigebieten: Im Paznaun locken mit Ischgl-Samnaun, Galtür, Kappl und See sowohl auf, als auch abseits der Piste Action und Fun. Heute stellen wir in Teil 1 Kappl vor – ein Geheimtipp für Familien und Freerider. Weiterlesen

Tiefschneefahren in Kappl (Foto: Heilmann)

Tiefschneefahren in Kappl (Foto: Heilmann)

„Ein Traumtag heute“, schwärmt Franz Josef. Seit 35 Jahren ist er als Skilehrer in Kappl jeden Tag im Winter auf den Skiern. Am liebsten natürlich im Tiefschnee. Und heute ist wirklich ein Traumtag, blauer Himmel und frischer Neuschnee. Aber in den Tiefschnee kann er nur, wenn sich auch seine Schüler trauen. Umso mehr freut sich Franz Josef, dass die erfahrenen Ski-Reporter auch schnell in den Tiefschnee wollen.

Freeriden für Anfänger und Profis

Die örtlichen Skischulen in Kappl zeigen Freeridern ihre Lieblings-Spots und bieten Kurse für Freeride-Anfänger an. Auch bei der Wahl der Ausrüstung sind die Skischulen behilflich. Viele lawinengesicherte Skirouten eignen sich für Freeride-Einsteiger. Gleich drei neue Skirouten gibt es, aber der Klassiker ist immer noch die Skiroute Nr. 16 („Blanken“), gleichzeitig auch die längste Skiroute. Aber Vorsicht: Die Oberschenkel fangen hier ohne Tiefschneetraining recht schnell an zu brennen – wie schon das Hinweisschild besagt, nur für geübte Skiläufer!

Freeride-Checkpoint im Skigebiet Kappl (Foto: Heilmann)

Freeride-Checkpoint im Skigebiet Kappl (Foto: Heilmann)

Ein neue Freeride-Checkpoint an der Bergstation der Diasbahn mit LVS-Checkpoint gibt neuerdings Aufschluss über Schneehöhen, Temperatur, Lawinenwarnstufe und vieles mehr um ein unbeschwertes Freeride-Vergnügen in Kappl zu ermöglichen. Trotz des exzellenten Terrains und der neuen Einrichtungen für Freerider ist Kappl immer noch ein Geheimtipp für Backcountry-Fans.

Auch die internationale Powder-Gemeinde hat Kappl für sich entdeckt: Mit dem OPEN FACES Freeride Contest am 22. Februar 2014 ist das idyllische Bergdorf zum zweiten Mal Austragungsort der spektakulären Freeride World Tour. Übrigens: Kappl ist nicht nur bei Freeridern beliebt, sondern auch bei Sonnenanbeterinnen: Das Skigebiet kurz vor Ischgl ist das sonnigste im gesamten Paznauntal.

Für Kinder und die ersten Schwünge

Dass Kappl für die Saison 2012/2013 mit der Auszeichnung „Top für Familien“ des Online Portals Skigebietetest.de prämiert wurde, kommt nicht von ungefähr. Kappl hat, was Kinderaugen zum Leuchten bringt: Zum Beispiel den Sunny Mountain Erlebnispark. Das Schnee-Spaß-Areal befindet sich mitten im Skigebiet. Hier lernen die Kleinen spielerisch das Skifahren, damit sie bald alleine ihre ersten Schwünge machen können. Neben überdachten „Zauberteppichen“, die die Kleinen bei schlechtem Wetter trocken hinauf befördern, bietet das Areal eine Kinderpiste, ein Skikarussell, Wellenbahnen, Schneehöhlen und eine Zipfelbob-Bahn.

Skischule, Spiel und Spaßfür die Kinder (Foto: TVB Kappl)

Skischule, Spiel und Spaß für die Kinder (Foto: TVB Kappl)

Eltern werden sich über die professionelle Kinderbetreuung im Sunny Mountain Club Kappl,  zentral bei der Bergstation der Diasbahn gelegen, freuen. Hier können die Eltern ihre Kids zu günstigen Tarifen in die Obhut der liebevollen Sunny Mountain Crew geben. Das Programm lässt die Zeit  wie im Flug vergehen und meist können die Kids es kaum erwarten, am nächsten Tag wieder die neuen Freunde zu treffen.

 

Günstige Kinderbetreuung

Die günstige Kinderbetreuung kann ganz- und halbtägig in Anspruch genommen werden. So kostet der Ganztagestarif inklusive Mittagessen mit Gästekarte nur zwölf Euro pro Kind und die Vor- oder Nachmittagsbetreuung gibt es ab vier Euro. Einen 6-Tages-Skipass gibt´s für Erwachsene in der Nebensaison für 168,50 Euro.  Kinder zahlen für sechs Tage nur 113,50 Euro.

INFO

Allgemein

Kappl liegt im idyllischen Paznauntal, einem herrlichen Tiroler Alpental, in welchem auch die Skigebiete Ischgl und Galtür liegen. Die Berge umgeben das Urlaubsdorf, ideal zum Skifahren im Winter oder zum Wandern im Sommer.

Offizielle Homepage

www.kappl.com

Höhe des Skigebiets     1175 m – 2690 m

Pistenkilometer   40 (plus Skirouten)

Skipass-Preise (Erwachsene Hauptsaison)

Erwachsene: 37,50 EUR

Kinder: 23,50 EUR

Silvretta Skipässe, welche im gesamten Paznaun an 71 Liftanlagen in den Skigebieten Kappl, See, Ischgl / Samnaun und Galtür gelten sind ab zwei Tagen erhältlich (Erwachsene Hauptsaison 95,00 EUR, Kinder 53,50 EUR)

Tipp

Für Frühaufsteher geht die Alblitt- und Alblittkopfbahn jeden Montag bereits um 8.00 Uhr in Betrieb und bietet Gelegenheit, erste Spuren im Schnee zu ziehen. Neu in der Wintersaison 2013/14 ist das anschließende rustikale Bauernfrühstück in der Sunny Mountain Panoramabar.

Events
Am 16. März 2014 findet im Zuge des großen Frühlingsschneefestes mitten im Skigebiet Kappl ein Konzert von Österreichs Popstar Christina Stürmer statt.

Die Skirunde "Der Weiße Ring" in Lech-Zürs begeistert Jung und alt. (Foto: Heilmann)

Weißer Ring in Lech-Zürs – die neunte Auflage

5.500 Höhenmeter und 22 Kilometer Abfahrten sind beim legendären Skirennen „Der Weiße Ring“ in Lech-Zürs in Bestzeit zu überwinden. Dabei treten Skifahrer und Snowboarder aus Nah und Fern an. Die Faszination des Rennens begeistert Jung und Alt, Profis und Amateure. Auch in der 9. Auflage des Kult-Rennens waren wieder 1.000 Rennläufer am Start. Weiterlesen

Auf dem 2.362 Meter hohen Rüfikopf weht ein eisiger Wind. Die eintausend Teilnehmer des Rennens auf der legendären Skirunde „Der Weiße Ring“ harren dicht gedrängt auf den Startschuss und das es endlich losgeht. In 20er Gruppen und 1,40 Minuten Abstand starten die Teilnehmer in die Skirunde. So wird das Risiko von gefährlichen Stürzen minimiert.

Manchmal wirkt das Skirennen „Der Weiße Ring“, als wäre es schon immer da gewesen. Das Alter der Teilnehmer reicht von 16 bis über 90. Manche Skianzüge sehen aus wie aus den siebziger Jahren. Urgesteine aus Skiclubs aus ganz Vorarlberg wirken als Streckenposten mit, als hätten sie es vor einem Vierteljahrhundert schon getan. Eigentlich ist es merkwürdig, dass „Der Weiße Ring“ heuer erst zum neunten Mal stattfand. Eine Idee hat voll eingeschlagen!

Profitraining mit Patrick Ortlieb.

Profitraining mit Patrick Ortlieb.

Seit über 50 Jahren verbindet der Weiße Ring nun schon Lech mit Zürs, Zug und Oberlech. Auf dem neben der Sellaronda wohl beliebtesten Skikarussell in den Alpen ist keine Piste wie die andere. Und keiner kennt die Pisten so gut wie Olympiasieger Patrick Ortlieb, der seit 2006 den Streckenrekord mit 44 Minuten und 35 Sekunden hält. Wer mag, kann im Vorfeld des Rennens an einem Profitraining mit dem Vorarlberger Skistar teilnehmen.

Die erste Etappe führt über den Schüttbodenlift, die Trittalpbahn und die faszinierende Hexenboden-Piste hinab nach Zürs. Beim Rennen werden auch die Liftzeiten mit in die Gesamtzeit eingerechnet. Und so verwundert es auch nicht, dass an den Liften die Ungeduld groß ist und es schon mal vorkommt, dass eine Sechsergondel auch zu siebt befahren wird.  An der Talstation in Zürs wartet mit der Seekopfbahn, dicht gefolgt von der Madlochbahn,
der nächste große Aufstieg auf 2.444 Meter Seehöhe auf die Rennfahrer.

Auch an der Bergstation der Madlochbahn pfeift der Wind. Hier beginnt der wohl anspruchsvollste Teil des Weißen Rings, die fast fünf Kilometer lange Skiroute „Madloch“. Dennoch geht es hier heute etwas entspannter zu, da die berühmte Skiroute mit der Nummer 33 aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse für alle Rennteilnehmer einheitlich mit 22 Minuten, 22 Sekunden und 22 Hundertstel gewertet wird. An der Talstation in Zug haben es die Profis plötzlich wieder eilig, denn ab dem Einstieg in den Lift gilt die Wertung wieder. Die Zugerbergbahn führt noch einmal hoch hinaus auf das Balmengrat auf 2.106 Meter Höhe.

An der Balmalp heißt es nochmal "alles geben".

An der Balmalp heißt es nochmal „alles geben“.

An der Balmalp feuern begeisterte Weißer-Ring-Fans die Fahrer an und bauen die Rennteilnehmer mit Stamperln Schnaps an der Strecke auf. Die Alp passierend, wird den Rennläufern noch einmal alles abverlangt. Denn bis zur Talabfahrt nach Lech ist noch eine etwa 100 Meter lange Strecke leicht bergauf zu überwinden. Manche Snowboarder nehmen das Brett gleich unter den Arm und rennen, was das Zeug hält.

Auf der blauen Zielpiste der Schlegelkopf-Talabfahrt heißt es Schuss fahren, soweit es geht. Skifahrer und Boarder demonstrieren ihre Balance bei leichten Sprüngen über die letzten Hügel. Das Zieltor ist nun nur noch wenige hundert Meter entfernt. Im Ziel amüsieren sich die Zuschauer über Stürze auf den letzten Metern und Teilnehmer, die notgedrungen auf den Hosenboden ins Ziel rutschen. Alle werden angefeuert, Mitmachen ist alles.

In der „Schneggarei“ hat das Team schon alle Hände voll zu tun. Sie kümmern sich um die Getränke in der Kultbar direkt am Zieltor. Viele Rennläufer kehren hier noch auf ein Zielbier ein. Die eigentliche Party geht ein paar Stunden später ab. Auf der „White Winners Night“ in der „Schneggarei“, auf der alle Erstplatzierten mit Begleitung und die Presse eingeladen sind, wird noch bis in die Morgenstunden wild und ausgelassen gefeiert und getanzt.

Factbox

Fazit
Wer nach Lech zum Skifahren kommt, sollte sich den Weißen Ring auf keinen Fall entgehen lassen. Die eindrucksvolle Skirunde gehört zu den schönsten im gesamten Alpenraum und begeistert neben bestens präparierten Pisten mit einem traumhaften Panorama.

Fakten
Weißer Ring. Legendäre Skirunde im Skigebiet Lech-Zürs (Vorarlberg). Verbindet Lech mit Zürs, Zug und Oberlech. Sechs Lifte, 5.500 Höhenmeter, 22 km Skiabfahrten. Zur leichteren Orientierung führen Ringsymbole durch den Weißen Ring. Der Einstieg befindet sich an der Bergstation der Rüfikopfbahn in Lech.

Tipp: Training mit dem Olympiasieger
Regelmäßig finden kurz vor dem „Weißer Ring“-Rennen Profitrainings mit Patrick Ortlieb statt. Ortlieb erklärt, über welche Kuppen man bedenkenlos drüber brettern kann, welche Wellen hingegen gefährlich sind, wie man welche Kurve am schnellsten fährt und was die besten Einstiegspositionen für den Lift sind – damit man beim Aussteigen Zeit spart (die Liftzeiten werden in die Runde eingerechnet). Keiner kennt sich so gut aus wie Ortlieb, der mit einer Zeit von 44:35:07 noch immer den Streckenrekord hält.

Weitere Infos
Der Weiße Ring – Alle Infos über das legendärste Skikarussell der Welt
www.derweissering.at

Lech-Zürs – von Pistenplan bis Unterkunftsverzeichnis
www.lech-zuers.at