Archiv der Kategorie: Wandern

Zwischen Kleinwalsertal, Körbersee und Kanisfluh

_bregenzerwald960Aus dem malerischen Kleinwalsertal über das Starzeljoch hinab nach Schoppernau, von Kalbele- und Körbersee bis zur königlichen Kanisfluh: Mit Wanderschuhen, Bus und Gäste-Card lässt sich gesund und günstig mehr vom Bregenzerwald entdecken, als dies mit dem Auto je möglich wär. Weiterlesen

Das Kleinwalsertal ist eines der schönsten Sackgassen der Welt. Aber seit jeher fasziniert auch hier, was dahinter liegt und meist unentdeckt bleibt: Nur selten werden die Wanderschuhe geschnürt, um die Grenze zwischen dem Kleinwalsertal und dem Bregenzerwald zu überqueren und diese beiden über keine Straße verbundenen Teile Vorarlbergs in einer Tour zu entdecken.

Der Wanderer, der den Bregenzerwald aus dem Kleinwalsertal heraus erobert, sollte für dieses Abenteuer sechs bis sieben Stunden einplanen und im Bregenzerwald ein Quartier organisiert haben. Die Wandervorfreude steigt minütlich, wenn man im rappelvollen Bus von Oberstdorf bis an das Ende des bezaubernden Kleinwalsertals verbleibt und fortan dem ganzen Rummel bye bye sagt. Denn ist man erst einmal in Baad aus dem Bus gestiegen, leeren sich schon bald die Wege und nachdem einmal das Starzeljoch erklommen ist, kann man auf der anderen Seite ganz allein begleitet vom Bimmeln der Kühe weiterwandern. Hier wandern nur Weitwanderer.

Urige Alpen und weite Wiesen
Der sanfte Wandel von Grasbergen bis zu den alpinen Felszacken der Künzelspitze im Hintergrund, wo sich die Ausläufer des Lechquellengebirges erstrecken, hat seinen besonderen Reiz. Im Rücken liegen die Bergbahnen und Lifte des Kleinwalsertals, weit vor uns die auch im Sommer geöffnete Bergbahn und die Skilifte am Diedamskopf, aber hier ist die Gebirgslandschaft mit ihren weiten Wiesen und urigen Alpen von technischen Veränderungen noch so unversehrt, als sei die Zeit seit einigen Jahrhunderten stehen geblieben.

 

 

Übers Starzeljoch
Der alte Saumweg auf Bregenzerwälder Seite des Starzeljochs führt zur Althornbachalpe. Hier führt ein Güterweg zur Neuhornbachalpe und zum Bergrestaurant Neuhornbachhaus. Wenn die Beine müde und der Durst groß ist, hier einfach den Blick über die Bergwelt des Bregenzerwalds schweifen lassen. Auf 1.700 Metern vergeht die Zeit wie im Flug. Wer sein Quartier in Au oder Schoppernau gewählt hat, darf sich nun aber noch auf einen längeren Abstieg gefasst machen. Fast 900 Meter geht es nämlich bergab, ehe erste Ortschaften im Bregenzerwald erreicht sind.

Von unserem Nachtquartier im wunderschön eingerichteten Zimmer im Haus Alpenglühn in Au nehmen wir nach einem reichhaltigen Frühstück gleich am nächsten Morgen den Bus, der uns dank unserer Gästecard Bregenzerwald kostenlos bis nach Warth transportiert. Auch die Bergbahn, der Steffisalp Express, nimmt uns mit Gästecard ohne Aufpreis mit nach oben.


Malerischer See und Murmeltiere
Oben am Saloberkopf auf 2.050 m pfeifen überall die putzigen Murmeltiere und warnen vor den Wandersleuten. Unser Weg führt uns weiter zum idyllischen Körbersee, an den sich etwas oberhalb ein traditionsreiches Berghotel mit schöner Sonnenterrasse schmiegt. Einige Meter östlich befindet sich mit dem Kalbelesee ein weiterer Gebirgssee. Im Sommer lohnt sich ein erfrischendes Bad im Körbersee, im Hintergrund der mächtige Widderstein, welcher sich im Wasser spiegelt.

Im leichten Bergab wandern wir an der Bregenzerach hinab nach Schröcken, von wo wir den Bus zurück nach Au nehmen . Das Haus Alpenglühen liegt schräg gegenüber der Bushaltestelle und erwartet uns tags drauf im Haus nebenan wieder mit einem königlichen Frühstück.

Königliche Kanisfluh
Auch zur Königswanderung im Bregenzerwald, der markanten Kanisfluh, starten wir wieder mit dem Bregenzerwaldbus von Au und steigen im Ortszentrum von Mellau aus, denn aufgepasst: Der Bus hält meist nicht an der Bergbahn.  Dafür spart die Auffahrt in der neuen Kabinenbahn der Bergbahnen Mellau Kraft zur Erklimmung des Gipfels und schon zahlreiche Höhenmeter.

bregenzerwald_detail03Auf der Bergstation Roßstelle ist man schon im Alpgebiet von Mellau. Die Wanderung auf die Kanisfluh beginnt auf einem schönen Güterweg, der ohne viel Höhenunterschied von der Roßstellealpe zur Kanisalpe führt. Erst dort beginnt der Anstieg auf einem schmalen Pfad hinauf zum Gipfel der Kanisfluh. Gutes Schuhwerk unersetzlich! Mit etwas Glück erblickt man an den Abhängen Steinböcke, von denen hier über 50 Stück leben. Beim Abstieg lohnt sich der Umweg zur Wurzachalpe, wo Wanderer eine köstliche Einkehr vor Abfahrt der Bergbahn erwartet.

Nach vier herrlichen Wandertagen im Bregenzerwald hilft uns die Gästecard Bregenzerwald, gratis mit dem Bregenzerwaldbus nach Dornbirn hinauszufahren, wo Bahnanschluss besteht. Doch unterwegs legen wir noch einen Zwischenstopp in Alberschwende ein. Hier haben wir das Vergnügen, noch einmal mit dem nostalgischen Einersessellift auf den Brüggelekopf zu fahren.

bregenzerwald_detail04Bye bye am Brügellekopf
Der 1967 eröffnete Brüggelekopflift wurde inzwischen leider außer Betrieb genommen, sodass Wanderer derzeit nur zu Fuß den Aussichtspunkt mit Einkehrmöglichkeit erreichen. Der Ablauf der Konzession ist schade, da hier eine Aussicht bis auf den Bodensee einlädt. Aber die Alberschwender starteten eine pfiffige Spendenaktion: Wer 1.000 Euro spendet, bekommt als Andenken einen 1er-Sessel. Das Vergnügen, den Lift kurz vor Schließung zu fahren, war groß. Aber auch eine Wanderung auf den Brügellekopf ist wunderschön.

INFO

Allgemein

Bregenzerwald Tourismus
www.bregenzerwald.at

Au-Schoppernau Tourismus
www.au-schoppernau.at/de

5 Wanderungen im Bregenzerwald
https://www.indenbergen.de/weblog/11244-wanderungen-bregenzerwald/

Wanderziele aus dem Reisebericht

Tour 1: Vom Kleinwalsertal in den Bregenzerwald wandern

Tour 2: Warth – Bergstation Steffisalp zum Körbersee

Tour 3: Mellau- Im Revier der Steinböcke auf die Kanisfluh

Tour 4: Alberschwende – Gipfelerlebnis am Brüggelekopf

Tipps von Anreise bis Übernachtung

Anreise

An- und Abreise mit Bahn und Bus über Dornbirn und Anschluss Bregenzerwaldbus.

Die im Reisebericht beschriebene Anreise aus dem Kleinen Walsertal erfolgt über Oberstdorf
(Zug bis Oberstdorf, Bus 1 Richtung Baad im Kleinwalsertal, Wanderung übers Starzeljoch)

Unterkünfte

Hier Unterkünfte im Bregenzerwald buchen

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Tipp zur Übernachtung: Haus Alpenglühen in Au
Inmitten der bezaubernden Berg- und Naturlandschaft des Bregenzerwaldes lädt das Haus Alpenglühen in Au mit wunderschön eingerichteten Zimmern und großem Balkon zu attraktiven Preisen ein. In direkter Nähe von Bushaltestelle und Molkereigeschäft.

 

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Bregenzerwald Gäste Gard
Ab drei Nächten in einem Quartier im Bregenzerwald gibt es im Sommer für Urlaubsgäste die Bregenzerwald Gäste Card mit welcher die Landbusse Bregenzerwald, die Bergbahnen und weitere Attraktionen wie Schwimmbäder gratis sind bzw. freien Eintritt gewähren.

 

Bild Links: Franken Tourismus A.Hub Bild Mitte: Zauberhaft Reisen Bild Rechts: Fränkische Toskana

Wo in der Toskana das kühle Gold fließt: Wandern und Genußradeln auf dem 13-Brauereien-Weg in Oberfranken

13 Brauereien, Gasthöfe und Bierkeller, hübsche Fachwerkdörfer und die liebliche Landschaft der Fränkischen Toskana – wenn das mal keine Motivation für den genussvollen Wanderer ist!  33 km lang, folgt ein Biergarten auf den nächsten auf dem 13-Brauereien-Weg aber längst nicht immer am Schnürchen. Das ist wiederum gut fürs „Figürchen“. Zwischen den ersten Bierkellern und der Brauerei Hönig in Tiefenellern warten Wiesen, Wälder und weite Wege. Und bevor das kühle Posthörnla fließt, wird erst mal der Stammberg mit seinen Höhenmetern überwunden. Weiterlesen

Ob auf Schusters Rappen oder mit dem Rad: Am besten erobert man den 13-Brauereien-Weg ab Memmelsdorf bei Bamberg in kleineren Teilstrecken und „Häppchen“, damit genügend Zeit zur Einkehr bleibt. Die traditionsreichen, kleinen Familienbrauereien bieten neben dem Verkauf ihrer Biersorten auch Bierführungen und Verkostungen an und empfangen durstige Bier-Pilger zumeist mit einem urigen Gasthaus und einem schattigen Biergarten direkt an der Brauerei.

Brauerei-Gasthof Drei Kronen

Brauerei-Gasthof Drei Kronen in Memmelsdorf

Der Wanderer oder Radler, der den 13-Brauereien-Weg in der Fränkischen Toskana entdecken will, startet am Besten im idyllischen Memmelsdorf, das nur etwa 6 Kilometer vom Zentrum der uralten Bierstadt Bamberg entfernt liegt. Gleich zwei alte Brauereigasthöfe liegen in Memmelsdorf.  Was läge näher, als direkt im urigen Brauerei-Gasthof Drei Kronen zu übernachten, wo seit 1457 Bier gebraut wird.

 

Stöffla (Kellerrauchbier), Lager und Helle Lotte sind die drei Hauptsorten in den Drei Kronen, dazu gibt es je nach Saison Fastenbier, Dinkelweisse, Entebier, Böckla und was dem Braumeister gerade so einfällt. „HolladieBierfee“ ist ein Bier von Frauen für Frauen, gebraut von der Braumeisterin Isabella Mereien. Regelmäßig werden Brauereiführungen angeboten, auf denen sich allerlei über die über 560jährige Geschichte der Brauerei erfahren lässt.

_franken_brauereienweg_story02Direkt nebenan zieht der ebenfalls traditionsreiche, seit 1783 familiengeführte Brauerei-Gasthof Höhn mit seinem schönen Hofgarten vor allem im Sommer scharenweise Gäste an. Das selbstgebraute „Görchla-Bier“ wird süffig, spritzig und naturtrüb in der kleinen Brauerei handwerklich hergestellt. Im Sommer fließt dieses in Strömen, im Winter kann es auch einmal ein kleines Gläschen sein. Dazu mundet regionale Genussküche  wie Schäuferla und Krenfleisch.

FT_Gasthof_Hhn_Memmelsdorf_FamilieAuch im Gasthof Höhn findet der geneigte Genießer fränkischer Braukunst ein angeschlossenes Hotel, das neben schönen Zimmern Arrangements für Gruppen einschließlich Stadtführung in Bamberg anbietet. Ein Geheimtipp sind die Bulli-Touren (bis zu acht Personen), wobei auch die Weltrekordgemeinde Aufseß angesteuert wird: Deren vier Gemeindeteile mit insgesamt 1500 Einwohnern haben vier Brauereien und weisen somit die größte Brauereidichte der Welt auf.

_franken_brauereienweg_galerie09Los geht´s auf den 13-Brauereien-Weg von Memmelsdorf entweder nach Norden oder nach Osten, je nach Lust und Zeitbudget. Eine kleine Brauereienrunde für etwa einen halben Tag lässt sich von Memmelsdorf nach Merkendorf unternehmen, wo den durstigen Wanderer schon wieder zwei ausgezeichnete Brauereien erwarten. Die Brauerei Wagner, erstmals 1797 erwähnt, hat einen schönen schattigen Biergarten, wo zum Pils hausgemachte Brotzeit mundet.

Die Braumeister Günter, Rainer und Hermann Wagner brauen hier eine Biervielfalt ein, die ein erster Blick nicht vermuten lässt und der fränkischen Brautradition gerecht wird. Die beliebteste Sorte ist das Pils, aber auch das Märzen, das ungespundete Lagerbier, die Wagner-Weisse oder das Kupferstich-Rotbier munden.  Mit einer Goldmedaille wurde der helle Bock prämiert.

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Seit 1556: Brauerei Hummel im fränkischen Merkendorf

Bevor die Rückreise aus dem kaum 900 Seelen zählenden Dörfchen Merkendorf angetreten wird, sollte auch die Brauerei Hummel besucht werden, die auf über 460 Jahre Brautradition zurückblickt. Hier ist neben dem ungespundeten Kellerbier das dunkle „Räucherla“ sehr zu empfehlen, ein typisches Bamberger Rauchbier. Im Sommer haben Wanderer die Wahl zwischen hellem, dunklem und leichtem Weißbier.

 

_franken_brauereienweg_story04Köstliche handwerklich gebraute Biere sind freilich nicht die einzigen Trümpfe, die dieser Landstrich zu bieten hat. Die Fränkische Toskana steht für eine zauberhafte Landschaft, die sich dem Wanderer oder Radfahrer eigentlich erst auf einer großen Runde auf dem Brauereienweg nach Schammelsdorf und über den Stammberg weiter nach Tiefenellern, Lohndorf, Geisfeld, Roßdorf am Forst und Strullendorf offenbart, wo wieder Bahnanschluss nach Bamberg besteht.

Sanfte Hügel, verspielte Bächlein, Streuobst- und Blumenwiesen – die friedliche Landschaft der Fränkischen Toskana wirkt schon beim ersten Atemzug entspannend und zieht sich hinaus bis zu den Höhenzügen des Stammbergs. Skurrile Felsformationen, die bei Kletterern beliebt sind, markieren im Osten bei Tiefenellern den Übergang in die Fränkische Schweiz.

Schammelsdorf liegt idyllisch auf einer Anhöhe am Fuße des Stammbergs und lässt sich von Memmelsdorf im Auf und ab über Meedensdorf auf einem Wald- und Wiesenweg erreichen. In dem 800-Seelen-Dorf liegt eine von außen etwas unscheinbare Brauerei, die keinesfalls links liegen gelassen werden sollte, weil sie die fränkische Bierkultur besonders schön widerspiegelt.

_franken_brauereienweg_story05Einen süffigen Gerstensaft genießt nämlich der Franke am liebsten in seinem eigenen Steinkrug, und im Gasthof der Brauerei Knoblach in Schammelsdorf, die noch immer ihren urtümlichen Charme erhalten hat, hat dies ein ganz  besondere Tradition. „Wir haben über 380 eigene Krügla für unsere Stammkunden“, erzählt der Wirt. Dazu zählen der Pfarrer und der Bürgermeister, aber auch ein Kanadier und Südafrikaner haben ihre „Krügla“ hier im Gasthaus geparkt.

Die Knoblach´s sind eine alteingesessene Schammelsdorfer Familie. Aus der Landwirtschaft entwickelte sich um 1880 herum die Gastwirtschaft. Nach alten fränkischen Rezepten wird hier noch gekocht, dazu serviert Braumeister Michael Knoblach den hauseigenen Gerstensaft. Als Absackerl gibt´s einen Hopfentropfen, einen Bierschnaps, besonders bei Männern beliebt.

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Brauerei Knoblach: Bier und köstliche Zwetschgenbames

Frauen lieben Birnenschnaps regionaler Streuobstwiesen. Gar nichts mit Früchten zu tun hat die Zwetschgenbaames, eine fränkische Rohschinkenspezialität, die hier hauchdünn wie ein Carpaccio serviert wird und köstlich mundet.  Auch wenn das süffige Bier einmal nicht im Steinkrug sondern im hauseigenen Glashumpen kommt, schmeckt es hervorragend. Wer einmal hier war, kommt immer wieder gern.

 

Wie der Franke an sich, lässt man bei einem guten Bier und einer Brotzeit gerne mal die Seele baumeln. Für die köstliche Rast im Gasthaus der Brauerei Knoblach sollte also Zeit eingeplant werden. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass das eigentliche Abenteuer auf dem 13-Brauereien-Weg erst auf dem langen Abschnitt über den dicht bewaldeten Stammberg etwa 200 Höhenmeter bergauf und wieder bergab ins entfernt gelegene Tiefenellern folgt,

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13-Brauereien-Weg: Am Stammberg geht´s Abenteuer los

Von der Litzendorfer Straße geht es links in die Stammbergstraße: In Schammelsdorf den Ausgang des 13-Brauereien-Wegs  in Richtung Strullendorf bzw. Tiefenellern zu finden, ist etwas knifflig. Direkt hinter dem Wohngebiet beginnt der bezaubernde Wald, dem wir den Stammberg hinauf folgen. Kurze Zeit später läuft der Weg einer Art Bikepark mit Schanzen entlang, der aber nicht mehr genutzt wird.

 

Etwas später mündet der Weg auf einen breiten  Güterweg ein, der sich einige Zeit lang den Berg hinauf schlängelt. Nach mehreren Kilometern biegt wieder ein Pfad rechts von dem Güterweg ab, der bergab nach Tiefenellern führt, ein winziges Kleinod mit eigener Brauerei.

Köstliche Jause in der Brauerei Hönig

Köstliche Jause in der Brauerei Hönig

Wir erreichen ein Idyll, das erobert werden will – die Brauerei Hönig in Tiefenellern ist klar die Königsdisziplin des 13-Brauereien-Wegs. Im Sommer lädt der urige Biergarten zur Einkehr bei einer traditionellen Brotzeit mit selbst gebackenem Brot bei einem süffigen Seidla Bier ein. Beliebt ist hier Hausmannskost: Sülze mit Bratkartoffeln oder Schlachtschüssel, deftiges zum Durst.

 

_franken_brauereienweg_galerie13Weiter geht die Reise auf dem 13-Brauereien-Weg, nur kurze Zeit später folgen im kaum 400 Einwohner zählenden Lohndorf wieder zwei Brauereien auf einen Streich. Die größere von beiden ist die Brauerei Reh, deren Getränkeverkauf einschließlich Stehausschank ebenso direkt an der Hauptstraße liegt wie die kurz darauf folgende Brauerei Hölzlein mit schöner Gaststätte, deftigen Brotzeiten aus Hausschlachtung, prima Schnitzeln und gut 225 Jahren Brautradition.

_franken_brauereienweg_story06aWer den  13-Brauereien-Weg komplett wandert, läuft von Lohndorf weiter nach Melkendorf. Dort wartet ein schöner Naturerlebnispfad darauf, Pflanzen und Tiere mit allen Sinnen zu erleben. Weiter geht die Reise ins benachbarte Geisfeld, wo schon wieder zwei Brauereien ihren  Gerstensaft feil bieten:  Die Brauerei Krug mit ihrem schönen Gastgarten Zwetschgenbames & co und die Brauerei Griess mit dem schönen Griess Keller unter alten Laubbäumen.

In Geisfeld hat der Bierpilger nun die Möglichkeit, den 13-Brauereien-Weg weiter Richtung Strullendorf zur letzten Station in Roßdorf am Forst fortzusetzen und mit den Spezialitäten der Brauerei Sauer mit sechs Generationen Brauerfahrung abzuschließen und anschließend in Strullendorf den Zug zu nehmen, oder über Litzendorf nach Memmelsdorf zurückzukehren,

Neben den genannten Brauereien lockt auf dem 13-Brauereien-Weg auch noch die Brauerei Göller in Drosendorf, eine 1865 gegründete kleine Familienbrauerei mit schönem Biergarten. Spätestens beim unverzichtbaren Besuch der Bierstadt Bamberg schlägt´s Dreizehn und der Liebhaber fränkischer Braukunst hat schneller als gedacht tatsächlich 13 Brauereien besucht.
Die Weltkulturerbestadt Bamberg ist aber einen eigenen Reisebericht wert, der in Kürze folgt.

INFO

Allgemein

Tourist-Information Fränkische Toskana
Am Wehr 3, 96123 Litzendorf
Tel. +49 9505-80 64 106
www.fraenkische-toskana.com

Anreise
Bahn und Bus: Bahnanschluss in Bamberg und Strullendorf. Busverbindung von Bamberg nach Memmelsdorf (Linie 907) sowie nach Litzendorf, Lohndorf und Tiefenellern (Bus 970).
www.stadtwerke-bamberg.de/mobilitaet/bus/fahrplan.html

Aktiv

Fahrradverleih / geführte Radtouren
Bei vielen Unterkünften sowie beim Radlhof Riedl in Litzendorf (E-MTB-Verleih)
www.radlhof.com/verleih/

13-Brauereien-Weg

Wanderprospekt zum Download mit Infos zu allen Braueren

„Genusswanderung am 13-Brauereien-Weg“

Erleben Sie die Traditionsbrauereien in der Fränkischen Toskana: Gemeinsam mit einem unterhaltsamen Braumeister wandern Sie rund 9 km am beliebten 13-Brauereien-Weg. Besichtigung eines historischen Bierkellers, Einkehrschwung in drei Brauerei-Gasthöfe, Verkostung von einem Bier und einem „Bierhappa“. Jeden 1. und 3. Samstag im Monat, jeweils 10:00 – ca. 14:30 Uhr, vom 5. Mai bis 20. Oktober 2018. Preis p.P. € 18,50 inklusive
Führung, ein Bier, ein Bierhappa, ab 18 Jahre. Anmeldung bein der Tourist-Info.

Unterkunft

Unterkunftsverzeichnis 2018: Hotels, Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen

Events

04.-05. Mai 2018 Bierkulturfest in Memmelsdorf (Fassanstich, Partybands, Krönung des Bierkönigs u.a.)
06. Mai 2018 Maimarkt Memmelsdorf (Verkaufsoffener Sonntag mit Marktständen)
10. Mai 2018   Bier-Genießer-Tour zum Vatertag (Gutscheine beim Tourismusverband)
 18.-21.Mai 2018 Schammelsdorfer Biertage mit Live-Musik
 16. Juni 2018   Live Earth Festival Litzendorf (Live-Musik, Indianer-Tipi, Kastenklettern u.v.a)
  29. September  1. Brauereienlauf Fränkische Toskana ( (Marathon, Halbmarathon, 10-km, Bambini)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eggental: Zwischen Rosengarten & ruhigen Bilderbuchalmen

Latemar und Rosengarten laden in Eggental in den Südtiroler Dolomiten zu Paraderunden mit fantastischem Ausblick ein, welche bis in den späten Herbst viele Wanderer locken. Wer eher die Ruhe bevorzugt, wird am Weisshorn und seinen umliegenden Bilderbuchalmen glücklich. Neue Wandertipps im romantischen Eggental für Genießer, Pilz- und Panoramaliebhaber. Weiterlesen

Am steilen Aufstieg zum Weißhorn

Am steilen Aufstieg zum Weißhorn (2317 m)

Im Vergleich zu Rosengarten und Latemar sind Schwarz- und Weißhorn in den Fleimstaler Alpen Berge, die in Eggental weitaus weniger begangen werden und dem Wanderer eine herrliche Ruhe und Alternative bieten. Unser Quartier liegt in Deutschnofen. Wanderführerin Heike Herbst vom Vitalpina Naturhotel Pfösl geht bei jedem Wetter gern in die Berge. So holt sie uns trotz regnerischem Wetter ab und begleitet uns auf einer mittelschweren Wanderung vom Jochgrimm über das Weißhorn (2.339 m) zur Neuhütt Alm.   Die Naturvielfalt ist beachtlich: Anemone, Bärtige Glockenblume, Fransenenzian, Herbstzeitlose, Salbei, Schafgarbe, Silberdistel, Zirbe.   Ebenso abwechslungsreich die Tierwelt: Adler, Eichelhäher und Schneeammer begegnen uns auf der herrlichen Wanderung.

 

 

Schöpftintling bei der Neuhütt Alm (1791 m)

Schöpftintling bei der Neuhütt Alm (1791 m)

Der Spätsommer bis Anfang Oktober ist eine ausgezeichnete Zeit für Pilzliebhaber in Eggental. Kurz vor der Neuhütt Alm finden wir Schöpftintlinge, welche in jungem Alter herrliche Speisepilze sind. Auf der Alm bereitet uns Hüttenwirt Peter Franzelin damit ein köstliches Knödelgericht zu. Wie lecker mit den frischen Zutaten!  Aber Vorsicht: Das Pilze sammeln ist in Südtirol nur nach vorheriger Bewilligung und an bestimmten Tagen gestattet – also vorher informieren!  Alles in allem gibt es etwa  vierzig urige Hütten und Almen in Eggental. Jede Alm bietet seine eigenen kulinarischen Köstlichkeiten. Auf der Stadlalm mit Blick auf Latemar und Rosengarten gibt es herrliche Buttermilch und Konfitüren. Etwas Besonderes ist auch die Petersberger Leger Alm, die einzige vegetarische Alm Südtirols.

 

 

_wandern_eggental_detail1Insgesamt laden in Eggental im Angesicht von Rosengarten (bis zu 3.004 m), Latemar (2.842 m) und Schlern (2.563 m) 530 Kilometer Wanderwege  und acht Klettersteige dazu ein, die Bergschuhe zu schnüren. Ein Klassiker am Rosengarten ist eine Wanderung von der Kölner Hütte zur Paolinahütte. Für Bergerfahrene ist eine Rosengartenumrundung eine phantastische Erfahrung. Ein Klassiker am ebenso bezaubernden Latemar-Gebirgsstock ist eine Rundwanderung ab Obereggen zur Latemarhütte (2.671 m), die von den Italienern Pisahütte genannt wird. Die berühmteste Perle Eggentals ist der geheimnisvolle Karer See, in dem sich die Latemar-Wände auf faszinierende Art spiegeln. Hier reihen sich im Sommer oft die Reisebusse dicht an dicht.

 

Kraft tanken am Wetterkreuz

Kraft tanken am Wetterkreuz

Abseits der berühmten Klassiker ist aber auch in Eggental möglich, dem Alltag zu entfliehen und die Natur ganz für sich zu haben. Am Wetterkreuz oberhalb der Bletterbachschlucht, da ist so ein Kraftplatz. Das Rauschen des Bletterbachs im Hintergrund, lädt eine Bank ein zum innehalten. Die Natur mit allen Sinnen erleben: Riechen, schmecken, fühlen – das ist die Spezialität von Wanderführerin Heike Herbst. Kraftplätze gibt es im Wald, am Wasser und inmitten blühender Bergwiesen. Die reine Bergluft, die Stimmen der Natur und das Plätschern des Wassers beruhigen. Der Duft der Zirbelkiefer wirkt wohltuend auf den Organismus. Innerlich gestärkt und mit neuer Energie wirkt der Erholungseffekt nachhaltig. Heike Herbst bietet auch geführte Meditationen und autogenes Training an.

 

INFO

Allgemein

Das Eggental, nur etwa 20 Minuten von Bozen in den Bergen gelegen, bietet Wanderern eine ausgezeichnete Infrastruktur. Insgesamt sieben Dörfer reizen mit italienischer Lebensart und alpinem Flair:  Welschnofen, Deutschnofen, Eggen, Obereggen, Petersberg, Carezza, Steinegg.

Anreise

Auto
Das Eggental wird am einfachsten über die Brennerautobahn erreicht (A22). Von Norden über Innsbruck-Brenner- Ausfahrt Bozen Nord/Eggental.

Bahn und Bus
Der Bahnhof Bozen ist schnell mit internationalen Zügen über den Brenner zu erreichen. Aus dem Westen (Schweiz, Stuttgart, Bodensee) empfiehlt sich die Anreise mit Railjet über den Arlberg bis Innsbruck, hier direkter Anschluss mit Eurocity. Aus München Direktverbindung mit Eurocity nach Bozen. In Bozen etwa halbstündige Busverbindung ins Eggental. Vielfach wird auch eine Gratis-Abholung durch das reservierte Hotel organisiert.

Hotel-Tipps

Hotel Gasthof Stern
Dorf 18, I-39050 Deutschnofen
www.hotel-stern.it/de/

Vitalpina Naturhotel Pfösl
Schwarzenbach 2, I-39050 Deutschnofen
www.pfoesl.it

Kontakt

Eggental Tourismus
Dolomitenstraße 4
I-39056 Welschnofen
www.eggental.com

 

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Costa del Sud: Wandern zwischen Wildschwein & Wacholder

Der Süden Sardiniens bietet das ganze Jahr großes Bergglück. Auf versteckten Pfaden an der Costa del Sud, die ihre Reize auf geführten Touren mit einem Bergführer entfaltet. Dabei werden Gäste auf Gipfel mit Meerblick und in spektakuläre Schluchten begleitet.
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Monte Aidu in der wärmenden Abendsonne

Zwischen hellgrünem Schilf, Schopflavendel und Wacholder ragen Granitfelsen hervor, in welchen der Adler sein Nest baut und sich das Wildschwein versteckt. Auf den zahlreichen imposanten Aussichtspunkten der etwa vier Kilometer weiten Wanderung durch Myrten- und Ginstersträuche blinzelt immer wieder das azurblaue Meer hindurch. Das erleben Trekkingfreunde am Monte Aidu, wo im März 2016 ein neuer Weg errichtet worden ist.

 

Der Reit- und Wanderweg  Sentiero di Monte Aidu ist bei jedem Wetter ein großes Vergnügen. Sein Einstieg ist etwas schwer zu finden, weshalb sich für Urlauber ein organisierter Ausflug mit Wanderführer lohnt. Der ausgezeichnete und vielseitige Wanderführer Enrico Madeddu führt von Teulada aus regelmäßig Exkursionen in dieses wunderschöne Gebiet.

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Herrliche Ginsterblüte vor Teulada

Blaue Strände und bester Wein
Wir befinden uns eine gute Fahrstunde westlich von Cagliari auf dem überaus bezaubernden Territorium der Costa del Sud, welche ihre reizvolle Natur an traumhaften Badestränden mit Blauer Flagge, auf Panoramawanderungen in den Bergen entlang der Küste und in den  fruchtbaren Tälern, wo die Weinsorten Carignano und Vermentino gedeihen, dem Reisenden entfaltet. Für Weinliebhaber ist Santadi zu empfehlen, insbesondere „La Piccola Cantina“ von Andrea Taris oder die berühmte Cantina di Santadi mit seinem Terre Brune und dem Rocca Rubia. Unser Domizil befindet sich in Teulada, eines der schönen sardischen Städtchen, dass sich im Laufe seiner interessanten Geschichte seinen ursprünglichen Charme erhalten hat.

 

Hier im Städtchen Teulada ist  auch Enrico Madeddu in der Via Garibaldi zu Hause, wenn er nicht gerade eine Exkursion in die wunderschöne Wanderregion begleitet. Mit Liebe und Sorgfalt werden immer wieder neue Ziele in Angriff genommen. Meist in der Früh um sieben, oft auch schon in der Morgenfrische um halbsechs, wird gestartet, um zunächst mit PKW einsame Bergstraßen zu erklimmen, wo zu mehrstündigen Wanderungen ins Grüne aufgebrochen wird.

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Erdbeerbaum –  genießbar gegen Weihnachten

Wilder Spargel, Artischocken und Myrte
Wanderer erleben auf Wanderungen eine Pflanzenvielfalt, welche sie in  Südsardinien nicht erwartet hätten. Wilder Spargel, wilde Artischocken, wilder Oleander, Rhododendron und Myrte, aus welcher der berühmte Mirto, ein köstlicher Myrthenlikör, entsteht (sowohl aus der Blüte als auch aus der Beere). Zur Weihnachtszeit ist die Frucht des Erdbeerbaums genießbar.

 

Eine schöne Rundfahrt durch die Berge von Teulada führt in Richtung Punto Sebera. Bei der Auffahrt eröffnen sich schon im Winter vor gelben Ginsterblüten schöne Blicke auf Teulada. Später schweift das Auge aufs Meer hinaus zum Capo Teulada, der südlichsten Spitze Sardiniens. Auf der Punta Sebera sind die Hauptpersonen die Pfingstrosen und die Zyklamen.

An einer Quelle beim Santuario Madonna del Carmelo füllt Enrico die Wasserflaschen auf. Das frische Quellwasser ist im Winter wie im Sommer eine Wohltat. Gleich hinter der Kapelle lockt ein Spaziergang in einem zauberhaften Wald voll erfrischender  Minze. Besonders in der brütenden Sommerhitze lieben die Kühe den schattigen Wald. Am nächsten Tag fahren wir die Serpentinen nach Domus de Maria hinauf, wo wir zu einer Tour zu Is Portas Santas starten.

Schwindelfreiheit ist auf der Wanderung von Vorteil.

Schwindelfreiheit ist auf der Wanderung von Vorteil.

In der Via Vittorio erwartet uns Anja in der Bar Musu, welche die Tour mit uns gemeinsam unternimmt. Zwischenetappen auf unserer Tour sind: Sa Tanka de Padenteddu-Sebestianu Fà-Piddizziri-Sa Galanza-Sa Kaxia-Is Arangius-Su Niu de S´Akili-Kazzola-S´Arroka de Antiogu Lay und zurueck. Die Tour erfordert Ortskenntnis oder einen Wanderführer, dafür darf sich der Wanderer auf absolute Wildnis freuen.

 

Eine leichte Wanderung führt von Villa San Pietro in das Tal Su Lilloni und zu den Wildschweinen im gleichnamigen Agriturismo. Ortskundige können die Wanderung bis tief ins Tal weiter forsetzen.

Die besten Jahreszeiten zum Wandern auf Sardinien sind das Frühjahr und der Herbst, denn im Sommer ist es bei bis zu 40 Grad viel zu heiß für derlei Aktivitäten. Aber auch im Winter ist Sardinien für den aktiven Urlaubstypen mit den geschnürten Wanderschuhen eine Reise wert.

INFO

Allgemein
Offizielle Tourismusinformation
der autonomen Region Sardinien
www.sardegnaturismo.it/de

Anreise
Flug Ryanair nach Cagliari, Abholung arrangieren oder Mietwagen oder Bus bis Teulada

Unterkunft

Ferienwohnung in Teulada

Web

Ferienregion Teulada Costa del Sud
www.facebook.com/ferienregionteuladacostadelsud/

Secretu Sardu – Wanderungen und Segeltouren
http://secretusardu.com/

 

 

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Mit Berggotta und Berggötte durch die Liechtensteiner Alpen

Die Schweiz hat das Matterhorn, Österreich die Streif, aber das kleine Liechtenstein hat neuerdings den Berggötte und die Berggotta, die dem Urlauber intimste Geheimnisse der Berge verraten. Mit ihrer Heimat innig verbunden, begleiten Sie die Gäste auf über 400 km Wanderwegen, sagenhaften alpinen Steigen und so manch atemberaubenden weglosen Gipfel.
Weiterlesen

Eine Bergpatin ("Berggotta") ist mehr als nur Wanderführerin

Berggotta Rosaria: Mehr als nur Wanderführerin

Beim „Berggötte“ und der „Berggotta“ stand der Name Pate für einen Ausdruck tiefer Verbundenheit zwischen Wanderer und Bergführer, zwischen Urlauber und intimen Kennern der Bergwelt. „Gotta“ und „Götte“ (Alemannisch) sind in Liechtenstein und Vorarlberg Ausdrücke für Patin und Pate. Genau das ist der Gedanke hinter dem außergewöhnlichen Projekt, das man im Fürstentum Liechtenstein im Sommer 2016  ins Leben rief.

Wie ein Pate, der oft ein Leben lang Verbundenheit und Sicherheit schenkt, nehmen dabei ausgebildete Wanderleiter und Bergführer die Gäste an die Hand, um sie auf eine unvergessliche Reise in die Liechtensteiner Bergwelt zu begleiten. In Kleingruppen von maximal zehn Personen laden sie ein, verborgene Schätze, sagenumwobene Täler, tierreiche Wälder, atemberaubende Gipfel und die schönsten Ausblicke hautnah zu erleben.

Roasaria, Esther, Nikolaus, Michael,  Herbert und Robert: Sechs Berggotta und Berggötte begleiten den ganzen Sommer bis Mitte Oktober zweimal pro Woche die Urlaubsgäste in ihre Heimat, die Liechtensteiner Bergwelt.  „Wir wollen keinen Massentourismus, sondern die Alpen als echtes Naturerlebnis erhalten“, betont Berggotta Rosaria als Initiatorin.

Berggötte Herbert: Mit der alpinen Tierwelt verbunden.

Berggötte Herbert: Mit der alpinen Tierwelt verbunden

Berggötte Herbert erwartet uns in Vaduz, wo wir mit dem Liechtenstein Bus hinauf nach Gaflei fahren. Von dort erklimmen wir zunächst die Alpspitz (1.999 m), bevor uns unser Weg auf der anderen Bergseite auf den legendären Fürstensteig führt. Für schwindelfreie und trittsichere Wanderer ist der Fürstensteig ein einmaliges Erlebnis. Der 1898 eröffnete und spektakulär in den Fels gehauene Weg zählt zu den schönsten  Weganlagen des Rätikons.

Am Abend treffen wir oberhalb von Steg im Berggasthaus Sücka ein. Das ehemalige Kurhaus erfrischt uns mit „Weiza“ vom Liechtensteiner Brauhaus. Bei großem Wanderhunger bestellen Gäste gerne das „Sückabrett“, und fallen daraufhin auch meist bald ins frisch gemachte Bett. Wer sich die Panoramatour zur Pfälzerhütte über den Rappenstein  zutraut, sollte etwa achteinhalb Stunden reine Wanderzeit einplanen und muss daher schon früh raus.

Der Rappenstein (2.222 m) ist nicht etwa nach dem schwarzen Pferd, auch nicht nach dem kleinsten Schweizer Münzgeld, sondern nach der Bergdohle benannt, welche ebenfalls Rappe heißt. Diese stellt hier gern ihre Flugkünste zur Schau. Was für ein herrlicher Rundblick: Jenseits des Rheins grüßen die Gipfel der Glarner Alpen, die Churfirsten und der Säntis.

In der Ferne leuchtet bei gutem Wetter der Bodensee. Unterwegs passiert man die Jagdhütte „Auf dem Krüppel“, welche ihren Namen von dem ständigen Auf und Ab des Wegs hat – so bezeichneten ihn viele als „Krüppel“. Wem die 1.700 Höhenmeter über den Rappenstein zu viel sind, erreicht die Pfälzer Hütte auch etwas unterhalb auf bequemeren Weg.

Berggötte Nikolaus: Mit Pinot Noir und Malbuner Speck

Berggötte Nikolaus: Mit Pinot Noir und Malbuner Speck

„Jeder Mensch hat seinen eigenen Tritt“, weiß Berggötte Nikolaus. Daher stellt er sich mit angepasstem Schritttempo auf seine Gäste ein, um auf längeren Touren Durchhänger zu vermeiden. Für Nikolaus ist die Bergwelt das beste Heilmittel gegen Burnout und die Entspannung der wichtigste Moment. Wenn es zum Picknick geht, packt er gerne einen Pinot Noir aus dem Ländle und Malbuner Speck aus.

 

Gemeinsam mit Alpacas genießen wir unterhalb des Naafkopf die Rast. Nikolaus erzählt aus seiner Zeit als Trainer vom Liechtensteiner Skiteam und von der Streif-Ikone Marco Büchel, die er selbst ein Jahr trainiert hat. Lebhaft erinnert er sich an Zeiten, wo es noch den „Füferbolla“ gab, ein kleines Bonbon, das mal für fünf Rappen Kindern großes Glück bescherte.

Nach einigen Höhenmetern auf der Pfälzer Hütte (2.108 m) angekommen, hat es abgekühlt und die von Schneefeldern gescheckte Bergwelt Liechtensteins zeigt sich dieses Jahr noch im Juni von seiner winterlichen Seite. Gut, das uns am Abend ein leckeres Rösti erwartet.

Mit Berggötte Michael nachts auf den Naafkopf

Mit Berggötte Michael nachts auf den Naafkopf

Berggötte Michael, der als ausgebildeter Bergführer gerne auch schwerere Gipfel besteigt, macht uns mit den Herausforderungen des nächsten Tages und mit dem Achterknoten vertraut. Tapfere begeben sich mit ihm schon um vier in der Früh zur Sonnenaufgangswanderung auf den Naafkopf (2.571 m). Es ist zwar Ende Juni, aber dennoch wollen dabei einige steile Schneefelder überwunden werden.

 

Michael Bargetze war schon als kleiner Bub immer am Berg unterwegs. „Früher musste noch jeder mit anpacken und heuen.“ Schülerwanderungen führten oft quer durch Liechtenstein. So lernte er früh das „Land hinter dem Tunnel“ zu schätzen und die Berge zu lieben. Später zog es ihn auf die Berggiganten der Welt, nach Alaska, Neuseeland und nach Feuerland.

Zu den sportlichen Höhepunkten des talentierten Bergführers zählt eine Landesumrundung Liechtensteins in nur 23 Stunden und 20 Minuten. Mit erfahrenen Gästen erklimmt Berggötte Michael nach einer Vorbesprechung auf Wunsch auch schwere Gipfel wie Schwarzhorn (2.574 m) oder Grauspitz (2.599 m), auf die keine markierten Wege führen. Der Grauspitz wurde als einer der „European Summits“ (höchste Ländergipfel Europas) in den letzten Jahren immer beliebter, ist aber ohne Bergführer sehr gefährlich zu besteigen.

Auf dem Fürstin Gina Steig

Auf dem Fürstin Gina Steig

Nach einem gesunden Frühstück steht die nach dem Fürstensteig wohl schönste Panoramawanderung Liechtenstens auf dem Programm, der Fürstin Gina Steig. Bis zum höchsten Punkt, dem Gipfelkreuz am Augstenberg (2.359 m), queren wir mehrere Schneefelder. Am Augstenberg kommt es zum Gipfeltreffen zwischen Michael, Nikolaus und Berggotta Rosaria, die aus Malbun zu uns hinzustößt.

 

Berggotta Rosaria: Geht gern auf weglose Gipfel

Berggotta Rosaria: Geht gern auf weglose Gipfel wie den Ochsenkopf

Berggotta Rosaria hat einen Lieblingsberg: Den Ochsenkopf. Sie geht am liebsten auf Gipfel, auf die keine Wege führen. Davon gibt es in ihrer Heimat noch einige. Heute hat sie das Hahnenspiel (1976m) ausgesucht, das ein tolles Rundum-Panorama zu den höchsten Liechtensteiner Bergspitzen Naafkopf, Schwarzhorn und Grauspitz sowie hinaus ins Walgau zum Dünser Älpele bietet. Auf dem Gipfel genießen wir einen auf wundersame Weise frisch zubereiteten Kaffee. Am Abstieg hält Rosaria eine weitere Überraschung  bereit. Aus einer riesigen Tasche zückt Sie ein Alphorn hervor und stimmt darauf romantische Bergmelodien an.  Später darf dem Schweizerischen Nationalinstrument jeder noch seine ganz individuellen Töne entlocken. Mit Berggotta und Berggötte sind immer einzigartige Erlebnisse vorprogrammiert.

 

INFO

Allgemein
Liechtenstein liegt im Dreiländereck von Liechtenstein, der Schweiz und Österreich. Als Einstieg in die herrliche Bergwelt eignet sich vor allem Malbun, welches von Vaduz aus über eine Bergstraße mit dem Auto oder mit dem Linienbus erreichbar ist.

www.tourismus.li

Wandern mit der Berggotta / dem Berggötte

Von Ende Juni bis Mitte Oktober findet beinahe wöchentlich eine etwas leichtere Dienstagstour (Gehzeit 3-5 Stunden) und eine anspruchsvollere Donnerstagstour (Gehzeit 4-7 Stunden) mit Berggotta/Berggötte statt. Die genauen Termine sind der Homepage zu entnehmen.

Für Gäste der liechtensteinischen Beherberger (Hotels und Pensionen) ist das Wandern mit der Berggotta / dem Berggötte kostenlos. Für Inhaber eines liechtensteinischen Museums- und Erlebnispasses ist das Angebot um CHF 10.- reduziert. Tagesgäste können gegen eine Gebühr von CHF 39.- teilnehmen. Die Teilnehmeranzahl ist pro Entdeckungstag auf 10 „Berg-Paten-Kinder“ beschränkt. Bei mehr als 10 „Berg-Paten-Kinder“ kommt ein zweiter Berggötte oder eine weitere Berggotta hinzu. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim „Berggotta Berggötte“ Turm beim Ortseingang Malbun, gegenüber dem Alpenhotel Malbun unterhalb der Kapelle. Anmeldungen telefonisch oder per E-Mail am Vortag bis 10 Uhr an: Liechtenstein Center, Städtle 39, 9490 Vaduz, Liechtenstein, T +423 239 63 63, info@liechtenstein.li

Anreise

Auto
Von München über die A96, in Österreich auf die A14, Ausfahrt Feldkirch

Bahn und Bus
In Feldkirch steigt man einfach von der Bahn auf das gut ausgebaute Busnetz Liechtensteins (LIEmobil) um und erreicht so über die Hauptstadt Vaduz schnell das alpine Malbun.

www.liemobil.li

Übernachtung

Unterkunftssuche in Liechtenstein

Das Alpenhotel Vögeli gleich am Ortseingang von Malbun beim „Berggotta Berggötte“ Turm bietet ein beeindruckendes kulinarisches Angebot und ein erfrischendes Schwimmbad.
http://www.alpenhotel.li/

Die Pfälzerhütte (2108 m) des Liechtensteiner Alpenvereins ist von ca. Mitte Juni bis ca. Mitte Oktober durchgehend bewirtschaftet. Telefonische Reservierung, während der Saison direkt auf der Hütte. Tel. Pfälzer Hütte +423 / 263 36 79

www.alpenverein.li

 

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Wanderlust an der Costa Dorada

Ein Urlaub an der Costa Dorada, der Goldküste Kataloniens, ist ohne die goldenen Berge im Hinterland nicht komplett. Beim Wandern längs Weingärten,  im Kloster oder beim Klettern, unter Steineichen und in der Serra del Montsant entdeckt man erst die ganze Vielfalt und Schönheit der Region. Ein organisiertes Wanderprogramm macht das Ganze unvergesslich.
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Costa Daurada - Tarragona 005 -® Tarragona Turisme

Antikes Weltkulturerbe vor blauem Meer: Tarragona

Ein schöner Auftakt zum Wandern an der Costa Dorada ist Tarragona. Die antike Stadt mit Weltkulturerbe hat nicht nur ausgezeichnete Restaurants mit viel Flair, sondern auch eine Rambla mit Balkon. Am Ende der Flaniermeile hat man eine großartige Aussicht auf das Meer. Lohnenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Stadtmauern und über den Archäologischen Spazierweg.

 

Am Morgen darauf empfängt uns schon der Krauland Wanderbus, um mit uns die herrlichen Berge im Hinterland der Costa Daurada zu entdecken. „Ich hoffe, ihr habt´s alle Steigeisen und genug Seil dabei“, scherzt Wanderführer Gregor, als sich „Montblanc“ Wegweiser verdichten. Aber das gleichnamige Städtchen ist nicht ganz so alpin und liegt nur wenige Kilometer von Poblet, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung, entfernt.

Mirador de la Pena bei Poblet

Mirador de la Pena: Fantastische Aussicht bei Poblet

Aussichtsloge mit Picknick
Gleicht hinter Poblet steigen wir in unsere erste Bergwanderung ein. Durch einen grandiosen Steineichenwald wandern wir bei herrlichem Herbstwetter aufwärts zum Mirador de la Pena auf 950 Metern Meereshöhe. Hier empfängt uns ein atemberaubender Rundblick in die weite Landschaft der Costa Daurada und ein Picknick mit Aussichtsloge.

 

Das mächtige Zisterzienserkloster Santa Maria de Poblet, 1151 gegründet und heute das größte bewohnte Zisterzienserkloster Europas, empfing uns als zweites Ausflugsziel. Seit etwa einem Jahrtausend  ist der Zisterzienserorden mit dem Weinbau verbunden. Hier wird der „Pinot Noir“ kultiviert, eine zarte und schwierige Sorte, die weiche und elegante Weine hervorbringt. Das Weingut Abadia de Poblet entstand aus dem Wunsch des Klosters heraus, die tausendjährige Weintradition wieder aufleben zu lassen. Heute werden hier edle Tropfen aus der Region verkostet, gern auch schon vor der anschließenden Klosterbesichtigung.

Santa Maria de Poblet, größtes bewohntes Zisterzienserkloster Europas

Das Zisterzienserkloster Santa Maria de Poblet

In Santa Maria de Poblet fanden einige katalanische und aragonesische Könige in kunstvollen Sarkophagen ihre letzte Ruhe. In dem schon 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Zisterzienserkloster lohnt sich, die schönen Bögen des Kreuzganges in Augenschein zu nehmen ebenso wie das Brunnenhaus. Am Abend werden schöne gregorianische Choräle vorgetragen.

 

Zedern und Zypressen
Tiefenentspannt von gregorianischen Gesängen lasst Gregor auf der Weiterfahrt noch mal verschiedene Pflanzenarten und Tiere des Tages Revue passieren. Salbeiblättrige Zistrose, Zedern und Zypressen. Bienenfresser und Eichelhäher. Unser abendliches Ziel heißt etwas später Falset. Die noch ursprünglich erhaltene Kleinstadt im Priorat strahlt eine behagliche Ruhe aus. Durch enge Gässchen erreichen wir unser gemütliches Hotel „L´Escoleta“, das auf mehreren Etagen einer alten jüdischen Schule schöne Appartements bietet.

La Villela Baixa in der Serra del Montsant

La Vilella Baixa: Montsant für die Fototapete

Nach einem reichlichen Frühstück geht die Fahrt in unserem bequemen Wanderbus morgens weiter. Bei blauem Himmel tingeln wir in die schmucken Berge des Montsant hinein. Einen ersten Stopp legen wir mit Aussicht auf das Bergdörfchen „La Vilella Baixa“ ein, das vor den Felswänden des Montsant seine Reize entfaltet. Nur etwa 200 Einwohner leben in dem verschlafenen Ort, der sich wie ein Gemälde in die Landschaft schmiegt.

Hier sind wir bereits am Eingang der Serra del Montsant. Noch etwa acht weitere Bergdörfer  zählen  zu dem Küstengebirge, das vor allem bei Kletterern äußerst beliebt ist. Die sich hoch auftürmenden Kalkfelsen des Montsant sind ein wahres Eldorado für Sportkletterer. Weltweit bekannt ist vor allem Margalef. Hier befinden sich einige bekannte und sehr schwere Routen. Etwas weniger bekannt Cornudella de Montsant, weit bekannter dessen Teilörtchen Siurana – mit einigen der schwersten Kletterrouten der Welt wie „La Rambla“.

Wanderlust zwischen Weinreben und Wacholder

Wanderlust zwischen Weinreben und Wacholder

Wein und Wacholder
Siurana ist aber erst unser morgiges Ziel, heute begnügen wir uns mit einer spätsommerlichen Wanderung, die weder Seil noch sonstige Sicherungen erfordert. Herrlich, zwischen bunt gefärbten Weinreben und Wacholderbüschen zu wandern und die Aussicht auf die Felsmassive des Montsant zu genießen. Von Ulldemolins nach Sant Bartomeu führt die von Gregor ausgewählte Tour.

Zum ersten Mal werden die Beine etwas schwer, die Sonne brennt und der Durst meldet sich. Zuerst mal ein Bier. Hervorragende Weine lassen den späteren Nachmittag in der benachbarten Weinregion Priorat äußerst lustig ausklingen. Entspanntes Mittagessen vom Grill im Les Figueres, anschließend eine Weinprobe in der Weinkellerei Clos Figueres. Syrah und Carbernet Sauvignon, gemischt mit den lokalen Traubensorten Garnacha und Carinena. Durchaus erschwinglich, eine Weinprobe ist ab etwa 15 Euro möglich.

 

Wacholder wächst am Wegesrand

Wacholder wächst am Wegesrand

Morgens im schunkeligen Bus nochmal Pflanzenkunde zur Auffrischung: Sternanis und Hagebutte, Immortelle und Currygewächs, Haselnuss und Bittermandel zählen wir auf, welchen wir bereits begegnet sind. Gregor ist stolz auf uns. Noch zu erwähnen ist der Wacholder, der auch im Gin sowie im wieder sehr beliebten Wermut Verwendung findet. Weiter geht die Fahrt ins schmucke Siurana.

 

Schön und spektakulär: Siurana

Auf einem beeindruckenden Felsplateau thront Siurana, ein kleines spektakuläres Bergdorf, das zu den 10 schönsten Dörfern Kataloniens zählt. Heute zählt der bei Kletterern beliebte Ort gerade mal drei Dutzend Einwohner und weit mehr Besucher, die entweder nur die Aussicht genießen oder die reizvolle Umgebung beim Wandern, Biken und Klettern erkunden.

Siurana thront auf einem Felsplateau

Siurana thront auf einem Felsplateau

Dennoch wurde Siurana (737 m ü.M.) nicht wegen des schönen Blicks in so schwindliger Höhe errichtet. Vielmehr diente die Lage zur Verteidigung, als die Christen versuchten, das Land den Mauren abzuringen. Lange galt Siurana als uneinnehmbar. Auch wer ganz einfach das Panorama und die Restaurants in Siurana genießt, hat eine Menge Spaß.

 

Nicht entgehen lassen sollte man sich die Küche im La Siuranella. Entenleber mit Mango, Gänseleberpastete, Kaviar mit luftgetrocknetem Schinken: Alles mit Liebe kunstvoll zubereitet. Vegetarier kommen bei Himbeer-Ziegenkäse, überbackenem grünen Spargel und Steinpilzen auf ihre Kosten. Dazu ein edler Tropfen Rot- oder Weisswein im urgemütlichen Gastgarten und dabei der unbezahlbare Blick in die Berge des Priorat.

Sonniger Sonntagsbrunch im La Siuranella

Sonntagsbrunch im La Siuranella

Ein Ort, den man gar nicht wieder verlassen möchte. Wer sich Hals über Kopf in das bezaubernde Bergdorf verliebt, kann im Hotel La Siuranella in einem der sechs hübschen Zimmer, welche nach Weintrauben benannt sind, vielleicht gleich ein Quartier beziehen. Es geht natürlich auch günstiger in einem nahe gelegenen Camping. Die goldene Mitte ist eine geführte Wanderwoche mit Krauland in Kooperation mit Neckermann Reisen. Das von Wolfgang Krauland geführte Familienunternehmen aus Österreich schnürt für Gruppen auch Wanderpakete nach Maß und bietet das genussvolle Wanderprogramm „Wanderlust an der Costa Dorada“ wieder ab Mitte März an (das Detailprogramm steht unter www.krauland.at zum Download bereit).

 

INFO

Allgemein

Katalonien Tourismus
http://katalonien-tourismus.de/

Fremdenverkehrsbüro des Priorat
www.turismepriorat.org/de/

Patronat de Turisme de la Diputació de Tarragona Costa Daurada
www.costadaurada.info

Krauland Reisen
Wandern mit Krauland: Katalonien – Costa Dorada

Facebook
www.facebook.com/catalunyaexperience.de/?fref=ts

App
katalonien-tourismus.de/app-katalonien-ist-aktivurlaub

Anreise

Flug
Abflughäfen für Wanderprogramm „Wanderlust an der Costa Dorada“ siehe Neckermann Reisen-Katalog Spanien Festland.

Individuelle Anreise mit Flug: Die nächstgelegenen Flughäfen sind Reus und Barcelona. Entfernung Reus-Tarragona 13,5 km, Reus-Siurana 35 km.  Barcelona-Tarragona 98,5 km, Barcelona-Siurana 147 km
Individuelle Anreise mit Bahn: Bahnhof Marsa-Falset, ca. 2 Std. Fahrtzeit ab Barcelona