Archiv der Kategorie: s´Ländle

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Andelsbuch-Bezau: Skifahren als schönste Nebensache

Bezau, einst Endstation der Bregenzerwaldbahn und noch immer beliebte Sommerfrische, hat auch für Wintersportler viel zu bieten. Die neue Bergbahn fährt blitzschnell ins Ski- und Rodelvergnügen und ins abwechslungsreiche Skigebiet Niedere Andelsbuch. Weiterlesen

Beim Einstieg in die 2010 komplett erneuerte Seilbahn Bezau komme ich mir mit meinen Schi schon etwas exotisch vor. Etwa drei Viertel haben Rodel dabei, manche Schneeschuhe, einige gehen Winterwandern, andere haben den Gleitschirme im Gepäck, nur zwei andere Ski dabei. Eine bunte Mischung , die die ganze Bandbreite an Aktivitäten wiederspiegelt.

Gipfelstation Baumgarten: Ein Rundblick, der seinesgleichen sucht

Gipfelstation Baumgarten: Ein einzigartiger Rundblick

Niedere: Der unscheinbare Berg in der Mitte des Bregenzerwaldes hat so einiges zu bieten. Das Gipfelpanorama reicht bis in die Schweiz, an den Bodensee, ins Allgäu und nach Tirol. Eine Aussichtsplattform bringt die Bergspitzen auf Informationstafeln zum Greifen nah. Im Sommer zieht es Wanderer, jede Menge Gleitschirmflieger und öfters auch Mountainbiker hierher.

 

Doch was im Sommer schön ist, muss ja im Winter nicht weniger erholsam sein.  So sind auch im Winter Paraglider willkommen, die meist oben auf der Niedere Höhe ihre Schirme ausbreiten. Winterwandern kommt der Reihenfolge nach sogar vor dem Wintersport, viele Touren sind ausgeschildert. Wöchentlich findet eine geführte Schneeschuhwanderung statt.

Auch Sonntags freie Fahrt auf der Piste

Skigebiet Niedere: Auch Sonntags freie Fahrt auf der Piste

Aber die Kabine der Seilbahn Bezau fährt nicht nur zum Wandern und Paragliden, sondern eben auch sehr schnell in das Schigebiet Niedere, ein familienfreundliches Schigebiet mit 20 km präparierten Schipisten, zwei Doppelsesselbahnen und fünf Schleppliften. Bei der Ankunft an der Bergstation lacht das Herz. Herrlich breite Carving-Pisten soweit das Auge reicht. Ein Steilhang verspricht rasante Action.

 

Doch vor allem wer die Ruhe und die Einfachheit zu schätzen weiß, wer auf den Komfort von Hightech-Skiliften und auf Aprés-Ski-Zirkus verzichten kann, wer herrliche, weitläufige Pisten ohne den Rummel großer Skigebiete genießen oder neue Spuren in den glitzernden Pulverschnee ziehen möchte, wird sich im Skigebiet Niedere zwischen Andelsbuch und Bezau bestimmt wohlfühlen. „Es war nicht gewollt, nicht mit der Zeit zu gehen, aber mittlerweile haben wir die Vorzüge der Langsamkeit entdeckt“, erklärt die Broschüre der Bergbahnen.

Die Schlepplifte an der variationsreichen und bestens zum Carven geeigneten Abfahrt Muldenlifte mögen nicht den Glanz großer Ski-Metropolen versprühen, aber stören weniger, wenn im Sommer die Wiesen blühen. Flink laufen die Lifte alle, speziell der Schlepplift Niederekopf, eine Art Turbo-Tellerlift to the Top. Oben fasziniert gleich die tolle Aussicht.

Schwarz, steil, top präpariert: Die Piste 3

Schwarz, steil, top präpariert: Die Niederekopfabfahrt

Auf der Niedere Höhe (1715 m) lockt für ambitionierte Skifahrer die top präparierte schwarze 3, an einer Schanze stellen Könner ihr Talent zur Schau. Wer sich die schwarze Piste nicht zutraut, nimmt die blaue 6. Schlangen vor den Liften sind auch am Wochenende selten. An schneereichen Tagen ist die Abfahrt nach Andelsbuch möglich, eine Skiroute lädt zur Abfahrt bis Sonderdach ein.

 

Insgesamt sehr abwechslungsreich, aber nicht teuer: Eine Nachmittagskarte ist an der Seilbahn Bezau ab 12:15 für 22 Euro erhältlich. Den ganzen Schitag sind Erwachsene für 30,80 Euro auf den Pisten, Kinder (Jahrgang 2000-2009) können sämtliche Pisten schon ab morgens um neun für nur 17,80 Euro genießen, Jugendliche (1997-1999) um 27,40 Euro.

Am Ende eines sonnigen Schitags legt sich ein Nebelmeer ins Tal. Ich fahre mit der Seilbahn ins Tal und blicke in glückliche Gesichter.  Irgendwann muss ich die Natur-Rodelbahn zur Mittelstation Sonderdach (3 km, 440 Höhenmeter) probieren. Schifahren ist hier beinahe Nebensache. Ob mit Schi, Rodel oder Wanderschuhen: Bezau ist immer eine Reise wert.

INFO

Skigebiet Niedere Andelsbuch-Bezau

Allgemeines
Das Skigebiet Niedere Andelsbuch-Bezau ist besonders familienfreundlich. Der Hausberg „Niedere“ bietet ein eindrucksvolles Panorama vom Bodensee bis zu den Schweizer Bergen. Das kompakte Skigebiet bietet abwechslungsreiche Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Ski- und Snowboardschulen bieten Kurse. An der Seilbahn Bezau lockt eine Naturrodelbahn. Bei Anfahrt aus dem Allgäu ist das Skigebiet ohne österreichische Autobahn vignettenfrei erreichbar.

Meereshöhe
655 – 1.715 m

Saison
Bis 13. März 2016 täglicher Fahrbetrieb

Anreise

Mit ÖPNV
Per Bahn zum Bahnhof nach Bregenz oder Dornbirn – umsteigen auf Landbuslinien
www.vmobil.at

Vom Busbahnhof Bezau zur Seilbahn Bezau mit der Linie 34 (Bezau/Bizau/Mellau)

Mit dem Auto

Deutschland
Autobahn A14 bis Ausfahrt Dornbirn Nord
– Achraintunnel – Alberschwende – Egg – Andelsbuch – Bezau
Schweiz
Dornbirn – Autobahn A 14 bis Ausfahrt Dornbirn Nord
– Achraintunnel – Alberschwende – Egg – Andelsbuch – Bezau
Allgäu
Oberstaufen – Riefensberg – Langenegg – Egg – Andelsbuch (ohne Vignette)

Adressen

Seilbahn Bezau GmbH & CO KG
Telefon +43 (0)5514 2254
E-Mail: hallo@seilbahn-bezau.at
www.seilbahn-bezau.at

Bergbahnen Andelsbuch
Telefon +43 5512 2540
E-Mail: info@bergbahnen-andelsbuch.at
www.bergbahnen-andelsbuch.at

Skifahren auf Schuttannen

Klein, aber fein (2): Schifahren auf Schuttannen

In einer neuen Serie stellt euch Zauberhaft Reisen Skigebiete vor, in denen eine Tageskarte noch unter 20 Euro erhältlich ist. Für euch waren wir auf der Alpe Schuttannen bei Hohenems. Das kleine, aber feine Skigebiet ist bei Familien beliebt und auch mit dem Skibus erreichbar. Weiterlesen

Die Schilifte Schuttannen liegen auf einer Höhe von 1.150-1.320 m.ü.M. hoch über der Stadt Hohenems. Steil windet sich die Straße aus dem Rheintal nach Schuttannen hinauf, zum Teil beträgt die Steigung 20 Prozent. Immer wieder wird auf Winterausrüstung hingewiesen.

Zwei Schlepplifte, einige tiptop präparierte Pisten und eine urige Berghütte machen den Ort, wo eine Familie mit drei Kindern für unter 40 Euro einen Skitag verbringen kann, zum Geheimtipp!!! Rund vier Kilometer leichte bis mittelschwere Abfahrten eignen sich besonders für Familien und Wiedereinsteiger. Auch ein paar Schwünge im Tiefschnee sind abseits der Pisten gut möglich. Mit seinen sonnigen Hängen ist Schuttannen neben den Kindern der Schischule bei vielen Skifahrern aus dem Rheintal beliebt, die einfach mal schnell der Nebelglocke entkommen und für nur 11 Euro einen vergnüglichen Nachmittag im Winterparadies genießen wollen.

Um in das selbst bei vielen Vorarlbergern unbekannte Skigebiet zu gelangen, muss man nur auf der Rheintalautobahn oder mit dem Regionalzug bis nach Hohenems fahren (ab Lindau etwa 30 Minuten) , und von dort hinauf nach Emsreute – angesichts der steilen Straße am besten mit dem Skibus 55s in etwa 20 Minuten. An der Alpe Schuttannen laden neben den Liften auch vier Kilometer Winterwanderwege ein, erkundigt zu werden. Die Schilfte Schuttannen bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis und sind auch im 3-Täler-Skiverbund integriert.

Klein, aber fein (1) : Schifahren auf Gurtis-Bazora

INFO

Liftbetrieb

Mittwoch und Freitag von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage, schulfreie Tage 09:00 bis 16:15
(Betrieb geplant bis 22.03.2015)

Preise

Tageskarte Erwachsene 14,00 EUR (Kinder: 8,50 EUR Senioren: 11,00 EUR)

Ermäßigte Karten ab 12:00 Uhr, ab 14:00 Uhr und bis 13:00 Uhr
Auch der beliebte 3-Täler-Pass ist bei den Schiliften Schuttannen gültig.

(Preise Saison 2014/2015)

Kontakt

Schilifte Schuttannen
A-6845 Hohenems (Vorarlberg)
Aktuelle Infos zum Skigebiet

Schneetelefon

+43 664 1131548

Wo die Blicke bis zum Bodensee schweifen: Skifahren am Bazorahang.

Klein, aber fein: Skifahren auf Gurtis-Bazora

Auch in kleinen Skigebieten, die weniger kosten, kommen Skifahrer auf ihre Kosten. Zauberhaft Reisen stellt euch Skigebiete vor, in denen eine Tageskarte noch unter 20 Euro erhältlich ist. Ein besonders schönes und abwechslungsreiches Skigebiet dieser Art ist Gurtis-Bazora, welches blitzschnell erreichbar und sowohl für Anfänger als auch für Geübte geeignet ist. Weiterlesen

Bei klarem Wetter schweifen die Blicke bis zum Bodensee und bei guter Schneelage bietet das Skigebiet alles, was das Herz begehrt: Die Rede ist von Gurtis-Bazora, dass bei Frastanz in Vorarlberg liegt und noch schneller erreichbar ist als Montafon oder Brandnertal. Und geboten ist für alle was: Vom Bazorahang, einem der steilsten im „Ländle“, bis zum Übungslift in Gurtis.

Gäste können sich beispielsweise im Berghof Latzer oder im Alpengasthof Pension Brunella Stüble in Gurtis, alternativ in einer der Unterkünfte in Frastanz oder Nenzing niederlassen. Beliebt ist auch das Alpencamping in Nenzing, welches auch im Winter geöffnet ist. Gasthöfe, Ferienwohnungen und Privatzimmer – Familien finden schnell günstige Unterkünfte. Einkehren lässt es sich gemütlich im Jägerstüble Bazora, im Brunella Stüble oder im Nah & Frisch Gurtis.

Beliebt ist Bazora auch bei Skitourengehern, die in schneereichen Wintern in Frastanz (520 m) starten und entweder bis zur Talstation oder bis zur Bergstation des Bazora Lifts (1.400 m ) aufsteigen. Im Frühjahr ist Bazora beliebt bei Firngleitern (Figl-Fans fahren mit Kurzski hinab).
Auch die Saisonkarte Brandnertal, 3-Täler-Pass und Ländle-Card sind auf Gurtis-Bazora gültig.

Info

Allgemein

Das Skigebiet Gurtis bietet mit 3 Schleppliften insgesamt 4 km Abfahrten, von leicht bis mittel. Der Skilift Bazora eignet sich für geübte Skifahrer und hat eine Länge von 1km. Die Höhenlage ist von 900m bis 1400m. Bei schneereichen Wintern kann von der Bergstation des Bazoraliftes (1400m) bis zur Kirche Frastanz (520m) abgefahren werden.

Kontakt

Tourismusverein Nenzing-Gurtis
www.nenzing-gurtis.at

Schilift Bazora
www.schilift-bazora.at

Tipp: Vorab Schneelage klären  Schneetelefon +43 / 5522 / 51 199

Preise Skigebiet Gurtis-Bazora

Geltungsbereich Tageskarte Erwachsene Tageskarte Kinder
 Gurtis und Bazora  19,00 EUR  12,00 EUR
 Gurtis  17,00 EUR  10,00 EUR
 Bazora  17,00 EUR  10,00 EUR

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Campingplatz an der Bregenzerache „der Energietankplatz“

Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Campingplatz im wunderschönen Ländle vorstellen: der Campingplatz an der Bregenzer Ache in Doren.
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DSC_0020Der Campingplatz ist, wie der Name schon sagt, direkt an der Bregenzer Ache gelegen und schon von der Umgebung her ein absoluter Traum!!!
Direkt am Wasser, mit vielen Bäumen und sehr ruhig, hat man endlich mal die Möglichkeit, den Körper in Ruhe runterzufahren, Energie zu tanken und genießen.

 

DSC_0038Auch Sportfanatiker kommen nicht zu kurz, da man direkt vom Campingplatz aus Richtung Schoppernau wandern oder radeln kann.

Aber auch zum Raften lädt die wilde Bregenzerache ein. Fasziniert hat mich auch das freundliche und hilfsbereite Campingplatz Team und die  herzlichen Dauercamper, welche man öfter mal im Gastgarten des Campingplatzes trifft.

 

 Gnadenhof „Gut Bozenau“

shapeimage_1Was mir aber bei diesem Campingplatz am meisten am Herzen liegt, ist der Gnadenhof „Gut Bozenau“. Dort leben, direkt neben dem Campingplatz, etwa 110 Tiere, welche vom Campingplatzbetreiber Mag. Rudi Längle, dem Gründer und Obmann des Hofes, betreut werden.


Der Verein „Tierhilfe Vorarlberg“ wurde im Jahre 2006 von Mag. Rudi Längle ins Leben gerufen und gegründet, um Not leidende Tiere, oder vom Tod bedrohte Tiere zu übernehmen.

rz3Die Tierhilfe Vorarlberg ist einzigartig im Ländle und hat sich speziell den Nutztieren zugewandt und versucht diesen Tieren ein artgerechtes und liebevolles Zuhause bis an ihr Lebensende zu geben. Mag. Rudi Längle ist es sehr wichtig, dass seine Tiere bis zum Tod auf dem Hof bleiben und ihr restliches Leben dort genießen können. Die Tiere werden nur ganz selten vermittelt.

Alles zusammen macht diesen Campingplatz zu einem ganz besonderen Campingplatz, an dem man einfach mal alle Sorgen vergessen- und so richtig Energie tanken kann!!!


Infos:

Campingplatz an der Bregenzer Ache
Bozenau 121
A 6933 Doren

+43 (0)650 4992100
+43 (0)5516 24620

info@camping-bregenzerache.at
www.camping-bregenzerache.at

 

Tierhilfe Vorarlberg „Gut Bozenau“
Bozenau 121
A 6933 DOREN 

+43 (0)650 499 21 00

info@gutbozenau.at
www.gutbozenau.at

 

Hier könnt ihr das „Gut Bozenau“€ unterstützen:
http://www.gutbozenau.at/index.php?option=com_content&view=article&id=51&Itemid=27

 

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Campingplatz Bezau – Der perfekte Campingplatz für allerlei sportliche Aktivitäten in den Bergen

Ganz egal ob Raften, Klettern, Biken, Wandern, Paragleiten, Schwimmen oder Skifahren: In wenigen Minuten erreichen die Campinggäste die Ausgangspunkte verschiedenster  Sportarten. Den Campingplatz findet man in Bezau im Bregenzerwald (1 km vom Zentrum entfernt und wunderschön an der Bregenzer Ach gelegen). Weiterlesen

Mountainbiken im Walgau (Foto: Heilmann)

Von der Au bis aufs Älpele: Mountainbiken im Walgau

Über 100 km  MTB-Strecken und knackige Anstiege, die Mountainbikern alles abverlangen: Der Walgau in Vorarlberg ist zwar weniger bekannt, aber für Mountainbiker dennoch eine Wucht. Weiterlesen

Sicher gibt es bekanntere Mountainbike-Regionen im „Ländle“ wie zum Beispiel das Montafon oder das Brandnertal, aber auch der Walgau hat seine speziellen Reize, die sich spätestens dann zeigen, wenn sich nach einem schweißtreibenden Aufstieg am „Älpele“ oder auf der Sonnenterrasse in Dünserberg das überwältigende Panorama vom Montafon bis zum Säntis entfaltet. Und die MTB-Strecken im Walgau haben ihre ganz eigenen Herausforderungen.

Wer sich die kostenlose Mountainbikekarte auf dem Gemeindeamt abholt und die verschiedenen Touren ausprobiert, wird merken dass sich das Walgau nicht lumpen ließ, auch echte Wadenbeißer und schwierige Steilstrecken mit in das Mountainbikenetz aufzunehmen. Sieben MTB-Touren sind in der Mountainbikekarte verzeichnet. Als Einstieg eignet sich die Walgautour von Satteins nach Thüringerberg, schwerer sind Touren aufs Dünser Älpele.

Jagdbergtour mit Traumpanorama

Mit guter Kondition ist die Jagdbergrunde (710 Höhenmeter) eine schöne Tour mit einigen knackigen Anstiegen, welche sich mit einer Rast auf der neu eröffneten Sonnenterrasse des Cafe-Restaurant „Luag Ahe“ am Gemeindezentrum Dünserberg krönen lässt. Als Ausgangspunkt eignet sich Satteins, bei Bahnanreise Schlins (Bahnhof Schlins-Beschling).

Herrlicher Ausblick bei der Auffahrt nach Düns.

Herrlicher Ausblick ins Rätikon

Rechts der Satteinser Kirche (495 m) folgt man den Rad-Wegweisern in Richtung Düns und Dünserberg. Kurz hinter dem alten Fußballplatz von Satteins folgt bereits der erste steile Anstieg, der nur mit guter Kondition zu schaffen ist. Weiter geht es weitgehend im Wald, aber dennoch mit schönen Ausblicken auf das Rätikon, nun weniger steil bis Düns (753 m). Der offiziellen Route folgend geht es nun den Wegweisern in Richtung Montanast folgend über Ganähr nach Dünserberg. Auf den nun folgenden Abschnitt mag sich mancher überlegen, vielleicht lieber umzukehren. Denn nun wird es steil. Sehr steil. Die roten Fahrrad-Wegweiser erinnern einen immer wieder daran, dass man sich nicht auf einen Wanderweg verfahren hat.

 

Extrem steile Strecke nach Düns - besser bergab zu fahren.

Extrem steile Strecke nach Düns – besser bergab zu fahren.

Wer es schafft, hier ansatzweise zu fahren, beweist, dass er sein Bike unter Kontrolle hat. Auf kürzester Distanz geht es etwa 300 Höhenmeter bergauf, bis man als Rettung auf die Landstraße, welche Übersaxen mit Dünserberg verbindet, trifft. Hier biegt man rechts ab (es sei, man traut sich noch über 500 Höhenmeter bis aufs Dünser Alpele zu) und erreicht die Straße bergab nur wenig später Dünserberg, die kleinste Gemeinde Vorarlbergs.Hier, wo auf über 1.000 Metern etwa 143 Einwohner leben und der Bürgermeister noch seine Kühe melkt, wurde erst vor kurzem eine wunderschöne Sonnenterrasse errichtet, die sich am Gemeindezentrum an das Café Restaurant „Luag Ahe“ anschließt. Hier lässt sich die Aussicht in die zauberhafte Bergwelt genießen. Unzählige Bergspitzen des Rätikons und ein traumhafter Ausblick auf die Zimba belohnen für den Aufstieg.

Nach einer heißen Grießnockerlsuppe oder einem Grillteller mit Frastanzer Bier darf man sich auf die rasante Abfahrt freuen, die der regulären Tourplanung folgend zunächst bis kurz hinter Bassig der Straße hinab folgt. Nun gilt es acht zu geben, denn linksab schlängelt sich nun ein abschüssiger Feldweg nach Schnifis. Den Wegweisern in Schnifis folgend, erreicht man kurz darauf einen Feldweg, der kurz hinter dem Dorf bei einem Bauernhof zu enden scheint. Ist aber nicht so, über die grüne Wiese erreicht man nach den Waldrand, wo der Pfad weiter führt.

Sonnenterrasse am Café "Luag Ahe"

Sonnenterrasse am Café „Luag Ahe“ in Dünserberg

Im Wald geht es hinab nach Schlins, wo man entweder im Tal oder über einen weiteren Anstieg nach Röns wieder an den Ausgangsort Satteins gelangt.

 

INFO

Der Walgau ist eine etwa 20 Kilometer langes, von der Ill durchflossenes Tal im Süden des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Empfehlenswerte Bahnstationen bei Bahnanreise sind Frastanz und Schlins-Beschling. Auf den Gemeindeämtern im Walgau (z.B. Frastanz und Satteins) ist die kostenlose Mountainbikekarte Walgau erhältlich.

Mountainbikekarte Walgau als PDF

Café Restaurant Luag Ahe in Dünserberg

(geöffnet Montag  + Donnerstag – Sonntag von 11.00 – 22.00 Uhr)