Archiv der Kategorie: Bahn

Mit Volldampf dem Öchsle folgen

Auf Pedalen die „schwäbsche Eisebahne“ entdecken

Auf Radurlaub in Oberschwaben lässt sich Naturgenuss mit Eisenbahngeschichte und urigen Einkehrmöglichkeiten in Biergärten und Hausbrauereien kombinieren. Am Bahnhof von Durlesbach, bei der kostenlosen Fahrradmitnahme im Dampfzug oder auf Radexpress-Sonderfahrten auf selten bedienten Nebenstrecken scheint die Zeit still zu stehen. Weiterlesen

Wer auf der Zugfahrt von Ulm an den Bodensee einmal Laptop und Smartphone beiseite legt, und ganz entspannt aus dem Fenster schaut, kann zwischen Aulendorf und Ravensburg im Wald versteckt den aus dem schwäbischen Lied bekannten Bahnhof Durlesbach entdecken. Der 1849 eröffnete und 1984 geschlossene Bahnhof im Schussental wird längst nicht mehr angefahren, ist aber heute ein idyllisches Ausflugsziel mit dem Rad.

Tour 1: Über Durlesbach nach Biberach

Der nächstgelegene Bahnhof, an welchem mit dem Fahrrad ausgestiegen werden kann, ist die Station Mochenwangen der Bodensee-Oberschwaben-Bahn zwischen Ravensburg und Aulendorf. Von hier sind es nur fünf Kilometer auf einem schönen Waldweg bis Durlesbach, einer Handvoll Häuser mitten im Nirgendwo. Am Samstag- oder Sonntagnachmittag, wenn das gemütliche Café Allegra geöffnet hat, kann man im schattigen Gastgarten des stillgelegten Bahnhofs einen Eisbecher mit Kaffee oder auch ein Bio-Radler genießen.

Die berühmte Szene mit der Geiß

Die berühmte Szene mit der Geiß in Durlesbach

Heute ist in Durlesbach die bekannte Szene des Lieds „Auf de schwäbsche Eisebahne“ mit Bauer, Geiß, „Konduktör“ und „Weible“ nachgestellt („Eine Geiß hat er si kaufet, und dass sie ihm net verlaufet, bindet sie der guete Ma an de hintre Wage na“). Der Förderverein Durlesbach-Bähnle sieht im Bahnhof „Durle“ einen Erinnerungsort an die gute alte Zeit der Dampf-Eisenbahn.

 

Dazu passt auch die hier ausgestellte, von dem Bad Waldseer Unternehmer Alfons Walz gestiftete polnische Schmalspur-Dampflok. Wohl an kaum einem anderen Bahnhof ist es dem Reisenden vergönnt, eine solche Stille zu genießen. An einem Werktag ist oft keine Menschenseele zu sehen. Nur ab und zu durchbricht ein eilig durchbrausender Zug das sanfte Vogelgezwitscher. Ursprünglich war Durlesbach als Bahnhof für den Klosterort Bad Waldsee gedacht, nach dem Bau der Württembergischen Allgäubahn über Bad Waldsee nach Leutkirch verlor der Bahnhof „Durle“ rasch an Bedeutung.

Aus Richtung Ravensburg, biegt kurz dem Bahnhof Durlesbach ein Waldweg in Richtung Reute und Bad Waldsee ab, wo sich unsere Radtour fortsetzt. Im schattigen Wald windet sich der Weg einige Höhenmeter aus dem Schussental empor, über kleine verschlafene Örtchen wie Kümmerazhofen und Reute geht es weiter nach Bad Waldsee, wo wir auf den Donau-Bodensee-Radweg treffen. Ein Stückchen in Richtung Bad Wurzach, biegt dieser in Haisterkirch links in Richtung Eggmansried ab. Weiter geht es über Mühlhausen nach Eberhardzell. Nun folgt ein schweißtreibender Aufstieg auf eine Höhe von 640 Metern.

Gemütlicher Biergarten im Brauhaus Ummendorf

Gemütlicher Biergarten im Brauhaus Ummendorf

Belohnt wird dieser durch die Abfahrt in die kurz vor Biberach liegende Gemeinde Ummendorf, wo sowohl das Naturfreibad als auch der schattige Gastgarten des Bräuhaus Ummendorf mit Erfrischungen locken. Das Ziel Biberach nur noch fünf Kilometer auf sicheren Radwegen entfernt, kann man hier die eine oder andere frischgebraute Bierspezialität ausprobieren.

Tour 2: Das „Öchsle“ mit dem Rad verfolgen

Die Route des Öchsle-Radwegs führt vom Bahnhof Ochsenhausen startend größtenteils entlang der Bahnstrecke durch die malerischen Orte Reinstetten, Wennedach, Maselheim, Sulmingen, Äpfingen, Barabein und Herrlishöfen zum Öchsle-Bahnhof in Biberach-Warthausen. Wer rechtzeitig etwas vor der Abfahrt des Zuges in Ochsenhausen startet, dem gelingt es bei mittlerer Kondition mit Leichtigkeit, die Fahrt des historischen Dampfzuges vom Rad aus zu verfolgen und das „Öchsle“ bis an den Zielbahnhof zu begleiten.

Kostenloser Fahrradtransport im "Öchsle"

Kostenloser Fahrradtransport im „Öchsle“

Dort kann man das Rad für die Rückfahrt bequem in den Fahrradwagon stellen und auf dem Sommerwagen bei einem Öchsle-Bier die frische Luft und die herrliche Aussicht genießen. Dank mäßiger Steigungen lässt sich der Öchsle-Radweg in beide Richtungen leicht fahren. Die Distanz beträgt etwa 19 Kilometer.
www.oechsle-bahn.de

Kostenlose Fahrradmitnahme im Radexpress Oberschwaben

Auf den wunderschönen Nebenstrecken von Aulendorf nach Bad Wurzach und von Aulendorf nach Pfullendorf fährt an ausgewählten Sonntagen im Sommer der Radexpress Oberschwaben, welcher interessante Radrouten und Radfernwege erschließt.

In Bad Wurzach besteht Anschluss an zwei Radfernwege.

In Bad Wurzach besteht Anschluss an zwei Radfernwege.

In Bad Wurzach kreuzen sich gleich zwei Radfernwege. Es besteht die Möglichkeit, in den Oberschwaben-Allgäuweg einzusteigen (357 km Rundkurs in 8 Etappen) sowie in die Radrunde Allgäu (450 km) zu starten und dieser beispielsweise bis Neuschwanstein zu folgen. Eine Tagestour ist auf dem idyllischen Rotweg (63 km) möglich, welcher über Rot an der Rot nach Erbach bei Ulm führt.

 

In Pfullendorf besteht Gelegenheit, auf dem Radweg „Deutsche Fachwerkstraße“ (35) nach Überlingen am Bodensee zu radeln (24 km), von dort die Tour entlang dem Bodenseeradweg (3) bis Friedrichshafen fortzusetzen (31 km) und mit dem Zug zurück nach Aulendorf zu fahren, oder die Radrunde „Ausflug ins Drei-Seen-Gebiet (31 km) zu fahren. Verkehrstage Aulendorf Bad-Wurzach: jeweils Sonntags 13.07., 27.07., 10.08., 24.08., 31.08, 14.09., 28.09., 12.10., sowie Freitag, 03.10. (Tag der Deutschen Einheit) Verkehrstage Aulendorf-Pfullendorf:  jeweils Sonntags 20.07., 03.08., 17.08., 07.09., 21.09., 28.09., 05.10., 19.10., 07.12.

www.radexpress-oberschwaben.de

INFO

Literatur

Empfehlenswert sind die Infobroschüre „Radfernwege zwischen Donau und Bodensee 2014“, kostenlos erhältlich bei der Oberschwaben-Tourismus GmbH, die Infobroschüre „Radsüden“ mit Karte der Tourismus Marketing Baden Württemberg GmbH sowie das Buch „Genussradeln: Oberschwaben und Allgäu“ von Peter Rieger.

Der Radblogger

Der Radblogger ist ein neues Angebot des Urlaubslandes Baden-Württemberg. Durch die Blog-Beiträge von Radbegeisterten, die Touren persönlich erlebt haben, werden die Routen und Tipps authentischer und erlebbarer.
www.rad-blogger.de

Kontakt

Oberschwaben Tourismus GmbH
Neues Kloster 1
88427 Bad Schussenried
Telefon +49 (0) 7583 331060
info@oberschwaben-tourismus.de
www.oberschwaben-tourismus.de

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„Viaggiatori no limits“: Auf Schienen ins südlichste Sardinien

Billigflieger adieu. In den Panoramaabteilen des Bernina Express und in den nostalgischen Wagons des Trenino Verde die Bergwelt der Alpen und des Gennargentu genießen, und sich dazwischen auf der Fähre bräunen: Auch so kommt man in den sonnigen Süden Sardiniens.

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Sommer auf Sardinien. Das geht mit dem Flieger in etwa zwei Stunden. Aber mit dem Zug? Dass machen doch eigentlich nur Verrückte. Leute mit Flugangst oder Mitreisenden auf vier Pfoten. Zumal die Preise der Billigflieger weit unter einer Bahnanreise liegen. Mit meinem Freund Nico, leidenschaftlicher Eisenbahn-Fan, habe ich es dennoch gewagt. Nur etwa eineinhalb Fahrstunden südlich vom Flughafen Friedrichshafen stiegen wir an einem heißen Julimorgen in Buchs in einen Schweizer Zug, um erst zwei Tage später nachmittags in der Inselhauptstadt Cagliari im Süden Sardiniens aus einem sardischen Zug wieder auszusteigen. Dazwischen lag das Abenteuer.

Alle sind auf dem Weg zur Arbeit. Nur wir nicht. Ausgerechnet Montags brechen wir auf in Richtung Chur. Schon kurz davor biegen wir aber in Landquart links vom hektischen Treiben ab. Die Landschaft wird grüner. Die Bahnhöfe kleiner. Die Luft besser. Wir rollen durch das Prättigau, beliebt für seine Klettergärten und Klettersteige. Auch unser Zug klettert. Zunächst noch gemächlich. Auf einem Meter Spurbreite geht es mit der Rhätischen Bahn in Richtung Scuol, in Klosters biegen wir rechts hinauf nach Davos ab. 1.560 Meter über dem Meer. Dort steht er, der Zug, der uns auf der spektakulären UNESCO-Welterbe-Strecke nach Italien bringt: Der Bernina Express über St Moritz nach Tirano.

Im Bernina Express von Davos nach St Moritz

Im Bernina Express von Davos nach St Moritz

In der Landwasserschlucht folgt ein Viadukt und aufwändig in den Berg gebohrter Kehrtunnel auf den anderen. Allein bis Filisur, wo der Zug auf die Albulabahnstrecke trifft, werden 14 Tunnel und 28 Brücken passiert. So auch die 89 Meter hohe Wiesener Brücke. Wenig später durchqueren wir den Albula Tunnel. Über vier Kilometer durch Granit, und insgesamt fast sechs Kilometer lang. Kurz darauf erreichen wir St Moritz (1.775 Meter).

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„Viaggiatori no limits“: Auf Schienen ins südlichste Sardinien (4)

Wer in Cagliari ankommt und sonnige Urlaubstage verbringen will, bricht am besten an die „Costa del Sud“ auf. Der von Bergen und Meer eingerahmte Landstrich bei Teulada ist noch unversehrter als die näher an der Hauptstadt gelegenen Orte, die Strände sind natürlich und nicht überlaufen. „Viaggiatori no limits“ nehmen den Bus. Oder man leiht einen Mietwagen aus. Weiterlesen

Dünen und weißer Sand am Strand von Is Arenas Biancas

Hohe Dünen am Strand von Is Arenas Biancas

Sehr beliebt ist Portu Tramatzu mit einem schönen Campingplatz und der „Roten Insel“. Aber auch der Strand von Is Arenas Bianchas (Sabbie Bianche) ist ein echter Geheimtipp. Strahlend weisser Sand und hohe Dünen, soweit das Auge reicht. Nur im Sommer ist die etwa sechs Kilometer lange Schotterpiste durchs militärische Sperrgebiet der Nato geöffnet, um den Strand zu erreichen.

 

Segelboote, Bodyboarder und Kitesurfer tummeln sich im kristallklaren Wasser. Nirgendwo ein störender Hotelbunker. Noch etwas südlich liegt der südlichste Punkt Sardiniens, weiter westlich liegt die Insel Sant`Antioco, ein weiteres Schmuckstück Sardiniens.

Zur Abkühlung in die Berge

Zur Abwechslung kann man auch einmal die zauberhaften Berge im Hinterland erklimmen. Sportlich mit dem Mountainbike, oder motorisiert. Ein Tipp ist die Bergstrasse von Teulada nach Sebera (979 Meter über dem Meer), wo Expeditionslustige eine urwüchsige Gebirgswelt empfängt. Die asphaltierte Strasse wandelt sich weiter oben in eine Schotterpiste und windet sich in schwindelerregende Höhen. Bikes haben wir leider nicht, heute wär es auch zu heiss.

Mit der tollen Kiste auf der Schotterpiste

Mit der tollen Kiste auf der Schotterpiste

Der klapprige Panda von Nicos Papa tut es auch. Off-Road wie in alten Zeiten. An der Quelle beim Santuario Madonna del Carmelo füllt Nico alle Wasserflaschen auf. Das frische Quellwasser ist eine Wohltat. Gleich hinter der Kapelle lockt ein Spaziergang in einem zauberhaften Wald voller erfrischender Düfte von Minze und anderen Kräutern. Ein paar Kühe streifen durch den schattigen Wald.

Weiter oben erreichen wir auf einer Anhöhe eine Lichtung. Nico nimmt noch einen Schluck vom frischen Gebirgswasser. Auch Enrico ist fröhlich. Schon eine Weile hatte er nicht mehr die frische Bergluft genossen.

 

Nicht Barbados, nur Sardinien

Nicht Barbados, aber genauso schön auf Sardinien

Mit fantastischer Aussicht auf die Küsten und das Meer geniessen wir das frische Wasser und die anmutige Stille. Berge und Meer. Noch nie lag beides so nah beieinander wie auf unserer Fahrt von den Gletschern zu den Palmen, über den höchsten Eisenbahnpass der Alpen und über die Bergwelt des Gennargentu ins südlichste Sardinien. So ähnlich ist man früher gereist.

INFO

An Sardiniens „Costa del Sud“ mit Zug und Fähre

Feldkirch –Sargans–Landquart– Davos– Ospizio Bernina–Tirano –Milano – Genua – Arbatax – Mandas – Cagliari –Teulada

Allgemein
Offizielle Tourismusinformation
der autonomen Region Sardinien
www.sardegnaturismo.it/de

Anreise
Rhätische Bahn / Bernina-Express
www.rhb.ch

Trenitalia
www.trenitalia.com

Tirrenia Fähre
www.tirrenia.it/de

Trenino Verde
www.treninoverde.com

Unterkunft

Arbatax
Hotel La Vecchia Marina***
Via Praga, 1 – Arbatax
Tel. +39 0782 667020
www.hotelvecchiamarina.com

Cagliari
Antica Residenza Marina di Castello B&B
Via Roma 75 a – Cagliari
Tel. +39 070 2890477
www.bedandbreakfastcagliaricity.it

Teulada
Casa Cuccuddau B&B
Via Santa Lucia 16 –Teulada
Tel. +39 070 9271207
www.casacuccuddau.it

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„Viaggiatori no limits“: Auf Schienen ins südlichste Sardinien (3)

Mit der Fähre von Genua nach Arbatax, und mit dem kleinen grünen Zug weiter nach Cagliari…
Kurz weggedöst, ziehen plötzlich grüne Berge und hohe Felsen am Bullauge vorbei. Wir passieren die aufregende Steilküste der Ogliastra mit ihren Klippen, Grotten und dem smaragdgrünen Meer. Sa Pedra Longa, später den Strand von Santa Maria Navarese. Hier und da sticht in der Ferne ein Ausflugsschiff in See.

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Die berühmten roten Felsen von Arbatax tauchen nur wenige Momente später auf, kurz bevor wir anlegen. Die Ogliastra ist zauberhaft, es weht immer eine frische Seebrise und gerne würde man hier ein paar Wochen Urlaub verbringen. In der Hafenbar bestellen wir zwei kühle Ichnusa und erkundigen uns nach dem Hotel. „La vecchia marina?“ fragen alle verwundert, sind aber sehr hilfsbereit. Kurz darauf fährt uns Giuseppe in die Via Praga, wo wir erstmal einchecken.

Nur dreihundert Meter vom schönen Strand „Porto Frailis“ logieren wir in einem wunderschönen, preiswerten kleinen Hotel mit 21 Zimmern in einer ehemaligen Papierfabrik. Zu unserem Erstaunen erwartet uns eine kleine elegante Maisonette Wohnung mit Loggia, Minibar und WLAN. Nach einem erfrischenden Bad im Meer besichtigen wir die „Rocce Rosse“, die berühmten roten Felsen von Arbatax. Meeresluft macht hungrig. Zeit fürs Abendessen.

sardinien_anreise32Unser Hotel hat uns auch einen Geheimtipp für ein ausgezeichnetes Restaurant. Im „La Baia“ sind schon viele Tische besetzt. Nach einer herrlichen gemischten Fischplatte mit frischem Fisch und Meeresfrüchten wird uns noch ein riesiges, köstliches Steak serviert. Dazu ein Liter Hauswein um sieben Euro. Zwei ausgehungerte Reisende waren wunschlos glücklich. Und erhielten noch Ermässigung. So lässt es sich leben. Italien kann doch auch so günstig sein. Wir kommen wieder zu Kräften für den nächsten Tag. Ein weiteres Highlight steht uns bevor: Die Fahrt mit dem Trenino Verde. Wir werden die vielfach „Schönste Zuglinie der Welt“ genannte Strecke Arbatax-Mandas erleben, noch einmal hoch in die Berge fahren, und dann weiter nach Cagliari und fast bis an die südlichste Spitze Sardiniens.

Der kleine grüne Zug

Um Punkt acht Uhr steht der „kleine grüne Zug“ am Bahnhof von Arbatax zur Abfahrt bereit. Zu unserer Überraschung erwartet uns nicht ein Triebwagen, sondern wir bekommen nostalgische Wagons und eine Lok. Fast fünfeinhalb Stunden dauert die 159 Kilometer lange Fahrt auf 950 mm „Italienischer Meterspur“ durch die grandiose Berglandschaft, auf der zum höchsten Punkt in Anulu (865 Meter ü.M.) etliche Höhenmeter überwunden werden. Mit Pecorino, Landwein und Wildschweinsalami bewaffnet machen wir uns auf die Reise.

_sardinien_large_2Bis Lanusei klettern wir vorbei an Kakteen und gekitzelt von Oleandersträuchern schon auf 573 Meter über dem Meer. Etwas später durchquert der Zug einen Kehrtunnel. Kurz darauf ist auch schon Arzana (854 Meter ü.M.) erreicht, ein Ausgangspunkt in die Berge. Viele Wanderer und Biker steigen aus. Eine Mountainbike-Schule ist am Ort, welche die besten Trails kennt.

„Viaggiatori no limits“

Ein imposanter Viadukt und Tunnel folgt auf den nächsten. Blicke schweifen weit hinaus in die Bergkette des Gennargentu. Es folgen Ussassai und, umgeben von jahrhundertealten Eichen, ein Halt mitten im Grünen: Der Bergbahnhof Niala. Hier zeigt sich Sardinien von seiner grünsten Seite. Beliebt sind Wanderungen im Naturpark Montarbu, einer der landschaftlichen Schmuckstücke Sardiniens, in dem man schroffe Felswände und quellenreiche, dichte Wälder findet. Weiter geht die Fahrt zum Lago del Flumendosa, dem höchstgelegenen See Sardiniens, welchen wir über einen neugebauten Viadukt überqueren. Reste der alten eingestürzten Brücke sind noch zu sehen. Kurz darauf hält der Zug auf freier Strecke. Wieder steigen Wanderer aus. Auf einer alten Olivenpresse werden ihnen Carta da Musica (das Notenblättern nachempfundene sardische Brot), Pecorino, Speck und Cannonau gereicht.

Nun fahren nur noch wenige mit. Daher wird der folgende Abschnitt wohl etwas stiefmütterlich behandelt. Den meisten Reisenden reicht ein Tagesausflug von Arbatax in die Berge und wieder zurück. Nicos Miene verfinstert sich. Die Schienen rattern ja immer lauter. Neben den Gleisen liegen schon die neuen. Da ist aber noch Reparaturbedarf, und noch eine Stunde bis Mandas. Im Zugbegleitbüchlein steht: Die Reise über die gesamte Zugstrecke eignet sich nur für „viaggiatori no limits.“ Stimmt.

sardinien_anreise50Beinahe pünktlich rollen wir dann aber doch in Mandas ein. Noch sind wir nicht am Ziel. Jetzt sind es noch knapp 60 Kilometer bis Cagliari. Der kleine grüne Zug bringt uns dorthin. Das heisst fast. In Monserrato steigen wir in die Stadtbahn. Wir haben Cagliari erreicht. Das war ein Erlebnis fürs Leben. Dabei beginnt ja eigentlich gerade erst unser Urlaub im südlichsten Sardinien.

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„Viaggiatori no limits“: Auf Schienen ins südlichste Sardinien (2)

In St Moritz steht das nächste Hindernis an. Wir rangieren und rangieren. Denn hier, wo die eigentliche Stammstrecke der Berninabahn beginnt, wechseln sowohl die Fahrtrichtung als auch das Stromnetz. Als höchste Bahnstrecke über die Alpen verbindet der Bernina Express den Norden Europas mit dem Süden. Die Schweiz mit dem sonnigen Italien. 55 Tunnels, 196 Brücken und eine grandiose Gebirgswelt stehen uns bevor. Weiterlesen

In Celerina begegnen sich der Bernina Express und der Glacier Express aus Zermatt, und mit der Seilbahn geht es weit hinauf in die Berge. In Pontresina steigen viele Wanderer ein. Die Gegend zählt zu den schönsten Ferienregionen der Schweiz. Im Ort führt eine luftige Sesselbahn bis auf 2.330 Meter. Doch wir schaffen das auch mit dem Zug, solche Höhen zu erklimmen: Zum Ospizio Bernina, der höchsten Station der Strecke, klettert der Bernina Express auf 2.253 Meter hinauf. Vom Panoramafenster herein grüssen die Gipfel: Piz Bernina (4.049 Meter) und Piz Palü (3.905 Meter), die höchsten an der Strecke.

Viele Serpentinen ins Val Poschiavo

Viele Serpentinen ins Val Poschiavo

Ospizio Bernina. Wir haben die maximale Höhe erreicht. Anflug auf Sardinien. Auf der Alp Grüm faszinieren Blicke ins Val Poschiavo. In scharfen Serpentinen und Kehrtunnels geht es nun nach Tirano hinab. Von der Alp Grüm (2.091 Meter) rauschen wir herunter auf 429 Meter. Ankunft in Tirano zur Mittagszeit. Aussteigen und das erste tun, was man in Italien tun sollte. Einen Kaffee geniessen.

Schaufenster zum Comer See

Die Strecke von Tirano nach Milano führt uns kurze Zeit später am Ostufer des Comer Sees entlang durch etliche Tunnel mit traumhaften Blicken auf den See. Wir passieren Colico, Tartavalle Terme, Monza. Im Bahnhof von Milano darf ein Rundgang nicht ausbleiben, der imposante Bau wurde 1931 fertig gestellt. Die Strecke von Milano nach Genua ist leider weniger reizvoll und nur schwach klimatisiert. Zwei kleine gekühlte Bier vom Bistrowagen sollen uns die zwei Stunden Fahrt etwas verkürzen. „Otto euro“, fordert die robuste Norditalienerin. So hatten wir uns das nicht gedacht. Erstmals sehnen wir unsere Fähre herbei.

In See stechen nach Sardinien

In See stechen nach Sardinien

Einchecken zur Fähre, und in See stechen mit Tirrenia. Zum ersten Mal ist es für alle ersichtlich, dass unser Ziel Sardinien ist. Acht Stunden vorher in über 2.000 Metern Höhe hätte man uns wohl für verrückt erklärt, hätten wir das angegeben. Aber der Weg ist das Ziel. Die Fregula, sardische Pasta mit Meeresfrüchten, schmecken nach Mittelmeer. Unter einer roten Sonne verabschieden wir uns bei Cannonau von diesem herrlichen Tag.

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Nordsee

Genussvoller Nordsee-Urlaub

Zauberhaft Reisen zeigt euch die schönsten Orte, Strände und Restaurants rund um Sylt und St Peter Ording, wo ihr euch auch ohne Fleisch gesund satt essen und auf herrlichen Strandspaziergängen die frische Nordseeluft genießen könnt. Am Deich spazieren, am Strand flanieren, Schafe kraulen, Krabbenbrötchen und frischen Friesen genießen: Genussvolle Tage an der Nordsee.
Von Henning Heilmann Weiterlesen

Zauberhaft Reisen entführt euch an die Nordsee, und zeigt euch die schönsten Orte, Strände und Restaurants rund um Sylt und St Peter Ording, wo ihr euch auch ohne Fleisch gesund satt essen, Menus von Sterneköchen genießen und auf sonnigen Strandspaziergängen oder Radeltouren auf dem Deich die frische Nordseeluft genießen könnt. Außerdem gibt´s Tipp, wie ihr günstig hinkommt!

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Bauernhofeis im Strandrestaurant auf Sylt

Kulinarische Entdeckungen
Am Deich spazieren, Schafe kraulen, am Strand flanieren und leckeres Bauernhofeis genießen, Krabbenbrötchen und frischen Friesen essen: Wer mit offenen Augen an die Nordsee fährt, kann viele kleine Orte voller Charme entdecken und die Vielfalt Nordfrieslands auch kulinarisch entdecken. Von Tetenbüll bis Toenning und von Wenningstedt bis Wesselbüren heißt´s: Hier erlebt ihr genussvolle Tage an der Nordsee.

Nordsee1Regionales auf den Tisch
Kreuz und quer werden über das ganze Jahr die Lebensmittel quer durch Europa gekarrt. Wen wundert´s da, wenn es bei Tisch nicht mehr so richtig schmeckt? Einen anderen Weg gehen friesische Gastronomen und Landwirte an der Nordsee, die sich in einem Verbund organisiert haben. Die gehobene Küche, welche ausschließlich heimische Spezialitäten verwendet, nennt sich „Feinheimisch“ und ist von Dithmarschen bis an den Sylter Strand zu finden.

Schlemmen und Sonnenbaden auf Sylt 

Nordsee9Im Strandrestaurant Wonnemeyer in Wenningstedt auf Sylt hat eine exquisite Küche mit heimischen Zutaten Tradition. Schon seit 2008 werden nur Produkte verarbeitet, die zu mindestens 60 Prozent aus der Region stammen. Konsequent setzen Britta Wonneberger und Rüdiger Meyer auf die feinen Zutaten, die Ihnen die Heimat Sylt bietet. Ein entspanntes junges Publikum trifft sich hier zum „Chill on the Beach“ und genießt Sylt-Feeling pur. Im Wasser, am Strand, auf der Sonnenterasse.

Nordsee4Nordseeluft macht hungrig. Nach einer köstlichen Rote-Beete-Suppe wird uns ein Tartar aus Hering auf Stampfkartoffeln mit einer Bohnenvinaigrette serviert. Ein leckeres Bauernhofeis aus der Meierei Geestfrisch aus Kropp bei Rendsburg, einem in der fünften Generation bewirtschafteten Hof, rundet unser „Feinheimisch“-Gourmet-Menu mit den Sterneköchen vom Söl´ring Hof und Benen-Diken-Hof sowie dem Koch vom Fährhaus Munkmarsch, alles Köche, die auf regionale Zutaten nördlich von Hamburg setzen, ab.

Aber auch die Tagesgerichte und Klassiker sind bei Wonnemeyer köstlich. Hier kommen die Krabben noch frisch vor Ort gepuhlt vom Krabbenfischer Urthel, und werden nicht tausende Kilometer nach Marokko zum Puhlen gekarrt. Tipp: Der Bio-Wonneburger vom Galloway-Rind, oder für Vegetarier der Bunte Salat mit eingelegtem Schafskäse. Und danach ein gesunder Strandspaziergang.

Nordsee5Genussvolles Sonnenbaden ist auf Sylt auch mit vierpfötigen Urlaubern möglich. Der Hundestrand direkt am ausgezeichneten Strandrestaurant: Das ist zum Beispiel in Wenningstedt am Restaurant Wonnemeyer möglich. Hier finden alle den richtigen Fleck, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Natur in vollen Zügen zu genießen, ob auf dem Campingplatz oder in gastfreundlichen Hotels.

Nordsee6Links
Strandrestaurant Wonnemeyer
www.wonnemeyer.com
Söl´ring Hof
www.soelring-hof.de
Benen-Diken-Hof
www.benen-diken-hof.de
Campingplatz Wenningstedt
www.campingplatz.wenningstedt.de

Video >> Hundestrände auf Sylt

 

Mut zum Käse machen

Nordsee10Etwa 350.000 Schafe, rund die Hälfte davon Lämmer, erfreuen sich in Schleswig Holstein eines freien, ungezwungenen Lebens. Fast das ganze Jahr über grasen sie auf den Deichen und saftigen Weiden der Nordseeküste. Nicht umsonst stehen die Schafe auf den Deichen. Sie verfestigen die Bodenoberfläche und damit den Deich. Der Deich wird somit stabiler und winterfest.

Nordsee11Wer sich für Schafskäse begeistern kann,  der wird in Tetenbüll fündig, einem kleinen Ort, welcher sich nur unweit der Bahnstrecke von Husum an den mondänen Badestrand von Bad St Peter Ording befindet (vom Bahnhof Katharinenheerd sind es nur vier Kilometer). In der Schafskäserei Volquardsen, einem Demonstrations- betrieb des Ökolandbaus, wird die Produktion nach ökologischen Richtlinien groß geschrieben.

Hier kann man im Sommer mit der Familie hinfahren und einen schönen Ausflugstag verbringen. Die Kinder können im Stroh tollen und mit dem geselligen Border Collie spielen. Und die flauschigen Schafe streicheln, die es sich nicht nehmen lassen, ausgiebig gekrault zu werden.

Nordsee12Schafskäse hat in Nordfriesland eine lange Geschichte. Monika und Redlef Volquardsen haben diese Tradition wieder aufgegriffen und den Rindermastbetrieb der Eltern in einen Milchschafhof mit Hofkäserei und Direktvermarktung umgewandelt. Mit viel Liebe und leidenschaftlicher Hingabe wird die Milch der 120-köpfigen Schafherde zu köstlichen Käsesorten verarbeitet.

Besonders beliebt ist der Bärlauch-Schafskäse und der „Frisaki“, welcher Griechischem Feta ähnelt. Auch der Tetenbüller Schnittkäse kommt gut an. Im alten Gewölbekeller, der „Schatzkammer“ des Hofs, erhält der Käse einen einzigartigen Charakter.

Nordsee13Eine Käsestraße verbindet über dreißig Käsereien in Schleswig Holstein, die über 100 Käsesorten produzieren. Auch Volquardsens Hof liegt auf der kulinarisch spannenden Route. Das Bio-Hotel Miramar in Tönning zaubert köstliche vegetarische Menus mit dem Schafskäse. „Menschen finden wieder den Mut, sich dem Käse zu widmen“, so Redlef Volquardsen. Im Hofladen kann man Käse probieren und den Lieblingskäse gleich mitnehmen.

Führungen
Führungen in der Schafskäserei Volquardsen finden von Mai bis Oktober jeden Dienstag und Freitag um 15 Uhr statt, im Juli und August zusätzlich am Donnerstag um 15 Uhr. Der Hofladen ist montags bis samstags von 10-12 und von 14-18 Uhr geöffnet.

Info
Friesische Schafskäserei
Monika & Redlef Volquardsen, Kirchdeich 8, 25882 Tetenbüll
Tel. 04862/348; Fax 104212; info@friesische-schafskaeserei.de
www.friesische-schafskaeserei.de
Käse-Straße Schleswig Holstein
www.kaesestrasse-sh.de

 

Alte Schule mit neuen Rezepten

Nordsee20Direkt am Bahnhof von Toenning auf der Strecke von Husum nach St Peter Ording steckt in einer ehemaligen Berufsschule ein wahres Kleinod für Freunde gehobener Bio-Küche, Vegetarier und Gourmets: Das Bio-Hotel Miramar. „Der direkte Kontakt ist wichtig, man weiß, wo sein Essen herkommt“, erklärt Küchenchef Andy Greiffert. Das Bioland-Mitglied unter der Leitung von Uwe Peters ist das erste zertifizierte Bio-Hotel in Schleswig-Holstein.

„Alte Schule“ kann in gewisser Hinsicht wörtlich genommen werden, denn das Bio-Restaurant „Alte Schule“ im Bio-Hotel besinnt sich auf den natürlichen Reichtum an Fisch, Fleisch sowie Gemüse, Obst und Kräutern aus der Region, die den hohen Ansprüchen an Bio-Produkte gerecht werden. Saisonales hat Vorrang, auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe wird verzichtet, Mikrowellen sind tabu. Auch die Getränke tragen das Bio-Siegel. Seit den Umstieg auf Bio-Betrieb ist die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Produkten im Hotel stark gestiegen und es wird viel an neuen Rezepten gearbeitet.

Nordsee21Doch nicht nur Bio kommt an, auch regional. Regelmäßig werden Bauern in der Region angefahren, um hochwertige Zutaten direkt zu erwerben. Von der Hofkäserei Volquardsen in Tettenbül wird der leckere Schafskäse geholt. Im Restaurant „Alte Schule“ wird er im Pumpernickelmantel gratiniert mit köstlichem Sesam-Lauchgemüse sowie einem Rote-Beete-Glacé und Kartoffelkrusteln serviert.

Bio-Hotel Miramar
Westerstraße 21
25832 Tönning
Tel. +49 (0)4861 / 90 90
Fax +49 (0)4861 / 90 94 04
www.biohotel-miramar.de

 

Krabben, Kraut und Wein von der Nordsee

Norsee30In Dithmarschen, dem größten zusammenhängenden Kohlanbaugebiet Europas, werden jedes Jahr rund 80 Millionen Kohlköpfe geerntet. Im „Kohlosseum“ in Wesselburen können sich Gäste ein Bild davon machen und einige Rezepte mit der Köstlichkeit probieren. Prächtige Krauthobel-Exemplare können bewundert werden und neben heimischen Sauerkraut eine Art koreanisches Kim-Chi genossen werden, welches aber im Original noch leckerer und abwechslungsreicher ist.

Kohlosseum Wesselbüren
www.kohlosseum.de

Nordsee31Krabben, die noch keine halbe Weltreise hinter sich haben, bevor sie auf den Teller kommen, sind schon fast eine Seltenheit. Denn zu oft werden sie zunächst nach Marokko zum Puhlen gekarrt, bevor sie dann bei uns auf den Tisch kommen. Nicht so beim Krabbenfischer Urthel in Friedrichskoog, hier werden die Krabben noch vor Ort gepuhlt. Im angeschlossenen Fischrestaurant reicht die Karte vom Schlemmerteller bis zur Friedrichskooger Fischpfanne. Serviert werden die Köstlichkeiten mit frischem Dithmarscher Bier.

Krabbenfischer Urthel und Fischrestaurant
www.urthel.de

Nordsee321.624 Rebstöcke reihen sich auf Deutschlands nördlichstem Weinberg, dem Engelmannsberg auf Sylt, wo der Wein 55° Nord produziert wird. Die Weinsorte ist eine Mischung aus Solaris und Rivaner. 555 Pächter teilen sich zur Zeit die begehrten Rebstöcke. Aus drei bis vier Rebstöcken lässt sich eine Flasche Wein gewinnen. „Die Warteliste ist lang“, so Christine Scharrer vom Weingut Balthasar Ress, dem Eigentümer des Weinbergs in Keitum. Im Weinhaus Schachner in Westerland lässt sich eine Geschenkbox erwerben.

Wein 55° Nord aus Keitum auf Sylt
www.55-grad-nord.de

 

Allgemeine Infos und Tipps zur günstigen Anreise

Anreise
Nordsee40Mit City Night Line (www.citynightline.de) ab 33 EUR z.B. ab München direkt bis Hamburg-Altona, bequeme Nachtzugverbindung mit Fahrradtransportmöglichkeit. Ab Hamburg am besten mit der Nord-Ostseebahn (www.nob.de) mit mobilem Bistro, welche bis nach Westerland auf Sylt fährt und günstige Pauschalpreise bietet.

 

Nordsee41Strände
Die schönsten Strände befinden sich in St Peter Ording und auf Sylt. Der breiteste Strand dehnt sich in St. Peter-Ording bei einer Länge von 12 Kilometern bis zu zwei Kilometer aus. 40 Kilometer lang ist der längste Strand an der Westküste der Insel Sylt. Hundebesitzer finden auf Sylt Hundestrände vor, einen der schönsten davon in Wenningstedt.

Hotel- & Restauranttipps

Nordsee42Ringhotel Landhaus Gardels
Im Ringhotel Landhaus Gardens im idyllischen St Michaelisdonn in Dithmarschen lädt Maitre Marc Schlürscheid und sein Team dazu ein, auf „Feinheimisch“-Küchenpartys Köstlichkeiten aus der Region wie Kohl oder Galloway-Rind live in der Küche zuzubereiten.

Ringhotel Landhaus Gardens
Westerstraße 15-19
25639 St Michaelisdonn
Tel. +49 (0)4853 – 8030
www.gardels.de

Nordsee43Bio-Hotel Miramar, Tönning
Bequem das Auto stehen lassen und mit der Bahn anreisen kann man ins Bio-Hotel Miramar in Tönning, dem ersten zertifizierten Biohotel Schleswig Holsteins. Auf dem Weg von Husum nach St Peter Ording liegt das Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant direkt am Bahnhof.

Bio-Hotel Miramar
Westerstraße 21
25832 Tönning
Tel. +49 (0)4861 / 90 90
www.biohotel-miramar.de

Nordsee44Landhotel Paulsens, Bohmstedt
In der Mitte von Bohmstedt an der grünen Küstenstraße in Nordfriesland liegt das Paulsen’s Landhotel und Restaurant, geführt von Marten Paulsen in sechster Generation in einem ehemaligen Bauernhof. Lichtdurchflutete Räume in einzigartiger Ruhe, kostenfreie ausgezeichnete WLAN-Verbindung.

Landhotel Paulsens
Norderende 8
25853 Bohmstedt
Tel. +49 (0)4671 – 15 60
www.paulsens-hotel.de